"Martin Kobil" schrieb
das nennt sich GlasCockpit und ist Flugzeugen mehr als normal.
"Martin Kobil" schrieb
das nennt sich GlasCockpit und ist Flugzeugen mehr als normal.
"Marc Freyer" schrieb
haben die Franzosen auch schon im Auto
Ja, leider ...
vG, der einen ?Uhrenladen? immer noch übersichtlicher findet
IMHO kein gutes Beispiel. Es genuegt ein Ortsausgang auf einer Landstrasse mit nennenswerter Steigung, irgendwo im Mittelgebirge. Mit einem untermotorisiertem Fahrzeug roedelt man den Rest des Berges mit 55km/h im 3.Gang hoch. mit einem besser motorisierten beschleunigt man zuegig, schaltet hoch und faehrt unterm Strich deutlich sparsamer.
Deine Begrifflichkeit von "Widerstaenden" ist dabei weder richtig, noch hilfreich, es geht um Arbeit/Energie bzw Leistung:
Bei geeignetem Reifendruck vernachlaessigbar.
in den meisten Faellen wo in der Praxis mangelnde Leistung spuerbar wird, wenig relevant. Andererseits ist das der Punkt, an dem die meisten Leute ihre Vorstellungen von "ausreichender" Leistung naiv ansetzen: die Leistung, die sie fuer die von ihnen postulierte allgemein zu verordnende Hoechstgeschwindigkeit ansetzen.
das ist der Punkt. Der Begriff "Widerstand" ist dafuer allerdings unangemessen. Widerstand verbraucht Energie. Bei einer Steigung geht es darum, potentielle Energie aufzubauen, die man beim bergabfahren ja wiederbekommt. Dennoch, die Arbeit dazu muss an der Steigung erstmal verrichtet werden, und dazu ist Leistung notwendig.
den Begriff "Beschleunigungswiderstand" gibt es nicht. Das Problem ist, dass nur die Leistung, die nach dem Abzug der oben genannten Punkte noch uebrig bleibt, zur Beschleunigung genutzt werden kann.
Nein, man muss genuegend Leistung haben, um neben dem Ueberwinden der Widerstaende auch Arbeit verrichten zu koennen.
Wolfgang
Wolfgang May schrieb:
Kannst du mir mal erklären, wie man ohne Arbeit zu verrichten in Bewegung einen Widerstand überwinden kann?
Siegfried
Im Flugzeug hast du einen Co-Piloten, zumindest in Verkehrsmaschinen, keinen Gegenverkehr, keinen Querverkehr, keine Fussgänger, keine Fahrzeug vor dir.
Da ist es kein Problem wenn du dich für etliche Sekunden mit einem Bedienelement befassen musst.
Im Strassenverkehr ist es recht gefährlich den Blick für ein paar simple Bedienungen abwenden zu müssen um die Felder des Touchscreens zu treffen. Das Teil im Auto ist wohl das schlechteste was einem einfallen kann. Die Bedienung der während Fahrt nötigen Elemente *muss* mit ertastbaren Schaltern funktionieren, die höchstens einen Kurzen Blick in die Richtung erfordern.
Harald
Da wuerde ich nicht so sicher sein:
Vor allem werden so gut wie alle kommerziellen Fluege im Instrumentenflug (IFR) geflogen. Da ist Rausgucken eher optional, bis auf die allerletzten Minuten vor der Landung wo man spaetestens in der vorgeschriebenen Mindesthoehe die Landebahn sehen muss oder andernfalls durchstarten muss.
Die Kroenung waere Touch Screen an einem Motorrad :-)
Wenn sie schon alles mit Display machen muessen, warum wird das nicht wie bei Cadillac getan? Da sitzt so ein japanisches Laminat-Display in der Windschutzscheibe und man muss nicht mehr runter aufs Armaturenbrett gucken. Sieht ungefaehr so aus:
Das mehr an Drehmoment nützt wenig wenn man mehr Leistung braucht, z.B. bei Fahrten auf der Autobahn oder an Steigungen.
"Harald Hengel" schrieb
Nunja, für Dich ist es sicherlich ein Problem Dich mit dem Display eines Citroen Picasso zu beschäftigen.
Aber andere haben Abitur, bei denen geht das.
Am 24.07.2011, 22:41 Uhr, schrieb Wolfgang May =
:
Nur ein besonders deutliches.
Dort hast du halt 2 nennenswerte Anteile, die sicherlich in dem Moment =
betragsm=E4=DFig die gr=F6=DFten darstellen: Beschleunigung eine Steigun= g hoch. =
Also gleichzeitig "Gewinn" von nennenswert E_kin und nennenswert E_pot.
