Das wird ausgeschaltet, wenn man es nicht mehr braucht und eingeschaltet, wenn man es wieder braucht. Man muss es - im Gegensatz zu Großkraftwerken - nicht durchlaufen lassen und hat außerdem die Abwärme da, wo man sie brauchen kann und nicht auf der Grünen Wiese, was all die Gebäudeheizungen nach sich zieht.
Die Energieabnahme wird seit etwa 60 Jahren mit Tarifoptimierungen auf Großkraftwerke abgestimmt. Muss eine gleichmäßige Abnahme da wirklich noch überraschen?
die allerdings vernachlässigbar sind gegenüber den Regelverlusten der Großkraftwerke. Die Produktion von "Nachtstrom für Speicherheizungen" ist ja wohl wirklich nicht der große energetische Hit. Außerdem kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass man kleine Anlagen im Teillastbetrieb arbeiten lassen. Genauso, wie es auch modulierende Brenner für Heizanlagen gibt. Wie weit der Aufwand am Ende wirklich getrieben wird, soll der Markt entscheiden. Nicht ich.
Da sehe ich schon einen wesentlichen Fehler in deiner Betrachtung. Du ignorierst die Heizungen völlig. Dort wird aber deutlich mehr Energie umgesetzt, als Strom produziert wird. Das sollte man vor lauter Kampf mit dem Kraftwerksdetail nicht aus den Augen verlieren.
??? Ist Nutzwärme denn keine Energie? Wieso siehst du ausschließlich die elektrische Seite? Selbst wenn du Strom mit 100% Wirkungsgrad produzieren würdest - an den Heizungen würde das nichts ändern. Man bräuchte sie trotzdem noch. Sie würden trotzdem noch die Umwelt belasten. Nach wie vor.
Wo die Sache funktioniert, ist es ja in Ordnung. Aber gibt halt nun mal verdammt viele Flecken, an denen so etwas nicht funktioniert. Wie willst du diese bedienen?
Warum sollte man derartigen Unsinn denn machen? Wenn der Heizkessel zur Erneuerung ansteht, wird stattdessen eine Strom-Wärme-Kopplung eingebaut. Mit Großserienmethoden gefertigt wird so ein Ding nicht wesentlich mehr kosten, als ein konventioneller Heizkessel, der bis an die Grenzen des physikalisch grade noch Machbaren ausgereizt ist. Dann kannst du deine Preisabschätzung ja nochmal überdenken.
Das Problem ist nur, wie kriegt man solche Anlagen in die Großserie, damit sie entsprechend billig werden. Mit einem dafür aufnahmefähigen Markt wäre das wohl mit einfachen Mitteln zu schaffen.
Servus Christoph Müller
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R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:
Moment mal: wer legt das fest? Wieso sollte das so sein? Meine Vorstellung ist das nicht. Markt ist Markt - wenn schon, dann bitte auch richtig.
Sozialismus wollen wie aber nicht, auch nicht mit dem Präfix "Öko-", mithin auch keine Erzeugersubventionen aus ideologischen Gründen. Hast Du im übrigen schon mal was von Opportunitätskosten gehört? Ein kleiner Krauter wird für ein paar Watt mehr oder weniger halt nicht ständig zum Schalter rennen und erst recht nicht eine recht teure (gut, das kann sich ändern) Zählertechnik für preisabhängige Steuerungen installieren, der läßt sein Wasserrad halt laufen und nimmt es lediglich wegen des Wasserstands oder zur Wartung vom Netz, und die Windmüller und Photonensammler können sowieso nichts anderes machen als Voodoo-Zauber zur Wetterbeinflussung. Wer zu hohe Kosten hat, scheidet aus dem Kreis der Anbieter aus, fertig.
Und bei einer Kuppelproduktion wie bei einem BHKW ist der Preis des einen Produktes nicht unbedingt allein ausschlaggebend für die Erzeugerplanung - ist nun mal so.
Das Gegenteil ist der Fall - die können marktgerecht nach Grenzkostenpreisen betrieben werden, weil die Verrechnungskosten dort kaum ins Gewicht fallen. Merk Dir bitte mal nachhaltig, daß die
*Kostenstruktur* des Anbieters den Markt bei der Preisbildung nicht interessiert und auch nicht zu interessieren hat.
