Wippschalter in Steckdosenleiste: Verschmutzung

Apr 01, 2025 Last reply: vor 1 Jahr 53 Replies

:-) Entsprechend sah das Display vmtl. auch nach 10 Jahren aus, oder?

Das habe ich bei der Anlage jetzt nicht verifiziert. Aber die Endstufe nebst Ruhestrom läuft definitiv durch. Der Vorbesitzer wusste nichts davon. Aber mir ist aufgefallen, dass aus meinen Boxen im ausgeschalteten Zustand ein leises Brummen kommt. Einmal Hand Auflegen (warm) hat es dann bestätigt. Das hätte man an Boxen mit weniger Wirkungsgrad und fabrikfrischen Elkos vmtl. gar nicht gehört.

So etwas zu verkaufen, finde ich auch für die 90-er Jahre extrem dreist. Da war der Strompreis zwar noch günstiger, aber mehr als einen 50-er pro Jahr hat das trotzdem gekostet.

Marcel

Schalten muss ich sowieso. Die teilaktiven Boxen daran wollen auch einen Schalter.

Schalter, die auf analoge Audiosignale reagieren, sind aufwändig und wenig zuverlässig, zumal ich die Lautstärkerregelung oft schon vorher mache. Nur das Grobe muss man an der Anlage einstellen.

Ja.

Ich habe aber auch altes Zeug, was das vorbildlich löst. Die Yamaha RX396 aus den 90-ern haben um die 200mW im Stand-By. Und als kleines Schmankerl sind hinten am Gerät noch ein paar geschaltete Euro-Steckdosen für weitere Geräte dran.

Ein neuerer Grundig-TV hat es anders gelöst. Der Spannungswandler für den Standby geht nur gelegentlich an. Dazwischen versorgt sich die Schaltung wohl aus einem Kondensator. Dadurch wird der Eigenverbrauch des Stand-By-Netzteils weitgehend vermieden. Im Mittel ist es weniger als 200mW.

Das fällt beides in die Kategorie "Mitgedacht".

Marcel

Verglichen mit Chinaplunder-Steckdosen, die das Kupfer durch Eisen substituiert haben, ist das immer noch harmlos. ;-)

Da ist was dran. Aber Stecker ohne Zugentlastung sind mir die letzten 40 Jahre nicht untergekommen.

Und ein Fall, bei dem eine ohne Adrenhülse geklemmte Litze ein Problem gemacht hätte, kenne ich auch nicht. Am Ende sind die Litzen in beiden Fällen nur eingeklemmt. Der Nutzen dürfte primär bei kleinen Querschnitten in (zu) großen Klemmen auftreten. Das ist bei den 1,5mm² in den üblichen Steckern eigentlich nicht der Fall.

Was ich allerdings schon öfter erlebt habe, sind Steckdosen, die auch ohne große Last (<1A) geschmort haben. Ob der Auslöser dabei ein nicht korrekt befestigtes Verlegekabel oder der Steckkontakt selbst war, kann ich im Nachhinein schwer sagen. Wenn es erst mal heiß wird, kann alles mögliche passieren.

Marcel

Tatsächlich setze ich so etwas wenn möglich instand. Zum einen kann ich das sofort tun, zum anderen bin ich, bis ich in die Stadt geeiert bin und wieder zurück, nicht wirklich viel schneller.

Das wird so sein. Aber das Zeug wird, wenn man Glück hat, wenigstens noch verbrannt. Dabei kann ein nicht unerheblicher Teil der Energie im zur Produktion genutzten Rohöl noch genutzt werden.

Marcel

Es gibt auch Steckdosenleisten, bei denen der Schalter durch eine transparente Weichplastikkappe staub- und feuchtigkeitsgeschützt ist.

Aber nicht anständig zugedrehte Zugentlastungslaschen, oder?

Grüße Marc

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---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Am 02.04.25 um 09:02 schrieb Marc Haber:

Verglichen mit dem einschlägigen China-Plunder (zu geringer Querschnitt, Eisen statt Kupfer, schlampige Punktschweißung mit losen Einzeldrähten, etc.) kann auch der ungeschulte Heimwerker gar nicht mehr sooo viel falsch machen.

