Das war mal. Vor dem Zähler einer halbwegs neuen Anlage finden sich die selektiven Hauptleitungsschutzschalter.
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Somit sieht der für eine neue Anlage gängige Aufbau so aus:
NH 00 Sicherung am Hausanschluss SH-Schalter vor jedem Zähler
Dann kann folgen D02 vor den einzelnen FIs oder auch nur ne Hauptleitungsabzweigklemme für die 63A Steigleitung.
Mit 63A abgesichert auf nen 40A FI zu gehen, hinter dem pro Außenleiter vier
16A Automaten hängen, ist meines Wissens nach in Deutschland NICHT zulässig. In Österreich schon mal gar nicht.
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C
Carsten Kreft
"Harald Wilhelms" schrieb
Natürlich geht das. Und wenn man mit dem Spannungsprüfer vorher noch misst, ob man zwischen Zu- und Abgang einen nennenswerte Spannung hat, oder man den abgeschalteten FI oder SH-Schalter direkt im Blick hat, dann sogar recht gefahrlos.
Du weißt schon, warum die Laschen der NH SIcherungen oft verbogen sind?
(Handschuh vergessen - Kombizange genommen)
Nur leider gibt es dann doch immer mal Leute, die unter Last die Sicherung einsetzen und sich wundern, warum es so hell um sie herum wird.
C
Carsten Kreft
"Gustav Martini" schrieb:
Nun ja, wenn man sehr optimistisch rechnet.
10mm² NYM bei Verlegart "C" (ein- oder mehradrige Leitung auf einer Wand) ist bei drei belasteten Adern und 30°C Umgebungstemperatur für 57A zu haben. Bei Bündelung (deutlich) weniger. Bei kälteren maximal vorkommenden Temperaturen (geringfügig) mehr.
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Da für Steigleitungen 63A Belastbarkeit gefordert sind, kommt man da erst ab
16mm² hin. Das ist der Mindestquerschnitt. Durch längere Wege, Verlegung in mit Dämmaterial zugestopfen Schächten, Bündelung mit anderen Leitung, Verlegung durch den Heizungskeller und und und _gerne_ auch mehr.
Und Passhülsen einsetzen lassen! "Mist, Sicherung im Keller ist durch. Aha, 40A. Die andern haben alle 63A. Ach, schau mal die 63er passt ja auch bei mir, die nehm ich dann, die hält."
40A Sicherung plus Passhülse im Keller ist das billigste.
40A Sicherung im Sicherungskasten nachrüsten wäre das billigste, was dem Mieter nicht zumuten würde, mal in den Keller laufen zu müssen. Zwei FIs einbauen lassen, die dann jeweils nur maximal zwei 16A Automaten pro Außenleiter versorgen, wäre TAB und VDE gerecht und mit der optimalen Versorgungssicherheit verbunden.
63A FI-Schalter einbauen dürfte etwa die gleiche Preislage sein, aber bringt eben komplett düstere Bude beim Auslösen.
Ja, aber die Passhülsen setzt Du bitte nicht selber ein, im Sicherungssockel unten drin wackeln nämlich die Elektronen schon ganz nervös in ihren Kristallgittern, die wollen gerne in Deinen Finger.
Was Du noch wechseln könntest wäre Dein Elektriker, wenn der seinen Fehler nicht wahr haben will und weiter ausweichend reagiert.
T
Tilo Strack
Genau so hatte ich jetzt ``wenn man weiss, was man da tut.'' verstanden. ;-)
tilo
A
Alfred Weidlich
Ich habe eigentlich mehr Angst vor Leuten die versuchen NH unter Last zu ziehen.
L
Lutz Illigen
AFAIK steht das in der DIN an die sich aber niemand halten muss.
Lutz
L
Lutz Illigen
NH in bestehenden Anlagen, in neuen SLS.
Ja.
Lutz
P
Peter Thoms
Ich habe mal bei mir nachgeschaut: Drei Drehstrom-FI 25A/30mA Einer für eine Phase 25A/30mA Der Hausanschluß ist mit NH00 von 63A abgesichert.
Nun das Komische: alle FI haben Kastenklemmen für 63A Leitungen. Noch etwas: der ein Jahr alte einphasige FI hat ein Sicherungssymbol aufgedruckt 63A/10000.
Was bedeutet "10000", ist das irgend eine Impulslast?
