email an den VDE wegen Steckern

Dec 15, 2008 22 Replies

Sehr geehrte Damen und Herren,



nun muss ich mich doch mal dazu aufraffen, meinen Ärger auszudrücken.



Und zwar geht es darum, dass mir in letzter Zeit immer mehr auffällt, dass irgendwelche Elektrogeräte mit Stecker aus Kunststoff ausgerüstet sind, so beschaffen, dass man mit großer Handkraft diese anpacken muss, um sie aus der Steckdose zu ziehen. D.h. also, die Fläche, wo man anpackt, ist relativ klein und so geformt, dass man allzu leicht mit der Hand abrutscht.



Was ist die Folge? Meine Frau z.B. zieht den Stecker an der Leitung heraus, was - abgesehen davon, dass das nicht sein sollte - dann bei abgewinkelten Steckern noch zu einer Verkantung führt und so zusätzliche, ungute Kräfte verursacht.



Nun haben aber jene Stecker ein VDE-Zeichen, d.h. also, der VDE hat



- offenkundig - sein OKAY gegeben.



Wie kann das sein?



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Gruß Manfred



Manfred Ullrich schrieb:

Wenns die Stiftung Warentest wäre, würde ich sagen, das OKAY liegt daran, daß die Stecker bezüglich Verschlucken durch Kinder keine Gefahr darstellen. Vielleicht testet der VDE ja nach ähnlichen Kriterien.

Gruß Matthias.

Ohne Nennung eines konkreten Beispiels (Marke, Typ, Foto), wirst du da wenig erreichen. Weiter wäre zu klären, ob die Norm bestimmte Handhabungsflächen vorsieht oder ob eine bestimmte Prüfstelle sich darüber hinweg gesetzt hat, um den richtigen Ansprechpartner zu bestimmen.

Manfred Ullrich schrieb:

Das ist noch gar nichts. Ich habe hier Stecker aus total bröseligem Bakelit. Wenn Du die mit großer Handkraft anpackst, dann zerbrechen sie.

Genau so ist das hier ebenfalls.

MfG hjs

Matthias Hanft schrieb:

Testet wenigstens auch jemand, daß die federbelasteten Schutzdeckel bei bei CEE-16/32A Steckverbindern so scharfkantig gearbeitet sind, daß man sich beim Versuch der einhändigen Bedienung zur Strafe blutige Schrammen holt?

O.J.

Jetzt weisst Du wenigstens, warum diese Stecker =FCblicherweise rot gef=E4rbt sind. :-) Gruss Harald

Harald Wilhelms schrieb:

Adlige bekommen nur 230V.

Gruß Dieter

Moin,

Harald Wilhelms schrub:

Gibt es eigentlich auch ernstzunehmende Stecker mit sowas, wie einem Quick-Out-Sockel für Prozessoren? Auffer Arbeit müssen sich zwei Maschinen eine 16A-CEE-Dose teilen und jedesmal beim Versuch den Stecker zu ziehen, muss man Angst haben, dass man die ganze Dose aus der Wand (hier gleich Sicherungskasten) reißt. Warum nicht sowas, wo man den Stecker reinschiebt und dann erst mit einem Hebel Druck auf die Stifte gibt? Gut, ist nicht Idiotensicher...

CU Rollo

Roland Damm schrieb:

Wie w=E4rs mit zwei Steckdosen?

--=20 mfg hdw

Moin,

Horst-D.Winzler schrub:

Würde nichts daran ändern, dass der Sicherheitsbeauftragte (mit seinen merkwürdigen Prämissen) fordern würde, nach jedem Gebrauch den Stecker zu ziehen.

CU Rollo

Roland Damm schrieb:

Wie das? Liegen etwa unterschiedliche Phasen auf dem Geh=E4use ;-)

--=20 mfg hdw

Das tun angeschweißte Stecker nie, da sie angeleint sind.

Der Sicherheitsbeauftragte (bin selber einer) hat gar nichts zu fordern. Er soll beraten und sensibilisieren.

Moin,

Horst-D.Winzler schrub:

Erst nach etwas Ringen gab er zu, dass man die Sekundärseite eines Trafos nicht kurzschließen muss nachdem man die Primärseite spannungslos geschlatet hat, um keinen 'gewischt' zu bekommen (wegen der Restladung auf den Leitungen der Sekundärseite und in den Kondensatoren, die es angeblich gibt).

Manchmal dient der Sicherheitsbeauftragte eigentlich nur dazu dafür zu sorgen, dass im Falle eines Unfalls irgendwie nachgewiesen werden kann, dass der Verunfallte irgendeine Vorschrift missachtet hat und die Versicherung nicht zahlen muss:-). Und wenn sich die Leute an die Vorschriften halten... dann muss man eben weitere erlassen.

CU Rollo

Derart harpunierte Kinder sind unter Umständen sogar pflegeleichter. Verschlucken erwünscht.

vG

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Volker Gringmuth schrieb:

Derartig großmäulige bzw. breithälsige (o, hier kann man mal hälsen) Kinder pflegen aber nicht nur zu bellen, sondern auch brutal abbeißen zu können.

Gruß aus Bremen Ralf

Roland Damm schrieb:

LOL. Warum haben Kompenstions-Cs (Leuchtstofflampen) Entladewiderst=E4nde= ? ;-)

So ist es, leider.

--=20 mfg hdw

Am 16.12.2008, 21:52 Uhr, schrieb Martin D. Bartsch :

Dann würde er das halt ganz dringend (be)raten und im Notfall den Allerwertesten mit der Kabelpeitsche sensibilisieren. Autsch.

SCNR

Ansgar

"und der Hals wird lang und länger und der Gesang wird bang und bänger"

(Ja, ich bin der mit den 9 Kindern)

Martin D. Bartsch schrieb:

Aber der Sicherheitsbeauftragte steht doch nicht alleine da. Er kann auf die Sicherheitsfachberater zurückgreifen, welche allerdings auch nicht weisungsberechtigt sind. Ausserdem benennt die Direktion einen - nicht direkt weisungsberechtigten - Sicherheitsdelegierten, welcher eine Sicherheitskommission einberuft, welche einen Unterausschuss (Sicherheit) benennt. Dieser bestimmt einen Sicherzeitszuständigen ohne Weisungs- berechtigung, welcher einen Bericht zuhanden der Koordinierenden- Co-Kommission (Sicherheit) verfasst, in welchem er dem Aufsichtsrat rät, was beaufsichtigt werden könnte. Falls was schief geht, wird dieser Mensch zuerst geopfert.

Sicherheits_verantwortliche_ tauchen selbstverständlich nirgends auf. Hauptsache jeder zweite hockt in irgend einer Kommission.

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