Leitfähigkeit von destilliertem Wasser von der Tankstelle

Sep 01, 2011 41 Replies

Am 02.09.2011 13:42, schrieb Bodo Mysliwietz:

Es gibt Premiumkunden und Preisdrückerkunden.

"Es bleibt mir nichts erspart"

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Bitte berücksichtige nochmal die Fragestellung des OP.

Zusätzlich meine (schon müde) Aversion gegen die Vertrauensseligkeit der Leute auf die Buchstaben, besonders meiner Deutschen Nachbarn, wider vielfache Erfahrung.

GL

Super! Die Angabe bestärkt mich in meinem Verdacht, dass wir mit unserer Spezifikation von

Am 02.09.2011 17:14, schrieb Heiner Veelken:

Am besten als Wasserstoff, den Sauerstoff gibts eh überall im Überfluß. Beim Zusammenführen kommt gleich etwas Energie raus, um die Maschine zu betreiben ...

GL

Heiner Veelken schrieb:

Die haben keine Ahnung, das ist mit einem Ionenaustauscher gar kein Problem.

Gruß Dieter

"Franz Glaser" schrieb im Newsbeitrag news:4e60f7d5$0$18692$ snipped-for-privacy@newsreader03.highway.telekom.at...

Hi, besser nicht, denn es ist verflixt schwer, reinsten Sauerstoff aus Luft zu gewinnen. Und geringe Reste von Stickstoff bilden bei der Verbrennung von Knallgas Stickoxide...Lachgas, Salpetersäure, ein ganzer Zoo. Und das CO2 geht auch rein. Du müßtest das Ergebnis also nochmal destillieren....

"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news:4e60fcd5$0$6551$ snipped-for-privacy@newsspool4.vodafone-ip.de...

Hi, ja, wenn Du es kontrollierst und einen ganzen Zoo von Chemie verwendest. Für die Tankstellendrüppler gibts aber meistens nur die Anti-Kalk-Granulate und was gegen Kochsalz. Für Bleiakkus ist das genug, für Waschwasser, Kühlwasser und Bügeleisen auch. Deren Systeme arbeiten meist mit Indikatorpapier, und Umkehrprozeß zur Regeneration. Ohne weitere Kontrolle. Damit kommst Du nie unter 20.

Am 02.09.2011 19:57, schrieb gUnther nanonüm:

Ich habe doch an Zellen gedacht, nicht an Knallgasverbrennung.

GL

"Franz Glaser" schrieb im Newsbeitrag news:4e611adc$0$1579$ snipped-for-privacy@newsreader04.highway.telekom.at...

Hi, wenn Du "denkst", dann schreibst Du aber anderes. Wo (s.o.) gibts denn Sauerstoff überall im Überfluß? Reinst, natürlich...

Am 02.09.2011 14:27, schrieb Christoph Müller:

Ich bitte sehr darum im Kontext zu bleiben und gegebenenfalls eine Ebene _mehr_ zu quoten. Die Eingabe von FG war das es gutes Wasser für gutes Geld in der Apotheke gibt. Meine Reaktion darauf steht ja oben.

Und jetzt willst Du das Kondensat von Trocknern, Luftentfeuchtern und Klimaanlagen pauschal mit vernünftig destilliertem oder vollentsalztem (und evtl. gefiltertem) Wasser vergleichen? Das kannst Du imho nur bei sehr anspruchslosen unkritischen technischen Anwendungen machen. Alle drei von Dir aufgeführten Quellen dürften eine mehr oder weniger hohe Feststofffracht aufweisen (Flusen, Staub) und z.T. andere Verunreinigungen. Für's Bügeleisen mach das noch egal sein.

Am 02.09.2011 14:42, schrieb Franz Glaser:

Entschuldige mal. Wenn einer von uns beiden überhaupt auf die Frage des OP's halbwegs zielführend, besser weisend, eingegangen ist dann sicher nicht Du.

Solcherlei Buchstaben garantieren aber mehr Zuverlässigkeit als Kondenstrocknerwasser und irgendwelche wenig zielführenden Zitate verringern die Leitfähigkeit von Kateengepressten Wasser auch nicht.

