ich habe eine Frage, die vielleicht nicht so richtig hier hineinpasst. Aber dennoch, hier ist sie! :-)
Mir gehen in meinem Haus ständig die Glühlampen kaputt. Aber, und das ist seltsam, nur die neu gekauften. Die Glühbirnen, die schon seit Jahrzehnten hier im Keller oder auf dem Speicher sind, die halten und halten.
Weiß nun einer hier, wo man diese gute alte Qualität noch herbekommt oder hat einer eine Erklärung dafür, warum die neueren Lampen so schnell versagen?
Schönen Gruß
Michael
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M
Michael Rübig
Michael Suhr schrieb:
Du solltest hier wenigstens noch posten, welche Marke Du damals und heute gekauft hast.
Michael
M
Michael Suhr
Hallo,
Es ist unabhängig von den Marken. Namen mag ich keine nennen.
Michael
H
Horst-D.Winzler
Michael Suhr schrieb:
Billigfabrikate segeln unter verschiedensten Namen.
--=20 mfg hdw
U
Uwe Hercksen
Michael Suhr schrieb:
Hallo,
man kann durchaus Glühlampen auf besondere Langlebigkeit auslegen. Das bezahlt man aber mit deutlich geringerer Lichtausbeute. Die von der Glühlampe im Laufe ihres gesamten Lebens verbrauchte elektrische Energie kann aber deutlich mehr kosten als die Glühlampe selbst.
Bye
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Michael Suhr schrieb:
Doch, doch ...
Frage: Welche? Unbenutzte eingelagerte oder schon lange in Betrieb befindliche?
Falls letzteres: Da gibt es zwei Möglichkeiten:
Die laufen schlicht mit Unterspannung, weil sich irgendwo schlechte Kontakte eingeschlichen haben, die den dafür erforderlichen Spannungsabfall bewirken - dann halten die natürlich "ewig". Bring also Deine Uralt-Schrott-Elektroinstallation mal auf Vordermann (Schrauben nachziehen, Kontakte blankmachen und wienern und putzen), dann gehen auch die Glühlampen wieder kaputt!
Auswahleffekt: Die "guten alten" Glühlampen hatten wohl mehr Fertigungsstreuungen, deswegen wurden die bei der Herstellung gleich im Mittel auf etwas höhere Betriebsspannungen ausgelegt, und außerdem brannten die "zu kleinen" dann relativ schnell durch und "mendelten sich weg", so daß auch hier ein Auswahleffekt eintritt: Die "Überlebenden" laufen ebenfalls mit Unterspannung.
Du willst gar keine Glühlampen mehr haben. Glühlampen sind viel zu teure Stromfresser, die man allenfalls noch an Stellen benutzt, wo sie sehr selten eingeschaltet werden. Kompaktleuchtstofflampen sind über die Lebensdauer und den Stromverbrauch ganz extrem billiger.
Du willst gar keine langlebigen Glühlampen, die mit Unterspannung laufen und sehr lange halten, mehr haben. Glühlampen, die mit Unterspannung laufen, sind viel zu teure Stromfresser, die man allenfalls noch an Stellen benutzt, wo sie sehr selten eingeschaltet werden. Die Lebensdauer von richtig dimensionierten Glühlampen ist nämlich ein wirtschaftlicher Kompromiß zwischen Kosten für den Ersatzbedarf und hoher Lichtausbeute, bezogen auf die Stromkosten. Also kaufe fröhlich den Billigschund, der nicht lange hält, und weine den überteuerten langlebigen Qualitätsprodukten keine Träne nach.
Im übrigen läßt Du mal überprüfen, ob der N-Leiter auch schön ordentlich niederohmig angeschlossen ist oder da irgendwo Klemmen locker sind. Ständig durchbrennende Glühlampen sind nämlich ein Anzeichen für eine entsprechende Macke, die lastabhängig Sternpunktverlagerungen und Überspannungen bewirkt, und das kann dann irgendwann teuer werden, wenn es hochwertigere Geräte abrauchen läßt.
Gruß aus Bremen Ralf
W
Werner Holtfreter
Ja, allerdings ein Kompromiss zwischen Strom- und Lampenkosten von früher. Das ergab dann die Festlegung einer mittleren Lebensdauer von 1000 h bei Nennspannung. Inzwischen ist der Strom teurer geworden und und die Lampen billiger, die Glühlampen sind also nach heutigen Maßstäben zu stark in Richtung Lebensdauer ausgelegt, hast recht.
J
Joerg
Tungsknall?
