Neulich beim Aldi...

Franz Glaser (G) wrote:


Was ist den passiert?
In Lötzinndrähten ist Flussmittel drin. Basis meist Kolophonium, aber je nach Typ angereichert mit weiteren Aktivatoren. Dazu gibts eine Norm und in der steht auch ausdrücklich drin, welche Flussmittel auf der Lötstelle bleiben dürfen und welche nicht. Reines Kolophonium darf normalerweise bleiben.
--
Gruß Werner
"Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu
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Einige Ltstellen sind schon nach 2 Jahren zu Wackelkontakten geworden.
Ich habe dafr eine Waschmaschine kaufen mssen. Die Leiter- platten und die Rahmen mute ich im Reinigungsmitteldampf auswaschen.
Irgendwann in den 90-er Jahren hat der Gesetzgeber das Reini- gungsmittel verboten, wegen des Ozonlochs, da muten wir dann ein anderes verwenden. Das war dann blderweise 3-fach weniger wirksam und wir haben die 5fache Menge verbraucht und mit hherer Temp. verdampfen mssen.
Bei unseren kleinen Mengen wars dem Ozonloch schnurzegal.
<!> Der Gesetzgeber ist ein Trottel.</!>
Ich habs aufgegeben.
Heute ist das anders, da werden solche Platinen eh nimmer repariert sondern ausgetauscht. 5 Jahre Lebensdauer statt 20 bzw. 130.000 Stunden.
MfG
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Franz Glaser (G) schrieb:

So einfach ist das nicht. _Deine_ kleine Menge hätte nichts ausgemacht, aber die gesamte Menge an FCKW, welche lediglich als Reinigungsmittel, Kältespray, sonstiges Treibmittel usw. verballert wurde, war gigantisch. Der Gesetzgeber ist insofern ein Trottel, als er nicht schon viel früher das Zeugs verboten hat.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf_Bombach wrote:

Der Gesetzgeber ist trotzdem ein Trottel, weil er alles über einen Kamm schert.
Ich habe doch davon geschrieben, daß es um kleine Mengen geht.
Die Consumerelektronikhersteller haben das geschluckt, die haben nix dagegen, daß ihrer Geräte nach 2-5 Jahren ausgewechselt werden müssen. Und die produzieren dafür ein Vielfaches an Elektronik- kram. Meine Geräte laufen nach 20 Jahren immer noch und die Kunden haben vergessen, daß da was drin ist. DAMIT wird die Umwelt geschont.
Servas
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Seht mir doch diese Überflüssigen! Sie stehlen sich die Werke
der Erfinder und die Schätze der Weisen: Bildung nennen sie
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Franz Glaser (KN) schrieb:

Schlecht fr unsere Volkswirschaft. Kann ja nichts verdient werden. -- mfg hdw
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Horst-D.Winzler wrote:

Ich war immer schon für mehr Verkehrsunfälle ... HEUREKA (auch im Bett ;-))
Servas
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Franz Glaser (KN) wrote:

Wieso gibt's eigentlich keine Wickelverbindungen mehr?
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #445:

Browser's cookie is corrupted -- someone's been nibbling on it.
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Bjoern Schliessmann wrote:

Hat es in der Elektrotechnik noch nie gegeben, nur in der Elektronik. Antwort: Man hat sie zur Verbindung von Steckverbindern (in einem Rack) verwendet. Aufwendige Handarbeit. So etwas macht man heute mit einer Multilayer-Platine, wobei die Steckerpfosten teilweise nur eingepresst werden.
--
Gruß Werner
"Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu
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On Sun, 04 May 2008 19:01:59 +0200, Werner Holtfreter

Einspruch: ich habe Anfang der 80er etliche WireWrap Verbindungen in Steuerungen der Leistungselektronik gemacht. Waren zwar nur die Informationsteile und diverse Ralaissteuerungen, aber so strikt würde ich das nicht zwischen Elektronik und Elektrotechnik trennen.

und deshalb ist es aus der Fertigung rausgemendelt worden, zu teuer zu aufwändig, aber trotzdem ne´geile Sache.
Ralle
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Werner Holtfreter wrote:

Einspruch 2: Mehrere Relaisstellwerksbauformen aus den 80ern benutz(t)en das.

