Problem mit glimmender Leuchtstoffröhre

Hallo,
meine Mitbewohnerin hat ein Problem mit einer Leuchtstoffröhre (Küchenunterbaulampe, T8, 90cm). Sporadisch ist bei Nacht ein leichtes
Glimmen über die ganze Röhre zu sehen, aber leider nicht immer. Die Lampe ist ausgeschaltet, trotzdem meint "Frau" das da Strom verbraucht wird und das so ein Leuchten nicht sein müsse.
Ich habe die Leuchte auseinandergebaut und im Inneren keine Schweinereien (Feuchtigkeit, Insekten, Belag, lose Kabel) gefunden. Den Schalter habe ich per Multimeter durchgemessen, er schaltet sauber ein und aus. Die Drossel hat einen sehr geringen Widerstand (Gleichstrommessung) und keinen Schluß gegen das Gehäuse. Der Starter ist an den Kontakten hochohmig (>2MOhm, mehr kann mein Multimeter nicht). Den Starte habe ich heute gegen den von der anderen Küchenseite getauscht.
Die nächste Hochspannungsleitung ist ca. 1km entfernt, vor dem Haus liegt -soweit herausfindbar - keine Leistungsverkabelung (Siedlungsgebiet ohne Industrie) und Amateurfunker sind nicht in Sichtweite.
Was kann das noch sein?
--
Mit freundlichen Grüßen
Masko
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Am 27.01.2013 17:49, schrieb Masko Müller, Hamburg:

"Phase" und "null" sind vertauscht, geschaltet am Schalter wird "Null" Es gibt keinen Stromverbrauch.
Mach mal den Test: Wenn die Lampe glimmt, umfass die Röhre (das Glas) mal an einer Stelle mit der Hand....
Grüße aus der Eifel Steffen
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Hallo,
Am 27.01.2013 17:49, schrieb Masko Müller, Hamburg:

Wie ist das ganze angeschlossen? Fest oder per Steckdose?

Evt schaltet der Schalter den N Leiter, grade bei nicht fest angeschlossenen Sachen kann das gut passieren

Kapazitive Kopplungenen, evt auch Influenz, bei einer "richtigen" Hochspannungsleitung (110kV aufwärts, meist große Stahlgittermasten), sind 1000m nicht viel, und wenn sind es die Amateurfunker wohl eher weniger als Sender die 24/7 arbeiten (TV/RADIO usw).

Als erstes würde ich versuchen, mal den Stecker umzudrehen und mal zu prüfen, ob da auch wirklich L geschaltet wird.
Gruß Jan
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Fest.
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Mit freundlichen Grüßen
Masko
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Also schrieb "Masko Müller, Hamburg":

Dann Verkabelung (trotzdem) umklemmen. Da steht auch im abgeschalteten Zustand der größte Teil der gesamten Leuchte gegenüber Erde (PE / Gehäuse) unter Spannung. Nach dem Umdrehen steht nur noch das kurze Drahtstückchen bis zum Schalter unter Spannung. BTDT.
Übrigens: Dass *gar kein* Strom fliesst, kann nicht sein. Ein minimaler (kapazitiver!) Strom (gegen Gehäuse/PE/Erde) ist schon nötig, um das Leuchten hervorzurufen.
Ansgar
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begin quoting, Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Ach, ein bißchen Atommüll tut's auch... :-/
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Nun ja, die ganz-ohne-Strom leuchtenden Fluoreszenzlampen mit Kr-85 gabs wohl nur im Osten *duck*. Die paar Becquerel Tritium in den älteren Kompaktfluoreszenzlampen (die ohne eingebautes Vorschaltgerät, die damals meist an "konventionellen" 50Hz-Vorschaltgeräten betrieben wurden) sind eh kaum erwähnenswert. Ausserdem sind diese Lampen offenbar am Aussterben.
--
mfg Rolf Bombach

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Also schrieb Rolf Bombach:

Apropos Radioaktivität:
Ein Freund von mir hat kürzlich in einem Baumarkt eine Komplettlampe aus dem allseits beliebten Land des Lächelns erworben. Inklusive Röhre für sechsneunundneunzich, oder so. Ihm fiel auf, dass da im Inneren der Röhre etwas klapperte, sowas wie zwei kleine Steinchen. Nachdem er sich gewundert hat, hat er andere Exemplare in die Hand genommen: genauso. Ist also nicht einfach nur bei einem Exemplar was abgebrochen, oder so. Ich habe nachgelesen, dass mitunter Thorium als ionisierende Starthilfe für Leuchtstoffröhren verwendet wird. Kann das sein, dass da zwei Thorium-Pillen drin sind? Ist das zulässig? OK, Thorium ist weit überwiegend ein Alpha-Strahler, bei heiler Röhre besteht erstmal keine Gefahr, aber etwas "sportlich" finde ich das schon...
Ansgar
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On Fri, 15 Feb 2013 13:49:53 +0100, Ansgar Strickerschmidt wrote:

Ich würde Quecksilber / Amalgam erwarten.
Schönen Gruß Martin
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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

etwas klapperte, sowas wie zwei kleine Steinchen. Nachdem er sich gewundert hat, hat

Leuchtstoffröhren verwendet wird. Kann das sein, dass da zwei Thorium-Pillen drin

Es dürften Indiumamalgam-Pillen gewesen sein. Auch typisch bei den Ikea-Lampen. Manchmal sind die Pillen auch in einer Art Blinddarm an der Röhre angebracht. Die Pillen dienen als Quecksilberspeicher und verhindern so zuverlässig, dass die Lampe mit voller Helligkeit startet. Das wäre unangenehm bis gefährlich (plötzliche Blendung). It is a feature, not a bug. Nein, Scherz beiseite. Immerhin ist so das Hg im kalten Zustand fast vollständig im Indium; zerbrochene Röhren kann man dann einfach aufkehren... (Und dann den Abfall wochenlang im Papierkorb lassen??). Thorium gab es mal als Beschichtung für Kathoden (bright filament, manchmal noch in kleinen Senderöhren anzutreffen). In den FL-Lampen sind idR aber Oxidkathoden.
--
mfg Rolf Bombach

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begin quoting, Jan Conrads schrieb:

Wie soll das funktionieren?

*Pruuuust*
Gruß aus Bremen Ralf
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Am Sun, 27 Jan 2013 17:49:40 +0100 schrieb Masko Müller, Hamburg:

Kapazitiver Strom gegen Erde. Stecker anderes herum einstecken, sollte helfen.
--
Gruß Werner
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Am 27.01.2013 08:02, schrieb Werner Holtfreter:

Es handelt sich ja um einen Festanschluss. Und jetzt geht man hin und tauscht Phase und Nullleiter und es glimmt noch immer? Tja, bei einem Wechselschalter funktioniert das mit dem "Tausch" nicht. Und nu? Peter
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Am Sun, 27 Jan 2013 09:11:09 -1000 schrieb Peter Koerber:

Davon stand im OP nichts.

Wer sagt, dass es immer noch glimmt, wenn diese Reihenfolge eingehalten ist?:
Phase Schalter kompl. Lampenschaltung Neutralleiter

Wechselschalter? Auch der wird so eingebaut, dass die Phase geschaltet wird, während der andere Pol der Lampe auf dem Neutralleiter liegt.
--
Gruß Werner
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Werner Holtfreter schrieb am 27.01.2013 20:33:

...
[Quoting aus Vorposting ergänzt]

Bei der Selbstmörder-Brandstifter-Wechselschaltung nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Schaltung (die armen Hamburger...)
--
Thomas

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On Sun, 27 Jan 2013 17:49:40 +0100, snipped-for-privacy@web.de (Masko Müller, Hamburg) wrote:

Das kann zwei Ursachen haben
1. Der Schalter sitzt nicht in der Zuleitung für die Phase, sondern für den Nullleiter.
2. Der Leuchtstoff wirkt auch als "Phosphor", also als Substanz, die Lichtenergie speichert und dann ganz langsam wieder abgibt.
Probier mal, ob der Effekt nicht mehr auftritt, wenn die Lampe mehrere Stunden nicht gebrannt hat. Also sieh mal nach, ob sie auch morgens um 5 leuchtet. Und wenn sie dann nicht leuchtet, 15 Minuten brennen lassen, ausknipsen, warten bis sich die Augen an die Finsternis gewöhnt haben und dann nachsehen.
Ich beobachte das sowohl bei Leuchtstoffröhren als auch bei Energiesparlampen, eigentlich ganz regelmäßig, da ich eine direkt über dem Bett habe.
Phosphoreszenz ist ein Stichwort für Wikip.
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Am 27.01.2013 22:21, schrieb Ludger Averborg:

In den Leuchtstoff der Leuchtstoffröhren, ist kein Phosphat enthalten.
1a
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Hi, unter uns Pfarrerstöchtern können wir das Würstchen wohl stecken und die Phosphoreszenz mal gelten lassen. Das Gaspedal tritt ja auch kein Gas, und der Anker im Motor soll den nirgends festhalten. Sowieso wäre es kaum Phosphat wie in Kochwurst, sondern weißer Phosphor.
--
mfg,
gUnther
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Am 28.01.2013 00:35, schrieb gUnther nanonüm:

...und der "speichert" auch kein Licht sondern Leuchtet nur bei schleichender Oxidation bei Luftkontakt.
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Glück Auf - Bodo Mysliwietz
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Keine Ahnung, was das für Stoffe zum Einsatz kommen. Vielleicht Zinksulfid. Spielt aber zum Thema Phosphoreszens auch keine Rolle. Phosphoreszenz kann man vielleicht am besten mit "Nachleuchten" beschreiben.
Siehe z. B. Wikip., Stichwort Phosphoreszenz.
l.
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