LS-Leuchte ohne Starter

wrote:


Und genau deswegen verstehe ich die Sache nicht... für einen Verkaufspreis in Reichsmark müßte das Ding ja dann zwischen 1938 und 48 nach D gelangt sein. Könnte man höchstens vermuten, daß die irgendwie im Rahmen des Marshallplans verscherbelt wurde.
Ich hab mal zugeschaut wie ein Geschäft aus den 60erjahren renoviert wurde... da waren Sachen drin... die Spots mit angeblich asbestisolierten Leitungen angeschlossen (die Fassungen der Spots waren allerdings Bauart spätestens 30erjahre, aus Messing mit Porzellankragen), im Hinterzimmer ein Haufen Trafos (IIRC 220V-3000V),...
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

mW hatten die AEG und GE ein Patentaustauschübereinkommen. Wie gesagt, so genau weiß ichs allerdings nicht.

Vermutlich hat es sich da um Soffittenlampenfassungen gehandelt. Siehe auch wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Soffittenlampe
im Hinterzimmer ein Haufen Trafos (IIRC

Streufeldtrafos für Neonreklame.
-- mfg hdw
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Nein, E27-Fassungen erkenne ich schon wenn ich sie in der Hand halte ;-) Es handelte sich genau um solche Fassungen, wie sie ganz ähnlich schon vor dem 1. Weltkrieg benutzt wurden:
http://www.elmuseum.se/images/lamph_plat_porslinsring_isar.jpg
Die Leuchten würden heute wohl als Einbaudownlights bezeichnet. Konstruktiv damals in die Decke versenkte Ofenrohre mit besagter E27- Fassung am oberen Ende und möglicherweise noch einem Reflektor. Leuchtmittel war meiner Erinnerung nach irgendeine Leuchtstoff- Variation, jedenfalls habe ich kaltweißes Licht in Erinnerung, beschwören würde ich das aber nicht mehr, es ist ewig her und ich war damals 6 oder 7 Jahre alt. Die Leuchten hatte ich nur im ausgebauten und zerlegten Zustand in der Hand.

Anzunehmen... allerdings habe ich das Geschäftsschild als schlichte Plexiglasplatte, hinterleuchtet mit herkömmlichen Leuchtstofflampen in Erinnerung. Naja, vielleicht waren die Trafos schon nicht mehr in Betrieb. Das Geschäft war meiner Vermutung nach seit den 30erjahren in Betrieb und wurde anscheinend in den 60erjahren modernisiert. Irgendwann so in der ersten Hälfte der 90er wurde es komplett saniert.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

Es gab/gibt? lange Soffittenlampen die besaßen E27, aber auch welche mit "Steckfassungen". Es gab sie jedoch nie mit Stiftfassungen wie sie Leuchtstofflampen besitzen aber es gab/gibt? Leuchtstofflampen die andere als die üblichen Fassungen besitzen.
--
mfg hdw

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Aaachso, Sofittenlampen kannte ich bislang nur mit Kontaktspitzen und im Sockel an jedem Ende eine Feder. Form quasi ähnlich einer 1,5V- Monozelle.
Wenn ich mein Hirn lange genug zermartere, meint es für besagte Leuchten Reflektorglühlampen zutage zu fördern, nach unten hin relativ flach und mit Prismenoberfläche, wie sie in diesen dunkelbraunen Spots der 70erjahre gern verwendet wurden. Das kaltweiße Licht das ich in Erinnerung habe kam wenn das stimmt von zusätzlichen quadratischen Leuchten mit normalen Leuchtstofflampen. Dazu passen würde auch die hitzefeste Leitung (sah aus wie textilumsponnene Bügeleisenleitung, aber das Gewebe war aus einem eigenartigen, fast weißen, recht steifen und rauh wirkenden Material.
Aber wie gesagt, ich war ein 6-jähriges Kind und die Dinger hingen in grob geschätzt 5,5m Höhe...
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

