Re: Ein ausbaufaehiger Stuetzpunkt fuer E-Cars



Hi, nein, das geht beides. Die Fassaden müssen begrünt werden, idealerweise mit Brauchwasser 2.Klasse gewässert. Dann bleiben die Dächer für PV. Dank der breiten Straßen bleibt mit begrünten Fassaden genug Windraum, um dem Klima zu helfen.
--
mfg,
gUnther
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Am 08.01.2012 19:11, schrieb gUnther nanonüm:

dazu nötige vertikale Gärten mit automatischem solaren Bewässerungssystem und Regenwassersammler könnte ich in Bälde liefern. Selber entwickelt. Prototypen funktionieren wunderbar. Sumpfpflanze neben Kaktus ist damit kein Problem.

Oder gleich gesammeltes Niederschlagswasser.

Und über den Straßen lässt sich auch noch Windenergie nutzen. Z.B. mit Vertikalachsrotoren, weil damit die Gefahr des Eisschlags wesentlich geringer ist.

Durchaus.
--
Servus
Christoph Müller
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Das waer mal was. Interdisziplinaere Zusammen- arbeit in NG's, die ganz gemuetlich und konstruktiv zu gemeinsamen Projekten fuehrt, die auch umge- setzt werden. Ich hab nichts dagegen.

Der Kaktus muss dann aber in Reifennaehe der Autoabstellplaetze angepflanzt sein. :-)

Das ist Standard bereits im modernen Wolkenkratzer- bau auf Manhattan. Das Wasser fliesst in Behaelter, wo es "eingefroren" wird, um damit ein Kuehlsystem zu betreiben. Regenwasserverwendung laesst sich ganz unterschiedlich organisieren.

Dazu will ich mehr wissen.

Fuer NYC sind das wichtige Themenfelder.
K.L.
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Am 09.01.2012 18:09, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Ende des Monats wird der erste Vorserientyp montiert.

Die typischen Windräder mit horizontaler Achse haben Flügelspitzengeschwindigkeit bis ca. 800 km/h. Wenn sich da Eis ablöst und die Flügelspitze grade nach unten unterwegs ist, dann fällt das Eis nicht nur einfach runter - es löst sich bei einer Geschwindigkeit von eben diesen 800 km/h. Das Teil kommt dann wie Geschoss daher und kann richtig Schaden anrichten.
Vertikalachsrotoren sind allerdings mit keinem Element wesentlich schneller als der Wind. Die Fliehkräfte und Geschwindigkeiten halten sich deshalb in bescheidenen Grenzen. Fällt da Eis runter, dann ist etwa mit Hochhäusern vergleichbarer Schaden zu erwarten. Wenn sich vom Hochhaus Eis ablöst - was passiert dann? Wie kann man dem vorbeugen? Gleiche bzw. ähnliche Fragestellung und Lösung bei Vertikalachsrotor und Hochhaus.

Kann man damit auch Geld verdienen?
--
Servus
Christoph Müller
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Schoen. Da will man mehr wissen.

Rotoren in Wohngegenden werden keinen Sinn ergeben. Wo sie stehen, muss das wohl als Produktionsflaeche abgetrennt, sein auf der man als Passant nicht gehen darf.

Mir ist zum Thema Eis-Absturz an Wolkenkratzern und Hochhaeusern aus NYC nichts bekannt. Ich habe dazu auch noch nie recherchiert. In der Lite- ratur traf ich die Problematik auch noch nie an. Mir sind nur Loeschprobleme der Firefighters be- kannt, da manchmal das Wasser im Schlauch einfriert oder das Loeschwasser zu vereisten Wasserfaellen am Gebaeude erstarrt.