Habe ich auch nicht behauptet - "das Netz" ist doch nur ein Synonym für den Netzverbund aus sehr vielen Anbietern und Abnehmern, was Voraussetzung für eine marktliche Preisfindung ist. Und das Gesamtsystem hat natürlich effektiv eine Pufferfunktion - die de-facto-Vorhaltung ergibt sich aus der Marktsituation, z. B. weil Teilnehmer mit echten Speichermöglichkeiten (Pumpspeicherwerke) am Markt agieren und ihre Erträge zu optimieren versuchen, und die möchten sich ungern mit heruntergelassener Hose (zu volle bzw. zu leere Speicher) überraschen lassen.
Alles oder nichts? Eine vernünftige markt- und wettbewerbsgerechte Entflechtung (so wie bei der Bahn Aufteilung in Schienenbetrieb und Fahrbetrieb) würde doch völlig ausreichen. Und Staatsmonopole sind doch wohl eher von Übel, wenn man das ganze auch als (von mir aus Zwangs-)Genossenschaft der Erzeuger und auch Verbraucher organisieren könnte. Mag man sich beispielsweise vorstellen, daß ein Anleger (in der Regel also eine Kapitalgesellschaft) sich entschließt, irgendwo zu Lande oder auch Offshore einen Windpark zu errichten - was sollte dagegen sprechen, daß er auch die nötigen Leitungen bis zum nächsten hinreichend aufnahmefähigen Netzpunkt errichtet und auf eigene Kosten betreibt? Er bietet dann eben den Strom "ab Übergabepunkt" an.
Nichts natürlich, außer den Betriebskosten. Diese umlaufenden Reserven haben zwar relativ niedrige Kapitalkosten, sind aber im Betrieb außerordentlich teuer.
Dann soll das eben so sein - warum sollte man ökonomische Skaleneffekte nicht nutzen? Wenn es z. B. billiger ist, ein Kraftwerk mitten in die Braunkohle zu bauen und die Abwärme wegzuschmeißen als Briketts aus der Kohle zu machen und die zum Abnehmer, der sie in KWK-Anlagen verwendet, zu transportieren, dann macht man das eben so. Die ideologische Brille ist da einfach schädlich.
Du verstehst nicht viel von BWL, hm? Das Argument ist nur lustig.
Dahinter steht aber kein bzw. kaum tageszeitlicher Lastausgleich, es geht vielmehr darum, verbraucherferne Energiereserven zu nutzen (Kohle, Wasserkraft, Kernenergie). Das Maß für *tageszeitabhängigen* Lastausgleich ist nunmal der Erdumfang, und für Übertragungsentfernungen von ca. 10Mm wäre eine Spannungsebene von
10MV angemessen.
Doch, das ist meines, und das diskutiere ich hier.
Revolutionen sind u. a. deswegen so schwierig realisierbar, weil die Damen und Herren Gutmenschen (oder auch Massenmörder) die Realität immer nur so schlecht ignorieren und nicht mit "tabula rasa" neuanfangen können - ich schrieb "vorerst".
Das tun sie eben nicht, weil sie sich dann den eigenen Ast absägen, indem sie die Preise via Frequenzänderung in unattraktive Regionen schieben - tatsächlich werden sie nämlich nach Grenzpreisen (meinetwegen nach Viertelstundenpreisen) abgerechnet und nicht nach Durchschnittspreisen, und dann machen sie mit Volldampf Rote Zahlen, und das gibt auf der nächsten HV garantiert Schimpfe.
Hast Du bloß keine Ahnung, oder schreibe ich wirklich so unverständlich?
Gruß aus Bremen Ralf
H
Helmut Hullen
Hallo, Christoph,
Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 20.10.04:
"man" - prima! In unserem 8-Familien-Haus wird "man" in den nächsten 20 Jahren wohl weder 8 einzelne BHKWs noch 1 8-fach-BHKW installieren. Hat Dein Rechenmodell das berücksichtigt?
Das ist nicht einzig ein physikalisches Problem. Es kann sich lohnen, Kraftwerksleistung zu bündeln. Du empfiehlst ja schon, ein 8-fach-BHKW anstelle von 8 1-fach-BHKWs zu nehmen. Ich benutze derzeit ein 250000-fach-BHKW.
Für private Haushalte: ca. 80% Raumwärme, ca. 10% Prozesswärme, ca.
10% Strom (im Jahresmittel).
Viele Grüße! Helmut
H
Helmut Hullen
Hallo, Christoph,
Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 20.10.04:
Klar: richtige Benennung ist hier Usus.
