Spannungsschwankungen an Bahnsteckdose



Wenn die Schwankungen im Millisekundenbereich sind, funktioniert das auch anstandslos. Bei Tests von PC-Netzteilen wird IIRC geprüft, ob die den Ausfall einer ganzen Halbwelle (oder waren es zwei Halbwellen) an der Primärseite aushalten. (Die Eingangsfrequenz ist dem Netzteil zwar egal, aber das sind halt Störungen einer Größenordnung, womit man im Hausnetz rechnen kann.)
Um Ausfälle im Sekundenbereich zu überbrücken, bräuchte man "etwas" größere Kondensatoren.
Olaf
--
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Ein echter Mann kommt jedenfalls ohne Auto aus. - Hans Crauel
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Die Frage ist dann bloss noch, warum es in dem Zug Steckdosen gab, die "gehen" und andere die nicht. Vielleicht gibt es da doch Pufferakku? Un der vor dem Umrichter auf der rechten Seite war noch heil?
M.
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begin quoting, Matthias Weingart schrieb:

War das denn so? Oder war die Analyse der anderen nicht schlicht und einfach falsch?

Ich hatte ausschließlich die Steckdose auf der angeblich "defekten" Seite benutzt (die ja - mit Unterbrechungen - "ging") und die andere Seite nicht ausprobiert.
Gruß aus Bremen Ralf
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Stefan gab zu Bedenken:

neuerdings 16,7 Hz aber aus anderen Gründen. Außerdem wäre interessant, in was für Wagen das war. Die sind nicht alle einheitlich verkabelt. es gibt unterschiedliche Lösungen für die Steckdosen. MfG
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Irgendwann emulieren wir euch alle.

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begin quoting, snipped-for-privacy@front.ru schrieb:

Wählen, Sie, eine, geeignete, Gruppe, an, die, Antworten, umgeleitet, werden, sollen, ...
Hast Du was an der Waffel?

"Was für einer" weiß ich nicht - das war der IC 2446 am 5. 7. von L nach H, L ab 18.40.
Ich saß irgendwo in der Mitte in einem Großraumwagen (nicht reserviert, war reichlich Platz), und es sah alles irgendwie "normal" aus - was auch immer man darunter verstehen will.

Da wir nun die vermutliche Auflösung schon kennen: Es gibt offenbar Spannungsschwankungen in der Leitung wegen unterdimensionierter Versorgung, und die Umrichtergeschichte ist nicht in der Lage, die zu kompensieren.
Kommt mir jedenfalls jetzt logisch vor.
(Müßte natürlich nicht so sein: Wenn Spannungseinbrüche üblich sind, dann sollten die Konverter für die Bordsteckdosen eben mit niedrigeren und schwankenden Spannungen auch zurechtkommen. Die paar kW zusätzlich machen gegenüber den Antriebs-MW nun auch nichts mehr aus.)
Und ja, der Bahner hatte offenbar recht damit daß es "an der Strecke läge" - letztlich liegt der Schwarze Peter aber doch bei DB, entweder, weil die Hochspannungsversorgung unterdimensioniert ist, oder, weil die Konverter in den Zügen nicht auf zu erwartende Spannungsänderungen ausgelegt wurden.
Andererseits: Ich habe nur eine Fahrkarte gekauft (zum Sparpreis), einen Stromversorgungsvertrag eigentlich nicht. (Und das miese Essen, das es überall in L gab, hat mich weitaus mehr geärgert als diese Stromgeschichte. Um dioe Stadt mache ich in Zukunft nach Möglichkeit einen großen Bogen.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

[...]
Das hat seine Grenzen. Bei uns in der Fliegerei gibt es Vorschriften ab wo ein Inverter abzuschalten hat. Das hat den Grund dass man anderen wichtigeren Abnehmern nicht den Saft abgraben moechte. Ich kenne Eure Lokomotiven nicht aber ich denke dass auch die Steuerelektronik fuer den Antrieb aehnlich reagiert und nicht versuchen wird auch noch die letzten Elektroenchen aus dem Fahrdraht zu quetschen. Denn ausser Motoren, Beleuchtung und Steckdosen gibt es sicher noch Steuerungen die moeglichst lange weiter versorgt werden sollen.
Ich nehme an fuer Bahn-Inverter wird es aehnliche Vorschriften geben wie fuer Flugzeuge. Pflichtenheft sozusagen.
Was auch sein kann ist dass noch weit vor dem Eingang des Inverters irgendwo ein Lastabwurf-Schuetz haengt.

Wie, haben die keine griechischen Restaurants oder gute Pizzerien? Immerhin gibt's da McDonald's ... <duck und wech>
--
Gruesse, Joerg

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Am 07.07.2012 00:03, schrieb Joerg:

bei modernen Triebwagen hängt der Bordnetzumrichter gleich am Zwischenkreis von Eingangs- und Motorstromrichter.
Da wird er sogar in Schutzstrecken weiter betrieben, solange der Motorstromrichter noch Leistung aus der kinetischen Energie des Fahrzeugs liefern kann. Alle Sekundärverbraucher hängen da auch gleich an diesem Bordnetz: Kompressor, Batterieladung, Heizen und Kühlen und jegliche Lüfter und Gebläse und auch Steckdosen, je nach Bestellung.
Vorteil der 400 V 50 Hz Drehstrom ist, dass man alles im Stand bei mal ausprobieren kann, man braucht nur ne Fremdeinspeisung aus dem Landesnetz.
Man kann sich auch was mit zwei Umrichtern ausdenken und mit variabler Frequenz für die Klimakompressoren.
vG Matthias
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Matthias Olescher wrote:

Hmm, dann haetten die Steckdosen in dem Zug nicht ausfallen duerfen.

