Stromveredelung

Hallo,
ist es eigentlich mglich, Strom aus dem Netz zu entnehmen - gerne auch gnstigen Nachtstrom - und ihn zu kostrom veredelt ins Netz zurckzuspeisen?
Ich stelle mir z.B. ein Windrad vor, das zumindest in windschwachen Zeiten mit Strom angetrieben wird, um die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu verbessern. Geht das?
Werner
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 20 May 2006 07:19:55 -0700 schrieb Werner Baumschlager:

Danke!
Leute, die so wie Du denken, machen in Deutschland den Strom teuer!!! Energieverbrauchende Betriebe, wie z.B.: die Automobilindustrie, können dann nur noch unter erheblichen Kostendruck produzieren und -so wie es immer nett heißt- setzen Personal frei!
Auch denke ich, daß die Versorger die Zähler auf Plausibilität prüfen (wie laufen andere Anlagen, kann das passen)...

Klar, die Funktion ist gegeben. Auch erhöhst Du die Wirtschaftlichkeit Deiner Anlage (kann man eigentlich günstig in Niederlande Heizöl kaufen und in Deutschland als Diesel verkaufen?? - nein, Unsinn!). Wie die Versorger darauf reagieren, kann ich Dir leider nicht sagen, kenne die Verträge nicht. Kann mir aber kaum vorstellen, daß dieses toleriert wird.
Ich würde Dich anzeigen, denn Leute mit Deinem Gedankengut zerstören die wirtschaftlichkeit deutscher Industrieen. Und Du zahlst doch gerne mehr Steuern, Arbeitslosenversicherung, Mehrwertsteuer, ... um die höhere Anzahl von Arbeitslosen zu finanzieren, oder? Du hast dann doch das Geld dafür...
Sorry, aber ich bin bei diesem Thema ein bisschen angefressen. Aktuell steht MEIN Job in der Automobilindustrie in Deutschland auf dem Spiel! Spar schon mal, damit Du mich finanzieren kannst...
Denk mal drüber nach!
Heiko Hergemöller http://www.einfachkochen.de
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Es gibt mit Sicherheit mehr als Einen, der seinem Solarstrom mit umgeleitetem Normalstrom auf die Spruenge hilft. Bloss das es nicht erlaubt ist, heisst ja nicht, das es nicht geht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Heiko,

Die Nutzung des Preisgefälles von Waren hat eine viel längere Tradition als der Gebrauch von Strom oder die Existenz Deutschlands und ist ein höchst ehrenwertes Gewerbe. Dabei spielt es keine Rolle ob das Preisgefälle natürliche oder künstliche Ursachen hat - frag mal deine Bank warum sie dir deine Spareinlage nicht kostenlos ausleiht und ob das ein schlechtes Gewissen verursacht.

Auch die Automobilindustrie hat keinen Anlaß, diesbezüglich mit Fingern auf andere zu zeigen.

Ich habe noch nie gehört, daß Versorger aller Art unplausible Verbrauchsrechnung von sich aus stornieren - das soll für Betroffene im Gegenteil ein recht mühsames Ansinnen sein, bei dem solche Fragen 'wie laufen andere Anlagen, kann das passen' den Versorger so gut wie garnicht interessieren. Und dabei ist der verkaufte Ware immer die teuere Seite.

Das tut der Aktienhandel in gleicher Weise - schön daß du dir ein richtig großen Ziel vorgenommen hast.

Dein Job steht aus struktuellen Gründen mit Sicherheit nicht wegen solcher Kleinigkeiten auf dem Spiel.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Leute, der OP trollt oder scherzt. Das merkt man nicht nur an der Newsgroup-Auswahl des Originalpostings. Dass das hier einige Leute Ernst nehmen und teilweise sogar verteidigen, befremdet dann doch.

