Megatest mit bis zu 100.000 Elektroautos in Deutschland

Wolfgang May wrote:


Nur in der Frage, ob das aus marktpolitischen oder technischen Gründen unvernünftig gewesen wäre, differieren wir :-)

"keinen Sinn hatTE". Ansonsten ACK.
vG
--
"Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Leute begreifen würden, was
hier los _ist_!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
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Volker Gringmuth wrote:

In Anbetracht der Tatsache, dass die großen Autokonzerne keinen Profit davon haben, wenn Mineralölprodukte verkauft werden und dass ein mit Atomstrom gut ausgestattetes aber Ölquellenarmes Land wie Deutschland Strom produzieren kann und Öl importieren muss, halte ich die "marktpolitischen" Gründe, die angeblich die Entwicklung von E-Autos bislang behindert haben, für reine Märchen. Wäre es mit der heutigen Technologie möglich, ein E-Auto zu bauen, das in den wichtigsten Parametern mit einem Benzin-Auto mithalten kann, es würde sich eine Firma finden, die dies ohne Zögern tut.
Frank
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Frank Kemper wrote:

Hint: Deutsche Autohersteller möchten ihre Produkte gelegentlich auch mal ins Ausland verkaufen. Deutsche Autofahrer möchten mit ihren Autos mal ins Ausland fahren. Und sie möchten eventuell auch ausländische Autos kaufen und die dann hier betanken.
Ein nationaler Elektroauto-Alleingang, begründet durch Rohstoffsituation, wäre industrieller Selbstmord gewesen.
Eine Parallelentwicklung von E-Auto und V-Auto inkl. jeweiliger Versorgungs- Infrastruktur hätte auch das Doppelte gekostet. Und das Geld war halt nie da.

Wenn sie eine Bank findet, die ihr das dazu nötige Geld ohne Zögern vorschießt ...
vG
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"Wenn auf einem Parteitag zwei Leute für denselben Job kandidieren, dann
schreibt die Presse gleich von einer Kampf-kan-di-da-tur! Oooh, eine
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Volker Gringmuth wrote:

Du meinst, mit einer sinnvoll funktionierenden Technologie wäre das nicht möglich?

Und du meinst mit einer sinnvollen Technologie wäre es nicht möglich?

Warum, wit haben ja die Alleingänger. E-Autos gibt es - als Spielzeug für Reiche mit Pseudoökogewissen.

Zur Zeit sind wegen für die Fahrzeugverwendung mangelhafter Akkus Elektrofahrzeuge für den Allgemeingebrauch nicht sinnvoll.

Banken sind da nicht zimperlich, wenn in Sicht ist, dass das Geld zurückfliesst. ;-)
Praktisch sind Antriebsarten mit Bioethanol, Pflanzenölen, Holzgas etc. deutlich wirtschaftlicher.
Harald
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Technische Gruende sind objektive solche. Diese werden durch Ingenieure und Wissenschaftler auch gruendlich bearbeitet. Welche Vorteile Eletroautos haben, ist bekannt, und die Probleme genauso. Es gibt nur wenige Nischenanwendungen, in denen Elektroantrieb schlussendlich die bessere Loesung ist.
Marktwirtschaftlich und politisch wird der Verbrennungsmotor schon lange zusaetzlich belastet (Steuern auf Benzin und Diesel), dennoch sieht der Elektroantrieb kein Land.

Die einzige Schraube, um daran zu drehen, waere die politische. Entgegen jeder Vernunft.
Wolfgang
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Wolfgang May wrote:

Eine relativ vernünftige politische Schraube wäre:
Elektroautos als 2. Wagen von der KFZ Steuer zu befreien.
Elektorautos eignen sich besonders für den Städter für kurze Besorgungsfahrten. Dem hat man allerings mit der Parkraumverknappung in den letzten Jahrzehnten alle Möglichkeiten genommen, sich ein E-Fahrzeug als 2. Wagen zuzulegen. Für kaum jemand reicht ein E-Fahrzeug als einziges.
Allerdings prizipiell ist der Sinn ohnehin fraglich. Kostenmässig ergibt ein deutlich höherer Preis für Akku und Strom gegenüber aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigter Kraftstoff.
Fazit, Elektrofahrzeuge sind eine sinnfreie Spielerei.
Selbst bei Lastkarren oder Gabelstaplern, wo man wegen des geringen Bewegungsraumes in dem sie eingesetzt werden kein technisches Problem mit der Ladeinfrastruktur hat, setz man E-Fahrzeuge nur ein, wenn man wegen Betrieb in Hallen Abgasprobleme hat. Ansonsten verzichtet man die "bessere" Technik. Die E-Enthusiasten sollten einmal nachdenken warum es so ist.
Harald
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Was hnliches haben wir heute schon: Reine E-Autos sind schon heute die ersten 5 Jahre kfz-steuerfrei.
Ralf
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Ralf Koenig wrote:

Subventionen wie diese sind im Grunde ärgerlich, denn sie erzeugen nichts weiter als Mitnahmeeffekte. Ein Pkw mit einem Hubraum von 1.000 ccm und einem CO2-Ausstoß von 150 g/km (also einfach so ein Kleinwagen) zahlt derzeit 80 Euro pro Jahr. Nehmen wir mal zehn Jahre als Nutzungsdauer an, ergibt sich daraus eine Ersparnis von 800 Euro. Wer die 35.000 Euro für einen Ei-Mief nicht hat, dem helfen die 800 Euro auch nicht.
Frank
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Am 13.07.2011 06:05, schrieb Frank Kemper:

Sag das nicht so laut sonst fordert Martin gleich noch eine Strafsteuer von 1.000€ pro Jahr für Verbrennungsautos.
Nicht nur die Mitnahmeeffekte sind ärgerlich sondern die Tatsache das man jetzt so tut als wenn 50€ Steuer für ein Elektroauto mit max. 1.800kg die Leute vom Kauf abhält. Das Ding benötigt ebenso Fläche im öffentlichen Raum. So subventioniert man nur den Autoverkehr, 10m2 Fläche für 50€/Jahr - lächerlich. Und dann finde ich es immer wieder unterhaltsam wie einige glauben das das benötigte Benzin das eizigste Problem des Autos sei. Es entsteht auch mit Elektroantrieb Lärm, Fläche wird verbraucht und es entstehen Verkehrsopfer. Und wie ökologisch es ist wenn sich jeder zwei Autos hinstellt hat mir auch noch niemand vorrechnen können, was man da allein für Energie benötigt um den Zweitwagen herzustellen. Klar hält dann der Verbrenner länger, aber wohl kaum doppelt so lange wie heute.
Grüße
Enrico
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Naja, so Kleinstwagen sind inzwischen mit 1.0-Motoren unter 120g CO2 im NEFZ.
Daihatsu Cuore 1.0 oder Chevy Spark 1.0 -> 20 EUR Picanto 1.1: -> 22 EUR. Basis-Panda 1.2 oder Basis-Ka 1.2 -> 26 EUR (plus sicher etliche weitere) Alle so zwischen 113 und 119 g CO2.
Also alle so in dem Dreh zwischen 20 und 30 EUR.
Allerdings steigt das bald, denn der CO2-Freianteil sinkt:
a)    bis zum 31. Dezember 2011        120 g/km, b)    ab dem 1. Januar 2012            110 g/km, (also plus 20 EUR) c)    ab dem 1. Januar 2014             95 g/km (nochmal plus 30 EUR)

Nur die ersten 5 Jahre auf E-Autos sind aktuell steuerfrei, nicht 10 Jahre. Fr den iMiev wrden danach (aktuell) durch die Besteuerung nach zGG bei E-Autos 45 EUR im Jahr fllig. Und das ist wieder relativ viel im Vergleich zu den oben.
Fr 2013 kommt ist ja die nchste Kfz-Steuerreform angekndigt, mal schauen, was dann kommt. Gerade bei E-Autos erwarte ich da eine Neuregelung, die Besteuerung nach zGG war ja mehr so eine Verlegenheitslsung.
Ralf
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Oh, standen die im diesjhrigen Schaltungsheft der Zeitschrift? Da muss ich aber was bersehen haben. :-) Gruss Harald
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Am 12.07.2011 15:01, schrieb Harald Hengel:

Auf dem Land fährt man ja nun auch nicht 200km zur Arbeit. Und auch der Städter will mal wo anders hin.

Wo fand denn eine Parkraumverknappung statt? Was ist denn jetzt dort wo früher die vielen, vielen Parkplätze waren oder sind unsere Städte geschrumpft? Die Parkraumverknappung ist subjektiv, allein in den letzten 10 Jahren ist die Jahr der Kraftfahrzeuge um 10% gestiegen. Diese wollen natürlich auch geparkt werden und da die Garage schon voll ist natürlich auf der Straße. Und dann noch das Längenwachstum, wer fährt denn heute noch mit einem Kadett mit 4-4,23 Länge? Heute hat der Astra 4,42-4,70m Länge, selbiges gilt auch für andere Autos. Da passen dann natürlich weniger Autos in die Straße.