Wobei auch 400Hz-Geschichten heute nicht mehr so der Akt sind. Fuer groesseres muss man sich notfalls einen fetten Class-D Verstaerker besorgen, einen fuer Rock Bands. Bei mir hat bisher ein alter Kenwood gereicht.

Klimaanlagen mit VF Compressor Drive sind bis zu Euch vorgedrungen? ... <duck und wech> :-)
--
Gruesse, Joerg

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Am 07.07.2012 16:49, schrieb Joerg:

Hattet ihr die Pläne dafür nicht bei der Eroberung von Kleinhau anno 1944 erbeutet? ;-)
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Am 07.07.2012 16:49, schrieb Joerg:

ich schrieb modern: also alles, was ohne Zugsammelschiene auskommt.
Also nicht IC und auch bei ICE 1-3 wird es kritisch.
Kennt jemand Daten vom Flirt, Coradia (Continental), Desiro ML?
Bei der ODEG hab ich sogar mal einen Desiro Classic (also Diesel) mit (nachgerüsteten) Steckdosen gesehen.
vG Matthias
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Am 08.07.2012 11:48, schrieb Matthias Olescher:

nix nachgerüstet, ist serienmäßig.
Gruß Tobias
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Joerg schrieb:

Ja, gibt es in den USA seit 30 Jahren. Gekauft bei Toshiba... Aber dein Kommentar trifft schon. Noch vor 10 Jahren wurde grossflächig in Europa abgestritten, dass das funktionieren könnte. Auch hier in der NG gab es viele "Argumente", Kompressorölung, Vibrationen, Resonanzkatastrophe und dergleichen.
--
mfg Rolf Bombach



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Rolf Bombach schrieb:

Ich oute mich mal:
Was ist ein VF Compressor Drive?
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Am 08.07.2012 22:15, schrieb Andreas Bockelmann:

Der Kompressor des Kälteaggregats wird mittels Frequenzumrichter gesteuert.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Danke, google brachte VF nur in Verbindung mit Motorsport.
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Rolf Bombach wrote:

Sogar unsere Maytag Waschmaschine scheint sowas drin zu haben. Wenn die das Schleudern anfaengt hoert es sich an als wuerde ein Triebwerk angelassen.
--
Gruesse, Joerg

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Am Sun, 08 Jul 2012 13:19:42 -0700 schrieb Joerg:

vorgedrungen? ...

Ansteuerung des Motors mit drehzahlproportionaler Frequenz? Eher nicht! Diese Motoren werden mit normaler Phasenanschnittsteuerung geregelt. Die Drehzahlrückmeldung kommt von einem Tachogenerator.
Früher hatte man polumschaltbare Kurzlussläufer-Motoren. Dauerhafter, da ohne Kohlebürsten, aber wesentlich größer und schwerer.
Wenn die Polumschaltung nicht reichte, hat man eine Fliehkraft-gesteuerte Riemenscheibe auf den Motor gesetzt, die bei hoher Drehzahl den wirksamen Durchmesser vergrößerte. So ähnlich wie die stufenlosen Getriebe in Motorrollern.
--
Gruß Werner

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Werner Holtfreter wrote:

Phasenanschnitt duerfte man hier gar nicht mehr, das ist ja die totale Sauerei auf dem Netz. Wuerde ich auch hier im Labor hoeren am Geknatter. Nee, da ist eine recht grosse Platine drin mit FET-Bruecke und so weiter. Wenn man ein MW Radio unmittelbar neben die Maschine haelt kann man das Hochsteuern der Frequenz hoeren.

Das hat man bei uns noch sehr oft. Auch bei Pumpen (da praktisch immer).

Die vorige Waschmaschine hatte eine Art automatisch gesteuertes Schaltgetriebe. Das hat die Gaenge aber unangenehm hart reingehauen und die Kupplung hart kommen lassen. Nach knapp 15 Jahren kam was irgendwann kommen musste: *KA-KLONK* ... rrrrrrat-tat-tat-rumms.
--
Gruesse, Joerg

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Am Sun, 08 Jul 2012 14:58:23 -0700 schrieb Joerg:

Ja, die zahlreichen Schaltnetzteile verursachen eine deutlich sichtbare Verzerrung der Sinuswelle.

Entstörung sollte kein Hexenwerk sein, zumal schon die der Motor selbst die Flankensteilheit begrenzt.

Aber nicht polumschaltbar, nehme ich an.
--
Gruß Werner

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Werner Holtfreter wrote:

Dennoch, das gibt ja schon bei den vergleichsweise winzigen Motoren von Bohrmaschinen einen heftigen Radau. Hierzulande wird noch viel Mittelwelle gehoert und da nervt das.

Bei den Pumpen nicht, bei Waschmaschinen schon.
--
Gruesse, Joerg

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