Solche Kabel hatte ich jahrelang als Heizkabel im Terrarium; tat 1a! War einfach deutlcih billiger als ein "richtiges" Heizkabel, trotz der Lampe, die dabei war. Anschlußbereich und Ende schön mit Silikon vergossen, und gut.
Solche Kabel hatte ich jahrelang als Heizkabel im Terrarium; tat 1a! War einfach deutlcih billiger als ein "richtiges" Heizkabel, trotz der Lampe, die dabei war. Anschlußbereich und Ende schön mit Silikon vergossen, und gut.
Bei mir stand das dick und fett auf der Leuchte (da war zwischen Schutz"glas" und R=F6hre noch ein Blendschutz aus Karton und der war gleichzeitig Typenschild und Gebrauchsanweisung). "Die Zuleitung ist ein Widerstandskabel, eine Erw=E4rmung im Betrieb ist v=F6llig normal." oder so =E4hnlich.
sg Ragnar
Zum einen hat das wahrscheinlich mit den 120V zu tun, zum anderen sind Kaeufer hier anspruchsvoller. Eine flackernd startende Leuchtstofflampe haette vermutlich keine Chance. Sogar das ganz grosse Feld in der Kueche, das beim Hausbau 1971 installiert worden sein duerfte, startet bei Betaetigen des Lichtschalters ohne Geflacker. Nicht voll wie eine Gluehbirne, sondern sie faehrt etwa in einer halben Sekunde hoch. Meine Frau findet das Licht allerdings zu hell und zu haesslich.
Warum sie in Europa flackern, weiss ich auch nicht. Ging mir damals als Jugendlicher schon so auf den Keks, dass ich zuerst den ganzen Krempel da drin rausgeworfen und dann mit einer Transistorschaltung ersetzt habe. Oder arrogant formuliert hatte ich keine Lust zu warten, bis die Jungs in der Industrie endlich mal auf den Trichter kommen, wie man es richtig macht.
Inzwischen gibt's hier strengere Vorschriften in Sachen PFC bei solchen Lampen. Meine einfacher Wandler von damals wuerde da nicht mehr durchkommen.
Joerg schrieb:
Meines Wissens hat das vor allem technische Gründe. Bei 120V funktioniert die in Europa übliche Kombination aus Drosselspule und Starter nicht besonders gut. Bei euch haben WIMRE die Röhren einen Streufeldtrafo statt einer Drosselspule und vor allem keinen Starter. Aus Japan (auch 100..120V) kenn' ich das zumindest so.
Daher gibt es auch keine mehrfachen Startversuche. Entweder die Röhre zündet mit der Leerlaufspannung, die der Streufeldtrafo liefert, oder es klappt eben nicht. Ein Nachteil dieser Schaltung ist es auch, dass die Röhren mit kalter Kathode gestartet werden. Das beansprucht das Kathodenmaterial natürlich ordentlich. Die Lebensdauer dürfte wegen beider Nachteile bei gleichen Materialeinsatz deutlich unter den hierzulande üblichen 8000h liegen.
Das die Käufer in der USA anspruchsvoller sind als in Europa, glaube ich nicht. Sonst würde sich der ganze Chinakrempel da nicht genausogut verkaufen wie bei uns.
Außerdem sind die wirklich großen Abnehmer von Leuchtstofflampen doch nicht Haushalte, sondern Fabriken und Supermärkte. Und da ist es sowieso egal, ob die Lampen bei Einschalten flackern. Im Zweifel werden die ohnehin genua einmal eingeschaltet und leuchten dann bis zum bitteren Ende durch.
Mit freundlichem Gruß
Jan
Kann sein, dass manche noch so arbeiten. Aber wenn auf dem dicken Klotz drinnen "Electronic Ballast" steht, wohl eher nicht. Sie machen auch nicht dieses sonst uebliche Knurrgeraeusch
Die halten hier ewig. Habe in 11 Jahren nicht eine gewechselt und die in der Garage laufen viel und werden staendig ein- und ausgeschaltet. Unterlegscheibe vergessen und so weiter.