Viele Grüße! Helmut
H
Helmut Hullen
Hallo, Christoph,
Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 20.10.04:
Der Markt könnte entscheiden: "unrentabel".
Viele Grüße! Helmut
S
Siegfried Schmidt
Hallo Ralf,
Es ist sicher jedermann aufgefallen, daß dies nicht deine Vorstellung ist. Nur wie kommst du darauf, auf ein vorgestelltes Konzept mit Argumenten eines völlig anderen zu antworten?
Ich brauche mir nichts zu merken, weil es völlig falsch ist.
Die Kostenstruktur der Anbieter beeinflusst selbstverständlich die Preisbildung. Genau über die Details ihren Kostenstruktur (insbesondere über ihre zeitliche Entwicklung) sollen die Anbieter ja konkurrieren und geregelt werden.
Nein, das Netz ist eine reine Durchleitungs- und Verteilungsmaschine wie das Schienennetz. Anbieter und Abnehmer handeln direkt miteinander und benutzen das Netz lediglich als Verkehrsweg um das Produkt zu verschicken. Genau deswegen gibt es ja einheitliche Margen als Netzanteil.
Du hast nicht begriffen, daß es hier um ein bestimmtes Szeanrio geht was das einfach vorsieht. Es gibt beliebig viele andere - aber darauf bezog ich mich nicht.
Ein grandioses Argument, so einleuchtend und erdrückend. Fällt dir auch eine Begründung dazu ein?
Deren Verteilung sich tageszeitlich ändert. Die österreichischen Wasserkraftwerke liefern Spitzenstrom nach D, keine Grundlast.
Als Antwort auf ein Posting diskutierst du ein anderes Szenario? Eine reichlich merkwürdige Art Diskussion.
Wie du schon selbst feststelltest, schreibt von etwas völlig anderem. Leider verräts du nur sehr unscharf, über was du eigentlich diskutierst.
Und nur so nebenbei: auf was ich mich bezog, sind nicht 'meine' Vorstellungen, sondern ein angedachtes Szenario unter vielen möglichen anderen, das ich sogar für höchst unrealistisch halte. Du kannst die Öko- und Massemörder-Keule also getrost beiseite lassen und brauchst auch nicht den BWLer hervorzukehren.
Siegfried
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:
Was denn für ein "völlig anderes"? Darf ich zitieren von Datum: Mon, 18 Oct 2004
18:26:04 +0200:
Siegfried Schmidt schrieb:
Und nun möchtest Du mir freundlichst die Unterschiede zu meinen Vorstellungen bzw. zum MAREN-Modell erläutern, die sehe ich nämlich irgendwie nicht so.
Da scheint mir das eigentliche Problem zu liegen.
Die Herren I. Hoven und W. Schulz u. a. scheinen das ein wenig anders gesehen zu haben*), wie ich gerade dem Schrittumsverzeichnis meiner Diplomarbeit (nein, nicht veröffentlicht) entnehme. (*Kostenorientierte Stromtarife - Forschungsauftrag 22/86, Bundesweitschaftsministerium, EWI Köln JUni 1986; s. a. Hoven/Schulz, Kostenorientierte Stromtarife, ZfEw(1988), H. 4, S. 221-239 sowie Grenzkostenpreisbildung in der Elektrizitätswirtschaft ZfEw(1990), H.
1, S. 41-46)
Tip zum Nachlesen: homogene, fungible Güter; atomistische Märkte. Preise entstehen im Wettbewerb durch Angebot und Nachfrage - weder interessieren sich die Anbieter für die wirtschaftliche Lage der Nachfrager noch diese für die Kostenstruktur der Anbieter - glaub's mir nicht, ist trotzdem so.
Nicht bei meiner Definition. Was soll diese sinnlose Wortklauberei?
Anbieter und Abnehmer handeln im Stromnetz bei diesem Modell natürlich nicht direkt miteinander, noch viel weniger als an der Börse. Alle Zahlungen laufen immer zwischen (lokalem) Netzbetreiber und den Einspeisern und Abnehmern, er dient (auch) als Clearingstelle.
Was heißt "gibt"? Es *gibt* sie überhaupt nicht, es ist eine (mögliche) Modellvorstellung.
Stimmt - warum sollte ich auch? Von dem "einen bestimmten" war doch auch gar nicht die Rede (ich habe es nachgelesen).
Meine Kristallkugel ist derzeit zur Inspektion ...
Grundlagen kann ich hier nun wirklich nicht wiederholen - das von-Stackelbergsche Gesetz gehört einfach zu diesen.