Wichtig ist das man solche Buchstaben relativieren kann. Normen geben nicht das erreichbare maximum an, Normen Regeln Bereiche/Verfahren.

Ich kann auch nicht sehen das deutsche mehr solcher Normengläubigkeit aufweisen als Österreicher. Mein statistisch nicht representatives berufliches Umfeld (welches ich hier nicht preisgebe) vermitelt mir oft den Eindruck das Österreicher in solchen Fragen noch ein Stück penibler sind.

Aber gerne können wir demnächst einfach Wasser in Kanistern abfüllen und ein einfaches Label "Wasser" draufpappen und den Liter für 2,50¤ in Österreich verkaufen.

Um das Thema mit Normengläubigkeit abzuschliessen. Soviel ich weiß haben Normen (ÖNormen, ASI...) in Österreich eine rechtlich deutlich bindendere Kraft als in D. In D gelten Normen gerade mal als Empfehlung/Orientierung, sind nicht rechtsverbindlich. Ja, wir deutschen haben nichtmal ein Normengesetz wie es das in Österreich gibt.

Das halte ich für nicht richtig. Afaik kommt man an die theoretische Leitfähigkeitsgrenze nur über Ionentauscher nicht aber Destillation.

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Am 02.09.2011 19:57, schrieb gUnther nanonüm:

Du hast schonmal an Elektrolyse und Vebrennung unter Überschuß eines der beiden Reaktanden gedacht? Es ist übrigens im Großindustriellem Maßstab nicht besonders schwer hochreinen Sauerstoff zu gewinnen. Ein solches Verfahren (Knallgasbrenner) zur Reinstwasserherstellung ist imho heute nicht mehr relevant.

Am 02.09.2011 20:05, schrieb Franz Glaser:

und woher soll man das nun wieder Wissen wenn Du schon zuvor Elektrolyse und Knallgasverbrennung schonmal erwähnt hast?

Bodo Mysliwietz schrieb:

Doch, das geht schon, hat aber keine technische Bedeutung.

Gruß Dieter

Am 03.09.2011 12:45, schrieb Dieter Wiedmann:

Das es heute keine technische Bedeutung mehr hat ist eh klar. Bis vor einigen Jahrzehnten wurden ja z.T. im Labormasstab noch echte Bi-Destillen, afaik mit Quarzheizer, verwendet. Welche finale Endleitfähigkeit unter Vewendung von entcarbonisiertem Wasser diese erreichen konnten weiß ich nicht.

Wenn man aber mit Destillen bis ans Dissoziationsgleichgewicht kommen will, woraus sind sie dann (incl. Kühler) gebaut? Funktioniert da Quarz oder einfache Glassorten aufgrund der SiO2-Löslichkeit noch?

3,09 µS bei 20,1 °C.

;-)

Ciao Walter

Am 03.09.2011 15:55, schrieb Walter Brill:

Hehe. Allerdings scheint die Seite einen defekt zu haben oder mein Brauser stellt sie aus irgendeinem Grund falsch dar. Beim letzten Abschnitt mit dem AH-Aeffekt zum 2-Jahre altem Kühlwasser sehe ich keinen Wert. Lediglich im linken frame wird Quelltext dargestellt. Aber OK, das Bild outed ja die 815µS ;-)

Bodo Mysliwietz schrieb:

Nein, Quarz ist da natürlich ungeeignet. Man nimmt Platin oder PP, und destilliert natürlich unter Schutzgas.

Gruß Dieter

"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news:4e624d23$0$7627$ snipped-for-privacy@newsspool1.vodafone-ip.de...

Hi, warum destillieren? Wenn man schon hochreines Wasser hat, einen "Einkristall" Eis ziehen. Das dürfte dann das herausholbare Maximum sein. Könnte man nach Art der Siliziumwafertechnik noch nachziehen.

Am 03.09.2011 17:53, schrieb Dieter Wiedmann:

Hui, Schutzgas war schon klar - aber Platinausführung hätte ich nicht erwartet. Gibts sowas noch kommerziell (Name?)?

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