Wie verlegt man Kabel in Leichtbauwänden?

Am Wed, 18 Jul 2007 12:56:08 +0200 schrieb Siegfried Schmidt:


So viele waagrecht querende Rohre braucht man kaum, da der Großteil der vom Verteiler abgehenden Zuleitungen häufig im Boden oder in der Decke läuft. Querungen sind eigentlich nur bei benachbarten Schaltern oder Steckdosen innerhalb eines Stromkreises nötig.
MfG Peter
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Am Wed, 18 Jul 2007 11:02:08 +0200 schrieb Jan-Christoph Langner:

Bei unseren zwei Trockenbau-Dachgeschoßwohnungen liegt YE-Einziehdraht in FXP-Schläuchen, die mit Hiltiband fixiert sind. Das bringt - bei relativ geringen Mehrkosten - nicht nur eine einigermaßen ordentliche Leitungsführung, sondern auch ein wenig Schutz und Flexibilität, wenn später etwas geändert werden soll.
MfG Peter
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Dann müssten Trockenbauer und Elektrofachmann Hand in Hand arbeiten was aber selten der Fall sein dürfte.
Lutz
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Hierzulande wird normal das Ständerwerk aufgebaut und einseitig beplankt, dann werkelt der Elektriker. Wenn der mit den Leitungen und Dosen der einen Seite fertig ist wird die zweite beplankt und die restlichen Dosen blind gefräst. Wieso soll flexibles Rohr nicht möglich sein? In AT ist NYM in solchen Metallständerwänden m.W. nicht einmal zulässig, geschweige denn, daß irgendjemand auf die Idee käme es zu verlegen! In Anbetracht der Tatsache, daß das Ständerwerk identisch ist und die Rohre/Schläuche (heißt bei uns so) genormt sind sehe ich nicht, wieso das bei uns gehen sollte und in D nicht. ALLLERDINGS hat man hier auch keinerlei Probleme, die Durchführungen mit der Blechschere zu vergrößern - das verwendete Rohr für erhöhte mechanische Belastungen (besser bekannt als FXP, Panzerschlauch oder Betonschlauch) nimmt scharfe Kanten nicht sonderlich übel.
Egal, das Bild zeigt erstklassig einen der Hauptgründe warum ich Rigips nicht leiden kann! Grund 2 ist die eigentlich nicht vorhandene mechanische Stabilität... ich kann gar nicht zählen wie viele eingetretene Wellpapp- pardon Rigipswände ich schon gesehen habe...
sg Ragnar
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Rigips ist doch kein Wellpapp...
Ich habe bisher, bei der hier üblichen doppelten Beplankung, keine eingetretenen Rigipsplatten gesehn. Von Fermacell ganz zu schweigen.
michael
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Die Trockenbauwände sind jedenfalls stabiler als die beliebten dünnen Porenbetonwände, insbesondere in Dachgeschossen ohne Last von oben. Einmal beim Legen eines Rohres oder einer Mantelleitung schief angeguckt, schon sind die Steine locker.
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Re: Wie verlegt man Kabel in Leichtbauwänden?

So nicht.
Ceterum censeo: Kennt der Elektriker die Strombelastbarkeit von Leitungen in wärmedämmenden Wänden? Und weiters: Wendet er diese Kenntnisse auch an?
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In der Praxis habe ich es oft so vernommen, dass man dem Kunden nur ungerne die Leitung eine Stufe niedriger absichert, ganz einfach weil niemand sich (etwa im Küchenbereich) mit 2300 W zufrieden gibt. Größeren Leitungsquerschnitt nutzt man auch nicht, kostet ja das doppelte. Mit viel Glück wird darauf geachtet, dass die Leitungen nicht gebündelt werden...
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Am Fri, 20 Jul 2007 12:39:42 +0200 schrieb Christian Rüger:

Wenn sie überhaupt extra abgesichert wird! Diese Woche von Freunden den Ausstattungsplan für eine praktisch neu zu errichtende Eigentumswohnung in einem Wiener Gründerzeithaus (Wieden, gutbürgerliche Lage) gesehen: Spülmaschinenzuleitung ist zwar vorgesehen aber separate Absicherung im Verteiler: Fehlanzeige (wörtl.: ohne LSS)
Der Rest ist natürlich genauso jämmerlich, also heist's dieses Wochenende einen anständigen Installationsplan auszuarbeiten - bevor die Installateure noch anfangen.
Ach ja, bevor da einer von geilem Geiz redet: Die knapp unter 100m2 Wohnung kostet fast EUR 400000 (ohne Änderungen)

Aber bloß vom Kupfer!
Nur dem Endkunden/Benutzer fehlt häufig das Wissen oder/und die Entscheidungsgewalt. Für den Verkäufer/Bauträger/Errichter hingegen sind's ein paar Euro mehr in der Bilanz und das zählt genauso wie die Nichtnotwendigkeit, dem potentiellen Käufer erklären zu müssen, warum die Wohnung ein viertel Promille teurer ist. Aber vielleicht schreibt man's ja auch deswegen nicht gleich anständig aus, weil der ausführende Installateur davon leben muß, was er dem Kunden extra verrechnen kann, da er beim eigentlichen Projekt sowieso die sprichwörtlichen Hosen runterlassen mußte.
MfG Peter
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* Peter Leopold:

Das war zumindest während meiner Studienzeit in Wien ortsüblich. Warum auch nicht? Einen plausiblen Grund für die deutschen Extrawürste bei der Küchen-Absicherung habe ich bisher nicht gefunden.
Es mag angenehm sein, einen ganzen Haufen Großgeräte simultan betreiben zu können, aber "sicherer" wäre es nur, wenn man unterstellt, daß Hausfrauen, die nicht simultan in der Küche Maschinenwaschen, -spülen, Bügeln und Mikrowellenkochen können, daswegen verstärkt zu Amokläufen neigen...
Gruß Sevo
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