Ein anderer Vorteil des Kaltstarts ist, dass die Roehren ueber die Jahre an den Enden nicht schwarz werden.
Die Kaeufer sind hier aber sehr flott mit dem Zurueckgeben nicht gut funktionierender Ware. Dabei wird Erstattung des vollen Kaufpreises erwartet und auch geleistet.
Zweimal nein:
Haushalte muessen diese Lampen haben, weil deren Installation in vielbenutzten Raeumen wie der Kueche Vorschrift ist. Hauptbeleuchtung in der Kueche nicht Leuchtstoff -> Bauabnahme abgelehnt. In der Garage hat sie auch fast jeder, obwohl m.W. nicht vorgeschrieben.
In Betrieben wuerde Flackern ueberhaupt nicht geduldet. Stell Dir mal vor, nach einem Projektorvortrag macht jemand das Licht wieder an und es flackert. Dann sind da die Vorschriften, dass am Ende der Kernzeit alles automatisch auf Notbeleuchtung runter muss. Will jemand noch zwei Stunden Code schreiben, ok, doch da darf nach Druck aufs Knoeppschen nur eine kleine Zone wieder angehen und bitteschoen ohne Geflacker.
Uebrigens flackern auch die Philips Marathon CFL hier bei uns nicht. Sie sind sofort an, man sieht kein Hochfahren. Ausser dass sie bei kaltem Wetter schonmal 5-10 Minuten brauchen, bis sich (fast) die volle Helligkeit einstellt. Bei den Leuchtstoffroehren muss es dafuer schon unter die Frostgrenze gehen, die sind eigentlich immer gleich hell.
Joerg schrieb:
Die haben eine stabiler gebaute Kathode mit vermutlich viel mehr Seltenerdmetallen drauf.
Auch noch nach Jahren? Wenn man eine Chinabohrmaschine kauft, und diese die ersten hundert Löcher funktioniert, und danach liegt sie erstmal drei Jahre in der Garage rum, bevor die nächsten 100 Löcher anstehen, dürfte ein Defekt bei dieser zweiten Anwendung auch in den USA beim Verkäufer eher gezwungenes Mitleid auslösen. Evtl. geht da auf Kulanz noch was.
Gut. Das sind dann zwei mal 58W pro Haushalt. Wobei nicht gesagt ist, dass die häßlichen Dinger nicht tatsächlich *nach* der Bauabnahme durch was angenehmer Leuchtendes ersetzt werden. Du selbst hast das angemerkt.
Mir war ja bekannt, dass ihr in den USA häufig umzieht, aber der Altbau wird doch dann sicher nicht mit der Planierraupe zusammengeschoben? Also übernimmt der Nachmieter/Besitzer die Einbauten.
Es soll auch in den USA noch Leute geben, die nicht in Büros sondern in Fabriken (relativ dunkel, laut und schmutzig) arbeiten. Die meinte ich.
Mit freundlichem Gruß
Jan
Das weiss ich nicht. In meinen Selbstbau in Deutschland habe ich Staebe gesetzt, die woanders nicht mehr ansprangen. Weil umsonst, die Ersparnis reichte fuer eine halbe Kiste Koepi :-)
Mit Kulanz geht hier viel mehr als in Europa. Mundpropaganda ist Laeden und Haendlern sehr viel wert. Und jeder Ami weiss, dass eine richtig gute Bohrmaschine von Bosch oder Hilti zu kommen hat ;-)
Metabo gibt's hier leider nicht, aber ich habe meine mitgenommen. 30 Jahre gequaelt und noch immer top fit.
Inzwischen aber oefter durch eingelassene Lampen, in die CFL geschraubt werden. Vor ein paar Jahren hielten die nicht lange und waren teuer, nun ist es besser geworden.
Sofern der Inspektor das nicht bemaengelt.
Da ist es aehnlich. Nach Schichtende muss alles auf Schummerbeleuchtung. Die meisten Fabriken sind jetzt aber in China ...
Was ist _das_ denn für ein Schwachsinn?! Zu toppen nur durch arabische Länder, wo LL anscheinend generell Lieblingsbeleuchtung sind und sogar im WOhnzimmer ihr "gemütliches" Licht verströmen, natürlich in der kältesten Lichtfarbe, die es gibt.
