Dieter Wiedmann schrieb:
Können diese "klugen" Manager nicht gleich mit ausgelagert werden? Spart uns unsere teuren Manager.
Dieter Wiedmann schrieb:
Können diese "klugen" Manager nicht gleich mit ausgelagert werden? Spart uns unsere teuren Manager.
horst-d.winzler schrieb:
Du meinst ihnen fehlt Produktionsnähe.
Du denkst dabei nicht an die armen Chinesen.
Gruß Dieter
Dieter Wiedmann schrieb:
Manager mußten doch garnicht wissen, was ihre Fabriken,die sie zu leiten vorgaben, so produzierten. Wurde geradezu als schädlich angesehen.
Heutzutage ists anderherum. Halt bis auf neuere "Erkenntnisse".
Laß uns doch unsere Manager durch billigere Chinesen ersetzen. Was wäre denn vom Finaziellen aus gesehen, das Äquivalent? 1X Deutscher = 100x Chinesen? Würden wir uns dann auf 10x Chinesen beschränken, hätten beide Seiten einen Gewinn.
Wie kann jemand, der sogar intelligent genug für Windows ist, zu blöd für Linux sein?
vG
Frag mich nicht ;-). Immerhin habe ich es eingesehen. Ich hab schon merkwürdigste Betriebssysteme auf seltsamsten Rechnern installiert, etwa auf 12 bit oder 18 bit Systemen. Ich habe bootloader eingetoggelt (wofern heute überhaupt noch jemand weiss, was das ist) und Systeme ab Lochstreifen eingelesen.
Ich hab für RT11 mehrere Gerätetreiber in Assembler programmiert und ins System eingebunden. Ich hab sogar VMS auf microvax überlebt.
Aber bei *nix und C stellt sich bei mir irgendwas quer. Solange ich nicht unbedingt muss, werde ich die Finger davon lassen. Ich habe selbstverständlich schon versucht, das eine oder andere Linux zu installieren. Das einzige, was so ungefähr gelaufen ist, war mal ein Knoppix und ansatzweise DSLinux. Suse, mandriva usw. ist alles klemmengeblieben. Die Cracs meinten, ich hätte halt nicht mit einem Laptop anfangen sollen. Aber was nützt mir ein System, zu dem ich erst einen 08-15 PC brauche, um es so gut kennenzulernen, damit ich es endlich auf einem Laptop anwenden kann?
Ich hab auch mal zugeguckt, wie ein Kollege einen Fileserver samt Linux innert einer reichlichen Stunde installiert hat. Dabei hat er allerdings die ganze Zeit kryptische Notizen angefertigt. Als es dann lief, meinte er, mit Blick auf den Zettel, jetzt kenne er die wichtigen Parameter des Systems und könne die jetzt optimal einstellen. Am besten und saubersten ginge das mit einer Neuinstallation. Nach einigen Iterationen bin ich dann weggelaufen... Als nach 2 Wochen das immer noch in der Optimierungsphase war, haben wir den Fileaustausch auf externe Harddisks umgestellt...
Ich bin ein normal Sterblicher. Sagt jedenfalls unser Pastor ;-)
Es ist ein Rechner vom Dell Business Bereich. Keine Web Aktivierung (kaeme auch kaum durch die HW-Firewall, wenn das Ethernet Kabel dringesteckt haette), kein Telefonat nach Redmond. Funzte einfach.
Hmm, hatte ich auch bei den vorherigen Rechnern nicht. Einer davon ein Durabook (nicht von Dell, aber fuer harten Industrieeinsatz).
Cadsoft hat etliche Ingenieure und die sind IMHO sehr faehig. Beim Marketing kann ich nichts sagen, aber so etwas wie Hierarchie muesste IMHO einleuchten.
Letztere haben ihre Freunden: Beim Toggle zerlegt's nach einiger Zeit Schalter Nummer 7, beim Lochstreifen waren immer nur die Juki frei und da musste man Werkzeug und gute mechanische Faehigkeiten mitbringen. Und gutes Gehoer, ob da nicht doch wieder dieses mahlende Geraeusch aufkam.
