MINUS mit ERDE verbinden ....= möglich ???

Hallo zusammen
mal eine Frage in die Runde :
ist es m=F6glich an einem 24Vdc- Spannungsversorgungsanschluss eines
Funktionsger=E4tes den MINUS (resp. 0V) im Ger=E4t mit Erde (kein PE, da
Kunststoffgeh=E4use) fest zu verbinden.
Der Erdanschlu=DF wird hierbei lediglich als Ableitpotential ben=F6tigt.
Diese Ma=DFnahme vertr=E4gt sich nicht mit den einschl=E4gigen
Installations- Isolationspr=FCfungen gegen Erde, die in Schaltanlagen
=FCblicherweise durchgef=FChrt werden. D=FCrfen solche
Versorgungsanschl=FCsse zu diesem Zweck dann abgeklemmt werden ?
Danke schonmal
MichaelS
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yes
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snipped-for-privacy@kiwiarts.every.net schrieb:
Hallo,
es gibt auch oft f=FCr Operationsverst=E4rker, AD-Wandler etc. eine=20 Versorgung mit + und - 15 V aus zwei Netzteilen mit 15 V. Da sind dann=20 beide hintereinander geschaltet mit Erde in der Mitte. Erde liegt dann=20 an Plus des einen Netzteils und an Minus des anderen, also wo ist das=20 Problem?
Bye
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Uwe Hercksen
Uwe Hercksen schrieb:
Ja, o.k. - vielleicht habe ich mich nicht pr=E4zise genug ausgedr=FCckt...Sorry
Ich meine einen unipolaren 24Vdc- Versorgungsanschlu=DF, wie er =FCblicherweise in Schaltanlagen zur Versorgung einzelner Funktionsger=E4te (SPS, Schutzger=E4te etc.) verwendet wird. Bei metallischen Geh=E4usen gibt es einen elektrischen PE- Anschluss (Protection Earth) als Schraubklemme. In meinem Fall ist es aber, wie beschrieben, ein Kunststoffgeh=E4use. Bei den Anschlussklemmen gibt es hier ebenfalls einen Erdanschluss, der aber als reiner HF- Ableiter gegen Erde verwendet wird. Notwendig wird sowas z.B. im Zusammenhang mit BURST- Pr=FCfungen gem. DIN-EN 61000-4-4. Wenn man nun ebenfalls den Versorgungseingang mit relativ geringem Aufwand gegen einen SURGE (DIN-EN 61000-4-5) sichern mu=DF, k=F6nnte man auf die Idee kommen den 0V-Anschluss (traditionell auch oft als MINUS bezeichnet) intern mit dem o.g. Erd-Anschluss zu verbinden. Auf diese Weise wirken die symmetrischen Begrenzungselemente auch bei unsymmetrischer, also erdbezogender Kopplung.
Der Rest ergibt sich dann wieder aus meiner Ursprungs- Fragestellung. Hoffe das war ausreichend.
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yes
snipped-for-privacy@kiwiarts.every.net schrieb:
Also du willst *nicht* ein isoliert betriebenes 24-V-Netz erden (das würde ggf. der Schutzmaßnahme aber ggf. auch funktionellen Sicherheitsaspekten wie ungewolltes Einschalten von Verbrauchern bei Kurzschlüssen widersprechen).
sondern
du willst die Masse eines Gerätes mit dem Minuspol der Versorgung verbinden.
Hm, wenn die Gerätemasse tatsächlich vollständig isoliert und nicht zugänglich ist sehe ich momentan kein Problem.
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Werner Holtfreter
In den betreffenden Schaltanlagen ist das 0V- Potential (bzw. der sog. Minus) des 24V Versorgungsnetzes bereits zentral mit ERDE verbunden. In dem betreffenden Funktionsger=E4t t=E4te ich dies dann ein zweites mal. Zur Isolationspr=FCfung wird die zentrale 0V-ERDE - Verbindung entfernt UND an dem betreffenden Funktionsger=E4t m=FC=DFte dann mindestens der ERDE- Anschlu=DF ebenfalls abgeklemmt werden. Meine Frage ist hier : Ist dieses Abklemmen von Erdungs- bzw. Versorgungs-anschl=FCssen an Funktionsger=E4ten z.B. in Einklang mit entsprechenden Normen oder gibt es "Drau=DFen" andere Beispiele f=FCr Funktionsger=E4te, deren Versorgungs- und/oder Erdanschl=FCsse bei Installations- Isolationspr=FCfungen ebenfalls abgeklemmt werden m=FCssen.
MFG MichaelS
! VIELEN DANK an ALLE, die bisher geantwortet haben !
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yes
Ich würde mir das sehr gut überlegen, denn so stellst du einen zweiten, undefinierten Weg für den Betriebsstrom auf dem "0"-Leiter des 24V-Netzes her. Weiterhin fängst du dir aufgrund der nicht auszuschließenden Potentialdifferenzen zwischen dem zentralen Erdpunkt des Netzes und dem zweiten Erdpunkt am Gerät auch noch unkontrollierte Querströme über die Versorgungsleitung ein. Beides würde ich nicht ohne Not haben wollen.
Das erste kann zu unkontrollierter Verschleppung von Betriebsströmen in andere Systeme führen (der gleiche Effekt wie bei einer verPENten Niederspannungs-Installation, google mal), das zweite kann bei Störfällen (Erdschlüsse, Gewitter) zu massiven Ausgleichsströmen führen, die dann womöglich (je nach Lage des zweiten Erdpunktes) durch das Gerät fließen.
Eine schwere Störung des ersten Typs habe ich vor wenigen Jahren als SV- Aspirant sehen können, einen Schaden des zweiten Typs habe ich in diesem Jahr selbst begutachtet. Die Gefahren sind also real.
Gruß
Stefan
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Stefan Wagner
Nach deiner Beschreibung schwant mir Schlimmes :-(
Überleg einmal eine Erdung über einen Widerstand parallel mit einem Kondensator. Dimensionierung erfordert Nachdenken. Die Stromschleife, die du dir einhandelst, möchte ich nämlich nicht haben.
MfG
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Franz Glaser (KN)
.=2E
10 Ohm, bleistiftweise. So geht's in meinen Aufbauten zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten. Kondensator bei Bedarf.
hth, Andreas
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Andreas Tekman

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