Es gibt natuerlich Garten- und Landschaftsarchi- tekturbueros, die sich auf das Thema Dachgaerten geworfen haben und immerzu Auftraege erhalten.
Wenn es darum geht, eine breite Buergeriniati- ve aufzubauen, die im Stadtteil auf Dachgaerten oder PV-Anlagen aus ist, stellt sich das Problem ganz anders dar. Man braucht dazu die Zusam- menarbeit mit den Appartmentblockverwaltern und -bewohnern, auch die mit der Verwaltung im Stadtteilentwicklungsbereich und im Garten- amt, usw. Genauso muessen die Parteien da- rauf aus sein, das dies umgesetzt wird. Fuer die Stadtklimaverbesserung ist dieser Vorgang unentbehrlich. Ohne Foerdergelder kann das aber nicht in Gang gesetzt werden. Es braucht auch Pilotprojekte, wo das beispielhaft aufge- zeigt wird.
Die Fassadenbegruenung ist ein ganz anderes Problemfeld. Die meisten Wohngebiete aus Ap- partmentblocks haben Gebaeude mit Backstein- bzw. Klinkerfassaden. Dafuer ist dann zu klaeren, wie sind das Gruen auf die Backsteinfassade aus- wirken wird. Das Problem der NYC-Backsteinfas- saden ist das eindringende Regenwasser bei starken Regenfaellen mit grossem Winddruck, wie das z.B. bei dem letzten Wirbelsturm der Fall war, dessen Auslaeufer NYC erreichten. Um filigrane Risse und offene Fugen im Backstein- mauerwerk zu schliessen, betreibt man hier in NYC usw. sogenanntes "Brick Pointing", womit diese Sanierungsarbeit gemeint ist:
http://www.repointing.co.uk/repointing.html http://www.jbsconstructionnyc.com/brick_pointing.html
http://www.youtube.com/watch?v=4vV5-vB4fRw

http://www.youtube.com/watch?v=9LstAzOKunE&feature=related

(Ich weiss nicht, ob die Hinweise alle tauglich sind, um groessere Massnahmen zu verdeutlichen)
Dabei wird ein Teil der Aussenflaeche soweit abge- schlagen, bis man sich sicher ist, die Verlaufstellen des eindringenden Regenwassers alle entdeckt zu haben. Dann wird der abgeschlagene Mauer- werksbereich mit moeglichst identischen Klinker oder haerter gebrannten Backsteinen wieder neu aufgemauert. Wenn das gute Firmen machen, sieht das so aus, als sei das Mauerwerk noch vollstaendig im Original vorhanden. Offensichtlich werden hier- fuer fortlaufend Backsteine produziert, die wohl fast alle Fassadensteine ersetzen koennen. Die Variation muss sehr gross sein.
Wenn man sich im Stadtteil bewegt, wird immer irgendwo ein aufwendiges Baugeruest aufgestellt, um Brick Pointing machen zu koennen. Das ist hier eine nicht abreissende Arbeit. Mir kommt das selt- sam vor. In diesem Ausmasz ist mir eine solche laufende Reparaturarbeit in D nie aufgefallen.
K.L.
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Am 10.01.2012 02:27, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Für mich eine etwas schwierige Situation. Ich habe ein Ingenieurbüro, das wg. seiner Entwicklertätitigkeit "höheren Zwecken dient" und damit steuerbegünstigt ist. Fange ich an, vertikale Gärten zu verkaufen, darf das nicht über das Ingenieurbüro erfolgen, weil das meine Steuerlast lt. Steuerberater schlagartig um ca. 30% erhöhen würde. Deshalb muss erst eine eigene Firma gegründet werden, die sauber vom Ingenieurbüro getrennt arbeitet. Zur Firmengründung möchte ich allerdings erst mal mindestens 10 Bestellungen sehen. Sonst lohnt sich der Aufwand nicht.
Den Urtyp der vertikalen Gärten kannst du auf der Seite http://www.chabe.de/projekte.html bewundern. Diese Grundidee habe ich ingenieurmäßig aufgearbeitet. Statt der Flaschen gibt es ein spezielles Bewässerungssystem mit Tank, Pumpe, Elektronik, Solarzelle und speziell entwickelten Vakuum-Tiefziehteilen in einem Gehäuse aus Holz oder Edelstahl. Die erste Edelstahlversion wird Ende des Monats installiert.
Die Holzversion http://www.facebook.com/photo.php?fbid 6542034426586&set=a.125377160876407.31070.100002123716511&type=3&theater ist nun im 2. Winter. Bis jetzt funktioniert alles trotz mehrfachem Frost einwandfrei. Ich habe das Wasser zu Testzwecken im System gelassen. Mein Firmenlogo habe ich auch Moos im Garten zusammen mit meiner Frau gemacht. Sieht immernoch gut aus. Es ist der größte Wasserverbraucher. Das Zeug will klatschnass sein. Andere Pflanzen würde so hohe Feuchtigkeit umbringen. Jede kriegt ihr eigenes Bodenklima.

