Elektroautos & Co: Verluste beim Laden der Akkus?



und steife Glieder finde ich sind der Sicherheit abträglich.
Ernst
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Hi, man kann Scheiben bauen, die nicht beschlagen, selbst wenn Du damit in eine Sauna rollst. Auch könnte man ganz auf solche Scheiben verzichten, sofern die Fahrtstrecke nicht allzu lang wird. Und zu schnell gefahren wird. Dann reicht nämlich ein "Dach" mit Überstand. Und brauchbare Klamotten. Fahrpelz inklusive :-) Sowas hatte Uropa schon im Landauer-Cabriolet, den "Autopelz" Daß man so fahren kann, sieht man an Cabrios wie dem Morgan, damit fuhr man stets "ungeheizt". Und für damalige Verhältnisse sehr effizient.

Eine, die in beiden Richtungen "arbeiten" kann. Also wie ein Kühlschrank mal die Gegend, mal die Scheiben wärmt. Und Deine Klöten...

Dagegen böte sich die "Bretzelburg"-Methode an, garantiert warme Beine und eine gute Kondition. Oder man isoliert das Fahrzeug besser, baut es kleiner und mit weniger Masse, die mitgeheizt werden muß. Und wenn man heizt, dann kann man ja auch gut mitkriegen, wie sinnvoll das elektrische Heizen ist. Anstatt einer Verbrauchsanzeige wäre bei Strom auch gleich Kilometergeld anzeigbar.
--
mfg,
gUnther
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Wenn ich mich recht erinnere brauchen die aber massig Strom, und geheizt würden sicher nur Front- und Heckscheiben.

Dann willst du also wieder mit 15km/h fahren, denn wenn schneller gefahren würde, würden die Insassen vollgespritzt, denn im Gegensatzt zu der Zeit sind jetzt ein Mehrfaches an Fahrzeuge auf der Strasse. Soviel ich mich (vage)erinnere hatte der Morgan meines Bruders eine Heizung, und effizient war der sicher nicht, mein Triumpf Herald brauchte viel mehr als mein vorheriger Van, mein jetziger etwa gleich viel dank verbesserter Sicherheit und dadurch viel mehr Gewicht.
Ernst
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Hi, wer braucht bei einem Rollsitz ne Heckscheibe? Hat ein Mopped auch nicht. Je weniger Windwiderstand, desto weiter reicht der Akku...einen Van für Jeden, wie es die Amis machen, wird man sich eben nur leisten, wenn man auch das nötige freie Volumen im Kopf hat. Oder zuviel Geld.
Geheizte Scheiben würden Strom verbrauchen, es gibt aber auch so gut isolierende Mehrschichtsysteme, daß es mit etwas Oberflächenchemie auf der Innenseite reicht. Sowas verkratzt leicht und müßte vermutlich von Fachleuten gelegentlich mal nachbehandelt werden...so the drama. Andere Verfahren benutzen etwa einen Schwamm :-) als Innenscheibenwischer. der ja mangels Fahrtwind auf starre Träger verzichten kann und auch in den Seitenträgern genug Platz für eine Führungsmechanik hätte. Sowas wie einen scheibenbreiten Filzstreifen, der innerhalb einer Hundertstel von der Oberkante in die Unterkante huscht...

Klar, wenn Du alleine in soeinem Tütenmopped hinter einer SUV- und Panzerkolonne fahren mußt, wird das ätzend. Aber denk mal hundert Jahre zurück und stell Dir vor, wieviel Spaß Du heute hättest, wenn Du mit Deinem Benzinfresser hinter mehrspännigen Kutschen und Reitern herfahren müßtest. Mal abgesehen von fliegenden Pferdeäpfeln sicher kein Spaß, die Pferde können scheuen, durchgehen...dennoch hat man allmählich auf Benzinautos umgestellt. Das Argument, jetzt wieder eine Übergangszeit "zu leiden" sei hinderlich, zieht also nicht. Wir brauchen eben für die Strecken, auf denen es sinnvoll ist, öffentliche Verkehrsmittel mit Sinn und Verstand. Kostenlosen Nahverkehr schonmal vorausgesetzt. Dazu Leihfahrzeuge mit waschbarer Minimalausstattung, die gerade wegen ihrer marginalen Ausrüstung nicht wohnlich wirken und "Eigentumsgelüste" wecken, sondern nur Mittel zum Verkehrszweck sind. Dann springst Du auf eine Bimmelbahn bis zur nächsten parkzone, mietest Dir einen frisch geladenen "rollenden Akku mit Holzsitz" und erledigst damit z.B. Deinen Einkauf. Oder was immer Dir gerade einfällt. Und gibst das Ding ab, so schnell Du nur kannst, da der Taxameter läuft. Wer dann immer noch seine eigene gepanzerte Plüschteppich-Geländeversion eines Lieferwagens aus eigener Garage bewegen will, tut das primär zum Privatvergnügen...und muß sich an die Stadtregeln halten, bis er auf den Privatvergnügungsautobahnen ist, auf denen dann auch besonders teure Tankstellen den Sprit von halbnackten Blondinen ausschenken lassen. Oder sonstwas. Wer unbedingt Gepäck auf seine Reise mitführen will oder muß, kann das ja tun, es kostet eben was. So wie ja auch jetzt das Auto kostet. Derzeit sind viele Kosten versteckte Kosten, etwa der Umweltschaden oder die staatlichen Aufwendungen für Straßen und Wege sind größtenteils unsichtbar. Aber volkswirtschaftlich durchaus beträchtlich.

