Ralf . K u s m i e r z wrote, on 02.08.2010 14:53:
Ich habe jetzt eine Antwort vom Hersteller zu diesem Vorwurf, ab hier Zitat:
Beachten Sie bitte, dass die Erläuterungen diesbezüglich in der Bedienungsanleitung recht einfach gehalten sind.
Die wenigsten Nutzer verfügen über detailliertes Fachwissen im Bereich Elektrotechnik.
Wir möchten versuchen auf Ihre Fragen wie folgt einzugehen, bzw. die Anzeige des COS-Faktors zu erläutern:
Das Stromkostenmessgerät GT-1379 misst die Wirkleistung eines Gerätes.
Die aufgenommene Leistung eines Verbrauchers in Watt (W) errechnet sich aus dem Strom in Ampére (A) multipliziert mit der Spannung in V durch folgende Formel: P[W]=U[V] * I[A] Beim Verwendung kapazitiver oder induktiver Verbraucher tritt allerdings eine Phasenverschiebung zwischen dem Verlauf von Strom und Spannung auf, d.h. der Stromverlauf eilt dem Spannungsverlauf nach oder umgekehrt.
Mit dem Phasenwinkel ? ( Angezeigter COS-Faktor) erhält man das Verhältnis zwischen Wirkleistung, Blindleistung und Scheinleistung.
Die Blindleistung sorgt dafür, dass sich bei einer Spule oder einem Elektromotor (induktiver Verbraucher) ein magnetisches Feld bildet. Die Energie der Blindleistung wird zunächst im Magnetfeld gespeichert, jedoch mit jedem periodischen Abbau des magnetischen Feldes wieder ins Netz zurückgespeist. Dementsprechend ergibt sich dann für die Leistung folgende Formel unter Berücksichtigung der Effektivwerte U und I:
p = U * I * cos? ? U * I * cos(2?t+?)
Die Angabe der COS-Faktors ist rein informativ, der angezeigte Wert ist die aufgenommene Wirkleistung.
Wir hoffen alle Ihre Fragen vollumfänglich und zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehen Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.