Dass verschiedene "Stromarten" verschieden teuer an die Erzeuger bezahlt werden, hat vor allem mit vom Gesetzgeber gewollter Quersubventionierung zu tun. Dass manche Verbraucher bereit sind, für bestimmte "Stromarten" mehr auf den Tisch zu legen als für bestimmte andere, hat mit deren Idealismus zu tun (was immer davon zu halten sein mag). Der OP schlägt defacto vor, diese Verbraucher (und auch die als Zwischenhändler auftretenden Stromkonzerne) zu betrügen. Denn er gibt ihnen ja gar nicht den Windstrom, für den sie aus Idealismus mehr zu zahlen bereit sind, sondern Atom- oder Kohlestrom, der durch eine energetisch besonders ineffektive Umwandlungskette geleitet wurde, an der zufällg eine zweckendfremdete Windanlage beteiligt war - und das nur aus dem einzigen Grund, damit die Umetikettierung des Atomstroms zu vorgeblichem Windstrom unbemerkt bleibt. _Dafür_ würden diese Öko-Kunden bestimmt nicht freiwillig mehr zahlen, wenn sie davon wüssten. Sie im Glauben zu belassen, es sei anders, und ihnen dafür einen überhöhten Preis abzunehmen, ist nicht nur unehrenwert, sondern ein Straftatbestand. Außerdem wäre es ein Missbrauch öffentlicher Förderung, für den dasselbe gilt.
Möglicherweise war es die Absicht des OP, die Absurdität von nach "Erzeugungsart" unterschiedener Strompreisen und die Preissubventionierungspolitik aufs Korn zu nehmen, wozu er ein Missbrauchsszenario konstruiert hat. Das ändert nun aber nichts daran, dass der vorgeschlagene Missbrauch einer wäre.

Eine neoliberale Seifenblase rundet das Posting passend ab. :)
Gruß
wolfgang
FUp -> de.soc.wirtschaft
--
Über alle Sektorengrenzen hinweg rollt Deine S-Bahn

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Wolfgang,

Was erzählst du mir das? Mein Posting war nicht an den OP gerichtet.

Der OP kann diese Verbraucher gar nicht betrügen - er hat mit diesen keine Geschäftsbeziehung und hat sich ihnen gegenüber zu nichts verpflichtet.
Er hat lediglich einen Vertrag mit einem Versorger, dessen Gestaltung durch ein Gesetz bestimmt wird. Was in diesem Vertrag drinsteht und wozu er exakt verpflichtet ist, sollte man vor dem großen Wehklagen und Verurteilen erst mal klären.

Das ist abgrundtief traurig, wäre aber nicht das Problem des OP.

Das wäre wiederum ein Problem des Versorgers, nur dieser hat ihnen eine Leistung zugesagt - und diese auch nur als Verrechnungsgröße und niemals als direkte Lieferung bestimmter Ettiketten. Alle darüber hinausgehenden Erwartungen der Verbraucher sind Luftblasen.

Da der Gesetzgeber größten Wert auf die Feststellung legt, daß die Einspeisemodalitäten keine Subvention oder Beihilfe der öffentlichen Hand ist, kann kein Mißbrauch einer solchen vorliegen.

Mangels Vertragskenntnis wirst du das wohl nicht entscheiden können - ich finde ziemlich befremdlich daß du trotzdem sofort ein Urteil fällst.

Auch Buzzwörter ändern an den Lücken nichts.

Ignoriert, da passt es nicht hin.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo,

Wir können durchaus einen "Educated Guess" machen, dass in diesem Vertrag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit genau das festgelegt sein wird, was der Stromkonzern seinen Kunden als Leistung verspricht, nämlich die Art der Stromerzeugung. Dass die absichtliche Nichteinhaltung dieser Verpflichtung verbunden mit der absichtlichen Täuschung seines direkten Vertragspartners durch den Stromlieferanten (der hier defacto nur als Durchleiter aufträte) wäre dann ein Straftatbestand.

