Warum eigentlich neue Leitungen bei alternativen Energiequellen?

Am Thu, 02 Aug 2012 13:11:44 +0200 schrieb Heinz-Oskar Mueller:


Krümmel und Brunsbüttel sind auch schon seit mehreren Jahren wegen Havarie nicht mehr am Netz.

Die Frage ist doch, wodurch wird die fehlende Leistung ersetzt? Und da hat die Windenergie im Norden und Nordosten deutlich mehr zugelegt, als in den südlichen Bundesländern.
Gruß Lennart
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Jens Fittig schrieb:

Weil die Anzahl und die Leistung dieser Anlagen mittlerweile Größenordnungen erreicht haben, dass in lastschwachen Zeiten regelmäßig zurück gespeist, also ins Übertragungsnetz eingespeist wird. Kommt mal richtig Wind haben wir das Problem auch in laststarken Zeiten. Hinzu kommt, dass die Senke, also die starken Verbraucher, sich südlich ab etwa Frankfurt/M befindet, in dieser Region aber gleichzeitig die Kraftwerke fehlen (KKW-Moratorium).

Stammtischunsinn. Mutter Natur hat durch die Physik dafür gesorgt, dass es in beide Richtungen funktioniert.

Nein.
Weil man Leitungen nicht beliebig hoch belasten kann, der Strom aber trotzdem zum Verbraucher möchte. Will man (n-1) einhalten ist bei ca.65% Feierabend.
VG Jörg
--
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Joerg Bradel schrieb:

Und an dieser Stelle fehlt: "... und versäumt wurde, für die fehlenden Kapazitäten Ersatz zu schaffen".
Richtig, politische Verantwortungslosigkeit in der Hoffnung auf eine spätere Fortsetzung krmininellen Rehgierungshandelns.

Das wiederum dürfte von n abhängen.
(Und rein logisch betrachtet: Nachdem es irgendwo geknallt hat, hat man nicht mehr (n-1), sondern nur noch n. Und spätestens dann sollte man sich schleunigst etwas einfallen lassen für den Fall, daß es nochmal irgendwo knallt. Woraus man zunehmend zu dem Schluß kommt, von vornherein besser gleich (n-x) mit x>1 zu nehmen. Was die Ausnutzbarkeit natürlich noch weiter reduziert.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Hallo,
eigentlich hat man ja zuerst n Leitungen und nach dem Ausfall einer Leitung nur noch n-1.
Bye
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Am Fri, 03 Aug 2012 14:45:13 +0200 schrieb Uwe Hercksen:

So klingt n-x aber plötzlich nicht mehr erstrebenswert ;-)
Lutz
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Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
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Hallo, Uwe,
Du meintest am 03.08.12:

+1
Viele Gruesse! Helmut
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On 2012-08-02 22:28, Joerg Bradel wrote:

Nicht ganz. Die Transformatoren sind darauf ausgelegt
Aus dem Mittelspannungsnetz kommt der Strom und der wird verteilt.
Also wird im Bereich eines Trafos so dimensioniert, daß alle Verbraucher in der Spannungstoleranz liegen.
Also worst Case Szenario, an 200 kVA 20.000 Volt Trafo hängen 40 Einfamilienhäuser und alle bereiten gerade das Weihnachtsessen vor.
Bei Photovoltaik ist es aber genau umgekehr. Juli, Mittag, Sonnenschein, keiner ist zum Stromverbrauchen zuhause, aber 200 kW PV Strom wollen ins Netz.
Das ist der genau umgekehrte Fall für den der Trafo ausgelegt ist, dann kann es zu Überspannungen kommen.
--
Roland Mösl
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Nun stelle ich mir vor, dass es unter den Ingenieuren der Elektrotechnik solche gibt, die bereit sind, solche Problemlagen gerne zu verhindern, indem sie die technischen Anlagen umbauen.
Was wird real gemacht?
K.L.
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On 2012-08-05 16:34, Karl-Ludwig Diehl wrote:

Konkret war ich bei einem Symposium der Salzburg AG zum Thema Smart Grid etwa 2009, wo genau dieses als Beispiel gebracht wurde.
Etwa mehrere Abgriffpunkte bei der Wicklung vom Trafo.
Zum Beispiel
Lokales Netz speist in Mittelspannungsnetz ein Lokales Netz bezieht aus dem Mittelspannungsnetz Strom
Alles kein Kunststück, aber vor 50 Jahren hat eben niemand daran gedacht, daß eine ganze Ortschaft massiv Strom ins Netz speist, oder umgekehrt bezieht
--
Roland Mösl
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Am 09.08.12 14.02, schrieb Roland Mösl:

Wahnsinn - endlich der Durchbruch.
SCNR, V.
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Liest sich so, als sei das erst einmal eine Idee.

