Am 22.06.11 07.06, schrieb Emil Naepflein:
Merkste selber?
Ansonsten: grafisch teils gut gemachte Werbeveranstaltung: "was auch immer ihr fürs smart grid braucht - wir liefern es gern."
Am 22.06.11 07.06, schrieb Emil Naepflein:
Merkste selber?
Ansonsten: grafisch teils gut gemachte Werbeveranstaltung: "was auch immer ihr fürs smart grid braucht - wir liefern es gern."
Am 22.06.11 07.21, schrieb Emil Naepflein:
Aha, da ist das Schlagwort innerhalb des Sichtfelds Deiner Scheuklappen aufgetaucht..
Kann ja, meinetwegen. Wenn ich es nicht bezahlen müsste. Ich fahre jeden Tag an ca. 5 Stück vorbei und weiß jedes Mal nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Das ändert am grundsätzlichen inneren Widerspruch Deiner Argumentation wenig.
Super wissenschaftliche Quelle.
1,5...2 h Betriebsdauer: in der Praxis also 1,2 h im Neuzustand. Nach zwei Jahren 55 Minuten. Mit 30 kW Last an der Zapfwelle noch 20 Minuten. Davon nutzbar 15 Minuten, weil man auch gern noch sicher zum Hof kommen möchte. Das schlage ich den Landwirten bei uns im Dorf nicht erst vor - noch bin ich mit denen gut befreundet.
Man wird man in der Form nicht machen. Das steht ja auch so drin:
Zitat: Überspannungsproblematik grundsätzlich durch Blindleistungsregelung beherrschbar ?Bei falschem Einsatz jedoch geringer Nutzen bei erhöhten Verlusten zu erwarten.
Warum lässt Du nicht einfach Deine unsachlichen Bemerkungen?
Es geht hier nicht um das hier und heute, sondern um die zukünftige Entwicklung. Heute brauche wir noch keine Lastverlagerung und Speicherung. Das wird sich erst in den nächsten 10-20 Jahren so weit entwicklen. Und in der gleichen Zeit entwickeln sich auch die Elektrofahrzeuge weiter.
Es gibt keinen grundsätzlichen Widerspruch in meiner Argumentation.
Dies war nur als Beispiel gedacht um zu zeigen dass auch in dies Richtung schon entwickelt wird. Es ist eine Konzeptstudie mehr nicht. Ob das Fahrzeug jemals in dieser Form auf den Markt kommt ist völlig offen. Zudem nutzt diese Teil ja auch eine Brennstoffzelle und keine Batterie als Speicher.
Emil,
Die seltsamen Blüten der PV-Einspeisung kann dann aber auch dem örtlichen Netzbetreiber echte Probleme machen. Ich lebe auf einer Insel mit rund 5'700 Einwohnern und die Stromversorgung wird durch drei Dieselgeneratoren gewährleistet (ein Vierter steht in Reserve). Der Netzbetreiber muss (gesetzlich geregelt) den ihm angebotenen Strom aus PV (oder Windanlagen - hat es hier keine) gegen Entgelt übernehmen. Private speisen kaum etwas ein, weil sie selber den Eigenbedarf decken (Speichermedium sind grosse Batterien). Jetzt haben einige Schlaumeier entdeckt, dass es viel günstiger kommt (Anlage und Unterhaltskosten), den ganzen Strom einzuspeisen und den Eigenbedarf aus dem normalen Netz zu beziehen (also keine Akkus und Wechselrichter zu haben). Die Panele liefern dann praktisch (geldmässig) soviel, wie man selber aus dem Netz bezieht. So weit so gut. Grosse Hotels, welche jetzt auch auf den gleichen Zug aufgestiegen sind, wenden die gleiche Strategie an. Sie verkaufen sich dann als umweltbewusst und müssen für die bezogene Energie (praktisch) nichts mehr bezahlen. Aber jetzt kommt das Problem: Eine 100 KWH Einspeisung (pro Hotel) funktioniert bei Sonnenschein prima (und da haben wir genügend davon). Kommt aber für eine Stunde ein richtiger Tropenregen oder ziehen plötzlich grosse Wolkenfelder vorbei, dann fehlen dem örtlichen Netzbetreiber von einer Sekunde auf die andere schnell mal 50 - 100 KWH. Sowas bringt nicht nur die Generatoren unvorhergesehen auf Touren, dass bringt auch stärkere Schwankungen im Netz. Machen dies zwei-drei Hotels, dann kann die Luft schon mal dünn werden. Es gibt nicht nur schöne Seiten von PV... Peter
Die heutigen Solarpanels haben alle diesselben grunds=E4tzlichen Fehler: Reihenschaltung der Zellen, fehlende K=FChlung.
Emil Naepflein schrieb:
Ja, bei dieser beschönigenden Umschreibung für "gröbster denkbarer Unsinn" habe ich spontan gelacht. Du erinnerst Dich, wie begeistert Du anfangs dieser Teildiskussion warst?
