sparsamer Klingeltrafo gesucht

Aug 05, 2004 58 Replies

Die Energiekosten der Herstellung sind im Einkaufspreis mit drin. Damit für die Berechnung irrelevant. Ein Klingeltrafo kann ein Privatmann meist nocht kostenlos entsorgen, darum für die Berechnung irrelevant. D.h. es kommt nur auf die Kaufkosten incl. Montagekosten + Zinsen und die gesparten kWh im Jahr an dann kannst du dir ausrechnen ob es sich für dich "rechnet". d.h. wieviele Jahre es braucht bis der Einkaufspreis wieder "drin" ist.

Am Wed, 11 Aug 2004 13:23:25 +0200 hat Martin Greem geschrieben:

Ist natürlich richtig, ich dachte auch an so Dinge wie Müllvermeidung. Aber mit dem Argument, daß die Herstellung im Kaufpreis drin ist hast du natürlich recht.

Ich selbst habe eh gar keinen. Die Türklingel geht mit 230V und die Sprechnalage von der Haustür ist was zentrales.

Thermosicherung, also von der Temperatur abhängige Sicherung. Eine Sicherung sollte "eigentlich" das zu schützende Teil irreversibel vom Netz nehmen und die Leistung nicht reduzieren. PTCs reduzieren die Leistung. Eben das, was andere Trafos, zumal die älteren Klingeltrafos, Bauart bedingt tun.

Du erinnerts dich schon richtig. PTCs sind streng genommen eine Schutzmaßnahme.

Genau so ist es. Es gibt aber auch Thermosicherungen, die bei Unterschreitung einer Temperaturschwelle wieder einschalten. Also reversibele Thermosicherung.

Würdest du schreiben, Polyswitch sei eine Schutzmaßnahme. Würde ich dir zustimmen ;-)

Alle schimpfen ja über Vorschriften, auch über Energiespar- vorschriften. Aber ich ahne, dass es anders einfach nicht geht. Der Strompreis kann ja nicht so erhöht werden, dass der Klingeltrafo wirklich weh tut.

Was spricht eigentlich dagegen, anstelle des Sekundärkreises den Primärkreis zu schalten? Abgesehen davon, dass man 'nen anständigen Taster und ein Paar Meter NYM statt Klingeldraht aufwenden müsste? Bei mir wäre das übrigens ziemlich genau 1 Meter - muss mal über'n Umbau nachdenken...

Wolfgang

Wolfgang Kommerell verlautbarte zum Themenkomplex Re: sparsamer Klingeltrafo gesucht:

Was spräche dann dagegen, die Rassel auch gleich in den Primärkreis zu legen und den Trafo wegzulassen?

Michael Kauffmann

Hmm, gute Frage. Mir sind allerdings noch keine "haushaltstauglichen"

230V-Rasseln begegnet - und nicht jeder möchte sich gleich ne Werkssirene in die Wohnung hängen... ;-)

Wolfgang

Es gab doch früher diese formschönen und praktischen Türklopfer,warum gibt's die nicht mehr? Dazu brauchts weder Kabel, noch Bowdenzüge noch Strom ;-)

Peter

Der Smiley ist unangebracht - genau diese Überlegung kam mir nämlich im Verlauf der Diskussion - und vielleicht wird's darauf rauslaufen...

Wolfgang

  • Peter Heckert :

Bowdenzüge für eine Türklingel?

Regards, Bennet Gedan

Nein, aber ein "Türklopfer" (oder einfach die Annahme, dass jemand, der vor einer verschlossenen Tür steht und kein Knöpsken vorfindet, klopft.)

Wolfgang

| Bowdenzüge für eine Türklingel?

Auch das hab ich schon gesehen, in einem alten Schloß hatten Die auch einen ganzen Klingelpark dran, richtig schön gemacht mit Umlenkrollen und Seilzugkonstruktion an der Aussenwand. Die einen fandens genial, die anderen hässlich, so ist das eben...

MArtin

Die Telefonnummer eingraviert neben dem Namen hilft auch. Das Mobiltelefon gezückt und schon ist die Methode der Türöffnung up to date.

Wer braucht heute noch Klingeln und Rasseln?

MfG

  • Franz Glaser (KN) :

Cool. Pay per entry :-) Mit den neueren Handys, kann man dann den Zugang per Bluetooth-Autorisation und elektrisch-magnetischem Türöffner erlangen. Damit kann man dann in den großen Supermärkten sogar die großen Feuerschutztore bedienen ;-) Wir schweifen ab...

Regards, Bennet Gedan

Bennet Gedan wrote: : * Franz Glaser (KN) : :> Die Telefonnummer eingraviert neben dem Namen hilft auch. Das :> Mobiltelefon gezückt und schon ist die Methode der Türöffnung :> up to date. :>

:> Wer braucht heute noch Klingeln und Rasseln?

: Cool. Pay per entry :-) Und wen man jemanden nicht mag, dessen Nummer blockt man einfach.

Naja, Leerlaufstrom ist mir relativ egal. Solange er nicht in Phase mit der Spannung ist, natürlich. Bei Ringkerntrafos hatte ich allerdings eher den Eindruck, dass die mit Kupfer und Eisen "sparsam" umgehen und ziemlich nahe an der Sättigung betrieben werden, sodass dieser Strom nicht so klein ist.

Mir scheint eher, die wären heute schon beinahe normal. Wir haben einen mechanischen Gong, der hat einfach eine 230V Wicklung. Das Gehäuse ist zugeschraubt, ich denke das ist für die Vorschriften. Hat auch litzentaugliche Verschraubungen wie bei Starkstrominstallationsmaterial üblich. Macht IMHO nur für Primitivsysteme Sinn, also nicht für kompliziertere "Sonnerieanlagen" mit Zusatzfunktionen, dort wird wohl Kleinspannung bleiben.

Unsere Elektriker haben allerdings eine Primitivlösung. Der Türöffner ist direkt an einer internen, mir leider unbekannten :-], Telefonnummer. Wir haben flächendeckend DECT.

Am Tue, 17 Aug 2004 19:29:46 +0200 hat Michael Kauffmann geschrieben:

Vielleicht, daß der OP Rassel und Trafo schon hat und jedes mJ an Energie für die Herstellung der Neuteile verloren ist, wenn er die LL-Verluste durch pri. Schalten des Trafos beseitigt hat?

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