Die Vereisungsgefahr hat man nur an wenigen Tagen im Jahr. In Wohngebieten würde ich trotzdem eher Vertikalachser empfehlen.

Es gibt auch Kunststoffplatten als Fassadenelemente, die man optisch nicht von echtem Klinker unterscheiden kann. Damit sollte eine Renovierung in 10% der Zeit machbar sein. Ist dann aber halt "nicht echt".
--
Servus
Christoph Müller
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Am Tue, 10 Jan 2012 10:56:44 +0100 schrieb Christoph Müller:

Mit anderen Worten eine freiberufliche Tätigkeit im Sinne des Steuerrechts. Wenn man nun anfängt zu produzieren usw. wäre das dann eine gewerbliche Tätigkeit was in der Tat einige Änderungen mit sich bringt.

Das halte ich nach deutschem Steuerrecht in der Größenordnung für unmöglich aber vielleicht hat der Stb eine kleine Beispielrechnung mit fiktiven Zahlen zur Hand.
Seit der Anrechenbarkeit der Gewerbesteuer auf die Einkommenssteuer kann es sich da eigentlich nur noch um den Unterschied bei Hebesätzen über 380% handeln, aber das ergibt dann nicht so eine Größenordnung.
Lutz
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Am 10.01.2012 12:14, schrieb Lutz Schulze:

Hier gerade wieder auf 430 erhöht -->
http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/29868_Mannheim:_Gemeinderat_erh%C3%B6ht_Gewerbesteuer_auf_430_Punkte.html
Ein reales Beispiel aus dem Jahr 199X:
Betriebsgewinn GmbH 1000 DM, daraus 500 DM Körperschaftsteuer, 5% x 4,30 => 21,5% --> 215 DM Gewerbesteuer
Ok, mit dem Kanzler der Bosse haben sich die (grossen) Unternehmen ja aus der Finanzierung des Staates weitgehend zurückgezogen...
--> http://www.steuerzahler.de/Entwicklung-der-Steuereinnahmen/19378c22735i8p426/index.html --> siehe Körperschaftsteuer (+Gewerbesteuer) zu Umsatzsteuer
Butzo
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Am 10.01.2012 12:14, schrieb Lutz Schulze:

Genau so ist das.

Gemeint war die Steuerlast auf Lizenzen, die dann plötzlich der Gewerbesteuer unterliegen, was sie jetzt nicht tun.

Damit bin ich jetzt im Detail überfordert. Darum soll sich mein Steuerberater kümmern.
--
Servus
Christoph Müller
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Am Tue, 10 Jan 2012 13:44:24 +0100 schrieb Christoph Müller:

Die Gewerbesteuer kann aber seit einigen Jahren mit der Einkommenssteuer verrechnet werden. Das hebt sich je nach Hebesatz dann weitgehend auf.

