Re: Ein ausbaufaehiger Stuetzpunkt fuer E-Cars



Hi, nein, die Fahrbahnen würden auch vereisen, nässen, die Infrastruktur leidet unter Feuchte etc...und ungemütlich wirds auch. Denk dran, die E-Cars haben miese Innenraumheizung. Was man "spart" ist die Lüftung, wo kein Verbrenner qualmt, kann man mit Industrieflurfördertechnik rechnen und sich Luftheizer wegdenken.

Aber niemand mit soviel Geld, daß er sich einen Summer kauft, geht mehrere Blocks zum Parkplatz. Da eher ein "Autoregal" als Roboter an eine Hinterhofwand. E-Cars sind ja auch nicht so feuergefährlich wie Benzintanker.

Erstmal muß man den Bestand untersuchen. Meist "findet" sich dabei schnell eine kostensteigernde Altlast, etwa die notdürftig in den 70ern zugespachtelten Betonrisse nach dem Erdbeben ...

Ich täte eher sowas wie einen Kindergarten daraus machen. Überdachter Platz satt...aber sauschwer sicher zu machen gegen Einbruch und Vandalismus. Sei mal sicher, das wird ein Problem.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:
[...]

Aehm, das wuerde ich so nicht unterschreiben wollen ...
http://www.evworld.com/library/prius_fire_forensics.pdf
[...]
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /
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Das ist Werbung fr die Nutzung von Solarpanelen. Werbung gibt's fr alles mgliche, eine Rechtfertigung liefert sowas in den seltensten Fllen.
Alle kostenrelevanten Aspekte, die dort genannt wurden, wurden hier IMHO schon besprochen:
* nach state and federal solar energy rebates erkundigen (wurde genannt) * entering a net metering agreement with your utility company (Jrg hatte das genannt) * Leasing der PV-Panele (hatte Jrg auch genannt)
Konkrete Ammortisationsszenarien werden dort nicht genannt, sondern auf Rechner im Internet verwiesen. Da kannst du selbst mal rumspielen.
Der Artikel ist in keiner Weise spezifisch fr Parkhuser, noch ist er spezifisch fr den hohen Leistungsbedarf einer E-Auto-Schnelladung. Und dein genanntes Szenario mit einem sanierungsbedrftigen Parkhaus bercksichtigt der Werbeartikel in keiner Weise.
An meinen Einschtzungen ndert er nichts: * wenn man es berhaupt angeht, in dem Parkhaus E-Ladepltze oder eine PV auf dem Dach zu installieren, dann auf jeden Fall mit Netzanbindung ans Stromnetz (kein Inselnetz bauen) * mit sehr wenigen E-Ladepltzen anfangen, der Bedarf ist aktuell noch nicht da, sondern wenn berhaupt, dann entwickelt er sich sehr langsam
Ich wrde in Richtung einer anfnglichen Minimallsung gehen: von mir aus einfache Ladepltze (z..B. 5 Stck), einfach nur mit je einer US- Standard-Steckdose, 115V AC, 16A. Das ermglicht nur ein Langsamladen, aber das ist besser als nix.
Dazu nach gusto 1 Schnellladeplatz, wenn man Erfahrungen mit der Technik sammeln will oder den Bedarf realistischer schtzen mchte. Erstmal nur 1 Schnellladeplatz, um den vorhandenen Netzanschluss nicht zu berlasten und die Investitionen klein zu halten. Erstmal kein individuelles Accounting/Pricing/Billing des an den Ladesulen verbrauchten Stroms (macht nur Aufwand). Hchstens ein Meter fr alle Steckdosen zusammen und eins fr den Schnelladeplatz.
Alles bisher geht auch prima ohne jegliche PV auf dem Dach. Ggf. mit Vertrag ber Strom aus renewable energies.
Zusatzzuckerl: PV nach eigenem Ermessen und finanziellen Spielraum. Fr mich wre das eine Sache sehr niedriger Prioritt.
Ralf
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Hallo Ralph, ich stelle Deinen letzten Textabschnitt an den An- fang:

Die konkrete Umsetzung der Idee hat bei mir noch keine Prioritaet, sondern die Ideensammlung zu den verschiedenen Wegen, die man mit dem alten Parkhaus gehen kann. Dort sind inzwischen Maler taetig, um dem Innenraum die Erscheinung der Ver- wahrlosung zu nehmen.
Ich will zunaechst auf die Parteien zugehen. Die amerikanischen Gruenen verfolgen recht gute Ziele. Aehnlich sind relevante Bereiche bei den Demokra- ten angelegt. Was bei den anderen los ist, muss ich mir erst durchlesen.
Das Parkhausprojekt soll auf andere Stadtteile ueber- tragbar sein. Ich muss also irgendwann ausprobieren, fuer was die jeweiligen Betreiber zugaenglich sind. Man kann die Bestrebungen politisch forcieren und Oeffentlichkeit schaffen. Dabei brauche ich jedoch Helfer.

Man wird aber auch an staatliche Homepages weiter- verwiesen. Was man bei der Weitersuche heraus- filtern muss, ist das, was konkret vor Ort, in dem Fall NYC, im Interesse des Staates NY vorangetrieben wird: a) durch die Stadtverwaltungsorgane b) durch die Parteien c) durch Initiativen
Die Nachhaltigkeit will man auf jeden Fall bei Projekten.

Ja.
Ich muss Zeit und weitere Ratgeber finden.

Das stimmt ganz sicher. Ich gehe an das Thema na- tuerlich nicht als ausgebuffter E-Fachmann heran, sondern bewege mich mit allgemeineren Zielsetzun- gen. Dazu gehoert auch, wie man die Bevoelkerung im Stadtteil informieren kann, usw. Die Leute mues- sen ja irgendwie einbezogen werden.

Ich gehe auch von einer sehr langsamen Entwick- lung aus.

Das ist nur eines von verschiedenen Szenarien. Das kann man so machen, das stimmt.

Solche Szenarien muessten dann mit E-Car-Eigner abgesprochen werden. Auf die ist erst einmal zu stossen. Interessenten kenne ich, aber die fahren noch keine E-Car.

So oder so, man muss Parallelkonzepte vorstellen und dann sehen, was damit wird.
K.L.
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Ich verstehe deinen Ansatz nun wirklich nicht. Es geht um ein Parkhaus, also ein kleines, privates Unternehmen, dessen Betreiber in berschaubarer Zeit Geld verdienen will. Politik wird wenn berhaupt in eher langen Zeitrumen strategisch relevant. Aus meiner Sicht verlierst du dich in zu vielen Aueneinflssen, die du alle einbeziehen willst.

Einfach weniger Postings hier schreiben.

Frag einen Fachmann fr PR. Aus meiner Sicht tun es ffentliche Werbung und ein paar Presseartikel. Vielleicht noch eine Webseite, deren URL man gro verbreitet.

Das einfachste der Welt ist doch, sich mal in anderen Parkhusern umzuschauen, wie die mit dem Thema umgehen. Hier hast du ein Beispiel aus Wien: http://www.e-zapfsaeule.at/mcs-indoor.html Aber die sind Referenzbeispiel. Ich sehe das so als "Leuchtturm- Projekt", wo erstmal ohne groe wirtschafltiche Zwnge Geld versenkt wird, um zu schauen, was draus wird.
Und wenn du ringsrum (anderen Parkhuser in NYC) eine Erhebung machst, dann siehst du sicherlich: Der Erfolg eines Parkhauses in NYC hngt ganz sicher in den nchsten 20 Jahren nicht an E-Ladepltzen. Und wenn das mal relevant werden sollte, kann man es recht einfach nachrsten.

