Solarstrom

Jul 10, 2007 116 Replies

Mir ist schon ein Radfahrer dreingefahren, der von so einem Ding geblendet war. Kein Schmäh!

Außerdem: regelmäßich gewaschen müssen die auch werden.

Servas

Eben. Preissubvention ist eine der am schlechtesten funktionierenden (bis hin zu nach hinten losgehenden Schmarozzer-) Katalysatoren. Siehe Milchseen im Agrarbereich. Eine technische Verbesserung um mehrere Faktoren ist nicht vorstellbar. Jedenfalls nicht durch bloße Evolution mittels

100000-mal fast dasselbe auf den Dächern. Da hatten wohl mal wieder romantische "komplexitätsreduzierende" Grüne mit Plastikblümlein im Haar die Finger im Spiel.

Wenn überhaupt, dann sollte man gewöhnliche (prozentuale) Kostensubvention auf Antrags- Und Prüfungsbasis fahren. Da ist dann ein echter proportionaler wirkender Kostendruck in Richtung Effizienzsteigerung da.

Grüsse Robert

Christoph Müller schrieb:

Hallo,

ach, zur Erzeugung des für den Bau des Kraftwerks benötigten Stahls, Elektrolytkupfers, Zements, Isoliermaterial braucht man nicht viel Energie? Für die Weiterverarbeitung, den Transport und den Bau auch nicht?

Bye

Roland Damm schrieb:

Vor einigen Monaten las ich in den VDI-Nachrichten einen Artikel zu diesem Thema.

Inhalt war ungefähr: Die Subventionen werden gewährt, weil die Solarzellenhersteller eine Selbstverpflichtung aufgestellt haben, nach der die Preise für die Module um bestimmte Faktoren sinken.

Danach gibt es schon einen Anreiz, die Module zu verbessern bzw. billiger herzustellen.

Aber wenn sich die Autoindustrie nicht an ihre Selbstverpflichtung gebunden fühlt, finde ich es sehr anständig, wenn die Photovoltaik-Hersteller sich an ihre eigenen Versprechungen halten wollen.

Wie gesagt, habe ich vor einigen Monaten so ungefähr gelesen.

Viele Grüße Andreas Demant

Roland Damm schrieb:

Zu Zeiten der Atomenergieeinführung gab es dort wohl ähnliche Verhältnisse.

Wenn man sieht, in was die Firmen so investieren und welche Lösungen so präsentiert werden, keimt in mir schon die Hoffnung, dass die Rechnung auf gehen wird.

Richtig. Damit sie auch gekauft und angewandt werden und somit massenweise praktische Erfahrungen mit den realen Betriebsbedingungen gesammelt werden können.

Weil die Subventionen ein Verfallsdatum haben und die Firmen später auch noch im Markt sein wollen. Wenn sie dafür keine Möglichkeit sehen würden, würden sie wahrscheinlich auch nicht in ihre Produktionserweiterung investieren, sondern das Geschäft mit weniger werdenden Subventionen sterben lassen.

Wer's nicht tut, weiß jetzt schon, wann er aus dem Markt fliegen wird.

Der Trick beim Ganzen ist das Verfallsdatum der Subventionen. Den gab es mit der Kernenergie nicht. Sie wird noch immer subventioniert. Z.B. in Form "nicht erforderlicher Versicherungen".

Eines gibt es allerdings schon zu bemerken: Mit anderen Dingen als ausgerechnet PV hätten wir in kürzerer Zeit viel mehr Umweltbelastung vermeiden können.

Servus Christoph Müller

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Dafür gibt's mittlerweile prima Nanoschichten. Nach dem nächsten Regen sind die Dinger wieder sauber.

Servus Christoph Müller

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Uwe Hercksen schrieb:

PRO kWh ELEKTRISCHER Leistung - nicht Energie.

Servus Christoph Müller

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Am 11.07.2007, 23:40 Uhr, schrieb robert :

Ich stell mir grade eine 10kV-Leitung zur ISS vor... mit Schleifkontakt auf der Erde...

*g*

Ansgar

Sorry, diese Antwort wirkt bei Deinem Anspruch auf den von Dir gefundenen "Stein der Weisen" nicht wirklich seri=F6s.

Leistung wird in Watt gemessen, Energie in Leistung * Zeit. Die Einheit Kilowattstunde kWh bezeichnet eine Energie, die Aussage "pro kWh=20 elektrischer Leistung - nicht Energie" ist also in sich widerspr=FCchlich= .

Ich vermute mal, da=DF Du auf die im Laufe eines Kraftwerklebens erzeugte (korrekterweise "in elektrische Energie umgewandelte") Energiemenge abzielst, gegen die die zum Bau ben=F6tigte Energiemenge marginal sei. Das ganze hat mit der Leistung eines Kraftwerks nur am Rande zu tun.

Martin

Erdw=E4rme ist IMHO auch nicht durch Sonneneergie erzeugt. Sondern eben durch ... - genau!

hth, Andreas

Du hast hoffentlich umgehend reagiert und Warnschilder aufgestellt. Der arme Radfahrer.

BTW: W=E4scht D uDeien Solarzellen seitdem sletner, damit der Blendungseffekt weniger gef=E4hrdend ist ,-) ?

hth, Andreas

Weniger als f=FCr eine Solarenergieanlage gleicher Leistungsf=E4higkeit.

Oder glaubst Du die Solaranlage steht und funzt ohne Betonfundament, Stahltr=E4gern und -Rahmen, und ohne Kupferleitungen?

hth, Andreas

Christoph Müller schrieb:

Hallo,

hmm, was wolltest Du mit dieser fehlerhaften Zeile eigentlich wirklich sagen?