Es wäre doch aber schade falsche unternehmerische Entscheidungen zu treffen nur weil die letzte Information des Steuerberaters schon etwas angestaubt ist.
Lutz
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Am 10.01.2012 15:12, schrieb Lutz Schulze:

So gesehen hast du natürlich recht. Muss ich vielleicht doch bei Gelegenheit wieder mal thematisieren.
--
Servus
Christoph Müller
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Das liest sich so, als komme den Steuerberatern jetzt die Schluesselposition in der Technikkultur- entwicklung zu.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Das ist schon laenger so :-(
Hinzu kommt als "Entscheidungstraeger" ein ganzes Pack an "Staatsdienern" die viele unternehmerische Ideen im Keim ersticken. Das ist der Grund warum ich keine Angestellten habe. Auch ich darf keinesfalls was produzieren. Oft werde ich von Deutschen gefragt ob ich denen was schwierig beschaffbares hier besorgen und weiterverkaufen koennte. Doch auch damit setzt man sich steuerlich gehoerig in die Nesseln. Ergo wird auch der Handel unterdrueckt.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /
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Ich hoffe, diese noch zu gruendende Firma tritt vorauseilend mit moeglichst viele Garten- und Landschaftsarchitekten in Kontakt, um sich bei Bestellungen gruenden zu koennen. Mich wundert, dass Du nicht in de.rec.garten, usw. schreibst. Dort habe ich mehrfach auf das ver- tikale Gaertnern hingewiesen und Aufsaetze eingestellt. Architekten ganz allgemein sind auch ansprechbar.

http://www.chabe.de/projekte.htmlbewundern .
Mir faellt dazu ein, dass in Sevilla jedes Jahr ein Wettbewerb stattfindet, wer den schoensten be- pflanzten Innenhof hat. Die meisten Bewerber haengen sich die Patio-Waende mit Blumentoep- fen voll und sind den ganzen Tag damit beschaef- tigt, Blumen zu giessen. Der Zeitaufwand ist er- heblich. Dein System koennte in den suedlichen Laendern ein groesserer Erfolg werden.

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=156542034426586&set=a.12537716 ...
Ich wollte bereits im obigen Teil meiner Antwort fragen, wie sich das System bei Frost verhaelt. Denn da waere ich skeptisch. Man kann aller- dings sowohl die Pflanztoepfe als auch die Be- waesserung mit gepressten Fasern frostfreier ge- stalten.
Mir liegen mehr die geschlossenen Pflanzentep- pische an Waenden, so, wie sie etwa von dem Franzosen Patrick Blanc gemacht werden. Pflanz- systeme aehnlicher Art fuer dichten Bewuchs an Waenden scheinen inzwischen einige entwickelt zu haben. Eine Marktuebersicht fehlt mir. Dein Versuch ist sicher angebracht, einen Markt fuer das Produkt zu finden. Wie ich sehe, willst Du ein Solarpanel dafuer nutzen, die Wasserpumpe zu betreiben.

Wenn sich das pro Pflanze einfach steuern laesst, ist das sicher gut.
Zu den Windraedern:

Bei Wolkenkratzern ist es so, dass man zur Fenster- reinigung Arbeitsbuehnen an der Fassade herab- laesst. Wenn Eisbildung einsetzen sollte, wird das Eis sicher schnell entfernt werden koennen. In Koeln ist bei Nacharbeiten an einem Hochhaus ein Backstein in die Tiefe gefallen, was einen Men- schen erschlug, der gerade in das Haus ging. In NYC beugt man dem vor, indem man jeden Unter- nehmer, der Arbeiten an der Fassade ausfuehrt, dazu zwingt, eine sehr stabile Ueberdachung der Fusswege zu errichten. Diese ist wiederum so stabil, dass darauf die Bausteine, beweglichen Ar- beitsplattformen, usw. abgelagert werden koennen.

Ob duenne Klinkerplaettchen oder Kunststoffimi- tationen davon, ist im Prinzip egal. Da das ganze vor eine dicke Waermedaemmung geklebt ist, sind das nur noch vorgetaeuschte Mauerwerks- waende. Die Klinkerindustrie verkauft inzwischen grossformatige Platten, die ein schnelleres Auf- kleben ermoeglichen, andererseits so gehalten sind, dass man an Sollbruchstellen kleinere Formate herausbrechen kann, wenn das so ge- braucht wird. Das Ganze verbleibt natuerlich im Maszsystem der Mauerwerksverbaende, ist also normengemaess.
K.L.
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Am 10.01.2012 15:19, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Solche Kontakte bestehen bereits.