Und gelötet? Denn angeblich sollen Wickelverbindungen doch zuverlässiger sein ...
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #434:

Please state the nature of the technical emergency
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Werner Holtfreter schrieb:

Hallo,
stimmt nicht, die Wickeltechnik wurde mal zum Anschliessen eines besonders kleinen Relaistyps entwickelt. Ursprünglich sollte erst gewickelt und danach gelötet werden, man kam dann zufällig drauf das auch nicht gelötete Verbindungen zuverlässig hielten.
Bye
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Werner Holtfreter wrote:

zu was Zählt ihr dann elektromechanische Vermittlungen in der Nachrichtentechnik ( Telefon) Alles gewickelt war in den 70 ern Mode. gruß Gunter
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gunter kühne wrote:

"Mode" kann ich mich nicht erinnern, aber Prototypen haben wir viele in wirewrap Technik gebaut. Doppel-Europakarten bummvoll mit Bautei- len, dichter als mit 2-seitig geätzten, durchkontaktierten Leiter- platten möglich gewesen wäre.
Analogschaltungen sind nicht so besonders bequem damit gegangen aber der Digitalkram - super, und leicht veränderbar.
Und die Rückwände selbstverständlich VG-64 und VG-96 auch in WW- Technik.
Wenn es Kontaktprobleme gibt, dann mit den IC-Pins in die Buchsen aber nicht mit den WW-Verdrahtungen. 3 Wicklungen passen auf 1 Stift.
Gl
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Werner Holtfreter schrieb:

Yup. Die ganze IBM1620 und ähnliche Mainframes waren Wire-Wrap konstruiert.
--
mfg Rolf Bombach

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Hallo Franz,

Kolophonium? Wenn Du Lötwasser meintest, ja, meinetwegen auch noch viele andere Flußmittelchen, aber Kolophonium glaub ich nicht. Ich hab immer das Kolophonium zur beschichtung meiner selbstgeätzten Platinen genommen, die bleiben schön Oxidfrei und sammeln nur Staub, der dran kleben bleibt. Gammeln tut da bei mir gar nix, ganz im Gegenteil, die lassen sich auchn nach jahrelanger Lagerung noch prima löten.
Marte
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Hier la ich mich nicht festnageln auf eine Diskussion ber so ein Detail. Ich habe mit "Kolophonium" mmlich den berbegriff "Flumittel" gemeint, das gebe ich zu, nicht ahnend, da das wohlriechende Harz berhaupt noch wo als Original verwendet wird. Im kalten Zustand ist es ja viel zu kristallig-brselig, so wrde es sich nicht in einen Draht einwalzen lassen ("""IMHO"""). Das erinnert mich an die alten "Detektor"-Bastelzeiten.
MfG
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Franz Glaser (G) wrote:

Wieder ein Irrtum. Die zusätzlichen Beimischungen ("Aktivierung") ändern an der Konsistenz wenig. Reiße einfach einen Lötdraht auseinander, dann siehst du das zu Pulver zerkrümelnde, zum größten Teil oder ganz aus Kolophonium bestehende Flussmittel. OK, genug davon.
--
Gruß Werner
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O mei ... Ich habe schon so viele verschiedene Ltzinne gekauft, auch kiloweis umsonst, weder an Bastler hergeschenkt weil ich sie in meiner Produktion nicht brauchen konnte, da mir diese Information nicht wirklich hilft.
Es stimmt, da meine ppt - Bezeichnung "Kolophonium" fr alle Flumittel hier ein Stein des Anstoes ist aber meine Gerte sollen 130.000 Stunden halten und das berall auf der Welt. Das sind ca. 10 Jahre rund um die Uhr. Es hat sich gezeigt, da sie 20+ Jahre halten, auer wenn wir Bau- teile von einem gewissen Hersteller verbaut haben und - das ist auch interessant - die waren besonders empfindlich an den Ltstellen.
Dazu sind mehr Qualittsanforderungen ntig als das Waschen aber das Waschen ist ein Teil. brigens ohne Ultraschall natrlich.
Vielleicht hilfts dir auch noch weiter, da die Gerte in chemischen Betrieben laufen wo kein Schwein auf die Atmos- phre achtet. Salzsure, Zementstaub ist in der Luft und allerlei sonstwas, das auch dem "Kolophonium" an den Kragen geht. Noch aggressiver ist nur eine Kche und ein Saustall!
Servas
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Franz Glaser (G) schrieb:

Man knnte vorher beim Hersteller von Ltzinn nachfragen.

Die Betzungsfhigkeit von zu ltendem Material ist bisweilen miserabel. Liegt aber am Hersteller und ist Anlass zur Reklamation.
-- mfg hdw
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wrote:

Du hast Nerven ...
Nach 5 Jahren, weil 1 Ltstelle am backboard in Djakarta den Geist aufgegeben hat.
;-))
Die Leut dort erwarten, da meine Anlage LUFT, nicht, da ich RECHT habe. Das sind keine Dootschen.
MfG
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