Warum rechtwinklig, wenn es auch anders gut!

Hallo,
es geht auch anders als rechtwinklig:

Angst vor Schnee? Nee!:

Innen funktional? Ja!:

Interessante Innenraumerlebnuisse? Ja!:

Viele verschiedene Leute, die so bauen? Ja!:

Transportabel? Geht auch!:

Preiswert selber bauen? Warum nicht! Joel Unal hat das gemacht:

Als Piratenarchitektur mitten in eine Satellitenstadt? Ja, macht doch Spass!:

Oder mit Erde ueberdeckt? Warum nicht!:

Auf der Ruine eines alten Pfarrhauses? Geht auch:

Oder als Motel im Elsass? Sicherlich:

Oder als Innenarchitektur fuer ein Schwimmbad? Natuerlich geht das:

Das waren Beispiele aus Europa. Gruesse K.L.Diehl
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Ich hätte manche eher im Auenland vermutet.
SCNR
Gruss -DJ
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moep

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Hallo,
Daniel Just schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Ich nehme an, es soll eine kritische Anmerkung sein. Andererseits: Bach- und Flusslaeufe gibt es auch ausserhalb der fantasy des Tolkien, oder?
Es muss ja nicht immer Kaviar in rechtwinkligen Kisten sein. K.L.Diehl
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Nein. Lediglich ein blöder Spruch. man SCNR
Gruss -DJ, fup2me
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moep

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Hallo,
Daniel Just schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Immerhin etwas. Das ist besser als Hoehlen der Hobbits:

Die Architektur leitete Lovag von den Hoehlungen im roten Sandsteinfelsenmeer der Cote d'Azur ab, die durch Salzsprengung entstehen. Salze im Sandstein vergroessern ihr Volumen und mit der Zeit entstehen Hoehlungen an der Oberflaeche der Felsen, aehnlich Korallen, Schwaemmen, usw.. Gruesse K.L.Diehl
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Hallo,
also Du drckst Dich schon sehr unprzise aus, mit anders als rechtwinklig meinst Du ja nicht statt Winkeln von 90 halt andere Winkel von z.B. 60 oder 120 zu verwenden, sondern Du willst ja gekrmmte Flchen, ja auch noch doppeltgekrmmte.
Aber durch Aufzhlung einiger Beispiele kannst Du nur belegen das man sowas gebaut hat, aber wo bleibt der Beweis das sowas mit hnlichem Arbeits- und Kapitalaufwand zu erstellen ist wie konventionelle Bauten mit ebenen Flchen, Wnden und Dchern?
Schiefwinklig, aber ebene Flchen wre erheblich billiger als doppeltgekrmmt.
Bye
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Ich bezweifle, da man mit Ferrocement in Deutschland vernnftig bewohnbare Bauwerke erstellen kann.
In Cap d'Agde (Sdfrankreich) habe ich jedoch gesehen, wie solche (wesentlich profanere!) Huser errichtet werden und kenne auch einige der Besitzer, die durchweg mit dieser Bauweise zufrieden sind.
In mediterranem Klima ist das IMHO eine Bauweise fr eingeschossige Huser, die mit traditionellem Mauerwerksbau sicherlich konkurrieren kann.
Gruss, Werner -- Morver, der Rollstuhl fuer kranke Windows-Newsreader und fuer OE. Aktuelle Version 1.0.305: http://www.morver.de /
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Hallo,
Werner Jakobi schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Es gibt sie auch in Uruguay, Chile, Japan, usw.