H
horst-d.winzler
In diesem Fall ist mir eine Sylvania um die Ohren gefetzt ;-(
D
Dschen Reinecke
Michael Suhr schrieb:
Moin!
Entweder es ist die von Ralf vermutete Selektion: Exemplare mit besonders großer Unterspannung bleiben, die anderen immer wieder durch welche mit weniger großer Unterspannung ausgetauscht, wenn sie kaputt sind.
Oder Du hast einen schwebenden Neutralleiter, hierbei kann je nach Verbrauch die Spannung an einzelnen Stromkreisen extrem ansteigen und gleichzeitig an anderen stark sinken. Wenn die Belastung zufällig meist so ist, daß die Stromkreise der Keller- und Dachboden-Beleucht an der Phase hängen, die eine niedrigere Spannung hat, dann können beide Effekte erklärt werden: Schnelles Ableben an bestimmten Stellen und langes Leben an anderen.
Schwebende Neutralleiter sind gefährlich, prüfe dies, oder lasse es jemanden Prüfen, erwähne dabei, daß die Vermutung besteht, daß der Neutralleiter schwebt, bzw. unterbrochen ist.
Lampen für Ampeln halten lange, auch gibt es besonders Robuste Lampen, welche neben einer Erschütterungsunempfindlichkeit auch eine längere Lebensdauer haben. In beiden Fällen allerdings enorm auf Kosten der Lichtausbeute.
Ciao Dschen
F
Florian Teply
horst-d.winzler schrieb:
Das muß dann wohl ein Druckfehler gewesen sein, richtig wäre Silvester. Das darf dann als Feuerwerkskörper nur in den letzten Dezembertagen verkauft werden ;-)
SCNR, Florian
H
Harald Wilhelms
Ja, solche Lampen nimmt man speziell dort, wo hohe zus=E4tzliche Auswechselungskosten entstehen. Das ist bei Haushaltslampen eher nicht der Fall. Gruss Harald PS: Wenn ich so h=F6re, wie umst=E4ndlich das Aus- wechseln der Scheinwerferlampen beim Smart funktioniert, muss man demn=E4chst zum Wechseln der Lampen der Wohnzimmerkrone wohl auch zuerst die Tapeten entfernen, bevor man da rankommt. :-)
M
Michael Suhr
Hallo,
erst jetzt habe ich in einem Beitrag eines anderen gelesen, was Du mir geantwortet hast. Hhm, ich werde mal darüber nachdenken. :-)
Danke Dir!
Michael
M
Michael Suhr
Hallo,
auch Dir sei Dank!!
Michael
M
Michael Suhr
Hallo,
ich glaube nicht, dass es daran liegt. Aber wenn mal ein Elektriker nach hier kommen sollte, dann werde ich ihn darauf aufmerksam machen.
Wo bekomme ich solche Lampen?! Es gehen natürlich immer die Lampen kaputt, die an unzugänglichen Stellen sind. Und auch in solchen Lampen, in denen keine modernen, weil grösseren, Leuchtstofflampen passen.
Schönen Gruß
Michael
L
Lennart Blume
Am Thu, 28 Feb 2008 14:53:18 +0100 schrieb Michael Suhr:
Das wäre eine weitere Erklärung für Frühausfälle. Zu kleine, schlecht belüftete Lampengehäuse führen zum Hitzestau und verkürzen die Lebenserwartung einer Glühlampe deutlich.
Gruß Lennart
W
Werner Holtfreter
Das ist falsch. Die paar 10 K zusätzliche Temperatur spielen bei der Glühfadentemperatur von ~2500°C keine Rolle.
Empfindlich sind aber elektronische Kompaktleuchtstofflampen.
J
Joerg
GE-Sylvania Birnen halten bei uns aber recht lange. Problematisch waren die ersten CFLs, quer durch die Fabrikate. Die hielten nicht laenger als Gluehbirnen und kosten das Zehnfache. Das hat der Einfuehrung dieser Technologie (auch fuer mich) einen satten Daempfer gegeben, niemand wollte mehr CFL. Ich habe mich erst erweichen lassen, als sie hier Philips Marathon CFL stark subventioniert beinahe fuer den gleichen Preis wie Gluehbirnen verkauften, mit Garantie. Die Dinger halten erstaunlich, nach zwei Jahre noch nicht eine kaputt.
M
Michael Suhr
Hallo,
Was sind denn CFL und GE Birnen?
Michael
J
Joerg
Sorry, Compact Fluorescent Lamps oder in Deutsch Energiesparlampen.
... und GE Birnen?
In d.s.e. und d.s.i.e. Speak: General Electric Gluehobst ;-)
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