Emil Naepflein schrieb:
Es wird in viele Richtungen gedacht. Wir sollten dabei nur nicht übersehen, dass Vieles garnicht ernst gemeint ist, sondern ausschließlich auf der Metaebene Wirkung entfalten soll: "Seht her, wie überragend innovativ wir sind!"
Mein bestes Beispiel bisher: riesige Stellenanzeige eines großen norddeutschen Automobilherstellers mit fast nix anderem drauf als einem Foto einer geöffneten Tankklappe eines Pkw mit dem Mennekes-Stecker dahinter und der Aussage "wir suchen Sie für E-Mobility". Keine konkreten Anforderungen, keine konkreten offenen Positionen, nur ein Link auf das normale Bewerberportal mit Hunderten von offenen Positionen, drei davon aus dem Bereich E-Mobility.
Dies ist wieder eine unbewissene einmal eine Behauptung.
Ich bin immer noch begeistert davon, und die Fachleute der Energieversorger ebenfalls. Deshalb wird das auch in der neuen Niederspannungsrichtlinie enthalten sein.
Das mache ich gerne, wenn Du mir sagst, wo ich Diesel ohne Mehrwertsteuer bekomme, und wenn Du mitteilst, wieviele Leute bei uns Fotovoltaik ohne Subvention betreiben.
Wenn Du mir ein Elektroauto ohne Verlängerungsschnur zeigst, oder darlegst, warum die Leistungen heutiger Elektroautos kaum über die von Oma Ducks E-Fahrzeug hinausgehen, können wir auch da drüber reden :-).
Grüße, H.
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Emil Naepflein schrieb:
Die "Fachwelt" besteht offensichtlich aus Lobbyisten, die geschickt in Normungsgremien plaziert wurden. Kennt man...
Etwas in der Gegend von über 80 %, also auf dem Weg hin zu 100 %.
Blubb? Ich dachte, es ginge um primäre Frequenzregelung.
Irrelevant.
Gruß aus Bremen Ralf
Leseschwäche?
Ich schrieb Mineralölsteuer, die ist wesentlich die MWST
Gerne:
BYD e6
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Peter Koerber schrieb:
Was bedeutet KWH?
Gruß aus Bremen Ralf
Rolf Bombach schrieb am 21.06.2011 22:24:
...
Der o.a. Trend ist schon irgendwie da ;-) Und die Line flacht sich deutlich ab. Mich hätte eine Einschätzung zu einem tatsächlich realistischen, aktuellen Preis für eine 2kWp Anlage auf dem Dach mehr interessiert, der Wechselrichter kommt zu o.a. Preisen noch dazu?
Thomas
Ich glaube nicht, dass es sich Firmen wie VW noch erlauben koennen auf kreative kluge Koepfe, Querdenker, Vordenker, Visionaere etc. verzichten zu koennen und ihnen optimale Rahmenbedingungen fuer ihre Arbeit zu bieten. Mit den ueblichen Innovationen wie z.B. in Wagenfarbe lackierte Schluesselanhaenger mag man in der Gegenwart vielleicht ein paar Autos verkaufen koennen, langfristig werden ihnen aber die Googles, Apples und Teslas dieser Welt sonst zeigen, wo es lang geht.
Btw, Hayeks Traum wird auch wahr:
Selbst wenn ?kWh? gemeint sein sollte: 50 kWh in einer Sekunde entsprechen
180 MW. Ganz schön viel Holz geht da kurzfristig übers Netz.vG
Skorpionmann schrieb:
Und was wäre um wieviel besser wenn man was wie anders machen würde?
Emil Naepflein schrieb:
Dumm nur, dass wir hier von Blindleistung reden. Für die existiert kein Markt. Und es wird dafür auch keinen geben, da Blindleistung "knotenpunktbezogen" eingesetzt wird und man daraus keinen "Markt" konstruieren kann. Ist halt Physik, kein BWL.
VG Jörg
Ralf . K u s m i e r z schrieb:
Ack. Wenn dann die Juristen durch und die Techniker dran sind, wird es erst richtig interessant ;-) Ist ja alles Neuland, ähnlich den Offshore-WP. Da sind wir auch gerade richtig am Lernen.
Darauf wollte ich hinaus. Man wird wohl hingehen und sagen: Ihr wollt das, wir können das, aber die technischen Umrüstungen müsst ihr bezahlen, weil, ihr wollt das. Mal schauen, was daraus wird.
Keine Ahnung, aber sie haben IMHO gute Karten. Einen regelbaren SVC bekommt man nicht auf die Schnelle.
Ah ok, ich konnte mit dem Begriff nichts anfangen. Also das, was man heute mit Netztrafos schon macht.
Naja, wie kommst Du auf Verdummungskampagne?
LG Jörg
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