Denke ich auch. Wenn Zweifel angebracht werden, die Ferrocementbauweise sei nicht fuer unser Klimagebiet geeignet, dann kann immer noch gesagt werden, die Betonueberdeckung ueber die Baueisen muss sichergestellt sein. Wer dann immer noch Angstschweiss wegen moeglicher Korrosion hat, kann auf andere Baustoffe zurueckgreifen, wenn er Rundhaeuser bauen will. Es ist eigentlich Sache des Bauherr, sich fuer eine Bauform zu entscheiden. Wie sie gebaut werden soll, damit sie klimagerecht und materialgerecht ist, muss der Planer herausfinden. Allzu schwer ist das aber nicht bei eingeschossigen Bauten.
Bei mehrgeschossigen Bauten wird die Planung einerseits hochkomplex, andererseits sind die Fragestellungen natuerlich spannender, die aufzuwerfen sind, damit das Bauwerk zur Ausfuehrung gelangen kann. Bei Lovag haben sie immerhin schon 5 Geschosse, die so ineinander geschoben sind, dass sie die Hoehlungen und Erhebungen der Raeume darunter optimal ueberlagern koennen. Solche Bauten zu planen, macht eigentlich viel Spass. Wenn eine Ideologie hier bei uns solche Bauweisen verhindern will, ist das nur schade. Gruesse K.L.Diehl
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Hallo,
Uwe Hercksen schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Vielleicht, um in Dir mehr Verstaendnis zu erzeugen, folgender Hinweis: Du kennst doch sicherlich die grossartigste menschliche Erfindung seit des Apfeldiebstahls im Paradies? Oder nicht? Naja: Ich meine den Quadratmeter. Behauptet wird ja immer, ein quadratmeter sei eine Flaeche bei der die Laenge und Breite der Flaeche einen Meter betraegt. Nun die Frage: Sind gleichgrosse Flaechen aller anderen Flaechenformen deshalb ein Quadratmeter? Nein. Sie sind nur gleichgross. Es gibt aber Leute, die bezeichnen alle als einen Quadratmeter. Muessen deshalb alle anderen Flaechenformen sich dazu bequemen ebenfalls eine quadratische form anzunehmen, weil sie sonst in Gefahr geraten, nicht mehr als Quadratmeter bezeichnet zu werden? Dein Problem, das Du hast, spielt sich irgendwo innerhalb solcher Szenarien ab.

Dass so etwas gebaut wird, laesst sich natuerlich belegen.

Woran misst sich der Arbeits- und Kapitalaufwand? Wie willst du in Rechnung stellen, dass Ausdrucksarmut entsteht, Unterdrueckung von Bautechniken, von Phantasie, usw. Alle diese Formen der Unterdrueckung und der Kampf dagegen, sind auch Arbeitsaufwand.

In Geld laesst sich das nicht ausdruecken. Alle diese Versuche scheitern an ihren Milchmaedchenrechnungsarten. Gesamtgesellschaftlich betrachtet ist die Form aus den Zwangsvorstellungen der Rechtwinklerei zu befreien. Das ist zu leisten. Gruesse K.L.Diehl
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Hallo,
lies dazu mal das hier: http://ferrocement.com/english.html
da steht: hoher Arbeitsaufwand, gut fr Gebiete mit sehr niedrigen Lohnkosten, also nichts fr Deutschland.
Lies doch die Seiten erst die Du als Beleg anfhren willst, sonst kann es passieren das Du durch eben diese Seiten widerlegt wirst.
Bye
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Darum gehts nicht. Das ist ja blo eine zweischalige Spritzbetonschicht, die auf ein mit Kartonstreifen ausgefachtes Drahtgeflecht aufgespritzt wird. Fr das Aufstellen der Drahtform kannst du keine Billigheimer hernehmen. Das mssen Fachleute sein, die verstehen was Architekt und Bauherr wollen.
Gruss, Werner -- Morver, der Rollstuhl fuer kranke Windows-Newsreader und fuer OE. Aktuelle Version 1.0.305: http://www.morver.de /
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Hallo,
Werner Jakobi schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Bei Lovag wurde sie, je nach Zeitraum und was zur Verfuegung stand, gespritzt oder von Hand eingebracht und angeworfen. Selbstbauer werfen den Beton meistens von Hand. Andere trauen sich an das Spritzen heran. Eine Jugendgruppe baute sich in Suedfrankreich ein Jugendheim nach diesem Bauverfahren.
Für das Aufstellen der Drahtform kannst du keine Billigheimer

Bei uns in D werden immer Probleme erzeugt, wo sie nicht unbedingt angebracht sind. Das macht D als Wohnort fuer viele interessante Auslaender oder benachbarte Europaer nicht attraktiv. Wenn ebenerdige Haeuser so gefahrvoll waeren, sind sie aber nicht, dann wuerde ich zustimmen. Aber schon die Gewoelbewirkung senkt die Probleme erheblich. Da duerfte unser uebliches Satteldach mit Hoelzern auf "Ring"anker wesentlich gefaehrlicher sein. Noch problembehafteter ist die Strafverfolgung wegen Schwarzbauens.
Gruesse K.L.Diehl
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Hallo,
Uwe Hercksen schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Da solche Bauten in der Mehrzahl von Selbstbauern errichtet werden, spielt Bauzeit weniger eine Rolle. Fast alles reduziert sich auf die Kosten der Baustoffe.