Niemand bestreitet, dass man sich als grenzenlos asozialer Egoist benehmen und die Folgen des eigenen Handelns zum Problem Anderer Leute deklarieren kann. Dass manche Leute solche Rücksichtslosigkeit sogar ohne juristische Folgen betreiben können, wissen wir auch (obwohl in diesem Falle der Augenschein nach überwiegender Newgroup-Meinung dagegen spricht). Heiko Hergemöller hatte allerdings sehr Recht mit seiner Bemerkung, dass die deutsche Volkswirtschaft einschließlich der hiesigen Arbeitsplätze vor allem unter solchem Sozialschmarotzertum leidet. Dein Widerspruch dagegen war ein wenig voreilig.

Also det det Janze a) technisch möglich und b) absurde Ressourcenverschwendung wäre, hamwa nu jeklärt, obwohl es dazu eines Inschenörs wahrlich nicht bedurft hätte. Jetzt reden wir über wirtschaftliche und soziale Komponenten, um die es dem OP - wie ich immer noch mutmaße - in Wirklichkeit ging, und die Themen sind in der de.soc.* Hierarchie besser uffjehoben. Deswejen wieda ßurück
FUp -> de.soc.wirtschaft
Gruß
--
Da wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Wolfgang,

Kennst du die Verträge, bist du Jurist oder vermutest du das nur?

Vor weiterer unötiger Entrüstung empfehle ich dir die beiden folgende Links:
http://www.stadtwerke - bochum.de/index/geschaeftskunden/strom_geschaeftskunden/oekostrom.html (stellvertretend für viele andere)
"Der Ökostrom für Bochum stammt aus Österreich. Er wird dort ausschließlich umweltschonend aus Wasserkraft hergestellt.."
http://www.veoe.at/190.html?&L=0 (Importe & Exporte 2003 (PDF))
"Physikalisches Austauschsaldo mit Deutschland 2003: -6.049,1 GWh"
Im Klartext: Österreich kann Ökoverbraucher in Bochum nicht versorgt haben, es hatte als Nettoimporteur (23,6% seines Bedarf) keinen Strom dafür übrig. Jede kWh aus Wasserkraft die rechnerisch nach Bochum verkauft wurde, mußte unmittelbar durch anderweitige Importe ersetzt werden.
Osterreich funktioniert damit für deutsche Verbraucher als gigantische Stromwaschmaschine, die billigen Strom aus beliebigen Quellen in teueren Ökostrom verwandelt.
Unsere Versorger tut sehr gut daran, das Thema nicht allzuhoch aufzuhängen, jemand auf Suche nach Schmarotzer könnte urplötzlich viel mehr finden als ihm lieb wäre.

Das Vorhaben so zu gestalten daß es rechtlich und technisch so reibungslos abläuft wie die großen Vorbilder, ist kein wirtschaftliches Problem -> ignoriert
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Siegfried Schmidt wrote:

Von Fachkenntnissen bist du nicht besonders geplagt.
Deine Ausführungen erinnern mich fatal an das, was ich in der Wirtschafts- gruppe von den Volxwirtschaftlern zu Lesen krieg, die alles mit Durch- schnittlichkeit abfertigen, wirklich _alles_ .
Hinweis: In Österreich gibt es hohe Berge mit Seen drin. Diese Seen werden für Pumpspeicherkraftwerke verwendet. Das Hinaufpumpen geschieht mit billigem Strom, das Entleeren geschieht mit sauteurem Strom bei Spitzen- bedarf (in Bochum).

vergiß es!
Servas
--
das smiley ist im header verborgen


Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Franz,

So kenne ich dich gar nicht, hat dich das so berührt, daß du einen Vollquote hinlegst?

Es tut mir ja leid, aber der Schnitt in der Strombilanz des Versorgers ist das einzige, was der Ökokunde nachprüfbar für sein Geld erhält. Eingefärbter Strom ist noch nicht üblich.