[...]
So ähnlich war das bei uns auch, was die Kollegen so erzählen, die seit Anfang dabei sind.
Tja :-) Da hat eben jemand erkannt, worauf es ankommt...
Ralph.
Für meinen Chef kann ich sagen, mit Glück hat das nix zu tun, man muß sich permanent am Markt behaupten, und eigentlich funktioniert es nur so gut, weil wir überdurchschnittlich viel in Entwicklung stecken und dabei einfach auch mehrmals Maßstäbe gesetzt haben. Die Konkurrenz rennt eher hinterher, und solange das so ist, ist alles gut :)
Ralph.
Moin,
Rolf_Bombach schrub:
Didaktisch schlecht gemacht. Er hätte sagen sollen 'jetzt läuft es so gut, wie es unter Windows ginge, ich könnte es aber noch besser hinbekommen'.
Was auch immer er da 2 Wochen lang getan hat, eine Umstellung auf andere Harddisks sollte kein so großer Aufwand sein.
CU Rollo
Hallo, Rolf_Bombach,
Du (rolfnospambombach) meintest am 25.12.07:
Hmmmm ... für ein (jahrelang) laufendes System brauche ich bei einem
500-MHz-Rechner so etwa 20 bis 30 Minuten.Allerdings nehme ich keine Heft-CD dafür: die sind für Endanwender gedacht, für Daddler.
Viele Gruesse! Helmut
Roland Damm schrieb:
Ja. Auf diese "Logik" sind schon einige reingefallen... Für den einzelnen Hobbywerkler fällt das nicht auf, aber für grössere Einheiten kann "Gratissoftware" durchaus mindestens gleich teuer werden wie Kaufware.
"intelligent genug für Windows" - bist du sicher, dass du das so gemeint hast?
Das hat nicht unbedingt etwas mit "fähig" zu tun, sondern mit einem womöglich sehr hohem Umstellungs- und Programmier- aufwand, wenn das Programm nicht von vorneherein dafür ausgelegt wurde. Angesichts der nicht allzu großen Zahl an Kunden für EDA Programme im allgemeinen (*) kann es sehr wohl sein, dass sich die Entwicklung einfach nicht rechnet. Zumal die meisten Kunden, die das unbedingt benötigen, sich längst ein entsprechendes Programm besorgt haben.
Du baust schließlich auch nicht ein Holzhaus bis zum 2. Stock, um dann festzustellen, dass es dort bittschön eine Stahlbeton- decke sein darf, da wäre dann Abbruch und Neubau angesagt. Es soll natürlich auch Leute geben, die einen Ferrari-V12 in einen VW-Käfer einbauen, aber ob das wirklich der Hit ist, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
Und die Masse von deren Kunden dürfte das Feature Hierachie meiner Einschätzung nach eher nicht benötigen. Von daher ist es wohl vielleicht sinnvoll, dass Kunden mit entsprechenden Ambitionen das machen, was der gewöhnliche wohlsituierte Sportfahrer auch im Falle des V12 täte, auch wenn die Schaltkulisse vielleicht anders aussieht ;-) Angeblich ist der Mensch aber lernfähig ;-)
Gruß Oliver
P.s.:(*) Zum Thema Stückzahl das Statement eines VHDL Simulator Anbieters (auch EDA):
Hallo Joerg,
Joerg schrieb:
[...]ich kenne genau _einen_ Mitarbeiter einer gr=F6=DFeren Firma, der Erfahru= ng mit Linux hat und das System auch nutzt. Alle anderen haben, wenn es hoch kommt, das Wort "Linux" mal geh=F6rt. Dabei wirkt es auf mich eher negativ, wenn selbst Ingenieure noch keinerlei Kontakt mit Linux hatten. Das erzeugt bei mir immer das Gef=FChl, dass die Leute nicht mal einen Millimeter weit =FCber ihren Tellerrand schauen k=F6nnen. Finde ich, gerade f=FCr Akademiker irgendwie=
bedenklich. Warum es in gewissen Kreisen geradezu verp=F6hnt scheint, sic= h mit Linux zu besch=E4ftigen, habe ich bis heute noch nicht ganz verstanden, hat aber vermutlich damit zu tun, dass man Angst um sein m=FChsam aufgebautes Professionalit=E4tsimage hat, wenn man sich mit "Spielzeug" wie Linux besch=E4ftigt.