Nun lese ich das zwar, mache mir aber eigene Gedanken, da ich die Leute kenne, die so bauen. Warum soll ich etwas vermiesen, wenn es den Selbstbauern und den Bauherren Spass macht, was gebaut wird. K.L.Diehl
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Karl-Ludwig Diehl schrieb:

Hallo,
es steht dort aber auch Ferrozement ist ein schlechter "Temperaturisolator". Wie soll dann in unserem Klima vernnftig gedmmt werden? Mit handelsblichen Dmmmaterial?
Die schne Behauptung Ferrozement rostet nicht ist in unserem Klima hier mit sauerem Regen schon durch etliche Stahlbetonbauten widerlegt worden. Zuwenig Betondicke ber dem Armierungsstahl und schon rostet es nach einigen Jahren. Ein Beispiel steht hier gleich nebenan, in der Gegend gibt es noch mehr. Nach aufwendiger Fassadensanierung rostet es schon wieder an einer Stelle.
Bye
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Hallo,
Uwe Hercksen schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Erstens: Mit welchen Baustoffen wird gebaut, liegt ja noch nicht fest. Es gibt Waermedaemmung, die von Peter Vetsch eingesetzt wird, wenn er seine erdbedeckten Haeuser baut, die mir sehr brauchbar erscheint.

Da steht: "Zu wenig Betondicke ueber dem Armierungsstahl und schon rostet er nach einigen Jahren." Der Vorgang, wieso Korrosion einsetzt, ist mir bekannt, seit ich mich mit Eladio dieste und seinen Ziegelschalen in Uruguay beschaeftigt habe. Es gibt dazu interessante Literatur, die in Karlsruhe niedergelegt wurde.

Der Witz an Deiner Kritik duerfte sein, dass die Masse der betroffenen Bauten rechtwinklig sind. ,-) Ich bin nicht auf Ferrozementbauten fixiert.
Gruesse K.L.Diehl
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Uwe Hercksen wrote: [...]

Mal eine ganz blöde Frage von einem nicht Bau-Ing.: Nach den oberen postings nehme ich an Ferrocement und Stahlbeton ist nicht das Gleiche, oder? Was genau ist der Unterschied zwischen 'Eisencement' und Stahlbeton?
Peter
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Hi,

das eine ist Stahlbeton, dass andere ein Putz auf Zementbasis auf einem Hasengitter. Würde den ferrocement daher eher den Gipserkünsten zurechnen. Gibt da ja auch Metallstreckgitter um Löcher zu überputzen.
Gruß
Tobias
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nachtrag:
um den über längere Zeit rissbrei zu halten, wurden z.B. für die neue Innenschale im Goetheanum Dornach lagewierige Experimente gemacht, zudem waren spezielle Gitterunterbauten notwendig, meines Wissens mußte man auf recht teuere Filtergitter aus dem Automobilbau zurückgreifen.
Ferrocement ist also eine recht komplexe Angelegenheit, sollen die Konstruktionen das Niveau eines Sandkastenspiels verlassen, und in den Bereich einer nach unseren Standards gebrauchstauglichen Architektur übergehen
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Hallo,
tobias schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

So komplex nun auch wieder nicht.

Nun gibt es ja genuegend Moeglichkeiten, sich von den stetigen Entwicklern der Bauweise beraten zu lassen. Die eine oder andere Idee ist immer gangbar. Gruesse K.L.Diehl
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Hallo,
tobias schrieb in der newsgroup de.sci.ing.misc:

Aha!
Nun ist die Sache doch nicht so einfach, weil der Moertelputz Staerken annehmen kann, die daraus Stahlbeton machen. Ausserdem ist das "Hasengitter" oder Rabbitz, usw. von ganz verschiedener Art und ausserdem auf Baustahlgeweben, das zu Kuppeln, usw. verflochten wurde, aufgebracht. Deswegen kann es sich in der Endausfuehrung um Betonschalenbau handeln. Manchmal werden zwei moertelbeworfene oder -bespritzte Schalen parallel aufgebaut, in die man Waermedaemmung einbringt, oder als Hohlraum laesst, oder die mit Beton verfuellt werden. Bei Selbstbauern entscheidet in solchen Faellen meist das Empfinden, das vom Zeitgeist abhaengt. Mal werden sie in die Richtung, mal in eine andere Richtung beraten.
Würde den ferrocement daher eher

Solche Bauten mit Aussen- und Innenputz beworfen, finden sich auch vereinzelt.
Alleine in diesen verschiedenen Bauarten mit Moertel/Beton/Wandputz hergestellte Bauten ausserhalb der Rechtwinklerei gibt es sehr viele.
Genauso lassen sich solche Bauten, aus anderen Baustoffen aufgebaut, finden. Manchmal wird mit Dachpfannen eine sehr bewegte Dachlandschaft ueber solchen alternativen Bauformen in Szene gesetzt. Bleche finden sich genauso. Schieferbedeckte Dachformen sind ebenfalls moeglich, mir aber noch nicht begegnet. usw. Gruesse K.L.Diehl
--
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