Installation fĂŒr GartenhĂ€uschen - Frag e zu PE

Eine seit Jahren vorhandene Ausseninstallation (GartenhĂ€uschen) mit Zuleitung NYY 5 x 2,5mmÂČ abgesichert mit 3 x L20A in der Verteilung im
Haus (TN-C-S) - keine Unterverteilung im GartenhÀuschen - alles in Abzweigdosen verteilt !! (habe ich nicht verbrochen) soll vorschriftsgerecht verÀndert werden.
Ich habe dazu im GartenhĂ€uschen eine UV a/P mit FI 0,03A 40A und einigen L16A, Schaltuhr usw. bestĂŒckt.
Die 3 x L20A in der Hausinstallation möchte ich mit einer 3-fach NeoZed Vorsicherung 3x20A ersetzen.
Nun zur eigentlichen Frage: fĂŒr den FI in der UV GartenhĂ€uschen habe ich einen Staberder eingetrieben und mit 16mmÂČ zur PE-Schiene der UV gefĂŒhrt. Darf die 5. Ader in der Zuleitung PE vom Haus (gn/ge) auf die PE-Klemme der UV mit angeschlossen werde? Ich meine frĂŒher gelernt zu haben, dass der PE vor dem FI-Schalter nicht in das Kabel der Zuleitung gefĂŒhrt werden darf. Gilt das noch?
Wie wĂŒrdet ihr in diesen Fall vorgehen?
Danke fĂŒr Hinweise.
PS: es werden keine Grossverbraucher angeschlossen sondern nur Aussenbeleuchtung, Teichpumpe, Steckdosen fĂŒr Radio, Fernseher, RasenmĂ€her etc.
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... eigentlich ist der Staberder ĂŒberflĂŒssig, PE darf aufgelegt werden, der Erder verbessert den Erdungswiderstand des gesamten Potentialausgleichs ...
... von 2.5 qmm auf 1.5 qmm ging natĂŒrlich vor dem Umbau gar nicht :-) ...
mfG IngenieurbĂŒro Baumann
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"Leo Baumann" schrieb

Ich habe mal gelernt, dass man, wenn man sich "außerhalb des Wirkungsbereiches des Potenzialausgleichs" des Hauses befindet, immer einen lokalen Erder ins Erdreich kloppen muss.
Schaden tut es nur, wenn der am Gartenhaus deutlich besser als der im Haus wĂ€re, dann wĂŒrde im TN System evtl. ein relevanter Ausgleichstrom ĂŒber die Leitung fließen.
Zum weiteren Vorgehen:
FI-Schalter mit Differenzstrom <0mA natĂŒrlich Pflicht.
Nur wo? Die Königslösung wĂ€ren zwei FIs, ein selektiver im Haus, dann der unverzögerte im GartenhĂ€uschen. Bei nur einem wĂŒrde ich ihn aus SicherheitsgrĂŒnden ins Haus setzen, das schĂŒtzt den Spaten-Benutzer, der die Leitung trifft. Ist die Leitung definitiv tief genug, dann wĂ€re aus GrĂŒnden des einfachen Wiedereinschaltens natĂŒrlich besser, den im Gartenhaus zu haben. 2,5mmÂČ ist mit 20A so eine Sache. FĂŒr Erdverlgung ja ĂŒberhaupt kein Problem - aber die Stelle mit der schlechtesten Belastbarkeit gibt den Ausschlag. Das kann z.B. der Kabelkanal ĂŒber dem ZĂ€hlerschrank sein. 16A zu 20A ist nicht selektiv, da wĂ€re man mit 13A besser aufgestellt. Oder man nimmt einen 20A "C" Typen im Haus, dann 16A "B" Typen im Gartenhaus.
Leider nicht bekannt: Die LĂ€nge der Leitung. Wenn der damalige Elektriker schon freiwillig 2,5mmÂČ genommen hat, dann ahne ich Schreckliches.
Noch was: Ja, ich schreibe wieder FI-Schalter. Ganz bewusst. Ich habe nichts gegen englische Fachbegriffe, da wo sie ĂŒblich und nötig sind, wie z.B. "Router". Aber es gibt ĂŒberhaupt keine Notwendigkeit, den Begriff "FI" zu ersetzen, meine ich.
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Carsten Kreft schrieb am 20.06.2010 20:49: ...

Ein 300mA S (selektiv) in der HV, alle anderen 30mA. Bei mehreren FIs (hĂŒbsch dass man nicht mehr RCD sagen muß *) IMO der einzig vernĂŒnftige Weg. ...

