ich habe eine Solaranlage mit zwei gtrennten Zweigen, (Dachmodule, DC-Trenner, Wechselrichter Schüco SGI3500 T, also mit Trafo).
Die beiden Stränge sind erdfrei vom Dach heruntergeführt, und erst am Zähler erfolgt die Zusammenschaltung (3phasig).
Einer der WR hat den Geist aufgegeben, und ich könnte günstig einen Ersatz SGI 3500 (ohne Trafo) bekommen.
Meiner Vorstellung nach sollte der parallele Betrieb eines trafolosen und eines WR mit Trafo problemlos funktionieren. Natürlich ist dann ein Strang galvanisch mit dem Stromnetz verbunden.
Oder gibt's da Probleme, die ich übersehe?
Alfred
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T
Thomas Einzel
Am 19.06.2023 um 13:11 schrieb Alfred Gemsa:
Die ggf. vorhandenen Drehstrom WR deiner Nachbarn sind AC seitig galvanisch auch mit deinen WR verbunden, ggf. direkt über das gleiche Kabel in der Straße oder an den Masten.
Wenn der WR eine VDE Zulassung hat, sehe ich für nicht-inselfähige WR keine Herausforderung. Aber der beim VNB eingetragene Elektrobetrieb weiß das.
G
Gerd Schweizer
Alfred Gemsa schrieb:
Alfred, darf ich hier mit einer Frage kommen Unser Berater sagt, die bei uns seit 50 Jahren bestehende "Wassererdung" reicht nicht, die PV Anlage müsse eine eigene Erdung (Staberder) bekommen. Wie sind da die Bestimmungen? Meine VDE Kenntnisse sind zu alt und PV gab es damals noch nicht ;-)
M
Markus Schaaf
Am 19.06.23 um 15:31 schrieb Gerd Schweizer:
Deine Wortwahl ist laienhaft und deshalb schwer interpretierbar. Eine separate Erdung für PV-Anlagen wird nirgends empfohlen. (Das Gegenteil ist der Fall.) Die PV-Anlage ist jedoch in die evtl. bestehende Blitzschutzanlage und den Potentialausgleich zu integrieren. Wie genau, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die PV-Anlage durch die bestehende Blitzschutzeinrichtung geschützt wird und welche Abstände bestehen. Wenn Deine Blitzschutzanlage oder elektrische Anlage nicht den geltenden Regeln entspricht, ist das eine andere Sache, die eigentlich nicht direkt mit PV zu tun hat.
Wenn Du mit dem oben Geschriebenen meinst, dass die internen Wasserrohre als PE-Leiter verwendet werden, dann ist das heute nicht mehr erlaubt. Inwieweit es da Bestandsschutz gibt, weiß ich nicht, jedoch kann der PV-Mann ja einen Hauptpotentialausgleich installieren, ohne sich Dein Bad oder Küche anzusehen. Wenn Du meinst, dass das Versorgerrohr als Haupterder benutzt wurde, war das AFAIK niemals zulässig. Auch stellt sich da die Frage des Potentialausgleichs für den Blitzschutz. Oder ist gar keiner vorhanden?
Du solltest wahrscheinlich einen Fachmann für Blitzschutz befragen. Blitzschutz und Potentialausgleich sind komplex und nicht durch Einzelmaßnahmen wie einen Staberder zu "erledigen". Falsche Einzelmaßnahmen können sogar gefährlicher sein, als gar kein Blitzschutz. Ich habe z.B. gerade die Hälfte aller PE-Leitungen aus unserem neuen Wohnwagen entfernt, weil sie so mit der Karosse verbunden waren, dass sie einen evtl. Blitzstrom ins Innere geleitet hätten.
MfG
A
Alfred Gemsa
Am 19.06.2023 um 15:31 schrieb Gerd Schweizer:
Da, wo wir hinziehen ist es vom Wasserversorger untersagt, seine Leitung als Erder zu benutzen.
Außerdem ist's sinnlos, da das Rohr aus PVC ist.
Alfred
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