Neue Sicherung löst aus

Jun 16, 2025 Last reply: 1 year ago 22 Replies

Am 24.06.2025 um 14:03 schrieb Kay Martinen:

Ich würde sagen, oder.

Wie berücksichtigt denn der Elektriker bei der Installation von Steckdosen die symmetrische Belastung? Er kann zwar dafür sorgen dass an jede Phase gleich viele Steckdosen angeschlossen sind, oder die Räume auf die Phasen aufteilen, aber was der Nutzer da wann anschließt kann er nicht mehr kontrollieren.

Ach was? Erklär das nicht mir, ich hab nicht behauptet man müsse einen FI gleichmäßig belasten. Ich hätte nur gerne gewusst wie Walter sich vorstellt wie das in der Praxis funktionieren soll.

Gar nicht. Weil geht nicht. Symetrische Lasten bedingen einen Drehstromanschluß mit eben symetrischer Last. Die ist bei üblichen Haushaltssteckdosen NIE vorgesehen, nie gefordert und wird nirgends verlangt.

Viel weiter oben wurde die symetrische Last aus Unkenntnis in die Diskussion geworfen, obwohl sie nichts mit der Fragestellung oder Auslegung der (offensichtlich kombiniertem) FI/Überlastschutz zu tun hat.

Am 24.06.25 um 14:41 schrieb Thorsten Böttcher:

...

Stimmt. Bin noch mal zurück und sah das ich an Walter hätte kommentieren sollen und nicht an dich.

Es gibt noch Gleichzeitigkeits-faktoren und gewisse annahmen die man treffen kann was die Nutzung angeht.

Richtig. Das war Walter. Was ich eingangs nicht sah.

Naja... Abseits von Schienensystemen in Fabrikhallen ist wohl nicht üblich mehrere Drehstromsteckdosen an einen Strang zu hängen. Und selbst dort sind es wohl eher einphasige die auch "verteilt" sind.

Ich meine auch das man eine gewisse Schieflast einfach nicht vermeiden kann. Zum Problem wird sie IMO erst wenn der Resultierende Strom auf dem Nullleiter dessen Querschnitts-belastung überschreiten würde.

Deswegen doch das verteilen auf 3 Phasen (mit 120° Versatz).

Bye/ /Kay

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