Ok, die Ausnahme beschädigt die Regel. Für Laufwasserkraftwerke (Niederdruckkraftwerke) ist aber wohl Grundlast der Normalfall (sonst müßten, abgesehen vom Speichervermögen der Sperranlage - die Maschinen auf wesentlich mehr als den durchschnittlichen Durchfluß ausgelegt werden).
Nein (s. o.).
Das wurde mir immer noch nicht so recht deutlich.
Ich dachte, es ginge um genau das, was ich oben aus einem Deiner früheren Posts zitiert hatte:
- Diskriminierungsfreier Netzzugang für alle
- Marktliche Preisfindung nach momentanem Angebot und Nachfrage
So ganz ohne WiWi (bin übrigens selbst keiner, falls Dich das beruhigt) kann aber diese Fragen aber nicht sachgerecht diskutieren. Und den "Ökos", vor allem den Hardlinern, muß man gelegentlich schon einmal die Frage nach Sinn und Nutzen diverser Verbote und Regulierungen stellen. Ökosteuern usw. sind ja ganz nett (ich bin durchaus ein Anhänger von - handelbaren - CO2-Zertifikaten), sie exportieren aber tendenziell recht gern (wie viele andere ordnungspolitische Maßnahmen auch) die Probleme ins ferne Ausland.
Gruß aus Bremen Ralf
S
Siegfried Schmidt
Hallo Ralf,
Dein ganzes vorherige Posting beschäftigt sich mit Abweichungen zu deiner bevorzugten Modellvorstellung - und jetzt siehst du plötzlich keinen Unterschied mehr?
Scheint mir auch so.
Die Herren hatten nur leider einen anderen Forschungsgegenstand. Kein Wunder, daß sie anderes gesehen haben.
Es ist nicht so, weil in diesem Markt neben dem reinen Handel auch die Netzführung über den Preis erfolgen soll. Der Endzustand soll eine reine dezentrale Erzeugerstruktur sein.
Wie oft muß ich den Unterschied zu Maren noch betonen, daß du endlich einen erkenst?
Was soll die sinnlose Einführung neuer Definitionen? Ich diskutiere nicht das Maren-Szenario.
Hast du das Posting überhaupt gelesen? Es ging um die Steuer- und Auswählbarkeit von Anbietern über den Preis - etwas, was in einem normalen Markt gar keine Rolle spielt. Im speziellen, ob schnelle Änderungen von Preisen reaktionsschnelle Produktionsprozesse bevorteilen oder nicht (das sind sie wieder - die Einflüsse der Kostenstruktur).
Deine Ablehung entspricht ungefähr der Aussage, daß sich die Produktionsplanung eines Automobilwerks am Absatz des Vortages orientiert. Du bist mit deiner Argumentation auf der völlig falschen Baustelle.
Du liegst komplett falsch. Alle Kuppelstellen haben einen ausgeprägten Lastgang - bei vielen wechselt sogar die Transportrichtung.
Nun offensichtlich wohl doch. Es ging und geht hier nicht um Maren.
Das sind 2 von ein paar Dutzend Merkmalen einer solchen Vorstellung. Da kann man ebenso pauschal über alle E-Motoren gleichzeitig diskutieren: die fressen Strom und liefern mechanische Leistung.
Du bist schon wieder auf dem völlig falschen Dampfer. Der Erfinder (nicht nur) dieses speziellen Szenarios ist alles mögliche, aber garantiert kein Öko. Außerdem sind funktionierende Ideen nicht verboten - um sich um die Umsetzbarkeit Sorgen zu machen muß dieses erst mal gegeben sein, und darum geht es eigentlich erst.
Siegfried
R
Robert Schuerhuber
full ack!
das möchte ich jetzt nicht nachrechnen, meine übliche argumentation geht aber in eine ähnliche richtung:
wenn man oben am hundsheimer berg bei hainburg steht und sich die windfarmen im burgenland ansieht (beeindruckend) und ich dann den leuten erzähle dass wir hier bei volllast (!) von der leistung her ca. ein drittel eines donaukraftwerks haben, werden die meisten nachdenklich.
alles ohne nachrechnen, aber die grössenordnung stimmt.
J
Juergen Bors
Am 2004-10-20 schrieb Michael Rübig:
CM geht davon aus, dass sich jeder ein BHKW hinstellt. Dann ist es ein Problem, wenn Morgens um 5 Uhr 1000 BHKW anspringen.