Dafür fehlt leider die Fläche und Dünger gibt es auch nicht endlos.
Grüße
Enrico
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Enrico Dörre wrote:

Es sind aber schnell mal 30km je Strecke, plus Fahrten in der Stadt, da wird ein 100km reichender Akku schnell zum Risiko. Heizung Scheibenwischer, etc. zehren an der Reichweite. Ist der Akku immer richtig voll, und die Angaben gelten ohnehin nur für einen frischen Akku.

Dort stehen heute Häuser mit Einwohnern die noch mehr Parkplätze benötigen.

Objektiv beobachte ich hier im Ort viele Projekte wo zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird. Teilweise waren es vorher keine offiziellen Parkflächen, mit den neuen Bauten werden dann offizielle zusätzliche Parkflächen geschaffen. Offiziell steigt damit die Menge der Parkflächen, obwohl sie in Wiklichkeit reduziert wurden.
Harald
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Huser und Bume, jedenfalls war das in Braunschweig so. Gruss Harald
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Wolfgang May wrote:

Was die deutsche Autoindustrie angeht, die hat zumindest seit den 70er Jahren immer wieder Elektro- und Hybridkonzepte entwickelt - und dann wegen Unverkäuflichkeit wieder eingestellt. Auch Wechselakku-Systeme etc. wurde alle schon in den 70ern erprobt.
Denn dass uns in 40 Jahren das Öl ausgeht, wissen wir ja bereits seit 40 Jahren;-)
Frank
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Volker Gringmuth wrote:

Ja eben! Die Frage ist doch: hat sich daran wirklich nennenswert was geändert? Ist jetzt ein Markt da? Bislang gibt es zwar jede Menge Forderungen, die Industrie muß doch, die Industrie soll, die Industrie ist böse - aber einen Markt im Sinne von Nachfrage nach Produkten zu Preisen, bei denen ein Hersteller tatsächlich Geld damit verdienen kann, gibt es bislang ebensowenig wie vor 20 oder 50 Jahren.

Das wird man sehen. Der Bedarf an Kleinwagen für 35000.- Euro mit gravierenden Nutzungseinschränkungen ist noch immer ziemlich überschaubar. Er beschränkt sich im wesentlichen auf Idealisten, die, warum auch immer, batteriebetriebene Fahrzeuge für ideell überlegen halten.
Gruß, Friedrich
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FO wrote:

Vor allem erstaunt mich die selbstverständliche Forderung nach feisten Subventionen. 5.000 Euro pro E-Auto sind im Gespräch. Warum eigentlich? Man stelle sich mal vor, VW könnte für jeden verkauften Golf 5.000 Euro einstreichen - die kämen ja mit dem bauen nicht mehr hinterher.
Frank
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Frank Kemper wrote:

Zumal alleine die wegfallende Mineralölsteuer ohnehin schon Mindereinnahmen des Staates in dieser Höhe ausmacht, und somit die Subvention eigentlich schon besteht.
Gruß, Friedrich
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Am 11.07.2011 22:41, schrieb FO:

Ich bin gespannt was die Politik dann macht wenn es mal eine nennenswerte Zahl von Elektroautos gibt. Aber die eAutobesitzer werden des steuerfreiprivileg verteidigen, schließlich sind ihre Autos ja soooo toll.
Man wird also den Strompreis erhöhen damit rechnet sich Photovoltaik wieder. So stelle ich mir den E-Autofahrer vor: vor Jahren ein Häuschen weit weg von der Arbeit aber schön im grünen (bezuschußt ja der Staat mit km-Pauschale) mit Wohnungsbauprämie gebaut, jetzt Solaranlage installiert, finanziert vom Nichthausbesitzer, dann Elektroauto subventioniert kaufen und am Ende steuerfrei mit der durch andere abbezahlten Solaranlage tanken. Kurz gesagt: So richtige Assos die endlos von ihren sinnfreien Tun überzeugt sind und denen man den ganzen Tag auf die Fresse hauen möchte.
Grüße
Enrico
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Deutliche Worte, aber, ja, in die Richtung gehen meine Gedanken auch.
-ras
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Ralph A. Schmid

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