Peter
H
Harald Wilhelms
Vermutlich der h=F6chstzul=E4ssige schaltbare Strom. Ab 10001A darf der RCD beim schalten in sich zusammenschmelzen. :-) Gruss Harald
H
Harald Wilhelms
Hmm, d=FCrfte man solche RCDs eigentlich auch in deutschen Z=E4hlertafeln verbauen? Bislang habe ich mir den Einbau mehrerer RCDs n=E4mlich aus Kostengr=FCnden versagt... Gruss Harald
C
Carsten Kreft
"Alfred Weidlich" schrieb
Hehe, das sollte klar sein...
M
Martin ärautmann
Fehlendes VDE-Prüfzeichen könnte stören, umgekehrt sollte die Markttransparenz in der EU das aber erlauben.
Ist
dir wirklich noch zu teuer?
Schönen Gruß Martin
C
Carsten Kreft
Ne, hier der Wortlaut der TAB2007 (dankenswerterweise von vde.com KOSTENLOS zur Verfügung gestellt unter
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Punkt 8 - Stromkreisverteiler
".... (4) Bei Aufteilung von Stromkreisen ist die Zuordnung von Anschlussstellen für Verbrauchsgeräte
zu einem Stromkreis so vorzunehmen, dass durch das automatische Abschalten der
diesem Stromkreis zugeordneten Schutzeinrichtung (z. B. Leitungsschutzschalter, Fehlerstrom-
Schutzschalter) im Fehlerfall oder bei notwendiger manueller Abschaltung nur ein Teil
der Kundenanlage abgeschaltet wird. Hiermit wird die größtmögliche Verfügbarkeit der elektrischen
Anlage für den Anschlussnutzer erreicht."
Ich meine, dass es auch eine Version gibt, wo hier noch auadrücklich der SH-Schalter ausgenommen ist.
Und für die TAB Einhaltung unterschreibt ja der Installateur beim Inbetriebsetzungs-Antrag.
U
Uwe Hercksen
Harald Wilhelms schrieb:
Hallo,
anders sieht es aus wenn jemand eine intakte NH-Sicherung unter vollem Strom zieht oder eine intakte Sicherung bei bestehendem satten Kurzschluß einsetzt.
Bye
M
Martin Eckel
Am 03.11.2010 04:57, schrieb Lutz Illigen:
Hier (WEMAG) wird noch NH eingebaut (zumindest vor einem Monat noch)...
Gruß, Martin
C
Clemens Schueller
Wenn das einer macht, dann ist ihm eh nicht mehr zu helfen.
GreetinX, Clemens Schueller
R
Robert Grimm
"Peter Thoms" schrieb im Newsbeitrag news:iar4ob$in1$02$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Trotz der Bezeichnung 25A/30mA scheint mir hier die 63A Vorsicherung korrekt zu sein ... Vielleicht hat ja der Threatstarter auch so ein "Sicherungssymbol mit 63A" drauf ...
R
Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Clemens Schueller schrieb:
Deshalb muß man es möglichst unterbinden.
(Ich frage mich gerade, ob "Einschalten auf Kurzschluß" eigentlich wirklich so dramatisch wie "Ziehen unter Last" ist. Immerhin löscht der Einsatz den Kurzschlußstrom sofort, im Gegensatz zum Ausschaltbogen. Aber das wurde wahrscheinlich schon ausführlich untersucht.)
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf . K u s m i e r z
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Robert Grimm schrieb:
Sehr bedrohlich?
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ragnar Bartuska
@news.t-online.com...
Der aufgedruckte Wert bezieht sich bei allen mir bekannten FIs nur auf den Kurzschlu=DFschutz. Beispiel: ein FI 25A 2-polig mit aufgedrucktem Wert 63A und zwei nachgeschalteten 10A-LSS darf mit maximal 63A vorgesichert sein damit der Kurzschlu=DFschutz noch gew=E4hrleistet ist (er darf nat=FCrlich auch mit 25 oder 35A oder was auch immer =3D16A gleich mal ein Faktor 1,6 drin. Der im Beispiel genannte 25A-FI darf also maximal mit
16A belastet werden. Wenn der =DCberlastschutz =FCber nachgeschaltete LSS B/C sichergestellt wird ist der I2 "nur" 1,45*In, macht aber in der Praxis keinen Unterschied ob ich den FI jetzt mit 16 oder 17,24A belasten darf. Von F&G (mittlerweile Moeller Austria) gab es mal s=FCndhaft teure FIs mit thermischem =DCberlastausl=F6ser, ich nehme an die aktuell als "mit Nennstrom vorsicherbar" verkauften s=FCndteuren X-Typen sind das Gleiche). In der Schweiz darf man daf=FCr einen Gleichzeitgkeitsfaktor annehmen...
sg Ragnar
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