Re: Elektroroller

Ralf Kusmierz wrote:


Für Bleiakkus hatte ich eher etwas von 400-600 Ladezyklen gelesen, für Blei-Gel sogar nur 150-300. Für den LiFePo4-Akku habe ich Angaben von 2000 Ladezyklen gefunden. Dabei könnte es sich zwar auch bloß um Laborwerte handeln, aber gänzlich unplausibel erscheint es mir nicht. (Während das Bleisulfat wild irgendwelche Kristalle am Gitter bildet, wird das Lithium im Eisenphosphatgitter eingelagert.)
Starterbatterien sollen auch eigentlich nur für geringe Entladungen geeignet, die hohe Amperestundenzahl der geringen Hochstromfestigkeit geschuldet sein. Oder meintest du Solarbatterien?

Schwierige Frage. Für ein Pedelec kommt ein Bleiakku auf Dauer schlicht nicht infrage, da entweder die Reichweite zu gering oder das Gewicht zu hoch ist. Bei anderen Elektromobilen kommt es darauf an, ob man den Akku im Fahrzeug laden kann, denn man wird nicht jedesmal > 30 kg Akku durch die Gegend tragen.
Ob und wieviel Aufpreis tatsächlich anfallen hängt von der Lebensdauer ab. Wenn ich den Zahlen glaube, die hier und da auf verschiedenen Webseiten (zugegeben keine zitierfähige Quelle) erwähnt werden, dann wäre LiFePO4 auf die Gesamtlebensdauer gesehen gar nicht teuerer als Bleiakkus.

Das Fahrrad kann ebenfalls ohne Anhänger fahren. Aber das 'flexibel' bezog sich nicht vorwiegend aufs Gewicht, sondern auf die weiter unten genannten Vorteile (Mitnahmemöglichkeit in anderen Verkehrsmitteln, Mitnahmemöglichkeit zu anderen Standplätzen (Wohnung, Keller, ...), höhere mögliche Geschwindigkeit (dann ohne Elektrohilfe), flexiblere Reichweite, etc.)

Bis auf das Boot hat nichts davon mit Basteltrieb zu tun.

Hier in Berlin treffe ich in den meisten S- und U-Bahnzügen jeweils mehrere Radfahrer an. Und keiner davon ist 'durchgeschwitzt'. Kann sicher mal vorkommen, ist aber die Ausnahme und wohl teilweise eine Mär von Nichtradfahrern.
Grüße, Robert
x-post&f'up2 d.s.i.elektrotechnik
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Nicht böse gemeint, aber da kann etwas nicht stimmen. (Offene) Bleiakkus sind in den meisten Autos als Starterbatterie verbaut. Wie oft wechselst Du sie? Bei meinem Auto hält sie seit nunmehr 8 Jahren und ist immer noch fit.
Weiterhin bin ich mir ziemlich sicher, dass BleiGel-Akkus lange Zeit in Elektromobilen ähnlich dem CityEL verbaut waren. Sollte die Obergrenze an Zyklen bei ungefähr 300 liegen, hätte die Firma vermutlich einige Klagen vorliegen, da es nicht sein kann, dass ein Akkupack schon nach einem 3/4 Jahr ausgetauscht werden muss.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, Sören
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Sren Kreimeier schrieb:

Es gibt drei unterschiedliche Bleiakkutypen. Jede auf ihren Verwendungszweck optimiert. Deshalb ist es schon wichtig, zu wissen ber welchen Typ mann gerade spricht ;-)
1)Starterbatterien: Zum Anlassen von Verbrennungsmotoren
2)Antriebsbatterien
3)ortsfeste Bleibatterien
zu jedem Typ gehren etliche Normen. Mann sieht, die Thematik ist recht komplex.

Als Lebensdauerende wird 80% der Nennkakazitt angenommen.
Das bedeutet aber lngst nicht, das der Akku nicht weiterverwendet werden kann. Mnn mu sich nur ber die Vergleichsmerkmale bewut sein, sonst redet mann aneinander vorbei ;-)
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler schrieb:

Stehen in der DIN für Antriebsbatterien nicht 60%?
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Knnte sein, Dieter, mein Gedchtnis arbeitet zunehmend "globaler".
Wers genau wissen will/mu hier die entsprechenden DIN Normen. Kapitel 4.2; S.245
http://books.google.de/books?id=xbLZw0aHUJQC&pg=PA245&lpg=PA245&dq=din+72310&source=web&ots=yj9iJze2Zl&sig=y5zYH91V8PhBF2qN6bR4fEmyjD0&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=4&ct=result
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler schrieb:

http://books.google.de/books?id=xbLZw0aHUJQC&pg=PA245&lpg=PA245&dq=din+72310&source=web&ots=yj9iJze2Zl&sig=y5zYH91V8PhBF2qN6bR4fEmyjD0&hl &sa=X&oi=book_result&resnum=4&ct=result
Willi Marquardt schaut uns das bestimmt netterweise nach.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Ich wäre ja gerne behilflich, aber auf die im Link genannten DIN-Normen hab ich leider auch keinen Zugriff.
Gruß Willi
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Sören Kreimeier schrieb:

http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_VRLA_Overview.pdf
Seite 8.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb am Samstag, 28. Juni 2008 06:37:

http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_VRLA_Overview.pdf
http://www.batteryuniversity.com/ wie viele Eulen sind schon in A.?
MfG Gl
--
Viele Menschen hätten ein ausreichendes Einkommen, wenn sie
nicht laufend Dinge kaufen würden, die sie eigentlich gar nicht
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On Sat, 28 Jun 2008 04:03:19 +0200, Sören Kreimeier
Viele Elektromobilfahrer müssen ihre Blei-Batterien tatsächlich jedes Jahr nach einer Fahrleistung von weniger als 5000 km austauschen. Das Problem ist dass die Batterien mit extrem hohen Strömen tun teilsweise bis in die Tiefentladung entladen werden. Dadurch sinkt zwangsläufig die Lebensdauer.
Dies führt dazu, dass die Stromkosten + Batteriekosten pro km auch nicht günstiger als die Kosten für Benzin sind.
Und bei Lithium gibt es ein anderes Problem. Diese altern über die Zeit. Sie halten zwar teilweise mehr als 1.000 Zyklen, aber nur wenn sie innerhalb kurzer Zeit erfolgen. Nach zwei bis drei Jahren werden sie auch ohne viele Ladezyklen schwach. Jeder kennt das von Handy- und Notebook-Akkus.
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Emil Naepflein wrote:

Das sind aber keine Li-Eisenphosphat-Akkus. Die sollen angeblich länger halten, wobei sich das schwer bestätigen lässt, weil sie erst seit vielleicht einem Jahr in der Praxis aufzutauchen scheinen.
Bye, Robert
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Robert Gumm¡ wrote:

wie lange giebt es die eigentlich schon dass man das überhaupt sagen kann?
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Emil Naepflein schrieb:

Hallo,
man darf halt nicht so wenig Akkukapazität haben das es gerade für die zu fahrende Strecke reicht, wenn man da eine deutliche Reserve hat kann man auch die Akkus einige Jahre nutzen.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Unter Umständen sind diese E-Mobile geleast. Wenn dem so ist, ist ein Akkuersatz lediglich ein durchlaufender Posten. Dann interessiert die Lebensdauer kein Schwein. Läuft unter bundesdeutscher Steuerwirklichkeit.
--
mfg hdw

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On Mon, 30 Jun 2008 17:49:10 +0200, Uwe Hercksen

Da die Akkukapazität aber in der Regel durch die Tragfähigkeit des Fahrzeuges und den Platzbedarf beschränkt ist hilft das wenig weiter. Zudem bedeutet mehr unnützes Gewicht auch wieder einen höheren Strom, insbesondere beim Anfahren. Der Strom während der normalen Fahrt sind nicht so das Problem sondern der hohe Strom beim Beschleunigen. Deshalb bauen manche schon Strombegrenzer ein um die Akkus zu schonen.
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... oder schalten zustzliche Speicher, z.B. in Form von Doppelschichtkondensatoren fr die Stromspitzen parallel. Gruss Harald
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On Tue, 1 Jul 2008 00:31:48 -0700 (PDT), Harald Wilhelms

Woher willst du den Platz und die Zuladung in einem Fahrzeug für die Kondensatoren hernehmen wenn z.B. bei einem CityEl für 20 s 150 A bei 48 V nötig sind.
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Moment, diese Kondensatoren sollen nur Spitzen von weniger als eine Minute abfangen. Da knnen sie auf Grund ihres niedrigeren Innenwiderstands wesentlich besser als der Hauptakku. Und das bei einer Grsse von vielleicht einer Aktentasche. Vielleicht meldet sich ja der Rolf Bombach noch. Der hat so etwas schon mal getestet. Gruss Harald
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On Tue, 1 Jul 2008 05:37:30 -0700 (PDT), Harald Wilhelms

20 s waren weniger als eine Minute.

Das ist schon alles klar.

Ich glaube Du täuscht Dich. Für 60 s und 150 A braucht man 9000 F. Dabei darf bei Parallelschaltung die Spannung nur relativ gering abfallen sonst braucht man auch noch einen DC/DC-Wandler der die Leistung liefern kann.
Und jetzt zeige mir mal wie das in eine Aktentasche passt. Vielleicht hast Du ja eine besonders Große. ;-)
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Emil Naepflein schrieb:

Etwas grösser und schwerer sind sie schon, aber leicht im Vergleich mit Akkus. Diese Kondensatoren sind verblüffend leicht, empfehle mal einen in die Hand zu nehmen. http://ecl.web.psi.ch/supercap/index.html#power Und ja, es geht nur mit jeder Menge Wandler.
--
mfg Rolf Bombach

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