Erst mal will ich mir sicher sein, dass das Ganze auch funktioniert. Wer technische Dinge entwickelt, dass gelegentlich Probleme auftreten, an die kein Mensch gedacht hat. Ist ja klar: hätte man daran gedacht, hätte man sie ja gleich gelöst.
Ansonsten ein guter Tipp. Werde mal eine Weile passiv mitlesen. Habe außerdem einen Crosslink gesetzt.

Unser Gartentyp kann auch wie ein Fensterladen am Haus angebracht werden. Zum Ernten der Feldfrüchte oder zum Bepflanzen wird der Fensterladen geschlossen. Im offenen Zustand wächst das Zeug an der Fassade. Ginge also auch im 10. Stock. Wie das allerdings mit der Absturzsicherung geht, muss erst noch geklärt werden. Einen vom 10. Stock fallenden Blumentopf möchte ich nicht auf den Kopf kriegen... Eine Melone auch nicht... Nicht mal eine kleine Nuss oder ein kleines Steinchen.

Ebenfalls ein interessanter Hinweis, dem wir nachgehen müssen.

Ich bin Ingenieur und weder Gärtner noch Künstler. Wie man die Wände im Detail bepflanzen will, überlasse ich den Anwendern. Man kann sie bestimmt auch sehr dicht bepflanzen, so dass dann regelrechte Teppiche draus werden.

Will ich nicht nur - mache ich bereits. Die Holzwand hat oben ein Edelstahlteil drauf. Darauf befindet sich die Solarzelle, die gleichzeitig auch als Regenwassersammler dient.

Hoffe ich doch ;-)

Da bin ich mir nicht so sicher. Bei solchem Wetter vermute ich eher, dass die Benutzung dieser Arbeitsbühnen verboten ist.

Sowas befürchte ich mit vertikalen Gärten an Hochhäusern auch. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Bewirtschaftung solcher Gärten nur ausgewiesenen Fachleuten überlassen werden kann, die wissen, was wie und sicher zu befestigen ist. Von Laien kann man das nicht unbedingt erwarten. Wer solche Hochhausgärten an der Fassade bewirtschaften will, wird deshalb eine entsprechende Qualifikation nachweisen müssen.

Arbeiten an der Fassade sind normalerweise nur vorübergehender Natur. Vertikale Gärten wären allerdings permanent "in Arbeit". Also müssten die Fußgängerwege auch permanent überdacht sein. Ob das dann noch großen Zuspruch findet?
--
Servus
Christoph Müller
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Am 10.01.2012 16:21, schrieb Christoph Müller:

Na schönen Dank. K.L.D. ist durch gezielte Nichtbeachtung schon fast Geschichte geworden... und Intelligenzbolzen wie Du drücken uns den S...gänger durch scheiß X-Posts wieder aufs Auge.
Behaltet K.L.D. bitte NUN in Eurer Obhut. Weitere X-Posts bitte an de.alt.gruppenkasper
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Wir waren dort unterwegs. Landschaftlich reizvoll ist es dort. Wie sich die Realitaet gibt, laesst sich schwer einschaetzen.

Ich kann mir natuerlich nur ausmalen, was Du mit "business-feindlich" meinst.

Wie kommen die Schreiber auf solche Zahlen? Ande- rerseits kann es ja stimmen, dass Law&Order im Ver- gleich zu anderen Staaten zu hoeherer Anzahl der Be- strafung mit Gefaengnis gefuehrt hat. Das waere dann wirkliche Geldverschwendung.

