Tesla Model S

Im Jahr 2012 kommt das Tesla Model S auf die Strassen, welches in der Oberklasse die Konkurrenz vor sich hertreiben wird. Die Konkurrenz,
welche es bisher gerade mal geschafft hat in wenigen Modellen hecktisch zusammengeschusterte Hybridantriebe anzubieten. Tesla ist denen mit dem reinen Elektroauto Modell S mindestens um 5 Jahre im Voraus:
In 5,7 Sekunden von 0 auf 100km/h Akku nach Wunsch fuer 255km, 370km oder 480km Reichweite Schnelladung in 45 Minuten Slim-Line-Batterie mit gaaanz tiefem Schwerpunkt im Fahrzeug Fertigung 20.000 Stueck pro Jahr
http://www.teslamotors.com/de_DE/models

http://vimeo.com/18614767

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Am 23.07.2011 09:40, schrieb Martin Kobil:

Damit ist der Schwachsinn klar: Gewicht so um die anderthalb Tonnen benötigen um die 180 PS, um solche Beschleunigungen zu realisieren.
Also rund 140kW aus Akkus !!!
Dann warte ich lieber auf die "Gurken" der anderen Hersteller, die fünf Jahre zurück sind, aber dann realistischere Modelle anbieten.
Für die deutsche Praxis reichen 50PS locker aus. Damit wird der Akku deutlich billiger und langlebiger.
Alfred.
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Alfred Gemsa:

Die Größe käme bei thermisch arbeitenden Maschinen hin bei Elektromotoren, die sofort über volles Drehmoment verfügen, liegt der Wert doch geringer.
Wer mal das Glück hatte, mit einem Citroen AX electrique ein Ampelrennen gegen einen Golf GTI zu fahren, weiß, dass der Citroen auf den ersten 30 Metern trotz der nur 18kW starken Maschine echte Sprinterqualitäten hat.
Falk D.
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On 07/23/2011 11:54 AM, F@lk D_&&ert wrote:

Um mal ein paar Zahlen zu haben:
Untere Grenze fr die Leistung: 100km/h sind 27.77m/s. 1500kg bei 27.77m/s haben eine Energie von 1/2 * m * v^2 = 578703 Ws = 578.7 kWs. Wenn man die in 5.7s erreichen will, braucht man also im Mittel 100kW, ohne Verluste zu bercksichtigen.
Tatschlich braucht man auch ohne Verluste mehr Spitzenleistung, denn bei geringen Geschwindigkeiten wird man die Leistung nicht auf den Boden bringen knnen, weil die Rder durchdrehen (denn: P = F * v, bei kleinen Geschwindigkeiten braucht man fr hohe Leistung also sehr sehr hohe Krfte)
Anderes extrem: Mit konstanter Beschleunigung beschleunigen. 27.77m/s in 5.7s erreichen braucht eine konstante Beschleunigung von 4.87m/s^2 - ungefhr 1/2 g (was nebenbei bemerkt ganz schn sportlich ist fr die Reifen) Die Kraft, die dazu ntig ist, ist 1500kg * 4.87m/s^2 = 7300N. Im Stillstand braucht man dafr keine Leistung, bei 15m/s sind es 7300N * 15m/s = 109kW, bei 27.77m/s sind es 203kW.
140kW Spitzenleistung knnen also durchaus hinkommen.

In Wirklichkeit wird Tesla die 5.7s erreichen, indem sie bis zur maximalen Leistung mit allem beschleunigen, was die Reifen hergeben - also ca. 1g = ca. 10m/s^2.
Wenn ein Wagen wie der Citroen AX electrique also beispielsweise 18kW htte, 1000kg wiegt, also 10000N zur Beschleunigung mit 1g braucht, ist es kein Wunder, dass er auf den ersten paar Metern bzw. bis zu 1.8m/s 6.5km/h im Ampelrennen deutlich vorne liegt :)
Bei hheren Geschwindigkeiten braucht man dann deutlich mehr Leistung, um so hohe Beschleunigungen durchzuhalten.
MfG, Heiko
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Heiko Rossmann wrote:

Es ist ja auch ein amerikanisches Auto, da muss es an der Ampel imposant quietschen :-)
[...]
--
Gruesse, Joerg

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Mit dem passenden Soundchip ist das auch bei Kleinwagen kein Problem... Gruss Harald
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Am 23.07.2011 12:22, schrieb Heiko Rossmann:

Du berücksichtigst da vor Allem nicht den Luftwiderstand, der je nach Fahrzeuggestaltung schon bei niedrigen Geschwindigkeiten durchaus erheblich sein kann.