Just my 2 cents.
[...]ciao
Marcus
Hallo Joerg,
Joerg schrieb: [...]
kannst Du mal kurz ausf=FChren, was genau damit gemeint ist? Danke!
[...]ciao
Marcus
Hallo Rolf,
Rolf_Bombach schrieb: [...]
was genau willst Du mit der Aneinanderreihung der W=F6rter:
kann
"Gratissoftware" (warum Anf=FChrungszeichen?)
mindestens
gleich teuer
werden wie Kaufware.
die Wortaneinanderreihung ergibt f=FCr mich keinen Sinn, au=DFer dass es bedrohlich wirkt (letztlich liest man "Gratissoftware mindestens so teuer wie Kaufsoftware").
na ja...
Im gesch=E4ftlichen Umfeld dagegen sehe ich immer h=E4ufiger, dass massiv= er Arbeitszeiteinsatz aufgrund nicht funktionierender oder fehlerhafter Windowsinstallationen bzw. Anwendungsprogramme als v=F6llig selbstverst=E4ndlich angesehen wird. Unter Linux wird da schon deutlich gr=FCndlicher nachgeschaut.
ciao
Marcus
Bei groesseren Projekten geht das so: Auf einem "Top Sheet" sind Bloecke einer Schaltung, komplett mit alles Bus-, Steuer- und nalogverbindungen. Klickst Du auf einen Block, oeffnet sich das Schaltbild dieses Blockes und man findet auch alle diese Verbindungen als interne Ports wieder.
Ohne ein solches Top Sheet wird das Verstaendnis einer Schaltung fuer Dritte sehr schwierig. OrCad hatte das alles bereits 1989, vermutlich auch vorher schon. Du kannst dort sogar mehrere Hierarchie-Ebenen verwenden, was wir z.B. fuer Grossgeraete wie Ultraschall machten. In etwa so:
Top Sheet: Ganzes Geraet
2nd Level:: Die einzelnen Module und Leiterplatten als Bloecke 3rd Level: Schaltplaene
Das vermute ich auch. Sub-optimale Programmstruktur von Anfang an und jetzt ist's eventuell zu spaet. Haette man sich vorher OrCad genauer ansehen sollen. Denn in deren Markt haetten sie reingekonnt. Ohne Hierarchie aber nicht. Teutonische Software ist hier recht beliebt, was man an einigen Glaspalaesten im Silicon Valley sehen kann.
Oh, das machen Leute hier. Kaefer mit Porsche- oder Camaro-Motor. Was meinst Du, was das fuer einen Eindruck vor der Disco hinterlaesst. Oder das Hochgefuehl, wenn man auf der Bergstrecke hier nach Lake Tahoe rauf einen 7er BWM damit "stehen laesst". Ein Bekannter, auf die Frage, ob er nicht noch einen mehr mitnehmen koennte: "There is no back seat anymore, it's all engine back in there"
Leider entwickeln viele ohne Hierarchie und irgendwann hat der Schaltplan 20-30 Seiten. Da blickt manchmal der Entwickler selbst kaum noch durch. Ich habe sogar mal ein IC Design in dieser Art gesehen, da wurde mir echt uebel.
Ist bei Schematics aber nicht so wild. Yearly Licenses akzeptieren kleine Firmen kaum, aber die kaufen dafuer locker ein Dutzend Lizenzen. OrCad hat hier den Markt immer noch fest im Griff.
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