F: FI Schutzschalter

1)
Da ja angeblich billige Sicherungsautomaten nichts taugen, wollte ich
fragen, wieviel man für einen vierpoligen 40A / 30mA FI ausgeben soll.
Gilt hier auch: billig=Schrott ?
Was ist z.B. von
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zu halten ?
2) In unserem Haus sind 2x 25 A FI (250mA) eingebaut. Wäre ein Tausch gegen
30mA Typen sinnvoll ?
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Horst Gfrerer
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Auf jeden Fall, zwischen 30 und 80 mA ist das sogenannte Herzklappenflimmern. Ciao, Gerd
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Gerd Schweizer
Gerd Schweizer schrieb:
Jaja, und zwischen 120 und 185mA gibts die lilablaßblauen Verfärbungen der Zunge. 2h nach Todeseintritt.
;-(
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Franz Glaser (NLx300)
Ja und bei Altbauten und etwas feuchten Wänden kannste alle 2 Stunden deinen Radiowecker neu stellen, weil ein paar Elektronen zuviel den falschen Weg nehmen.
Marco
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Marco F. Scala
Hallo, Marco,
Du (marco.scala) meintest am 28.07.03:
Klar - da muss man Schwerpunkte setzen.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Wenn der 30mA Schutzschalter auslöst, ist ein Gerät oder die Installation fürn A**ch. Deswegen den 30mA Schutzschalter wegzulassen, entspräche dem Abklemmen der "Bremsflüssigkeits-Warnleuchte", weil sie wegen zu wenig Bremsflüsigkeit ständig leuchtet. Also erst Isolation messen. Isolation gut: Fi mit 30mA einbauen. Isolation schlecht: Fehler suchen. Renovieren.
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Carsten Kreft
Also in einem alten Fachwerkhaus sind 30 mA Fehlerstrom nichts unübliches und IMHO auch nicht auf Anhieb lebensgefährlich.
Marco
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Marco F. Scala
Hallo, Marco,
Du (marco.scala) meintest am 28.07.03:
Du erklärst das auch allen Besuchern, insbesondere denen mit kleinen Kindern?
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
"Marco F. Scala" schrieb im Newsbeitrag news:bg312f$k459i$ snipped-for-privacy@ID-127561.news.uni-berl> >>>> 2) In unserem Haus sind 2x 25 A FI (250mA) eingebaut. Wäre ein
in neu installierten häusern müsste der dauerfehlerstrom doch exakt 0.0 mA betragen, oder ? welche werte werden da in der praxis gemessen ? (messung ohne angeschlossene geräte)
ist eine isolationsmessung mit einem multimeter (zumindest bedingt) aussagekräftig ? oder soll man gleich prüfgeräte verwenden, die mit höheren spannungen arbeiten (1000 V)
man sollte aber IMHO der sache aber trotzdem auf den grund gehen. man lebt ja schließlich nur einmal ;-)
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Horst Gfrerer
Im Idealfall wahrscheinlich, aber real??
Keine Ahnung
Wohl kaum.
Das schon eher.
Deswegen ist ein FI auch wichtig, aber ob 30 mA richtig sind, weiß ich nicht
Marco
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Marco F. Scala
"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mew.uni-erlangen.de...
ich denke, in der praxis ist er noch höher...
ok, das habe ich nie nachgerechnet. ich hätte den fehlerstrom aufgrund des isolationswiderstandes geringer eingeschätzt.
ok, das habe ich nie nachgerechnet. kapazitive ableitströme sind doch eh harmlos. wenn der wirkanteil aufgrund des isolationswiderstandes im strom zu hoch wird, dann sollte man sich sorgen machen.
wenn es mehr als 5 mA dauerfehlerstrom sind, dann würde ich die Installation schon als schadhaft bezeichnen. was erlauben eigentlich die vorschriften ?
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Horst Gfrerer
??? Was haben denn kleine Kinder damit zu tun?