Bei Nennlast den Spannungsfall messen? (oder darf man analog zum RCD^h^hFI auch wieder Spannungsabfall sagen? Raider statt Twix?)

*) Erst wurde man zurechtgewiesen wenn man nicht RCD gesagt hat, es grenzt schon an Albernheit... (nichts mit dir zu tun, "FI" ist in Ordnung)
Thomas
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Am 19.06.2010 13:34, schrieb Eddie King:

Guter Vorsatz!

Dann miss mal vorher die Schleifenimpedanz! Könnte sein, das dann das Auslöseverhalten nicht mehr passt. LÀnge der leitung ist ja auch noch nicht bekannt...

Der Staberder ist unnötig, verbessert ggf. Deine Erdungsimpedanz. Was aber die Randfrage aufwirft, wie die ErdungsverhĂ€ltnisse bei dir sind. Wieviel GebĂ€ude (Dorf, Stadt) Bodenbeschaffenheit etc. Miss halt am HA und zur Kontrolle in der HĂŒtte.

Anders: Abgang zum GartenhĂ€uschen in der UV des Hauses Ă€ndern, FI/LS Kombi wĂ€re am gĂŒnstigsten. Dadurch hast du auch gleich das Erdkabel unter Kontrolle!
In der GartenhĂŒtte kannst du dich dann austoben! Hier kannst du ja noch einen einzelnen FI 0,03/40 setzen, wenn du in der Hausverteilung am Abgang einen Selektiven setzt. Ich wĂŒrde es wie gesagt so machen: Abgang in der Verteilung des Hauses 3pol LS B20, 4pol selekt. RCD hinten dran (40/0,3) in der HĂŒtte dann je nach angeschlossenen GerĂ€ten FI/LS Kombis oder noch einen gemeinsamen 30er fĂŒr die restlichen Stromkreise je nach finanziellem Rahmen. So wĂŒrde ich es anbieten :-)

Bitte!
Das wÀre bei dem Leitungsquerschnitt auch nicht möglich...
Gruss Ralle
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Sehr gute Idee.

L16? Uralte Restbestände? Sind für Neuinstallation eigentlich nicht mehr zulässig, nur mehr Erweiterung bestehnder Stromkreise...

Nicht schlecht, selektiv zu x16A LSS wirst du trotzdem nicht, da müßten es 25A gL sein. Bei 3 belasteten Adern, 2,5mm2 und unbekannter Länge aber schon sehr auf Kante genäht, das müßtest du aussrechnen, Problem Schleifenimpedanz wurde ja schon genannt.

Du denkst glaube ich an die Regel mancher EVUs, daß bei TT(!) in der Hauptleitung vor dem FI kein PE enthalten sein darf, ist soweit ich weiß keine allgemeine Vorschrift und war das auch nie. Ich würde den PE der Zuleitung sehr wohl auflegen und deinen Erder als lokale Stützung betrachten.

Eine CEE 16A könntest du ja schon dazusetzen, kann man halt dann sonst nicht viel gleichzeitig betreiben.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska wrote:

Zu Unrecht! 30 mA Auslösestrom sollten kein Problem fĂƒÂŒr die Schleife sein, FI ist ja geplant.

Er hat jetzt einen lokalen Erder den er eigentlich gar nicht gebraucht hÀtte. Es gibt zwei Möglichkeiten, aus diesem Erder zusÀtzliche Sicherheit zu gewinnen. Sucht euch eine raus:
Getrennte PE. PE im Garten nur am Erder:
Wenn der vom Haus zugefĂƒÂŒhrte PE einmal Spannung gegen Erde haben sollte, z.B. durch einen unglĂƒÂŒcklichen Spatenstich, ist die Sicherheit im Garten nicht beeintrÀchtigt. (Erdimpedanz ĂƒÂŒberprĂƒÂŒfen!)
Verbundene PE:
Wenn der FI versagt, löst bei Körperschluss normalerweise die Sicherung aus. Wenn die Schleifenimpedanz dafĂƒÂŒr nicht mehr passt, dann eben verzögert. Das ist besser, als gar nicht. Der zusÀtzliche Erder stĂƒÂŒtzt ein wenig.
--
Gruß Werner
http://www.manndat.de/fileadmin/Dokumente/Plakat_Genitalverst_mmelung.pdf
  Click to see the full signature.
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Vergiss die L16 und nimm B10, alles andere ist nicht selektiv.

s.o.
Tja mit dem RasenmÀher wird es eng.
Lutz
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