Richtig.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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Erhard Schwenk wrote:

Er schafft das wohl tatsaechlich:

http://www.youtube.com/watch?v=AY-EhnWzcg8

Selbst wenn man mit einem Sportwagen hinterher zischt kann ein Tesla ganz schnell kleiner werden, ist allerdings bei 200km/h elektronisch abgeregelt:

http://www.youtube.com/watch?v=AY-EhnWzcg8

--
Gruesse, Joerg

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Wo darfst du das in den USA denn ausfahren?
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Martin Kobil wrote:

In Utah auf der I-15 gibt es zwei Streckenabschnitte mit 80mph Begrenzung. Vermutlich wird der Sheriff bei ein paar Meilen drueber ein Auge zudruecken. Aber man faehrt den Tesla ja auch in Europa. Der Ingenieur eines EU-Kunden hatte mal einen leihweise gehabt, war echt begeistert. War in Skandinavien, da darf man auch nur 130km/h aber wenn's juckt kann man damit nach Deutschland duesen.
--
Gruesse, Joerg

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Am 23.07.2011 22:45, schrieb Joerg:

Mit 200 den Elzer Berg rauf, mal sehen wer eher oben ist :-)
Butzo
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Nehmen wir mal an deine 140kW stimmen.
Ich kenne jetzt die Kapazitaet des kleinen Akkus (255km Reichweite) vom Model S nicht, aber ich schaetze ihn auf 50kWh. Ein typischer Li- Akku hat eine Dauer-Lade/Entladekapazitaet von 3C. Damit kannst du auf *Dauer* diesen Akku mit 150kW belasten.
==> Deine 140kW fuer 5,7 Sekunden sind nichts, aber auch gar nichts fuer dieses Auto..
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Am 23.07.2011 12:54, schrieb Martin Kobil:

Das will ich nicht in Abrede stellen.
Aber wenn das Benzin ausgeht, halte ich Geschwindigkeiten über 120km/h und Leistungen über 50 PS (der Wert ist diskutierbar) für fern jeder Realität.
Tesla passt in die Sparte "Ich mache was technisch geht" und "Gib Gas, ich will Spass". Diese Zeiten sind aber bald unwiderruflich Vergangenheit, und insofern ist Tesla heute schon ein Dinosaurier (zumindest für ein breiteres Publikum). In der Zukunft werden andere Konzepte überleben.
Drei-Liter-Autos gab's schon mal in den 50er Jahren:
Messerschmidt Kabinenroller Heinkel Goggomobil usw.
Das sind Autos, zwar von gestern, aber dem tatsächlichen Bedarf angepasst: Die Mehrzahl der Autos fährt, mit einer Person besetzt, täglich unter 30 km oder so. Für den Urlaub gibt's die Bahn.
Alfred.
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Alfred Gemsa:

Seit über hundert Jahren ist die schädliche Wirkung von Tabak und Alkohol bekannt, aber die Genussverweigerung konnte sich nicht durchsetzen. Beim Auto wird einfach der Energieträger substituiert und weitergemacht.
Falk D.
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F@lk Dµ_&&ert wrote:

Geht doch beim Tabak auch schon laengst :-)
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, "F@lk Dµ_&&ert" schrieb:

Mal abgesehen davon, daß nichts "sich durchsetzt", sondern Vorteile für die Allgemeinheit immer _von Handelnden_ gegen die (üblicherweise kriminellen) Profitinteressen einer Minderheit erzwungen werden müssen...

... es gibt kein verfügbares Substitut, insofern ist dabei nichts "einfach".
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Ah ja, das Politbuero entscheidet mit eiserner Faust, hatten wir schonmal, funktionierte erwartungsgemaess aber nicht.

Klar geht das. Schon vor 30 Jahren hatte mal ich ein propanbetriebenes Auto gefahren, Toyota Celica. Allerdings mit NL-Zulassung (ich wohnte da), in Deutschland gab es das damals irgendwie noch nicht. Hier (USA) fahren grosse Busse oft mit Erdgas.
Die dazu noetigen Umbauten am Fahrzeug sind nicht so besonders anspruchsvoll. Beim Toyota ging ein wenig Kofferraumplatz verloren, kam man aber drueber.
--
Gruesse, Joerg

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Was leider zu wenig ist, denn in den 50 kWh-Akku des Tesla S passt noch nicht einmal ein Zehntel der Energiemenge hinein, die in den 60l-Tank eines VW Golfs passt.

