Wechselstrom

Joerg schrieb:


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mfg Rolf Bombach

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Joerg schrieb:

Ich mag ja den alten Kokser Edison nicht so besonders. Teils, weil er diese Patentomanie hatte, jede Schraube an der Bogenlampe hat er einzeln patentiert (im Internet heute als Faksimile erhältlich). Andererseits wegen seiner unethischen Vermarktungsmethoden; er liess etwa Elefanten mit AC umbringen, nur um die Konkurrenz zu diskreditieren und drückte minderwertige Lösungen mit Gewalt durch. Leider wird das alles in den USA positiv angerechnet, siehe auch Bill Gates. Andererseits ist Edison als Erfinder die Sache richtig angegangen. Seine Feststellung "1% Inspiration, 99% Transpiration" war wegweisend; wenig Erfindung zieht Unmengen an Entwicklung nach sich. Und gerade diese ist er mit genügend grosser Kelle angegangen; er hatte z.B. tausende verschieden Materialien an Lager. Auch bei der Kohlenfadenlampe hat er ja unzählige Sorten Kohlefasern durchprobiert. Damit war er 100 Jahre der Zeit voraus, heute gibt es das als computergestütztes Erfinden.

Es liegt an der Selbstüberschätzung und an der Unterschätzung des Entwicklungsaufwands. Und viele Erfinder haben alle paar Minuten eine neue Idee und ziehen nichts durch. In vernunftbehafteten Ländern kann man eine abstrakte Idee als solche auch gar nicht erst patentieren. In den USA würde es mich allerdings nicht wundern, wenn Jules Vernes Erben versuchten, bei der Nasa Lizenzgebühren für die Mondlandung einzuklagen.
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mfg Rolf Bombach

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On Mon, 26 Mar 2007 21:41:29 +0200, Rolf_Bombach

Hallo,
nicht nur einen Elefanten, auch etliche Hunde und Katzen, als öffentliche Show wie gefährlich doch Wechselstrom sei. Auch der elektrische Stuhl zur Hinrichtung geht auf einen Vorschlag Edisons zurück, er wollte für diese Hinrichtungsart sogar das Wort "to westinghouse" einführen nur um seinen Konkurrenten zu diskreditieren.
Bye
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:

Elektrischen Strom.

Hattest Du nicht nach dem Leuchtmittel gefragt?
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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On Mon, 12 Mar 2007 01:08:15 +0100, Siegfried Schmidt

Hallo,
er musste mühsam eine Glühlampenfertigung hochziehen weil ihm Edison keine liefern wollte.
Bye
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Richtig. Fürstenkinder haben früher in dem Alter die Grudzüge der antiken Phiolosphie gelernt.
Wolfgang
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Hallo Wolfgang,

Das koennen auch Nicht-Fuerstenkinder. Oder sie koennen was praktischeres lernen. Man muss sie nur als Menschen ernst und vollwertig nehmen. Bei uns hat heute in der Messe jemand den Computerprojektor bedient, der nicht viel aelter war. Und er hat virtuos einen PC Absturz durchschifft, nach drei Liedern lief die Chose wieder. Ich weiss nicht, ob ich die Geduld aufgebracht haette ;-)
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Gruesse, Joerg

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Klar, nur hat man denen zu dieser Zeit die Möglichkeit nicht geboten. Und als es dann wenigstens im Ansatz so etwas wie 'Bildung für alle' gab, hat irgendjemand das mit der 'kindgerechten' Bildung erunden.
Wolfgang
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Joerg schrieb:

Einspruch!
Bei 600/750VDC Anlagen geht's (glücklicherweise) erstaunlich oft glimpflich aus. Meist nur Verbrennungen und dann sicherheitshalber einen Tag unter Beobachtung im Krankenhaus . Wenn man den Leiter allerdings voll umkrampft wirds wohl schwierig.
Bei AC ist die Chance den Triggerpuls fürs Kammerflimmern zu setzen halt 100 mal in der Sekunde gegeben :-(
Butzo
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Joerg schrieb:

Nun ja, da kann ich mich aber an eine grosse Kreisstadt hiterhalb Dresden erinnern, die in den 60ern teilweise noch DC im Stadtnetz hatte. Hatte meinem Modellbautrafo fast das Leben gekostet ;-]. Und dieses merkwürdige Heulen im Hintergrund des Allstromradios, das war schon eigenartig.

Ich sehe das Problem eher auf Seite der Produktion. Der Vorteil des AC-Generators ist, dass die Ausgangsleistung am Stator fix abgenommen werden kann. Dynamoelektrische Maschinen liefern die DC-Leistung via Kollektor. Oberhalb einiger MW ist das sicher nicht mehr lustig, da man dort auch mit der Spannung nicht höher gehen kann. Auch wird die Kühlung immer schwieriger. AC-Generatoren sind bis über 1 GVA baubar, ob sie dann besonders lange halten, ist eine ganz andere Geschichte. Eine neue Entwicklung sind spezialisolierte Generatoren, bei denen die Maschinenspannung direkt auf Mittelspannungsebene rauskommt, man spart sich da einen Trafo. Es ergibt sich ein (minimaler) Wirkungs- gradvorteil. So gross, wie die Verkäufer und Damager von ABB^W vom Hersteller behaupten, ist er nicht, die kapieren wieder mal nix vom Trafobau.
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mfg Rolf Bombach