Wenn ganze Doerfer und Kleinstaedte ins Netz ein- speisen, darf man die elektrotechnischen Anlagen rasch umbauen. Beauftragungen muessen wohl so- fort vorgenommen werden, d.h. man muss auf das Thema eingestellt sein und wissen, was zu tun ist.
Was genau wird dann gemacht?
K.L.
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On 2012-08-10 15:22, Karl-Ludwig Diehl wrote:

Da war eine sogenannt Lobby für Sonnenenergie, alles extremste Duckmäuser. Wer eine solche Lobby hat der braucht keine Feinde mehr.
Diese Lobby gab 70 GW Photovoltaik als Ausbauziel für die Photovoltik an. Bei der Zahl wird schnell klar wieso man bei einer solchen Lobby keine Feinde mehr braucht, diese Zahlen wurden vom erklärten Photovoltaikfeind Rössler und Röttgen übernommen um den Ausbaukorridor für die PV festzulegen, praktisch die Vernichtung der deutschen PV Industrie.
Deswegen hat man sich über sowas keine Gedanken gemacht, weil man hat ja nicht mit einen schnellen Ausbau gerechnet. Wir haben heute bereits weit mehr als doppelt soviel PV als diese Duckmäuser beschwichtigen wollten.
--
Roland Mösl
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Du deutest damit an, es sollte moeglichst wenig PV auf die Daecher kommen.

Alles seltsam genug. Aber es bleibt bei raschen Aus- bau mit PV die Frage, was zu tun ist:

Die regionalen Netze muessen also veraendert werden. Die Menge der Einspeisungen erzwingt Massnahmen. Welche elektrotechnischen An- lagen sind aufzubauen, damit die Netze mit den neuen Anforderungen harmonieren?
K.L.
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On 2012-08-10 22:29, Karl-Ludwig Diehl wrote:

Diese sogenannte "Lobby" hat 2008 70GW geschrieben. Ich habe 1992 900 GW geschrieben

Da gehören richtige Ausbauziele und Politiker her.
Die ganze Energiewende ist eine einzige Lüge.
1750 TWh thermischer Energieverbrauch bleibt unberücksichtigt, der müßte aber mit 650 TWh Strom ersetzt werden
Das war für mich schon 1992 klar, deswegen nannte ich damals als Ausbauziel 1200 TWh Stromverbrauch von dem 900 TWh solar gedeckt werden.

Also als erstes muß eine Vorschrift kommen, 3 kWh Akku pro 1 kW peak Photovoltaik und zentrale Steuerung der Einspeisung.
--
Roland Mösl
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On 2012-08-11 11:45, Roland Mösl wrote:

Das wäre zwar sinnvoll, würde aber das endgültige Ende der PV bedeuten, weil sich dann nichts mehr damit verdienen lässt. Schließlich ist Profit das einzige Interesse der PV-Betreiber. (Abgesehen davon, dass 3 kWh/kWp viel zu wenig sind.)
--
rs

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On 2012-08-11 11:44, René Schuster wrote:

Keinerlei Ahnung vom Markt.
Laut einer Mc Kinsey Studie wird es zu einem Preisverfall in der Akkutechnik kommen. Etwa 160 EUR pro kWh Akku.
Beim weiteren Preisverfall der Photovoltaik wird man in ein paar Jahren 1 kW Peal PLUS 3 kWh Akku für 1500.-EUR bekommen.
1500.-EUR auf 20 Jahre bei 4% Zinsen und 900 kWh Jahresertrag entspricht 12 Cent pro kWh Eigenkosten.
Na, was zahlst Du denn pro kWh?
--
Roland Mösl
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On 2012-08-11 17:24, Roland Mösl wrote:

In ein paar Jahren. Vielleicht! Du sprichst jedoch davon, dass eine solche Vorschrift "als erstes" kommen muss. Das würde jedoch, wie gesagt, IMNSHO den Tod des PV-Ausbaus bedeuten. Als erstes muss das Zeug um diesen Preis auch tatsächlich verfügbar sein, *dann* kann man über eine entsprechende Vorschrift nachdenken.

Im Juli waren es knapp 16.
--
rs

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On 2012-08-11 22:24, René Schuster wrote:

Welcher Stromanbieter, welches Land, welcher Tarif
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Roland Mösl
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On 2012-08-12 12:45, Roland Mösl wrote:

Tarif DC, Verbrauch ~100 kWh/Monat:
<http://www.kplc.co.ke/index.php?idE
(1 KSh = rund 1 Eurocent)
--
rs

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On 2012-08-10 21:07, Roland Mösl wrote:

Du überschätzt deren Einfluss. Nur Wenige sind derart weltfremd, die meisten PV-Fans sehen das Ziel bei realistischeren 35-50 GW.
--
rs

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