Das mit dem sparsamer w=FCrde ich so nicht unterschreiben. Denn f=FCr ei= n =
"unterm Strich" z=E4hlt die Bilanz =FCber alle Streckenabschnitte.
Letztlich geht's aber IMHO beim Beschleunigen bergauf nicht um =
"sparsamer", sondern darum, dass auch diese Fahrsituation so komfortabel= =
sein soll, wie alle anderen auch. Ein Otto-Motor r=F6hrt m=E4chtig bei 6000 RPM, w=E4hrend er bei z.B. bei= m =
Beschleunigen bis auf 2000 RPM durch die D=E4mmung quasi nicht weiter =
auff=E4llt. Auch aus dem Grund wollen "die Leute" Verbrennermotoren, die= in =
der Spitze deutlich =FCbermotorisiert sind. Sie nutzen eh nur das =
Drehzahlband bis sagen wir ca. 3000 oder 4000 RPM bei einem Otto-Motor =
bzw. 2500 oder 3000 RPM in einem Diesel. Und um dort (bei halber =
Nenndrehzahl) z.B. 20 kW Unterschied zu haben, hei=DFt das in P_max dann= =
schnell mal 40 kW Unterschied. Also mal eben 54 PS mehr in der =
Datenblattangabe. Nur so kann ich mir auch erkl=E4ren, dass in USA (nied= rige =
Geschwindigkeiten) solche PS-starken Autos verkauft werden (Auswahl der = =
angebotenen Motorisierungen durch den Hersteller), obwohl das keiner =
richtig nutzen kann.
Dieser Effekt (Lautst=E4rke-Unterschied je nach Leistungsabgabe) ist bei= =
E-Autos weit weniger ausgepr=E4gt. Der Antrieb bringt einfach Nennleistu= ng, =
aber wie in einer Stra=DFenbahn wird halt nur das Sirren mal kurz etwas = =
pr=E4senter. Insofern kann ich mir dort schon vorstellen: Die Kunden =
beschleunigen dort auch wirklich mit P_max. Und das kann deutlich =
niedriger ausgelegt werden als bei Verbrenner-Motoren. Und f=FCr E-Antri= ebe =
(um zum Thema zur=FCck zu kommen) entf=E4llt auch weitgehend die =
Wirkungsgradabh=E4ngigkeit von der Drehzahl.
Es ist ingenieur-deutsch f=FCr die Komponenten des Fahrwiderstands:
In der Situation des beklagten Leistungsmangels (also beim starken =
Beschleunigen, ggf. bergauf) h=E4ufig ja, sonst nein.
Ausnahme: auf dt. Autobahnen. ;-) Z.B. als Beschleunigen von vorher 130 = =
km/h auf 180 km/h (knapp eine Verdoppelung der kinetischen Energie). =
*Dort* braucht man m=E4chtig Leistung, wenn man das fix hinkriegen will.= =Neben dem Gewinn von E_kin spielt hier eben auch betragsm=E4=DFig der =
Luftwiderstand eine Rolle.
Die Fahrzeug-Ingenieure rechnen dieses "Arbeit verrichten" halt auch in = =
eine Kraft (einen "Widerstand") um, und haben damit 4 Komponenten, die =
alle gleich hei=DFen. An sich sind die Widerst=E4nde also erstmal Kr=E4f= te, wie =
man hier in dem Diagramm gut sehen kann:
Arbeit gegen Steigungswiderstand (erzeugt E_pot) und =
Beschleunigungswiderstand (erzeugt E_kin) bedeuten Energiezuwachs. Beim = =
Bergabrollen oder Ausrollen =E4ndert sich das Vorzeichen, und die kommen= =
quasi als Guthaben zur=FCck. Vielleicht st=F6rst du dich deshalb am Begr= iff =
Widerstand, denn nun ist es pl=F6tzlich kein Widerstand mehr, sondern et= was =
unterst=FCtzendes. Dann kann man die Energie =FCber Reibung (Luft, Reife= n, =
innermotorisch) abbauen: sparsamkeitsf=F6rderlich durch Ausrollen (da ko= mmt =
wenigstens noch ordentlich Strecke raus, quasi ohne weiteren =
Energieeinsatz) oder weniger f=F6rderlich durch Bremsen.
Ralf
Am 24.07.2011, 22:02 Uhr, schrieb Marc Freyer :
Das sind bisher mehrheitlich reine Displays. Die eigentlichen =
Bedienelemente (Taster, Kn=F6pfe, Hebelchen, Drehkn=F6pfe) sind da drumr= um und =
noch mechanisch ausgef=FChrt.