KKW wohl am allerwenigsten, schnelle Lastschwankungen werden mit anderen Kraftwerken ausgeregelt. (Gas z.B.)
Wenn sie, wie gewünscht wurde, nur anspringen, wenn Wärme gebraucht wird, ergibt sich durchaus eine deutliche Spitze. Genauso wie der "Automat", der nur das BHKW einschaltet, wenn die Einspeisepreise hoch sind. :-)
Ein BHKW sitzt beim Endverbraucher im Niederspannungsnetz, einfach gesagt: Die ungünstigste Stelle im Netz um Spannung einzuspeisen, weil dies Spannungsschwankungen im Netz verursacht. Deinen Nachbarn wird sowas freuen, wenn die Helligkeit der Lampen ständig schwankt. Selbst kleinere Windkraftanlagen haben deshalb oft die Auflage, wenigstens auf
10 kV Ebene einzuspeisen.
Nein, man kann eben kein Kraftwerk abschalten, weil das Kraftwerk sofort Strom liefern muss, wenn die BHKW ausschalten. Ein nicht unbedeutender Teil der vom Kraftwerk produzierten Energie geht in die Eigenversorgung eines Kraftwerkes. (Kühlwasserpumpen usw) Dieser Eigenverbrauch ist relativ konstant, egal wie viel Strom abgegeben wird. Je niedriger man ein Kraftwerk fährt, um so schlechter wird dadurch der Wirkungsgrad. Jedes zusätzliche einspeisende Kraftwerk verschlechtert also den Wirkungsgrad eines großen Kraftwerkes. Wenn dieses große Kraftwerk ganz abgeschaltet wird, hast du keine konstante Spannung mehr im Netz und die Stromverteilung im Netz wäre nicht mehr definiert, es sei denn ein BHKW würde 24 h/d laufen und um 11 Uhr morgens mehr Energie ins Netz speisen wie morgens um 5 Uhr. Das würde aber auch bedeuten, dass das BHKW irgendwo seine Heizleistung lassen muss, was jedes größere Kraftwerk durch Kühlung (z.B. Kühltürme) löst. Wenn du die ungenutzte Wärme aber zu 50% in die Umwelt bläst, was ist dann an dem BHKW besser wie an einem großem Kraftwerk?
Und du heizt auch genausoviel im Hochsommer bei 28 Grad Außentemperatur, wie im Winter bei -5 Grad? Das wäre mir jetzt aber neu...
Auf der Verbraucherseite merkst du von den Schwankungen weitengehens nichts, weil sich die Netzbetreiber (Stufenschalter) und der Kraftwerksverbund drum kümmert.
Stromversorgung heißt halt nicht nur Generator am Netz anschließen und drehen lassen. Da gehört mehr dazu.
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:
Hä? Unterschiede zwischen was?
Wieso das denn?
Das Netz (= Übertragungssystem) ist auch "nur" ein Verbraucher und Erzeuger zugleich. Selbstverständlich muß sich das Netz im Zuge der Umgestaltung der Versorgungsstruktur den Anforderungen anpassen, deshalb halte ich eine feste Netzmarge auch für Unfug.
Aber was sollen denn bloß die Probleme der Netzführung sein? Die Frequenz regelt sich über Angebot und Nachfrage, und die Leitungsauslastung steuert man eben über die Stufenschaltung an den Trafos. Was meinst Du denn?
WELCHER UNTERSCHIED?
Also: welcher Unterschied? Was ist anders?
Häääh?
Im "normalen Markt" wird die jeweils nachgefragte Menge möglichst kostengünstig erzeugt - wieso sollte der Preis dabei keine Rolle spielen?
... immer nur Bahnhof ...
Dessen Produktionsplanung beruht auf einer Absatzprognose, und wenn die sich nicht bestätigt, wird sie geändert, und die Betriebsentscheidung für eine Kraftwerkseinheit orientiert sich (indirekt) an einer Lastgangprognose (genaugenommen an einer Preisprognose) für die nächsten Stunden - lohnt sich's -> anmachen, wenn nicht -> bleibt aus. (Alle paar Minuten ein und aus macht bzw. will (außer bei Wind und Sonne) natürlich keiner.) Was meinst Du eigentlich?
