In welchen Bereichen ist ein FI Vorgeschrieben?

Feb 16, 2006 44 Replies

Ach? Ich glaube nit Tim [TM] Lies Dir noch mal die entsprechenden VDE/ TAB durch und dann sage mir wie Du darauf kommst.

Neueste VDE 0100Teil 701 sagt eindeutig, das das komplette Bad egal ob mit oder ohne Steckdose per FI zu schützen ist. Ausgenommen sind lediglich Wassererhitzer. Gruß Christoph Hensel

Christoph. Hensel schrieb:

Ich mache dir einen Vorschlag. Ich lese mir die TAB nochmal durch (obwohl ich weiss was drin steht) und du liest nochmal meinen Beitrag. Das was du unten meinst habe ich auch geschrieben. Nur das du noch die zugehörige VDE mitgeliefert hast.

ci

Franz Glaser (KN) schrieb:

Hallo!

Heute habe ich mal in einen Verteilerkasten reingeschaut. Ein 4- Poliger 40A RCD (0,03A), an dem hingen pro Phase drei 16A und ein

35A Leistungsschutzschalter.

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Heiko Weinbrenner schrieb:

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Watt'n datt?

Ja, und? Was für eine Vorsicherung war vorhanden?

Gruß aus Bremen Ralf

No, Haupzach da sind auch noch ürgendwo Sicherungen im Drahtgewirr. Als Sollbruchstellen.

MfG

Wobei ich gepatzt habe es ist Teil 700. Aber Ok, es ging Dir die ganze Zeit nur ums Bad. Ich hatte lediglich die erste Anfrage ned mehr so im Hirn und hatte Deine Antwort so ausgelegt, dass Du die gesammte Wohnung meinst. Gruß Christoph

Ralf Kusmierz schrieb:

Hallo!

Brandneue Erfindung.

Jede Phase war vor allem "Gewirr" durch Schmelzsicherungen gesichert, welchen Wert die hatten habe ich nicht geguckt. Ich finde, dass das dennoch nicht die feine Art ist (wer hat schon Schmelzsicherungen als Ersatz im Haus?).

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Heiko Weinbrenner schrieb:

Ganz im Vertrauen: Vorsicherungen sind (fast) _immer_ Schmelzsicherungen ...

Und auf den Nennstrom käme es allerdings an.

Gruß aus Bremen Ralf

Ralf Kusmierz schrieb:

Hallo!

Das ist mir klar, dennoch finde ich, dass diese Sicherungen vielleicht mehr alles bis zum Verteiler absichern sollten und nicht Sachen, die sich im Verteiler befinden.

Bis jetzt ist ja auch noch keine Schmelzsicherung durchgebrannt. Dennoch hängen an dem 40A FI je eine Phase des Durchlauferhitzers und des Herdes und dann halt noch andere Sachen.

Ralf Kusmierz schrieb:

Hallo!

Das ist klar. Die Leitungsschutzschalter schützen die Leitungen (...) und die Schmelzsicherungen halt "den Kasten" und alles dahinter.

Bis jetzt ist ja auch noch keine Schmelzsicherung durchgebrannt.

Dennoch hängen an dem 40A FI je eine Phase des Durchlauferhitzers und des Herdes und dann halt noch andere Sachen.

Ist das nicht ein wenig viel?

Die Schmelzsicherungen können dann ja nur irgendwo bei 40A sein oder der FI wird zur Sicherung.

Achwo, der hält schon mehr als 40A aus. Auch eine 63A Schmelzsicherung hält mehr als 63A aus. Die kann die "63A" ja nicht lesen, die drauf stehen und dann gleich zum Richter rennen wenn mal 63,2A Elektronen daherrinnen.

Servas

Das IST zu viel. Der FI hat keinen Überlastschutz. Er kann dann einfach kaputt gehen. Warum ein Herd und ein DH per FI gesichert werden sollen erschließt sich mir eh nicht. Macht nur Probleme. Wir klemmen so etwas immer raus. Gruß Christoph Hensel

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Heiko Weinbrenner schrieb:

Nö, wieso? Laß den DLE 21 kW ziehen, dann sind das (kurzzeitig) 30 A - wen juckt's?

Woher Du wissen?

Du verkennst offenbar die Funktion eines RCD: wenn da ohne "Leckstrom" irgendwas in der Größenordnung von 500 A durchfließt, dann kratzt den das überhaupt nicht (er wird nur allmählich - sehr - warm), insbesondere löst er nicht aus.

Gruß aus Bremen Ralf

erschließt sich mir eh nicht. Macht nur Probleme.

Das macht genau nur dann Probleme, wenn mindestens eines der Geräte defekt ist.

Um den Kunden ruhig zu stellen, der das nicht versteht.

tb

X-No-Archive: Yes

begin quoting, "Christoph. Hensel" schrieb:

Ach was ...

O je, eine Deppenfirma ...

Warum? Weil der FI die Funktion des vorgeschriebenen zentralen Freischalters übernehmen kann.

Gruß aus Bremen Ralf

Bei Herden mit Kochplatten reicht schon die Feuchtigkeitsbindung während eines Urlaubes um einen FI kommen zu lassen.

Um dem Kunden teure Handwerkerbesuche zu ersparen. Diese Geräte werden kaum Fehler aufweisen und wenn dann so Grobe das der Leitungsschutzschalter reagiert. Für Steckdosen/ Lichtstromkreise ok, aber für festangeschlossene Geräte total unnötig. Just my 2 cent. Gruß Christoph

Der Strom sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Das mußt du mal in einer nächtlichen Diskussíon bei Marxisten-Leninisten einwerfen, die halten den echt für gelb und NeoLiberal.

Servas

Ralf Kusmierz schrieb:

Hallo!

Ich dachte, dass die aufgedruckten 40A angeben, dass er danach "wärmer als gedacht" wird (und dann irgendwann mal ausfällt oder sogar brennt). Dass er bei 41A nicht gleich explodiert ist mir schon klar.

Ralf Kusmierz schrieb:

Wenn gleichzeitig der Herd an ist und vielleicht ein Wasserkocher Wasser kocht, dann ist das wohl mehr als 30A.

Fände ich logisch, ansonsten kann man ja die Schmelzsicherungen gleich durch ein Stück Draht ersetzen.

Franz Glaser (KN) schrieb:

Das sind doch die Pappenheimer, die nie begreifen werden, "das es nichts Gutes gibt, denn man tut es." Wäre Gott ein MLer, gäbe es immer noch keine Schöpfung. Vielleicht auch kein so großer Nachteile.

MLer werden auch nie begreifen das wer etwas haben will, auch etwas geben muß. Denn, für viele Mitmenschen scheint zu gelten, daß was sie nichts kostete, auch nichts wert sein kann. Sie verhalten sich jedenfalls so ;-(

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