Sieht man das auch z.B. in einem A380:
Taster/Tastaturen/Controller nur noch als Software-Touch-Elemente zur =
Verf=FCgung stehen w=FCrden.
Hier kommt dann wirklich f=FCr kleine Flugzeuge was mit Touch-Funktion a= uf =
den kleinen Zusatz-Displays, aber es ist ein kleiner Ansatz, und kein =
alter Hut oder "mehr als normal":
vor sich, wie halt ein Tablet-PC:
virtuelle Software-Bedienelemente.
F=FCr mich ein Ausdruck dessen, dass an der Stelle mehrheitlich IT-Leute= =
dieses Auto mitgestaltet haben. In der Prototyp-Entwicklung ist das Zeug= =
halt unheimlich praktisch, weil sehr variabel durch neue Software =
=E4nderbar, und das wiederum kann man sch=F6n in ein System f=FCr =
Versionsverfolgung und =C4nderungsmanagement einbinden. Sowie in =
Simulationen/Software-Modelle zu den restlichen Teilen des Autos.
Indem sie das direkt in die fertigen Autos =FCbernehmen w=FCrden, k=F6nn= ten z.B. =
Hardware-in-the-loop-tests drastisch verk=FCrzt werden, weil viel Hardwa= re =
eben in diesem Tablet-PC zusammenf=E4llt. Ob diese virtuellen Taster abe= r =
dann im fertigen Auto von den Nutzern wirklich so toll zu bedienen sind,= =
lass ich mal au=DFen vor. Schon Sonneneinstrahlung, Verspiegelung und =
Blickwickelabh=E4ngigkeit kann einem das bei normalen Notebooks ganz sch= =F6n =
vermiesen, bei Tablet PCs ist's vielleicht etwas besser.
Kinderkrankheiten (oder prinzipbedingte Schw=E4chen) bleiben dort, z.B.
und Softwarelogik dahinter) muss halt auch auf lange Sicht (sagen wir =
15-20 Jahre) gegeben sein, sowie nat=FCrlich im t=E4glichen Einsatz ==FCberzeugen. Da k=F6nnen sie nicht Consumer-Electronic-Ma=DFst=E4be ans= etzen wie =
sonst bei Tablet-PCs, Handies und mobilen GPS-Ger=E4ten. Hoffentlich =
bedenken sie diesen doch recht fundamentalen Unterschied.
Ralf
"Martin Kobil" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@k27g2000yqn.googlegroups.com...
...bei 110.000.-- für den Roadster - ein richtiges Produkt für den Massenmarkt.
Am 25.07.2011, 02:39 Uhr, schrieb Joerg :
Ein Head-Up Display k=F6nnen sie ja noch ziemlich sp=E4t (und ggf. optio= nal) =
in der Entwicklung integrieren.
Notfalls in so einer einfacheren Version wie bei PSA:
Am 25.07.2011 10:49, schrieb Ralf Koenig:
8 Jahre Lebensdauer reichen, dann ist der Akku Schrott und der Restwert des Autos ist Null. Und wenn der Restwert für den Verkäufer Null ist, weil der Käufer das Auto nur geschenkt nimmt, kann das Auto auch Schrott sein, für den Verkäufer spielt es keine Rolle.Grüße
Enrico
P.S. Ich finde das auch blöd aber darauf wird es hinaus laufen. Wer steckt schon tausende Euro in ein altes Auto?
Am 25.07.2011, 10:49 Uhr, schrieb Ralf Koenig :
Hier sieht man das mal im Tesla Model S Alpha model:
Ralf
Dir scheint es an ausreichender Bildung zu fehlen, nicht einmal verstehend lesen kannst du.
Harald
Hallo Martin Kobil, Du schriebst am 23.07.2011 21:56
wie auch andere schon geschrieben haben der letzte Schrott und gefährlich dazu.
Gruß Werner
Separates Glas wie beim Teleprompter? Das ist bei Fahrten gegen sdie Sonne nicht so der Hit.
Hallo Joerg, Du schriebst am 25.07.2011 02:39
Gruß Werner
Acht Jahre nennt Ihr alt? Eine Kollegin hat selbst in einen fast 15 Jahre alten Toyota einen Austauschmotor reinsetzen lassen. Haette ich auch getan weil das Auto ansonsten noch topfit war. Mein derzeitiges Auto ist 14, das meiner Frau 15, und beide Fahrzeuge fahren so wie zu Anfang.
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