Daher meine Idee, die lokalen Autohndler der Marken einzubeziehen, die elektrisch ladbare Autos verkaufen oder verleasen.
Reine E-Autos --------------------- Nissan Leaf vielleicht ein paar Think City aus Vorzeiten Tesla Roadster Smart ed (bald)
Plug-In Hybride ------------------------- GM Volt Toyota Prius Plugin-Hybrid (bald)
Hier noch ein paar Exoten: http://www.practicalenvironmentalist.com/automobiles/2011-electric-cars-usa.htm
Diese Hndler haben einen berblick, wer wirklich ein elektrisch ladbares Auto bei ihnen *gekauft* oder *geleast* hat. Aber viele werden es nicht sein ...
Ralf
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Ralf Koenig schrieb:

Bei Ladezeiten von 8 Stunden wird man das Auto entweder über Nacht oder während der Bürozeit dort stehen lassen müssen. In Anbetracht der Parkgebühren wird das Aufladen dann um einiges teurer als eine Tankfüllung Benzin.
Maria
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ACK.
Naja, es ist ein Gebiet mit Parkraumknappheit, also kann man davon ausgehen, dass aller Parkraum bewirtschaftet ist. Verbrenner wie E- Auto mssen das Auto irgendwo abstellen und dafr auch ungefhr das gleiche bezahlen. Beim Benziner kommt der Sprit dazu. Beim E-Auto die Kosten frs Laden und Akkuersatz.
Ja, es kann auch sein, dass bei bestimmten Konstellationen von Autos das E-Auto aufladen teurer ist als Sprit tanken fr einen Verbrenner. Im Glaube an eine bessere Welt *darf* E-Auto aufladen auch teurer sein als Sprit. So wie Bio-Lebensmittel im allgemeinen teurer sind als nicht-Bio-Zeug. Fr berzeugte ist es nicht in erster Linie eine Frage des Preises. Nur mit dieser Einstellung (E-Auto als Luxus- und Statusobjekt, nicht als Sparmhre) werden sich IMHO die ersten E-Autos wirklich an Privatleute verkaufen. Gewerbliche Kunden (vorerst die Hauptzielgruppe) werden versuchen, das oft positiv besetzte E-Auto- Image irgendwie wieder gewinnbringend einzusetzen.
Ralf
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Firmen koennen von dem neuen Image sehr gut profitieren. Das stimmt.
K.L.
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Ein sich "Karl-Ludwig Diehl" nennender Teilnehmer schrieb in <

Für händisches Auftanken darfst Du erwarten, daß der VDE-Stecker den Standardisierungswettbewerb wohl gewinnen wird. Da ich im Netz noch keine allzu detaillierten Ausführungen gefunden habe, vermute ich, daß Du Information darüber am besten beim VDE oder dessen Mitgliedern bekommst. Für Teilautomatisierung gibt's auch einen Vorschlag: <http://bauoptionen.de/wagondock/wagondock/index.html
Allerdings gibt's für beide Möglichkeiten einfach zu viele Variablen, um den endgültigen Aufwand hinreichend genau abschätzen zu können. Worauf genau wird sich beispielsweise die Autoindustrie einlassen? Und für welche der verschiedenen Implementierungsmöglichkeiten werdet Ihr Euch entscheiden? Der VDE-Autostecker soll wohl Wechselstrom genauso gut wie Gleichstrom vertragen, und auch da verschiedene Spannungen. Also was soll man nehmen? Trafo? Gleichrichter? Umrichter? Sind die jeweiligen Stecker geometrisch sicher genug, um einfach unbesehen (also nur mit einer einfachen Sicherung) Spannung draufzugeben, und das jeweils angesteckte Auto muß damit einfach klarkommen, oder werden verschiedene Autos verschiedene Beschaltungen brauchen, so daß man erstmal zwischen Bordrechner und Zapfsäule handshaken und verhandeln muß, bevor Spannung aufgeschaltet wird? Verträgt jedes Auto verschiedene Arten der Beschaltung, so daß die Wahl bei Dir liegt (teueres Auto, billige Tankstelle), oder wird man sich entscheiden, weniger Elektronik in's Auto einzubauen, so daß Du immer genau die Spannung und Frequenz liefern mußt, die das jeweilige Auto haben will (billiges Auto, teuere Tankstelle)? -- Lieber tausend schreckliche Feinde gegen mich als auch nur einen dummen Idioten an meiner Seite.
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