Aderendhülsen gibt es für Anwendungen mit wenig Platz auch ohne Isolierkragen. Und mit einer Sechskant- oder Achtkant-Pressung (entsprechende Zangen Made in China sind nicht sooo teuer) trägt so eine Hülse kaum noch auf.

Vor allem läßt sich sich leichter und zuverlässiger in kleine Öffnungen schieben als ein Bündel verzwirbelter Feindrähte. (Die wollen allerdings trotzdem vorher erst in die Hülse hinein.)

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Hallo,

Am 01.04.25 um 17:39 schrieb Marcel Mueller:

Ist mir mit

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seit 40 Jahren nicht passiert.

Kein Aldi-Zeugs kaufen. Ansonsten Klarsichtfolie drumwickeln (Staubfang).

Ciao Walter

Am 02.04.2025 um 15:31 schrieb Walter Brill:

Über diese Aussage solltest du mal gründlich nachdenken - auch Brennenstuhl produziert für Aldi und Co.

Bitte einen Link, meine Zange presst nur Quadrate.

Grüße Marc

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Hallo,

Am 02.04.25 um 15:47 schrieb Friedrich Karl Siebert:

Du hast Recht. Ich habe es bisher aber erst einmal gesehen (und gekauft) ;-)

Ciao Walter

Eigentlich auch nicht, wobei mir das womöglich nicht aufgefallen wäre. Man schraubt ja selten Stecker ab.

Marcel

Jemand mit dem passenden Fachwissen kann das ohne Gefahr.

Komponenten für Gasanlagen gibt es auch zu kaufen. Wenn ich z.B. an Gasanlagen schrauben/pressen würde, wäre das auch gemeingefährlich. Da ich davon zu wenig weiß, mache ich das nicht.

Mit Krangen selten, ohne Kragen in der richtigen Länge immer. Passende Tipps für preiswerte aber recht gute Crimpzangen (4-fach und 6-fach Crimpung) gibt es auch auf Youtube (z.B. Proofwood, Freunde des Stroms)

Sechskant:

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Bisher für 2,5mm², 4mm² und 6mm² erfolgreich verwendet.

Ich ziehe inzwischen angespritzte Stecker deutlich vor. Dafür habe ich dann oft sauber gelötete und mit mehreren Lagen Schrumpfschlauch geschützte Verbindungen in der freien Kabellänge.

Dich kenne ich zu wenig, aber vielleicht solltest Du. Ich stand dabeben, als ein Meister eine Propangasleitung geschweißt hat. Erster Versuch, undicht. Drübergebraten, undicht. Zweites Mal, immer noch. Nach dem dritten Korrekturversuch schien es dann dicht zu sein. Ob als Metallverbund oder durch anklebende Schlacke blieb unklar. So wurde es dann übergeben und war viele Jahre in Betrieb.

Die meisten hier arbeiten sorgfältiger oder behaupten es zumindest von sich.

Ja, ich weiß. Du zerlegst ja auch Potis, reinigst sie und baust sie wieder zusammen. Finde ich toll, ganz ehrlich. Mir fehlt für so etwas die Zeit und der Nerv.

Ok, das ist bei mir anders. Ich schwinge mich aufs Rad und bin in 5 min beim nächsten Mediamarkt.

Martin

Rack PDU.

Den Schalter auf ON Festkleben? Lecker!

Deswegen haben richtige PDU's wohl gern einen Kipphebel mit deutlich sichtbarer ON Position - und schutzstege oder Kappen damit nicht versehentlich ein herum "stromerndes" Kabel gleiches bewirkt.

Denn so was passiert immer nur dann wenn man daran auch am Werkeln ist.

Oder ist an "Young's Gesetz der Autokinese" (lt. B.A.f.H) doch etwas dran (1)?

Bye/ /Kay

(1) ~ "Alle eigentlich unbelebten Dinge haben die Tendenz sich so weit bewegen zu können das sie einem im Weg liegen" (Proof of Concept: Karton mit kopierpapier)

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