Warum? Je nach eingesetztem Energieträger kann man auch zukünftig ohne schlechtes Gewissen Gas geben und Spaß haben.

Ja, dem Bedarf von vor 50 Jahren. Heute würden solche Autos schon wegen der fehlenden Sicherheitsmerkmale gar keine Straßenzulassung mehr bekommen.

Die Mehrzahl der Autos fährt aber auch gelegentlich mal wesentlich weiter. Und selbst wenn Langstreckenfahrten nur 10% aller Fahrten ausmachen, ist allein das schon ein Grund, statt eines ausschließlich für die Stadt geeigneten Kleinstwagens ein universeller verwendbares Fahrzeug zu kaufen.

Da wo ich seit 14 Jahren Urlaub zu machen pflege (Schleswig-Holstein, auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof irgendwo in der Pampa zwischen Flensburg und Kappeln), kommst du mit der Bahn nicht weit. Der nächste Bahnhof ist 6 km entfernt und die Züge fahren nur einmal pro Stunde. Einen Bus vom Feriendomizil zum Bahnhof gibt es keinen (Ausnahme: ein Schulbus, aber der verkehrt nur morgens und am frühen Nachmittag und in den Ferien gar nicht). Zum Strand und zu vielen anderen touristisch interessanten Zielen gibt es keinerlei öffentlichen Nahverkehr (Ausnahme: Taxi, aber damit ist die Urlaubskasse schneller leer als der Urlaub dauert). Und natürlich fahren auch fast alle Einheimischen hier mit dem Auto zur Arbeit.
xpost de.sci.ing.elektrotechnik, fup2 de.etc.fahrzeug.auto
Gruß
Michael
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Michael Landenberger schrieb:

Willst du möglichst viel Energie spazieren fahren und dabei möglichst viel davon verbrauchen oder möglichst weit kommen mit möglichst wenig Energie? E-Antrieb ist sicher 5x effizienter als Benziner; dein Argument ist keins.
--
mfg Rolf Bombach

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Ob das Benzin ausgeht oder nicht tangiert den Tesla nicht, er laeuft mit Strom. Am besten mit regenerativem Strom von der Photovoltaikanalage auf seinem Garagendach oder mit Strom von einem Windrad.
Und die Leistung eines Verbrennungsmotors kannst du nicht mit der Leistung eines Elektromotors vergleichen. Weil der Elektromotor z.B. im Tesla S vielleicht eine von mir geschtzte Nennleistung von 70kW hat, um die abgeregelte Hoechstgeschwindigkeit von 200 km/h dauerhaft zu erreichen. Die 140kW macht er sicherlich nur kurzfristig zur Beschleunigung.
Und energetisch gesehen ist es bei einem Elektroauto sowieso nahezu egal, ob er die 0 auf 100km/h in 20s oder in 5s schafft, er braucht nahezu die gleiche Energie dafuer. Dass der Elektromotor dann anstatt einer Nennleistung von vielleicht 20 kW eine von vielleicht 80 kW hat, spielt energetisch auch eine untergeordnete Rolle, weil Elektromotore sehr energieeffizient sind. Da entspricht die abgegebene Leistung an der Welle nahezu der elektrisch aufgenommenen Leistung. Das darf man wirklich nicht mit den ineffizienten Verbrennungsmotoren vergleichen, bei welchem die absoluten Verluste mit der Nennleistung deutlich ansteigen.

Elektroautos am anderen Ende des Tesla S machen das Gleiche. Der Mitsubishi I-Miev hat einen Akku von 16 kWh und einen Motor mit 49kW. Und oh Wunder, da stecken genauso die 3C drin wie beim Tesla S.
Und wenn du eine groessere Reichweite und damit einen groesseren Akku haben willst, dann faellt sozusagen als Abfallprodukt eine bessere Beschleunigung heraus. Wie gesagt, hoehere Nennleistungen von Elektromotore erhoehen kaum den Stromverbrauch.
Wenn es in Zukunft preiswertere, kleinere und leichterer Akkus geben wird, dann werden die Akkus in den Elektroautos auch groessere Kapazitaeten haben als jetzt. Und diese Elektroautos werden alle brachiale Beschleunigungswerte haben. Da willst du um nix in der Welt mehr einen lahmen Verbrenner haben, an dem man auch noch die Gaenge hochroedeln muss.

Kann sein, dass es in Zukunft andere Konzepte geben wird. Vielleicht die von mir in einem anderen Beitrag genannten Kleinstwagen mit Elektroantrieb, wie z.B. der Mia electric.
Aber warum sollte man keinen Spass am Autofahren haben?
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