Bye

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Roland Damm schrieb:

Das ist die Absicht, ja.

Das liegt einfach daran, daß (nach Ansicht der Politiker) absehbar ist, daß es einen Bedarf in der Zukunft geben wird, dieser aber nicht ausreichend ist, um die Strukturen aufzubauen, die dann, wenn es so weit ist, erforderlich sind. (Siehe auch: .)

Die Sache findet ohne die Subventionen einfach nicht statt, weil unwirtschaftlich. Die Subventionen haben eine Höhe, die den Anwendern eine bescheidene Rendite auf dem Niveau von Bundesschatzbriefen liefert. (Ich hatte es kürzlich durchgerechnet und festgestellt, daß es mutmaßlich weitaus profitabler ist, in Solarmodulherstelleraktien zu investieren als in Solarmodule.)

Der Wettbewerb ist sehr hart.

Eigentlich nicht: Viel mehr, als derzeit an Output aus den Geräten herauskommt, ist nicht möglich - Rationalisierungseffekte sind eigentlich nur in der Produktion zu erwarten.

Zur OP-Frage: (war übrigens ein Link in Wikipedia - soweit zum Thema "Arsch nachtragen").

Gruß aus Bremen Ralf

Hallo,

Da diese Technik wohl immer noch als Innovativ gilt, wird auch dort noch kräftig subventioniert...

... fehlender Verpflichtung, ehrlich kalkulierte Rücklagen für die Endlagerung zu bilden... Wer will das Ganze dann irgendwann bezahlen? Was wird das Ganze über die vielen Jahre danach kosten?

Ach so, das kann man nicht kalkulieren, also auch nicht versichern, Rücklagen bilden auch nicht... Am Besten, man vertagt die Diskussion nach Endlos, schlägt immer mal wieder Endlager vor, die mit großer Sicherheit am Protest der Anwohner/Umweltschützer scheitern... dann sind nämlich die schuld an der Entsorgungsmisere...

So einfach ist das...

Marte

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Christoph Müller schrieb:

Nein, das "meint man" keineswegs, sondern die Frage ist sehr konkret, ob aus PV-Anlagen mehr Energie herauskommt, als über deren Herstellung, Installation und Betrieb verbraucht werden. Und diese Frage ist vollkommen berechtigt, denn wenn das nicht so wäre, dann wäre es offensichtlich sinnvoller, es bleiben zu lassen, weil dann nämlich netto Energie eingespart würde.

Und es gibt eine ganz einfache Antwort auf diese Frage: Da der Aufwand selbst nicht subventioniert ist, beinhalten die Errichtungspreise offensichtlich auch den Energieaufwand - mit den bekannten Energiepreisen läßt sich der maximale Einsatz ganz gut abschätzen. (Im Detail ist es etwas schwieriger, weil man dabei nämlich feststellt, daß die Anlagen ausgesprochen teuer sind und daher der Preis theoretisch Platz für einen negativen Erntefaktor läßt - da müßte man dann die Kostenarten wieder differenzieren, und damit kommt man in logische Probleme, weil man letztlich jeden Aufwand auch als Energieaufwand interpretieren könnte, so, wie die Gesellianer das analog mit ihrer wirren Zinstheorie machen.)

Offensichtlicher Unsinn: Z. B. sind Kohlekraftwerke vergleichsweise spottbillig, können also nur wenig Energie verbraucht haben, produzieren aber ersichtlich massig Energie. (Daß sie dabei Kohle und Sauerstoff verbrauchen und Abfälle produzieren,ist vollkommen selbstverständlich und bedarf keiner Erörterung, ist aber auch explizit nicht die Frage - die wäre, ob sie ggf. *trotz* der umweltbelastenden Faktoren weniger Energie produzieren als zur Errichtung und zum Betrieb erforderlich und sie daher möglicherweise netto keinen Strom einspeisen, sondern verbrauchen; das ist offenbar aber nicht so.)

Deine Nebelwerfereien sind seriösen Diskussionen ersichtlich abträglich.

Eben.

Nein, weil der da gar nicht hingehört.

Zu recht: Kohle kann man genauso wenig essen wie Lichtstrahlen, auch keine Häuser daraus bauen. Sie ist ein Rohstoff, den man eben nur bestimmungsgemäß sinnvoll nutzen kann, sonst hätte sie in etwa den Wert von Meerwasser oder Saharasand.

Ich weiß nicht, wer "sie" sind, aber es ist wenig zielführend, Schwachsinn zu zitieren. (Und ja, es wäre natürlich wünschenswert, daß sich Sonnenlicht auch mit höheren Wirkungsgraden nutzen ließe, aber das ist eine Optimierungsaufgabe mit der Zielgröße kWh/Euro und nicht kWh/m^2, da Sonnenlicht im Gegensatz zu Kohle nichts kostet, wenn man's nicht gerade dem Nachbarn abschattet (der Flächenbedarf geht in den Solarenergiepreis natürlich auch ein).)

Gruß aus Bremen Ralf

X-No-Archive: Yes

begin quoting, "Franz Glaser (KN)" schrieb:

Da hat er den richtigen erwischt.

Das ist nicht wahr.

Gruß aus Bremen Ralf

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Uwe Hercksen schrieb:

Richtig.

Gruß aus Bremen Ralf

Uups. Hab' ich gar nicht gemerkt. Kriegst 100 Punkte von mir. ;-)

Den gefundenen Fehler darfst du natürlich ebenfalls behalten.

Servus Christoph Müller

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Uwe Hercksen schrieb:

Fehler ist Fehler. Sorry. Darfst ihn auch behalten. ;-)

Servus Christoph Müller

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