Marco
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Marco F. Scala
Hallo, Marco,
Du (marco.scala) meintest am 28.07.03:
Die kannst Du auch mit so kleinen Strömen sehr gut umbringen.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Hallo, Dirk,
Du (dsalva) meintest am 28.07.03:
Das musst Du Kindern nicht beibringen - damit musst Du als Aufsichtsperson aber immer rechnen.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Nein. Bei 230 V Spannung und 0,5 MOhm sind 0,46 mA zulässig. Bei angeschlossenen Geräten: Bei leistungsstarken Heizgeräten auch mehr. Siehe dazu VDE 701/702.
Multimeter ist untauglich. 500V Messspannung sind vorgeschrieben.
Sag ich doch...
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Carsten Kreft
Warum ? Was altert eigentlich genau beim FI ?
Einen besseren Schutz als mit 250er Typen :-) Der örtliche Elektriker meinte, dass 250er eigentlich nicht mehr zulässig seien. Er hat mir zwei 40A "G" Typen (30mA) empfohlen. "G" wegen der verzögerten Auslösung (Fehlauslösung bei Blitzen werden vermieden). Preis / Stk = 70 Euro. Da bei Blitzeinschlägen in der Nähe gelegentlich der FI auslöst würde alleine deshalb die Umrüstung schon Sinn machen. Vor allem weil Kühltruhen laufen und nicht immer jemand anwesend ist.
Solche Konfigurationen sind doch in vielen Haushalten anzutreffen. Der Standard-Haushalt ist doch heutzutage mit einem 30mA-FI abgesichert, oder ?
Das ist nicht so einfach möglich, weil es mehrere Bäder gibt und es für die oftmals keine Extrasicherung gibt. Darf man FI eingentlich in Serie schalten? Z.B. hinter dem 250mA FI einen Kreis nochmals mit einem 30mA FI extra absichern ?
Vielen Dank für die ausführliche Erörterung :-)
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Horst Gfrerer
Wie sind da eigentlich diese Schnellsteckklemmen zu bewerten?
Bis dann,
- Mark
--=20 AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer
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Mark Henning
Horst Gfrerer verlautbarte:
Dürfen schon. Der größere sollte dann aber verzögert auslösen, sonst werden meistens beide ansprechen.
Michael Kauffmann
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Michael Kauffmann
Tausch ist sinnvoll!
Gruß Christoph
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Christoph Hensel
Am Wed, 30 Jul 2003 07:47:05 +0200, Mark Henning schrieb:
Lach, gute Frage ...
Also, als die Fa WAGO vor Jahren mit der Ferderzugklemme ganz groß heraus kam, hat der (meiner Meinung nach) Marktführer und Mitbewerber, die Fa Phönix Contakt 'umfangreiche' Studien zum Thema Federzug angestellt, die ALLE sehr neagiv verlaufen sind. Das änderte sich allerdings gaaaanz schnell, als das Patent von WAGO frei verfügbar war und Fa. Phönix Federzugklemmen selbst vermarktet. Seitdem sind sie auch für Phönix toll...
Der Vorteil der Feder im Hinblick auf die Kontaktierungseigenschaften sind meines Erachtens unbestritten. Da Kupfer die unangenehme Eigenschaft hat, im Laufe der Jahre "wegzufliesen" und vor allem "Dosenklemmen" konstruktionsbedingt bei Klemmen mehrerer Einzeldrähte der Käfigzugklemme gegenüber benachteiligt ist, neigen Klemmverbindungen bei Dosenklemmen oder auch Schraubklemmen an Schalter/Steckdosen dazu, sich zu lösen.
Die Federzugklemme soll über Jahre garantieren, einen konstanten Druck, der dem Leiterquerschnit angepasst ist, auf den Kupferdraht auszuüben. Zudem wird nur ein Draht jeweils in der Feder geklemmt, der Kanal, in dem der Draht eingeschoben wird, ist zudem so ausgelegt, das der Draht relativ großflächig kontaktiert.
Allerdings im Aussenbereich sind sie nicht zugelassen und das Demontieren bereitet manchmal Schwierigkeiten
Ich finde sie klasse und lasse Sie bis zu 35mm² verarbeiten. Im Maschinen und Anlagenbau, wo man zudem noch mit Vibrationen und erhöhten thermischen Belastuungen rechnen muss gibt m.E. es nichts besseres.
Gruß Christoph
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Christoph A. Ullrich

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