Ausdehnung von Eisenbahnschienen

Jun 20, 2006 46 Replies

Das ist doch hier jedem klar.

Im Beitrag des OP war unklar, ob eine Kraft oder eine Spannung gemeint war. Und wenn das zu klären ist, spricht man besser von den Dimensionen der Größe, egal ob hinter der bennaten Größe dann kN oder N oder sonst etwas steht.

Mit Gruß Ernst Sauer

Deine Vorpostings haben das nicht vermuten lassen.

Man spricht entweder von den Dimensionen oder den Einheiten, aber man bringt es nicht durcheinander. Also: "N ist eine Krafteinheit, kann also keine Spannung bezeichnen."

Michael Dahms

Michael Dahms schrieb:

Wonach sollen wir uns dann richten? Wer synchronisiert die Verwendung der Ausdrücke?

Wenn's trotzdem Viele gibt, die die quantifizierten Einheiten als "Dimensionen" bezeichnen, bricht deshalb die Welt aber doch auch nicht gleich zusammen. Am Ende geht's nur darum, dass man sich verständigen kann. Und wenn's 100 mal die wissenschaftlich falsch verwendeten Ausdrücke sind, dann ist das zwar nicht schön - aber das primäre Ziel der Verständigung ist trotzdem erreicht. Mit etwas Intelligenz während der Verständigung kommt man da i.d.R. schon drauf, was wirklich gemeint ist. Kurz geklärt und schon geht's mit den richtigen Begriffen weiter. Mit der korrekten Begriffsverwendung geht's üblichweise halt etwas schneller, weshalb ich auch versuche, die Begriffe möglichst präzise zu verwenden. Für Herabwürdigung Anderer sehe ich bei falscher Begriffsverwendung allerdings keinen Anlass.

Servus Christoph Müller

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Hallo!

Christoph M=FCller schrieb:

ISO & Co.

Aber Weltraumshuttles fallen vom Himmel, vielleicht auch auf deutsche Touristen.

Moin,

Michael Dahms schrub:

Ganz pragmatisch gesehen: Die Gleisanlagen die ich kenne haben die Schwellen immer rundherum in Schotter eingebettet. Wenn da die Schwellen Mittags nach außen (Kurve) wandern würden, müssten sie dort den Schotter weggeschoben haben. Bei einem Kreis mit 1km Radius und einer Dehnung um 0.0003 ergäbe sich ein Auswandern der Schwellen um 30cm. Das würde man sehen.

CU Rollo

Am Wed, 21 Jun 2006 22:42:26 -0700 schrieb Stefan Lörchner:

Auch Hochschullehrer können sich irren.

mawa

Marssonden auch.

Michael Dahms

In der Wissenschaft, außer den Normungsgremien? Die Wissenschaftler durch Peer Review.

In D ist es außerdem noch praktisch, bei der PTB nachzuschauen, z.B.:

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Michael Dahms

Thomas Budich schrieb:

Demnach muss ich mir mit jedem neuem Thema, das ich auch nur mal kurz besprechen will, teure Normblätter kaufen? Das kann's ja wohl nicht sein.

Schon mal die Wahrscheinlichkeit berechnet?

Servus Christoph Müller

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Könnte auch dadurch zustande gekommen sind, dass man sich schämte, mal kurz nachzufragen, weil man sonst nur blöd angemacht werden könnte... Dieses Problem sollte man nicht unterschätzen, weshalb ich vor Herabwürdigung Anderer gerne warnen möchte.

Servus Christoph Müller

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Antwort siehe die an Thomas

Danke für den nützlichen Link. Allerdings löst er das grundsätzliche Problem des Umgangs miteinander und der gegenseitigen Fehlerbehandlung nicht.

Servus Christoph Müller

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Wenn Du Umgangsformen diskutieren willst, bist Du hier falsch.

Michael Dahms

f'up2p

Nö. Begriffe wie "Dimension", "Größe" und "Einheit" sind allerdings in den Ingenieurwissenschaften elementar.

Wenn man sicht trotzdem mal verdaddelt, reicht es, den Fehler einzugestehen, so wie es Matthias in gemacht hat. Bloß nicht zu rechtfertigen anfangen! Das gilt übrigens auch für die berufliche Ingenieurspraxis. Ingenieure, die Fehler machen, und dann versuchen, das durch Metadiskussionen zu retten, machen sich unglaubwürdig.

Michael Dahms

Das setzt aber voraus, dass man selbst auch denkt, dass man sich verdaddelt hat. Einen Fehler gegen die eigene =DCberzeugung/den eigenen Kenntnisstand einzugestehen, nur weil ein anderer denkt, man habe falsch gehandelt, halte ich f=FCr kontraproduktiv.

Solange ich der Meinung bin, *keinen* Fehler gemacht zu haben, werde ich mich nat=FCrlich zur Wehr setzen bzw. mich um Kl=E4rung bem=FChen, = wenn mir jemand einen solchen zu unterstellen versucht. Und f=FCr eine Kl=E4rung sind Metadiskussionen manchmal durchaus angebracht.

Bis dann,

- Mark

--=20 NEU (Juni 2006): AnaMark V2.21 - The VST-Synthesizer

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Klar.

Einem Ingenieur sollte immer bewußt sein, daß etwas fehlerhaft sein könnte, auch wenn er sich sicher ist, daß es fehlerfrei ist. In dem Fall ist es wichtig, ganz genau die Argumente zu betrachten, die man benutzt, um zu belegen, daß kein Fehler gemacht wurde. Argumentation mit dem allgemeinen Sprachgebrauch, der sich - wie Ingenieure wissen - vom ingenieurmäßigen Sprachgebrauch unterscheiden kann, oder Argumentation mit Wikipedia ist in solchen Fällen schwach.

Michael Dahms

Deine Beiträge klingen oft wie "Herr Lehrer ich weiss was". Letztlich hast Du in diesem Thread nichts gesagt, was nicht jedem klar war. Und Deine letzten Sätze klingen auch oberleherhaft.

Mit Gruß Ernst Sauer

Du hast in ohne URL einen fehlerhaften Wikipedia-Artikel zitiert. Soviel zu 'jedem klar'.

Michael Dahms

Wobei Du aus meiner Sicht den Hintergrund nicht siehst. Wenn beispielsweise jemand schreiben würde: "Spannung = 125 kN/cm", dann ist es aus meiner Sicht besser zu sagen "die Dimensionen stimmen nicht". Sagt man "die Einheiten stimmen nicht", dann denkt der Urheber "oh, habe ich mich verrechnet, muss ich N/m schreiben".

Außerdem ist der Wikipedia-Artikel "Auch die Maßeinheit einer physikalischen Größe wird als ihre Dimension bezeichnet" nicht fehlerhaft, denn der Urheber beschreibt nur eine Gepflogenheit. Das mag ja aus Deiner Sicht eine schlechte Gepflogenheit sein, aber sie existiert nun mal und mehr sagt der Wikipedia-Artikel nicht aus.

Mit Gruß E. Sauer

Nicht nur einem Ingenieur. Das sollte eigentlich bei jedem so sein.

Bis dann,

- Mark

--=20 NEU (Juni 2006): AnaMark V2.21 - The VST-Synthesizer

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Mmh. Kann ich so jetzt nicht nachvollziehen. Mag aber an lokal unterschiedlichem Sprachgebrauch liegen. Die Aussage mit "Dimension" w=FCrde mich eher verwirren...

Bis dann,

- Mark

--=20 NEU (Juni 2006): AnaMark V2.21 - The VST-Synthesizer

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