Das waren aber luftgekühlte Autos, die Morgan /8...nur für den Fußraum gabs sowas. Für damalige Motoren waren die effizient.
--
mfg,
gUnther
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Ja, Roland, das ist mir schon klar, ich hätte jedoch gerne konkrete Zahlen gehabt, z.B. "Um den Akku Type x mit x Wh Energie zu laden, werden z Wh an Energie benötigt. Daraus ergibt sich eine Verlustenergie von n Wh und somit soundsoviel %".
Es is echt oag, daß niemand hier meine Frage beantworten kann.
Roman
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Dazu müßte ich mit den Roller in den Windkanal, genau heraus finden wie hoch der Luftwiderstand ist.
Die gesamte Fahrt muß genau aufgezeichnet werden, um Aufgrund dieser Daten und Luftwiderstand und Rollwiderstand den Energiebedarf am Antriebsrad zu ermitteln.
Und was ist mit Rücken- oder Gegenwind?
Wegen all dieser Unabwegbarkeiten wird ja der Normverbrauch am Rollenprüfstand ermittelt.
Die Fahrwiderstände werden simuliert.
Es gibt natürlich Schätzungen.
Alter Elektroroller mit Bleiakkus etwa 50% Steckdose nach Antriebsrad Neuer Elektroroller mit Lithium etwa 80% Steckdose nach Antriebsrad
Die nächste Frage ist die Vergleichbarkeit der Daten gegen Verbrennungsmotor
Also brauchen wir eine vernünftige Methode Benzin in Strom um zu rechnen.
Wenn man 1 Liter = 8,9 kWh in einem GuD Kraftwerk zu Strom umwandelt kommen 8,9 * 0,576 = 5,12 kWh heraus.
Trotzdem ich den Bleiakkuroller nur auf 50% Wirkungsgrad geschätzt habe, das entspricht 4,88 kWh = 0,95 Liter Benzin
Für Mopeds gibt es keinen Normtest, aber Jugendliche geben meist 4 Liter an.
Wenn da beim Bleiroller von 4,88 kWh Strom geschätzte 2,44 kWh am Antriebsrad landen, dann ist es beim Benzinroller 4 Liter * 8,9 kWh thermische Energie zu 2,44 kWh am Antriebsrad ein unglaublicher Wirkungsgrad von 6,9%
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
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Der Ranult Kangoo ist die einzige Möglichkeit zum Vergleich, weil den gibt es mit Erdgas, Benzin, Diesel und Strom.
Nur hier sind alle NEFZ = Neuer europäischer Fahr Zyklus Werte bekannt.
Hier der Vergleich
http://auto.pege.org/2008/energieeffizienz.htm
Wenn man jetzt noch die Methode des NEFZ studiert und mit den Fahrzeugdaten des Kangoo abgleicht, kann man die Effizienz ausrechnen.
Hier wird sofort deutlich die extrem niedere Effizienz von Verbrennungsmotoren im Fahrzyklus innerorts.
Der Kangoo Cleanova II mit Elektroantrieb hat
14,4 kWh innerorts 19,6 kWh außerorts
Also völlig ungewohnt, einen niederen Verbrauch im Stadtverkehr.
--
Roland Mösl
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On Mon, 12 Apr 2010 09:19:32 +0200, "Roman Schreiber"
Deine Frage ist eben nicht so einfach zu beantworten, und will man vielleicht auch nicht, da Du in Deinem ursprünglichen Beitrag einen Vergleich angedeutet hast der so nicht wünschenswert ist. Es genügt nicht einzelne Komponenten zu betrachten, sondern man muss sich die gesamte Kette ansehen.
Zum Laden von Lithium kann ich nur sagen, dass wir dieses Thema schon mal im Zusammenhang mit Vehicle-to-Grid betrachtet haben. Die Energieeffizenz liegt bei Werten über 95 % und die moderne Ladeelektronik schafft auch einen Wirkungsgrad von mehr als 90 % ab Steckdose. Blei ist hier insgesamt deutlich schlechter, aber das will sowieso niemand mehr.
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Du suchst den Wirkungsgrad verschiedener Akkus?
http://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator#Energiedichte_und_Wirkungsgrad
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Der Vorteil ist, dass ein Elektromotor einen extrem hohen Wirkungsgrad gerade im Stadtverkehr hat. Was nutzen mir die hervorragenden 40% eines TDIs, wenn er im Leerlauf mit 0,5l/h befeuert wird? (Das sind unglaubliche 5kW Leistung!) Ein Elektrofahrzeug benötigt im Stand einen Bruchteil - Licht, Lüftung, Radio. Nur wird man sich über die Klimatisierung (Heizung/Kühlung) Gedanken machen müssen, denn was einst Abfallprodukt der Verbrennungskraftmaschine war(die Heizung), wird nun zum teuer erkauften Gut.
Nun könnte man auf die verwegene Idee kommen, einen Kleinstmotor im Maximum seines Wirkungsgrades zu betreiben, um damit Generator/Motor zu betreiben, dazu ein klein gehaltener Akku. Und genau sowas wird ja auch gemacht. Dass der Kraftstoff dazu nicht unbedingt aus Erdöl erzeugt werden muss, sondern auch mal auf dem Acker wachsen könnte, ist eine weitere Perspektive. Nur wieviel Prozent der Fläche möchte man dafür verrbrauchen?
Dazu kommen noch Möglichkeiten, solaren Wasserstoff einzusetzen. Das wäre - wenn man die immensen Emissionen bei der Solarzellenherstellung vernachlässigen könnte - dann ultimativ grün. Oder mal ne andere Spinnerei: Vielleicht könnte man ja Zellen züchten, die in geschlossenen Systemen aus Sonnenlicht direkt Treibstoffe herstellen? Stell Dir eine riesige Plantage in der Sahara vor, Fussballfelder voll Photoreaktoren, in die Umgebungsluft eingeblasen wird und die als Produkte Sauerstoff und Ethanol abgeben.
Das könnte vielleicht mal irgendwann möglich sein. Wir werden es sehen. OK, _ich_ wohl nicht, aber wie sagte der katholische Priester zu seinem Kollegen, als sie über die Abschaffung des Zölibats diskutierten: "
Wenn wir es nicht erleben, dann vielleicht doch einmal unsere Kinder."
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Was nützt mir der E-Motor ohne Strom?
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Welcher TDI?
Mein Seat Alhambra Baujahr 2004 hat 1,9 L TDI/PD Da zeigt das MFA 0,7 bis 0,8 Liter pro Stunde an.
--
Roland Mösl
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Moin,
Carsten Kreft wrote:

Wo?
Aber am Rande, wer dann noch etwas weiter denkt, kuppelt diesen Motor ab Geschwindigkeiten in denen man sowieso nur im 5. Gang fahren würde, fest ein. Braucht auch kein Getriebe und umgeht die Verluste durch die elektrische Umsetzung der Leistung. Der Motor muss dann natürlich den Drehzahlwechseln folgen, aber die sind bei den Geschwindigkeiten nur langsam, machen also der Abgasreinigung keine Probleme. Und Leistung muss der Motor ja nicht spontan schnell abgeben können, dafür gibt es ja immer noch das Elektro-System.
Dadurch kombiniert man immer besten Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors im Stadtverkehr dank elektromechanischer Umsetzung und keine elektromechanischen Umwandlungsverluste im Marschbetrieb. Und man braucht zusätzlich nur eine kleine Kupplung, die noch nicht mal eine Anfahrkupplung sein muss (muss nicht schleifen können, Zähne ineinander Schalten reicht).
CU Rollo
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Das machen die hier so:

http://www.motorrad-news.com/2009/09/20/orange-county-choppers-bauen-hybrid-chopper /> http://www.popularmechanics.com/cars/motorcycles/reviews/4342510
das ist ber sehr aufwendig und wird ein Bastler in der Garage kaum selber hinbekommen.
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Diese Kombination von seriell und paralell Hybrid gibt es beim
Renault Kangoo Cleanova II http://auto.pege.org/2007-ever-monaco/kangoo-hybridmotor.htm
BYD F3DM http://auto.pege.org/2008-genf/byd-f3-dm-motor.htm
--
Roland Mösl
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