Das m=FCsste die Vorschaltger=E4te (zumindest die konventionellen) doch eigentlich eher teurer machen. Auch die hier =FCbliche elektronische Schaltung f=FCr Energiesparlampen mit Zerhacker und Drossel w=FCrde mit 120V nicht so ohne weiteres funktionieren. Vermutlich ist da in den Usa zus=E4tzlich eine Spannungsverdoppler- schaltung drin.
Tja, ich glaube, dasa hat der Joerg schon mal bestritten.
Dann k=F6nnte man doch nach dem ersten Start s=E4mtliche Starter ausbauen und gewinnbringend verscherbeln. :-) Gruss Harald PS: Ich hatte auch mal solch eine 24h/7d-Lampe. Sie hat mehrere Jahre, also deutlich l=E4nger als die typischen 8000h gehalten.
Es ist wegen der Stromaufnahme, weil diese Lampen oft viele Stunden pro Tag brennen. In der Garage steht dann natuerlich der dicke Truck mit
5.7l HEMI Motor und 20l/100km Verbrauch ...
Richtig. Die in unserer Garage haben z.B. definitiv die 8000h ueberschritten. Da der Vorbesizer auch ein grosser Bastler vor dem Herrn war und seine Werkbank ebenfalls in der Garage hatte, koennten die durchaus beim Doppelten liegen.
Teilweise kommen auch sog. Push-Pull-Wandler zum Einsatz, die einen Transformator in der Ausgangstufe haben, siehe z.B. hier:
"Fluorescent Lamp Ballast - Self Oscillating Push-Pull"
"Fluorescent Lamp Control"
Christian.
"Electronic ballasts have been available for more than a decade" ?
Aehm, die gibt's in Amiland aber schon viel, viel laenger ...
Christian Koch schrieb:
Richtig, Delon-Schaltung.
Macht man nur bei niedriger Versorgungsspannung, z.B. 12/24V aus dem KFZ-Bordnetz, oder 48V aus den Pufferbatterien in TK-Anlagen.
Gruß Dieter
Dieter Wiedmann schrieb:
Auch bei 60V =FCblich.
--=20 mfg hdw
Und natürlich hängt in der Küche die Klimaanlage mit paar kW... Ohne Worte.
Es gab einen kleinen Laden in der Oberpfalz, da habe ich in den 90ern eine LL an der Decke gesehen, die einen Preisaufdruck in Reichsmark hatte, und ein anderer Aufdruck sah aus wie ein Baujahr - 1939, AFAIR. Die hat noch geleuchtet! Etwas flau, aber immerhin...
Kann ich so best=E4tigen. Ich habe vor ca. 2 Jahren zwei Osram EVGs zur=FCckgeschickt und habe ebenso nach einigen Tagen problemlos neuen Ersatz bekommen. Auch ich habe die Fehlerursache schriftlich mitgeteilt bekommen.
Aus eben diesem Grund kann ich Osram nur weiterempfehlen. Bei einem anderen gro=DFen Hersteller von Marken-Energiesparlampen haben die meine Mail, in der ich darauf hingewiesen habe, dass eine Energiesparlampe schon nach einem halben Jahr defekt war, schlicht ignoriert. Da auch kein Kassenzettel f=FCr Tausch beim H=E4ndler mehr vorhanden war, habe ich das Leuchtmittel als Elektroschrott entsorgt.
CU
Manuel
Bist Du sicher, das es schon vor dem zweiten Weltkrieg Leuchtstofflampen gab? In verschiedenen B=FCchern meines Vaters aus dieser Zeit habe ich keine entsprechenden Hinweise gesehen. Gruss Harald
Du und die Elektrotechnik, 1940, bietet meiner Erinnerung nach schon Informationen dr=FCber, aber noch recht vage. M=FC=DFte das Buch wieder raussuchen, ist Jahre her, da=DF ich das gelesen habe. Sind aber wenn mich nicht alles t=E4uscht keine LL in heutigem Sinne sondern eine andere Technik.
sg Ragnar
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required