Die Reaktionsgeschwindigkeit und die Kostenstruktur interessiert den Markt nicht, wirklich. Wenn sich der Anbieter bei der Preisprognose verkalkuliert hat und zu teuer einspeist, muß er entweder runterfahren (das geht jederzeit, weil jede Anlage naturgemäß jederzeit mit einer ungeplanten Unterbrechung rechnen muß) oder eben mit Verlust weiterfahren (was sinnvoll sein kann, um eine Lücke bis zur nächsten "lukrativen" Periode zu überbrücken). Das Netz und dessen Betrieb juckt das doch alles nicht.
Ich weiß übrigens nicht, was sich die EVU mit den Flickern im NS-Netz immer so haben - da könnte man ganz einfach eine Regelmaschine leer mitlaufen lassen und die Spannungsschwankungen (z. B. aus WK und PhV) durch die Erregersteuerung plattmachen - käme wahrscheinlich billiger, als daß jeder kleine Einspeiser separat selber regelt oder gar einen eigenen Trafo nebst MS-Leitung betreibt (ja, die müßten sich an den Kosten natürlich beteiligen).
Ja, und? Trotzdem gibt es den Effekt, daß ressourcennah erzeugte Grundlast netto weitgehend "anderswo" aufgenommen wird. (Überhaupt: "alle"? Glaube ich nicht.) Habe ich behauptet, daß die Leitungen eine konstante Belastung haben (was wünschenswert wäre, sie unter "natürlicher Last" zu fahren)?
Vielleicht erklärst Du ja doch noch irgendwann den Unterschied ...
Ich höre ...
Sehr treffend ... ;-)
Welches denn nun?
Wo siehst Du denn nun Probleme?
Gruß aus Bremen Ralf
S
Siegfried Schmidt
Hallo Ralf,
Das scheint mir die Quintessenz des Postings zu sein. Warum liesst du dich nicht einfach in das ein, worauf du antworten willst anstatt irgendwas anderes heranzuziehen und daraus vom Thema abweichende Schlußfolgerungen zu ziehen?
Wenn dir nur ein anderes Konzept bekannt ist, meinst du wirklich, daß ich jetzt beide nebeneinanderlege und dir jeden Unterschied aufzeige damit dir das Lesen erspart bleibt? Du würdest sehr schnell die zahlreichen kritischen Punkte finden und hättest meine volle Zustimmung, aber diese Meta-Diskussion über deine Zurkenntnisnahme von Unterschieden halte ich für höchst überflüssig und ist meinerseits hiermit beendet, insbesondere da ich keines von beiden Konzepten vertrete.
Aber der Autor eines der Konzepte schreibt hier mit, den kannst du sogar direkt aus 1.Hand erreichen.
Siegfried
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:
Erlaube mir festzustellen, daß ich schlicht von den vorliegenden Postings im Thread ausging.
Das wäre sicher sinnvoller, als im luftleeren Raum weiterzudiskutieren.
Gruß aus Bremen Ralf
T
Thomas Einzel
Helmut Hullen wrote: ...
Hallo, die Empfehlung ist IMO etwas verdreht. Man soll nur im Grenzbereich den nächstgrößeren HK wählen, um ein überschwingen der einfachen P-Regler (oder 2Punkt bei FbHz) zu vermeiden. Ansonsten landetman bei der min 100W/m², besser 150, wie sie leider zu oft von vielen Heizungsinstallateurmeisterfachbetrieben angewandt wird. (ja, es gibt zum Glück auch etliche, löbliche Ausnahmen)
Es ist auch überhaupt kein Problem zu runden, natürlich muß man das ;-) Aber nur einmal für die Gesamtleistung und eimal je Zimmer. Nicht dreimal nacheinander und dann alles addieren (...100W/m²?) ...
Ich bin zwar weder Helmut, noch habe ich ein Bauernhaus, aber Alter meines Hauses kommt so in etwa hin, könnte auch etwas älter sein. Ich habe das schon gemacht, die Berechung durch ein Ingenieurbüro (hat die Heizungsfirma von sich aus gemacht) bestätigten die Werte (natürlich alles nur ca., ob nun 3782W oder 4123W ist nahezu egal) Wo ist das Problem?
BTW: bei einer Nachtspeicherheizung sollte man bei der Leistungsauswahl das Tastverhältnis der Spannungsversorgung unbedingt mit berücksichtigen ;-). Wann man das macht, sehe ich kein größeres Problem bei der Berechnung.