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Hallo Alexandra,

Hatte diese Frage uebersehen. Wechselstrom nimmt man immer dann, wenn Strom ueber laengere Strecken transportiert werden muss. Auch manchmal in grossen Flugzeugen.
Gleichstrom wird fuer alles benoetigt, was Elektronik enthaelt. Computer, Radios, Videospiele, Handys, Fernseher und so weiter. Sie werden zwar oft an das Wechselstromnetz angeschlossen, wenn man sie nicht mit Batterien betreibt, aber innen drin ist eine Baugruppe, die daraus erstmal Gleichstrom macht. So, als haette man eine Batterie drin.
Auch ein Auto hat ein Gleichstromnetz, weil man aus einer Batterie nur Gleichstrom bekommen kann. Heutzutage moechte ja keiner mehr kurbeln muessen, um das Auto zu starten (obwohl ich das bei meiner Ente gemacht habe). So arbeiten auch alle batteriebetriebenen Geraete mit Gleichstrom. Es gibt einige Ausnahmen. Z.B. macht die Notstromversorgung, die manche zum Schutz ihres Computers haben, aus dem Gleichstrom der eingebauten Batterie einen Wechselstrom, damit man normale 220V Geraete daran anschliessen kann. Auch im Campingbereich werden Wandler benutzt, die aus einer 12V Batterie Gleichstrom entnehmen und daraus Wechselstrom machen, damit man normale Rasierer, mitgebrachte Kuechengeraete, groessere Fernseher (wenn's denn sein muss...) und solche Sachen benutzen kann. Wir haben so etwas, um die Ventilatoren des Holzofens aus einer Batterie zu betreiben, wenn der Wechselstrom vom E-Werk ausfaellt.
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Gruesse, Joerg

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Hallo,
Alexandra Baur schrieb:

[elektrisches]
zusätzlich zu aller Theorie IMHO gaaanz wichtig und heute (in Zeiten von Internet, bunter Software u.ä.) gerne vernachlässigt: Lernen durch *begreifen*. Kauft dem Sohnemann einen Experimentierkasten!
Mein erster war einer von Kosmos. Der war IIRC schon ab jüngeren Jahren geeignet, fing mit simplen Lampenschaltungen an und ging hin bis zum selbstgewickelten Motor. Wenn der Filius wirklich Interesse am Thema hat/entwickelt, merkt ihr das dann schon ;-)
Zu den heute erhältlichen Kästen kann vielleicht jemand anderes hierzugroup was sagen, ich habe da keinen Marktüberblick.
Gruß Arnim
PS: Zwischen den "Lampe-an-Batterie-Kasten" und den ersten mit Microcontrollern gehört bitte unbedingt einer mit echten Transistoren! Die "Jugend von heute" nimmt ja bald für jeden Fliegensch*ss 'nen µC ;-)
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Und die Grundregel Nr. 1 nicht vergessen: Finger weg von der Steckdose!
Felix
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Eine Regel, die die Steckdose für mich gerade erst interessant machte. Wie sich 220 Volt im linken Arm anfühlen, habe ich so schon ziemlich früh gelernt. Konnte die blanke Klemmstelle reflexartig wegschleudern und hab natürlich niemandem was gesagt - das hätte ja zusätzlich noch einen versohlten Hintern bedeutet :)
vG
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Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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Volker Gringmuth schrieb:

Ich habe das Innenleben der Steckdose mit einer Metallachse von Fischertechnik erforscht. Am ersten Tag ging noch alles gut. Am nächsten Tag habe ich wohl das andere Loch erwischt. Zum Glück gabs nur einen heftigen Schreck und extremen Respekt vor Steckdosen.
-andreas
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<Arnim Eisenblaetter> wrote:

Also der Kosmos Elektronik Kasten ist mal echt schwer. :) Die meisten Experimente hab ich erst nach einigen Semestern Studium verstanden. Viel mehr als nach Plan zusammenstecken ging da nicht. Das war mir aber meist zu langweilig. Ich weiss nicht wie damit irgendein Kind/Jugendlicher wirklich zurecht kommen soll.
nicholas
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Nicholas Preyß wrote:

Ein 3fach Hoch dem Studium!
SCNR
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Haben Sie keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie harmlos.
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Nicholas Preyß wrote:

Was für welche waren es denn? Richtige nachrichtentechnische?

Hmm, ich hatte einen guten alten Märklin-Experimentierkasten und hab im Studium nur gelernt, dasselbe, was da erklärt wird, komplizierter auszudrücken ;)
Grüße,
Björn
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BOFH excuse #203:

Write-only-memory subsystem too slow for this machine. Contact your
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wrote:
[Kosmos Elektronik Kasten]

Ich hatte so etwa mit zehn, also um 1978, den "kosmos Elektronik Junior" und einige Jahre später den "kosmos Elektronik Praktikum" mit - whow! - zwei Aufbauplatten, Bedienpult und Lautsprecher.
Schaltungstechnischer Höhepunkt war jeweils ein abstimmbares MW-Radio mit aktiver HF-Rückkopplung, Diodendemodulator und Audioverstärkung. Die HF-Spule wurde mit CuL selbst gewickelt, drei Mittelanzapfungen herausgeführt, mit Sandpapier abisoliert und verdrillt - das hat mordsmäßig Spaß gemacht :)
In beiden fand ich damals die Schaltungen gut und altersgerecht erklärt (man kann einem Zehnjährigen tatsächlich begreiflich machen, wie ein Parallelschwingkreis arbeitet!) und hab auch damit experimentiert, Bauteile umdimensioniert und so. Dazu wurde auch ausdrücklich eingeladen - mit dem Hinweis, dabei stets thermische Kontrollen durchzuführen und kurz vor Rotglut eines der beiden BC 238 die Batterie abzuklemmen :)
Wie die heutigen kosmos-Kästen sind, weiß ich aber nicht.
vG
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Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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Volker Gringmuth wrote:

:) Hmm, da hab ich echt was verpasst.
Grüße,
Björn
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BOFH excuse #441:

Hash table has woodworm
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