Ich kann das nicht einschaetzen. Dass sich die US- Bundesstaaten in einer wichtigen Uebergangsphase befinden, ist allerdings Realitaet. Im Vergleich zu an- deren Laendern tut sich jedoch relativ wenig, so mein Eindruck.

Wenn sich die Investoren verspekulieren und sich unter Bankern Riesenbetrueger etabliert haben, reisst das bekanntlich die Wirtschaften in den Abgrund. Wir hat- ten in der Weimarer Republik durch den Bankencrash die Ausgangslage zur Etablierung des Nationalsozialis- mus. Was der gerade erst zurueckliegende Bankenskan- dal anrichtete, baden jetzt viele aus. Es gibt einen rie- sigen Markt von Appartments und Wohnhaeusern der Leute, die durch die herbeigefuehrte Krise ihr Eigentum verloren haben.
Vom Umbau der amerikanischen Infrastruktur ist wenig zu spueren. Es fehlen gelenkte Modernisierungsschue- be. Was sich alles tut, ist andererseits nichts so ein- fach transparent zu machen. Vielleicht tut sich mehr, als man denkt.
Im Energiesektor muesste sich viel veraendern.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Nun ja, ich lebe die Realitaet hier seit rund 15 Jahren :-)

Ein Dickicht an Vorschriften, Gaengelei von Kleinbetrieben, hohe Abgaben, endlos lange Permit-Prozesse. Ich haette da einige Paradebeispiele auf Lager. Das Ergebnis ist ein Exodus den die linken per Kopf-in-Sand Verhalten "nicht sehen". Zum Beispiel hat sich mein ehemaliger Arbeitgeber hier entschlossen dieses Jahr ebenfalls einzupacken. Die Produktion geht nicht nur nach Texas wie es andere Firmen machen, sondern gleich weiter ins Ausland, konkret nach Costa Rica.

Weiss ich nicht woher das kam, hast Du ja zitiert :-)

Wird hier von den Law&Order Gewerkschaften so gewollt. Und da links die Mehrheit hat ... aber es sind nicht 10% sondern rund 1%. Was immer noch weit zuviel ist, denn in EU-Laendern sind es eher um die 0.1%. Ist in USA ein wunder Punkt, erheblich zu hohe Strafmasse. Sowas foerdert nur Karrierekriminalitaet, denn nach 10 Jahren Knast kriegen die nur noch "Jobs" bei Leuten aus den dunklen Gassen.
[...]

Der juengste steile Anstieg der Schulden liegt nicht an den Banken sondern an den "Stimulus Packages". Die sind schlicht verpufft, was unsereins natuerlich wusste, andere aber nicht oder nicht wahrhaben wollten.
[...]

Genau das sollte man bleiben lassen. Staatlich gelenkte Modernisierungsschuebe fuehren zu eklatanten Budget Overruns, Verplemperung von Geld. Beispiel High-Speed Rail: Gerade wurde verkuendet dass man sich bei der kalifornischen Strecke "leicht" verrechnet haben. Die Kosten wuerden sich auf 200% dessen belaufen was den Waehlern vorgelo... vorgegaukelt wurde. Und selbst das ist mit Sicherheit schoengerechnet worden, das glaubt hier in der Gegend kein Mensch mehr. Ich hoffe instaendig dass das ganze sinnlose Projekt abgebrochen wird. Es ist als wuerde eine hochverschuldete Familie einen nagelneuen Ferarri Testarossa kaufen.

Sehe ich auch so. Aber nicht ueber Mandate.
--
Gruesse, Joerg

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Mir fehlt noch der wirkliche Einblick. Ausserdem sind die am. Bundesstaaten wohl sehr unterschiedlich. Die noerdlicheren Ostkuestenstaaten/New England wirken putzig laendlich in den meisten Gebieten. Was sich im politischen Raum abspielt, erlebt man wohl dann am besten, wenn man sich einmischt. Arizona erschien mir menschenleer, usw. In Kali- formien hatte ich den Eindruck, fast alle leben an der Kueste.

