Strommarktliberalisierung

Am 14.09.2013 18:39, schrieb Horst-D.Winzler:

Wenn

tionen

Das ist sicher der Knackpunkt, ja. Aber Private können sich ganz ähnlich mit Kartellabsprachen retten und ebenso ineffizient weiterwursteln.
Staatliches Benzin wäre vielleicht billiger, weil der Staat kein Kartell mit sich selbst bilden kann und alles offenlegen muss. Exxon-Mobile muss das nicht. In vielen Ländern ist das Benzin billiger als Rohöl am Spotmarkt. Raffinieren kostet dort negativ. ;- )
Gruss
Walter
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Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl,
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Horst-D.Winzler schrieb:

Das sind aber, wenn ich das richtig lese, keine Privatisierungen, sondern Rekommunalisierungen. Noch ein Beispiel: in Berlin hat die Koalition die Bürger aufgerufen, beim anstehenden Bürgerentscheid zum Rückkauf des Verteilnetzes mit Nein zu stimmen. Grund: unkalkulierbare finanzielle Risiken (da waren wohl Querflüsse in andere städtische Unternehmungen angedacht).

Noch einmal das Berliner Beispiel: im Vorstand der BI tummeln sich allerlei Berufsgruppen. Nur einen Elektrotechniker sucht man dort vergebens.
VG Jörg
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Am 13.09.2013 14:02, schrieb Georg Wieser:

Wenn ich wegen sowas auch nur zwei Stunden zusätzliches "Gerenne" habe, ist schnell so manche Ersparnis dahin.
Gruß, Jens
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Am 13.09.2013 13:28, schrieb Walter Schmid:

Wieso ist das WEG? Eben DAFÜR ist doch das teure Gaskraftwerk da und muss demgemäß nicht nur einen hohen Preis pro kWh bezahlt bekommen sondern nochmehr eine Grundgebühr für die Verfügbarkeit ähnlich wie die Feuerwehr.
Bei uns in AT gibts das Gaskraftwerk Timelkam. Das war ursprünglich auch für die Lastspitzen vorgesehen aber in den 70ern habe ichs den ganzen Winter über unter Vollast laufen sehen. Da hat wer Mist gebaut.
GL
--
Nach meiner Erfahrung liegt der Haken in der Verpfaffung der ganzen
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Am 13.09.2013 14:06, schrieb Franz Glaser:

ritte

Wenn das Netz vom Netzbetreiber stabilisiert wird, spielt die Stabilität /meines/ Lieferanten /für mich/ keine Rolle. Das schien mir pervers.

wie die

uch

Verstehe ich recht: Das Ausfallrisiko trägt finanziell allein mein selbstgewählter Lieferant, indem er extra dafür zahlt? Dann ist natürlich alles marktwirtschaftlich o.k. - Das war mir eben nicht ganz klar. In der Schweiz haben wir noch keinen freien Strommarkt für Private.
Gruss
Walter
--
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Am 13.09.2013 15:32, schrieb Walter Schmid:

Das mit dem Privatisieren ist auf den ersten Blick eine tolle Sache - aber die VWL-gstudierten Politiker haben für den Notfall immer den heiligen Staat im Hinterkopf.
Hintennach lassen sie ihre Sprösslinge über den pösen Ghabbydalismus protestieren, das reicht dann fürs Gewissen.
GL
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Hallo,
Walter Schmid schrieb:

das muss man aber beim billigsten ...
Gruss, Wolfgang
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Am Fri, 13 Sep 2013 18:51:33 +0200 schrieb Wolfgang Ottenweller:

Nunja, die größten Billigheimer mit Vorauskasse sind weg vom Markt.
Gruß Lennart
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Am Fri, 13 Sep 2013 12:28:39 +0200 schrieb Heinrich Pfeifer:

Und der Billigste ist eben nicht für jeden der Billigste, weil die Tarife sich nicht nur im Arbeitspreis, sondern auch in der Grundgebühr unterscheiden. Zusätzlich gibt es noch regionale Unterschiede in den Netzentgelten und manche Anbieter bieten eben nur in bestimmten Regionen an. Außerdem gibt es noch Preisgarantien und Prämien, die man in die Rechnung einbeziehen kann.
Gruß Lennart
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Walter Schmid schrieb:

Am Markt agieren Bilanzkreise. Deren Verantwortliche sind für die Einhaltung ihrer Fahrpläne (aka Geschäfte) zuständig. Fallen bei der monatlichen Bilanzkreisabrechnung Unregelmässigkeiten auf, wird der entsprechende Bilanzkreisverantwortliche zur Kasse gebeten. Das geht bis zur fristlosen Kündigung des Bilanzkreises durch die ÜNB. Schließlich muss die gehandelte Energie auch physikalisch zur Verfügung stehen. Tut sie das nicht, geht das auf den Sekundärregler, und das ist ein no-go bei den ÜNB.
VG Jörg
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Am 13.09.2013 20:08, schrieb Joerg Bradel:

Das ist an sich schon ein Irrsinn, den es zu beenden gilt.

Auch das ist völliger Unsinn, der die Energiewende massivst behindert. Diese Fahrpläne müssen abgeschafft und durch eine Angebots-Nachfrage-Regelung (Smart Market - im Gegensatz zu Smart Grid) ersetzt werden.

Dieser Irrsinn muss aufhören.

Mit einem automatischen bidirektionalen Stromhandelssystem für alle lässt sich das Problem recht locker lösen.
--
Servus
Christoph Müller
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