Asbestgewebe
--
mfg hdw

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Du bestätigst meine Vermutung - s.o.
Das Einzige was mich irritiert ist die Farbe. Ich habe schon oft Asbest gesehen, z.B. Ofenschirme, Asbestmatten an der Wand hinter Heizgeräten, unter Lichtschaltern auf Holzoberflächen,... und die waren immer beige, evetl. als leicht bräunlich zu bezeichnen und hatten eine glatte Oberfläche. Die Leitung war fast reinweiß mit einem leichten Stich ins Graue und wirkte rauh.
Zeigt auch wieder so richtig schön, wie sich beim Sicherheitsdenken Theorie und Praxis unterscheiden. In der Theorie müssen für Asbest die Herren in den Astronautenanzügen her und den ganzen Bezirk dekontaminieren, in der Praxis werden munter Asbestzementplatten vom Dach in den Kipper geschmissen, mit der Flex geschnitten und Kindern asbestumhüllte Leitung zum Spielen gegeben... wie gesagt, die Geschichte hat sich nicht zu Zeiten abgespielt wo Asbest noch alltäglich war, sondern ca. 1992...
sg Ragnar
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Nun, der normale Durchmesser war früher 26mm. Aus den 60er Jahren kenne ich die auch schon: ich habe damals einen Vortrag im Physikunter- richt darüber gehalten und dafür von der Werks- vertretung von Osram eine Demoröhre geschenkt bekommen, die nur zur Hälfte mit Leuchtstoff beschichtet war. Inzwischen wissen wir ja aus anderen Postings, das das Geburtsjahr ca. 1938 war, aber sicherlich sind während des Krieges auch nicht so viele Lampen von den USA nach D gelangt, zumal man hier ja auch ein ganz an- deres Vorschaltgerät brauchte (Drossel statt Streufeldtrafo) Gruss Harald
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Die kam mir noch dicker vor; aber das mag auch getäuscht haben.
--

Ralph.

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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Nicht getäuscht, früher warens 38mm, heute haben T8 26mm.
Gruß Dieter
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Ich war jetzt irgendwie eh schon in Gedanken bei den Dickeren, wieviele mm auch immer; dann eben 38 :-) ABer die Uraltröhre wirkte _noch_ dicker auf mich...
--

Ralph.

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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Klar doch, damals warst du auch schlanker.
-- mfg hdw
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Nein, 38mm.
Ernst
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Teilweise kommen auch sog. Push-Pull-Wandler zum Einsatz, die einen Transformator in der Ausgangstufe haben, siehe z.B. hier:
"Fluorescent Lamp Ballast - Self Oscillating Push-Pull" <http://www.st.com/stonline/products/applications/blocks/lighting/lite009.shtml
"Fluorescent Lamp Control" <http://www.nxp.com/acrobat_download/applicationnotes/APPCHP8.pdf
Christian.
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Christian Koch wrote:

<http://www.st.com/stonline/products/applications/blocks/lighting/lite009.shtml

"Electronic ballasts have been available for more than a decade" ?
Aehm, die gibt's in Amiland aber schon viel, viel laenger ...
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /
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Christian Koch schrieb:

Richtig, Delon-Schaltung.

Macht man nur bei niedriger Versorgungsspannung, z.B. 12/24V aus dem KFZ-Bordnetz, oder 48V aus den Pufferbatterien in TK-Anlagen.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Auch bei 60V üblich.
-- mfg hdw
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Gab es da nicht irgend solche Russenlösungen mit Vorschaltwiderstand, Diode und DC-Röhren? So etwas habe ich vage aus einer Diskussion über billige Schreibtischleuchten in Erinnerung. Meine alte Karstadt-Handleuchte hat auf jeden Fall die Zuleitung als Vorwiderstand...
sg Ragnar
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So etwas funktioniert aber nur mit kurzen Röhren, die eine Zündspannung von unter 300V haben. Es gibt da wohl noch eine Zwischenlösungmit Spannungsverdoppler- schaltung und Vorkondensator für etwas grössere Röhren. Gruss Harald
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Harald Wilhelms schrieb:

Ja, billige "elektronische" Handleuchten haben so eine Schrottschaltung. Röhre und Vorschaltkondensator werden trotz einiger Schutzwiderstände stark strapaziert. Bei meiner Lampe war nach wenigen 100h der Kondensator so durch, dass die Lampe kaum mehr wahrnehmbar leuchtete.
--
mfg Rolf Bombach

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