Mir reichte es schon zu sehen, wie Krankhaeuser funktionieren. Der Umfang an Verwaltungspersonal steht in keinem Verhaeltnis zu dem, was dort an Hilfe fuer Kranke organisiert wird. Mir ist nicht nach- vollziehbar, was der ganze Quatsch soll. Der Buero- kratendschungel fuer fast belanglose Dinge ist er- schreckend. Fuer jeden Bundesstaat muss ein Autofahrer sich offensichtlich seinen Fuehrerschein neu organisieren, usw. Mir wird das, was Du an- deutest, sofort transparent. Ueberall zockt die Be- hoerde Geld ab. Dafuer erhaelt man Unmengen an Plastikkarten und aehnliche Pipikram.

Transparenz ist immer gut.

Mit dem rechts/links-Schema kann ich in den Staaten irgendwie nichts anfangen. Du muesstest das genauer erlaeutern, damit mir das nachvollzieh- bar wird.

Costa Rica ist quasi USA. Ich war noch nie dort. Vielleicht ist es eine vernuenftige Entscheidung.

Komisches Land, das sich nicht selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen will.

In D hat man in der Autoproduktionskrise Praemien eingefuehrt, wenn Leute ihr Auto zur Verschrottung brachten und ein neues kauften. Die Belebung war enorm. Das Foerdersystem fuer Windkraft- und PV- Anlagen hat auch eine grosse Umstellung bewirkt.

Diese Kostensteigerungen sind normal. In den USA scheint man aber schnell durchzuknallen, wenn der uebliche Vorgang zutage tritt. Als die ICE's in D ein- gefuehrt wurden, ergab das auch Kostensteigerungen. Andererseits: Als der Eriekanal im fruehen 19.Jahrhundert zu bauen war, kam es zu Kostenschaetzungen. Diese hat man an einem Privatkanal orientiert, der 3 Meilen, oder so, lang war. Gluecklicherweise hatte der Kanalbauer alle Arbeiten und Ausgaben dafuer genau gegliedert. Das ergab erste Kalkulierungsansaetze. Der politische Streit dauert viele Jahre bis zum Spatenstich. Dieser war dadurch moeglich, weil man erkannt hatte, dass sich die Transportkosten auf einem Kanal auf 10% der bisherigen Kosten verringern werden. Man hat sich dann daran gemacht, die Kanalgebuehren so zu gestalten, dass die Investition rasch zurueckfliesst. Das Ausgraben und den Damm- und Brueckenbau fuer den Kanal hat man in kleine Abschnitte der Strecke aufgegliedert und als Baulose ausgeschrieben. Die Farmer und uebrigen Landleute der nahen Gegend erhielten die Auftraege und kamen auf ihre Kosten. am Schluss war der Bau innerhalb des kalkulierten Kostenrahmens gebleiben, obwohl Streckenabschnitte umzubauen waren, weil sich vorteilhaftere Ideen er- gaben.
Mit anderen Worten: es geht auch anders.

Ganz so schlimm wird es nicht sein. Ich vermute, im Vergleich ist es ein alter Porsche, der nur elegant aussieht. :-)

Zeitraeume bis 2050 sind sicher im Umbaudenken angebracht. Was zuvor schon gehen kann, laesst sich nennen.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Nicht nur. Wir wohnen im Landesinneren, rund 35mi oestlich von Sacramento. Kalifornien ist allerdings politisch zweigeteilt, Inland viel rechts und an der Kueste schwer links.

Allerdings. Das gleiche gilt fuer Schulen wo ich der Meinung bin man koennte 2/3 der Leute in der Administration entlassen wenn man es gescheit organisierte. Aber dazu muessten sie Leute mit ordentlich Industrieerfahrung reinlassen und das ist mit den Gewerkschaften nicht zu machen. Die wollen nur ihre Pfruende (=$$$) sichern.