Umso schlimmer, du wirst gutgläubigen Kunden den per Wasser gespeicherten Atomstrom aus dem Osten doch wohl nicht ernsthaft als "umweltschonend aus Wasserkraft hergestellt" verkaufen wollen?
Denn wie der Zufall will, sind die großen Speicherkraftwerke wie Kaprun auch Pumpspeicher, was da vollökologisch im Moserboden plätschert hat zum Teil schon mal Strom verbraucht - und das sicher vom billigsten.

Bevor dein Nationalstolz durchgeht: at hat vollkommen Recht wie es seine Anlagen nutzt - es wäre bescheuert die aufwendigen Anlagen nicht bestmöglich zu versilbern.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Siegfried Schmidt wrote:

vielleicht hab ich das Löschen vergessen :-)

Jo eh, aber die Zeitschiene machts. Das Tröpflein plätschert, wann es ihm gefällt, die Hausfrau aber schaltet den Touster zu einem andern Zeitpunkt ein und produziert Lastspitzen.
Ein jeder LKW-Verteilerfahrer kennt die Sorgenfalten des Disponierers in der Spedition. Es reicht nicht, wie ein Bankfuzzi die Päckchen zu saldieren, sie müssen im richtigen Moment vom einen Ort abgeholt, dann gelagert und im andern richtigen Moment abgeliefert sein. Leider kann die Spedition nicht dran verdienen, die Päckchen so lang wie möglich zu lagern, so wie das die Banken unverschämterweise tun.
Noch schlimmer ist das mit dem Strom, da geht fast gar nix mit Lagerung. Er muß erzeugt werden, wenn er gebraucht wird. Unglücklicherweise sind Bankfuzzies die wichtigsten Entscheidungsträger bei der Dimensionierung der elektrischen Anlagen geworden.

Wir reden aneinander vorbei. Es geht gar nicht um den Nationalstolz sondern um die Dispo. Deswegen mache ich mich auch über die Windmühlen lustig, die sollen den Wind mahlen und sonst a Ruh geben.

MfG
--
das smiley ist im header verborgen


Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Franz Glaser (KN) wrote:

Banken verdienen nicht am Lagern, sondern am Ausreichen. Einlagen kosten die Bank.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Siegfried Schmidt schrieb:
[Berechnung]

Und noch besser zusammengefasst: Bei vielen Anbietern werden nicht entsprechend der Kundenzahl die Generatorleistungen von Ökostrom erhöht, sondern der Ökostromanteil bei normalen Stromkunden reduziert, um diesen Ökostromkunden zu verkaufen. Dafür ist der Preisunterschied auch eher gering.

Das muß nicht Österreich sein, auch jede Stadtwerke, die ein paar Ökostromeinspeiser haben, können ohne Bedenken die so erzeugte Leistung an Ökostromkunden verkaufen, die übrigen Kunden haben dann keinen kleineren Anteil an Ökostrom.

Gibt es Firmen, die den Kundenbedarf *zusätzlich* an Ökostromkraftwerken installieren? Wo also ein Anbeiterwechsel wirklich was bewirkt? Bei den Angeboten von verschiedenen Stadtwerken bin ich skeptisch. Greenpeace-Energie scheint mir vertrauenerweckender (obwohl ich nichts handfestes darüber gelesen habe). Letztere sind bei unserem Verbrauch auch nur 4,- EUR pro Monat teurer (fast nur die Grundkosten), als unser aktueller Stadtwerke-Normaltarif.
Wenn es nicht wirklich den Anteil an der Stromerzeugung ändern, dann zeigt ein solcher Wechsel wenigstens, daß Bedarf in der Bevölkerung da ist und Strom nicht nur über den Preis verkauft wird (Stichwort: Laufzeitverlängerung von AKWs).
Ciao Dschen
--
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Dschen Reinecke schrieb:

NaturEnergie Gold
Der Verein EnergieVision e. V. hat NaturEnergie Gold mit dem Gütesiegel "ok-Power" ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Gütesiegels steht die Garantie, dass ein so ausgezeichnetes Stromprodukt auch zu einer Umweltentlastung führt. Hierzu muss jeder Anbieter (durch den Verkauf des Stromproduktes) den Neubau von Kraftwerken auf regenerativer Basis nach quantifizierten Mindestbedingungen fördern.
Aus: http://www.naturenergie.de/pages/inhalt/produkte/zertifizierung.htm
Gruß
Marc
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Siegfried,
Siegfried Schmidt schrieb:

also ich denke, da kann man geteilter Meinung sein. Ich sehe ehrlich gesagt nicht so recht ein, welchen Sinn die Ttigkeit z.B. der Makler und Hndler hat, auer Waren gnstig einzukaufen und teuer zu verkaufen, oder bei Maklern: das Produkt nahezu ohne eigenes Risiko vom Anbieter an den Kunden weiterzugeben. Ebenso prinzipiell der Handel allgemein, Einzelhandel mal ausgenommen, denn wer mchte schon eine Tonne Mehl oder zwanzig Kisten Limonade zu Hause bunkern. Dass dann allerdings noch mehrere Zwischenhndler nochmal dafr mitverdienen mchten, dass sie die Ware am Wareneingang entgegenehmen und am Warenausgang zum hheren Preis weitergeben, halte ich nicht fr allzu sinnvoll. Den Extremfall stellen dabei vermutlich die MLM-System dar, bei denen eigentlich alle nur noch an der Weitergabe an die nchstniedrigere Ebene verdienen mchten.
Das alles halte ich fr Ressourcenverschwendung in jeder Hinsicht. Vermutlich stehe ich mit dieser Meinung ziemlich alleine da und das ganze ist nun inzwischen auch extrem OT, aber ich musste es jetzt einfach mal loswerden ;-)
[...]

ciao
Marcus
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
On Sat, 20 May 2006 23:37:53 +0200, Marcus Woletz

Der zweistufige Handel (Groß/Einzelhandel) hat sich in vielen Bereichen als besonders effizient erwiesen.
Meinst du, ein Einzelhändler will bei 500 Herstellern bestellen oder jeder Hersteller 10000 oder mehr Einzelhändler beliefern?
Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
mit Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Marcus Woletz wrote:

Der Händler ist doch irgendwie zwischen Hammer und Amboss. Er hat den ganzen Ärger mit Kunden und mit Lieferanten, wobei ja gelegentlich bei beiden mal einer pleite geht. Und nicht jeder hat eine Fallschirmfabrik und damit nur wenige Kundenreklamationen.
Ich geb dir allerdings Recht, dass sehr schnell eine Schmerzgrenze erreicht ist. Etwa bei Händlern, die nichts tun, ausser Hand aufzuhalten. Geschützt durch Protektionismus, technische Handels- hemmnisse, Monopole, Kartelle und Kontingente. Wie in der Schweiz so üblich. Zum Glück in abnehmendem Masse. Aber noch immer gibt es Leute, die offiziell "Sofaimporteure" heissen, da sie Kontingent- inhaber sind und lediglich dieses "vermieten". Die sitzen dann auf dem Sofa und zählen Geld. Etwa in Zusammenhang mit Wein, Wurstwaren usw. Technische Handelshemmnisse werden eher beim Automobilhandel ausgenutzt. Marktwirtschaft ist so nicht mehr möglich. Beispiel: Schott-Filtergläser sind in de deutlich billiger. Die Händler dürfen sie aber nicht zu diesen Preisen in die Schweiz schicken, sie müssen einen höheren Preis verlangen und die Differenz an den schweizer Importeur abliefern.
--
mfg Rolf Bombach


Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Marcus Woletz wrote:

Von Ahnung bist du nicht besonders beleckt.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Hallo Franz,
Franz Glaser (KN) schrieb: [...]

aha, und? War's das? Warum lsst Du mich ahnungslos?
ciao
Marcus
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Marcus Woletz wrote:

warum soll ich mir µhe machen?
--
das smiley ist im header verborgen


Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.