(X-Post de.sci.ing.misc,de.sci.geo)
Hallo
Ich habe Fragen zum geologischen Gef=E4hrdungspotential eines Stadtbahntunnelprojektes, f=FCr das gerade die Planfeststellung l=E4uft.
Lage: Karlsruhe, also im Rheingraben und somit Erdbebenzone 1 nach der neuesten DIN, geologische Untergrundklasse C (S, tiefe Sedimentbecken) Genauer gesagt gr=F6=DFtenteils in Ger=F6ll und Sand des Hochgestades, kleinere Abschnitte auch in den ehemaligen Talauen der Kinzig-Murg-Rinne.
Die Tunnelr=F6hren liegen im Grundwasser (max. Stand oberhalb, min. Stand tw. knapp unterhalb der Oberkante des Tunnels) und werden Ost-West (2,5 km) im Schildvortrieb gebohrt, Nord-S=FCd (1 km) tw. unterirdisch mit Injektionen, tw. offen gebaut. Die Haltestellen gr=F6=DFtenteils in Halbdeckelbauweise.
Wie verh=E4lt sich ein so langer Bauk=F6rper in Sand und Ger=F6ll bei Erdbeben? Besteht Rissgefahr mit Wassereindringen durch den hohen Grundwasserstand?
Wie steht es um diese Gefahr bei anderen Ereignissen in Tunneln=E4he wie Wasserrohrbr=FCche oder nicht ausreichend gesicherte Baustellen?
Wie gro=DF ist umgekehrt die Gefahr beim Bau? Bei einem Vorfall beim Bau einer Abwasserleitung, der sich in
Und wenn Gefahren solcher Art bestehen, inwieweit muss die planende Bh=F6rde im Rahmen einer Planfeststellung diese ber=FCcksichtigen?
MfG Heiko Jacobs Z! IRCnet Mueck
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