Allerdings sehe ich eine Nachspeicherheizung wie viele andere im Thread sowohl aus Kosten als auch aus ökologischer sich für eher bedenklich, vor allem wenn es sich im eine "normal" - also quasi täglich - genutzte Wohung handelt. Bei einer eher selten genutzten Wohnung (Wochenendgrundstück o.ä.) kann eine Nachspeicherheizung Sinn machen, so man lange genug vorher weiß, dass man die Wohnung warm haben möchte (Fernumschalten oder per Schaltuhr von Absenk- auf Normalbetrieb). Ich schätze aber mal grob 2 Tage vorher?
Aber - vor allem bei "normal" genutzten Wohungen: wenn schon elektrisch, warum keine Wärmepumpe? Da macht auf Grund des "kaufmännischen" Wirkungsgrades die Versorgung mit dem recht teuren Strom Sinn.
IMO - Thomas
J
Juergen Bors
Am 2004-10-21 schrieb Christoph Müller:
Beim Vehrkehr braucht man nicht wirklich viel Strom... ;-)
Oh toll. Ein Ofen, der Lärm und Schwingungen produziert, aus 1000 Teilen besteht, das doppelte einer Ölheizung kostet und einen schlechteren Wirkungsgrad besitzt. Das wollte doch schon immer jeder Kunde haben.
Wobei man sich mal überlegen darf, warum es sich lohnen sollte, dass jeder ein Kraftwerk im Keller stehen haben sollte. Überlege mal: Was soll so ein Kraftwerk leisten? Im Jahresdurchschnitt verbraucht ein Haushalt weniger als 400 W. Wenn keiner zu Hause ist, läuft vielleicht eine Umwälzpumpe, einige Standby Geräte (Telefonanlage, Fax, Schaltuhren usw), also deutlich weniger wie 200 Watt.
Wenn es ganz hart kommt, läuft der Tümmler, die Waschmaschine, der Staubsauger und der Herd gleichzeitig, das sind dann etwa 10 bis 12 kW.
Du siehst also das Problem: Wenn du den eigenen Grundlaststrom mit dem Kellerkraftwerk produzieren willst, ist das relativ einfach, ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Nun schaltest du aber den Staubsauger an und erwartest auch, dass dessen
1 kW Motor trotz des Einschaltstromes des Verbrauchers auch anspringt, ohne dass dein Fax ein Reset wegen Netzausfall ausführt. Du ziehst also sehr kurzzeitig und kurzfristig 7 kW für den Einschaltstrom. Bringe das mal einem einzelnem Kellerkraftwerk bei. Sicher, man könnte solche Spitzen mit einem dicken Satz Bleiakkus und einem elektronischem Hochleistungsspannungswandler abbuffern und so einem Kraftwerk die Chance geben, nachzuregeln, damit wenigstens dieser 1 kW geliefert werden kann und jetzt kommt das nächste Problem: Was passiert, wenn der Motor abgeschaltet wird? Dann liefert dein Kraftwerk noch immer 1 kW, du brauchst aber nur noch 200 Watt. Sicher kann man mit weiteren technischen Spielereien auch noch die Überspannung und Frequenzschwankungen in den Griff bekommen, aber so wird das Kraftwerk immer teurer und komplizierter.
Grundsätzlich gibt es genau dieses Problem auch, wenn man 20 solcher Kellerkraftwerke über ein Netz verbindet, nur verkleinert es einerseits den nötigen Regelhub wenn eine einzelne Last zugeschaltet wird und fängt auch die Einschaltströme auf ein erträgliches Maß ab.
Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass es wenig Sinn macht, dass 20 Kraftwerke etwa 10 Stunden am Tag nur Grundlast liefern, wenn das Gleiche auch zwei oder vier könnten, schließlich hat man ja ein Netz. So kommt man schließlich nach einiger Überlegung darauf, dass das beste dynamische Verhalten bei bester Kraftwerksausnutzung (Nennlast) nur mit Kraftwerken verschiedener Größe (1-3 kW, 2-6 kW, 5-11 kW, 10-22 kW z.B.) erzielbar ist. Eine Ausfallsicherheit ergibt sich aus dem vervielfachen der verschiedenen Kraftwerke, was letztendlich dem entspricht, wie heute ein Energieversorgungsnetz grundsätzlich strukuriert wird.
Alles andere ist Unsinn.
Frage: Wer soll es regeln? Wenn ein Überangebot da ist (Die Stromversorger haben genug Kraftwerke), würde die effektivste Antwort auf die Frage sein, dass du Strom liefern willst: "Lass deine Anlage aus." Und nun?