Der Hammer sind Permits. Bei unserer Kirche geschlagene fuenf Jahre fuer die Baugenehmigung, dabei stellen wir der Stadtgemeinde ein Sportfeld kostenlos zur Verfuegung. Aber wir sind wohl hier als Glaeubige nicht "politically correct".
Dann wurde z.B. einem Kunden die Bauabnahme verweigert. Das Schild fuer die Behindertentoilette war die Federal Version (fuer ganz USA) und nicht die kalifornische. Ich sah keinen Unterschied, aber der Inspektor schon. Das kalifornische gab's natuerlich nirgends so einfach zu kaufen. Solche Buerokraten gehoeren IMHO entlassen, und zwar ohne ihre fetten Pensionen.
Und so weiter.

Es ist recht extrem hier. Die meisten Leute der Democrats sagen immer wieder dass es in Kalifornien ueberhaupt kein Abwanderungsproblem gaebe. Die muessen den Kopf im Sand stecken haben, da man eindeutige Daten dazu hat. Z.B. sind seit der Immo-Krise Ende 2008 ueber 150000 Kalifornier allein nach Texas umgezogen. Ich kenne welche. Dann etliche Firmen. Unsere geht nun ebenfalls weg. Aber ist alles klar auf der Andrea Doria, beteuern sie. Die fehlenden Steuereinnahmen, och, die leihen wir dann, und machen eine Steuererhoehung. Kein Scherz, die steht schon auf dem Volksentscheid und ich hoffe die Waehler werden das abschmettern.

Wirtschaftlich ist es die definitiv. Volkswirtschaftlich fuer die USA aber ganz und gar nicht, denn da wird echte High-Tech gemacht. Solche Arbeitsplaetze haette man nicht ziehen lassen sollen. Doch niemanden scheint es zu kuemmern.

Frage die Gewerkschaften. Sowas nennt sich "Job Security".

Es hat die Stromkosten dort unglaublich verteuert. Einige Betriebe sind in den Balkan und sonstwohin gezogen. Die Arbeitslosigkeit ist dort nur auf dem Papier gering, in Wirklichkeit muss man die ganzen Leute in Altersteilzeit die auf Staatskosten nicht mehr arbeiten dazurechnen. Denn das ist verkappte Arbeitslosigkeit, so wie teilweise auch Hartz-IV.

Das sehe ich vollkommen anders. Mich haetten sie in der Firma fuer sowas fristlos entlassen, und zu recht. Uns sind derart abstruse Fehlplanungen nie passiert.

Und sie fahren heute noch mit Subventionen durch den Steuerzahler. M.W. sind die einzigen selbsttragenden High Speed Rail Systeme der Shinkansen und der TGV.

Und genau das geschieht heute nicht mehr. Bei so gut wie allen "Big Dig" Projekten reissen sich sofort die Gewerkschaften alles unter den Nagel. Nennt sich "Project Labor Agreement". Ein deutsches Wort fuer sowas ist Knebelvertrag.

Klar. Aber wenn die Planer dazu nicht faehig sind, wie sich bei High Speed Rail hier in CA ja eindeutig gezeigt hat, dann soll man das Projekt sein lassen. Man kann doch nicht mit Unsicherheiten von mehr als 2:1 wirtschaften. Ueberlege mal Ihr lasst Euch auf einen Deal eines Condo Neubaus ein, gebt eine dicke fette Anzahlung. Hinterher heisst es, oh sorry, Ihre neue Eigentumswohnung kostet leider das doppelte aber da Sie unterschrieben haben muesse Sie das jetzt auch zahlen.

Wir nennen es "Train to Nowhere". Er wuerde im Central Valley fahren, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. "Naechster Halt, Milchkanne von Bauer Schmidt" :-)
Die avisierten Passagierzahlen glaubt hier deshalb niemand mit gesundem Verstand.

Was denn z.B.? Wie wuerde man die Engeriespeicherung machen fuer Zeiten wo weder Wind noch Sonne genug liefert?
--
Gruesse, Joerg

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