Nochmals: Eine Maschine, die steht, kostet Geld. Wartungskosten, umbauter Raum, Zinsen usw. Bis auf wenige spezielle Ausnahmen laufen Kraftwerke 24 h/d und nach Möglichkeit im oberen Drittel ihres Leistungsvermögens.
Wie kommst du auf die Idee, dass in einem gesättigtem Markt ausgerechnet ein Öl BHKW einen Strom produzieren könnte, der irgendwie konkurrenzfähig mit einem professionellem Anbieter sein könnte?
Eher bekommst du Strom aus einem russischem Kernkraftwerk, als dass sich ein Ölkraftwerk rechnen würde. Schon in den siebziger Jahren sprach man davon, dass die Ölreserven noch etwa 50 Jahre halten werden und selbst wenn man heute davon ausgeht, dass es noch weitere 30 Jahre reichen wird, so wird doch deutlich darauf aufmerksam gemacht, das der Abbau in zehn Jahren sicher nicht mehr so billig sein wird wie heute. Von den 28 Dollar für ein Barrel darfst du dich wohl endgültig verabschieden. Zur Zeit kostet Rohöl ja auch bloß das doppelte.
Wie soll sich ein Strompreis über den Tag ändern, wenn das Angebot an lieferbarer elektrischer Energie gesättigt ist? Überlege mal: Selbst wenn hier mehrere Kernkraftwerke abgeschaltet werden würden, käme der Strom eben aus den anderen Ländern. Dass das sicherheitspolitisch gesehen für Deutschland ein Risiko ist, dafür darf man sich bei den verantwortlichen Politikern bedanken. Ebenso für die überhöhten Strompreise, die eben unter anderem auch durch die überhöhten Stromeinspeisepreise mitbegründet sind.
Nein.
Nein. Wenn du am Ende eines Stichkabels wohnst und dort ein BHKW anschließt, so speist du urplötzlich (womöglich Morgens um 5 Uhr) mit deinem Kraftwerk 17 kW in das Kabel ein, sprich: Weil du ehe am Ende vom Kabel wohnst, liefert dir dein Netzbetreiber am Trafo 235 V, an deinem Übergabepunkt vielleicht nur noch 230 V. Schaltest du dein Kraftwerk dazu, hast du - und deine Nachbarn plötzlich 235 V im Netz, ein Effekt, der bei Glühlampen deutlich zu beobachten ist und an dem dein Netzbetreiber nur etwas ändern kann, wenn du woanders einspeist. Zudem muss dein BHKW auch mitbekommen, wenn das Kabel in der Straße einen Fehler hat oder der Abgang vom Trafo freigeschaltet wird. Was erst deine Nachbarn sagen, wenn dein BHKW eine Überspannung produziert, oder die ganze Straße im Dunkeln steht, nur weil dein BHKW unsnchron zugeschaltet hat, sind die anderen Dinge, über die dein Netzbetreiber sicher reden möchte, wenn du oder gar ein paar deiner Nachbarn auch noch sich solche Teile in den Keller stellen wollen. Auch ändern sich sie möglichen Kurzschlusströme am Trafo, was auch beachtet werden muss.
Verschenkst du sie oder wie kommst du auf die glorreiche Idee?
Jupp. Und wenn der Heizölpreis weiter so steigt, brauchen sie sich keine großen Gedanken über deine Träumereien machen.
Bis am Ende nur noch Gas- und Ölkraftwerke laufen und der Strom in 20 Jahren ganz abgeschaltet werden kann, weil keiner mehr Geld hat um Öl zu kaufen...
Vergiss nicht bis dahin dein Spinnrad fertig zu haben, warme Pullis werden sicher gefragt sein...
Sehr hilfreich, wenn du auf der 400 V Ebene einspeisen und verbrauchen willst.
J
Juergen Bors
Am 2004-10-21 schrieb Christoph Müller:
Es hindert dich keiner ein Kraftwerk zu bauen und auch keiner, ein solches zu betreiben (Siehe Windkraftanlagen). Du solltest dir jedoch Gedanken machen, wie wirtschaftlich so ein Teil ist. Selbst bei den Windkraftanlagen halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass wir in ein paar Jahren viel Schrott auf den Feldern stehen haben werden. (In Kalifornien konnte man sich sowas schon vor 10 Jahren anschauen.)
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Juergen Bors schrieb:
Du meine Güte, der ist ja so deppert, der schlägt alleine einen ganzen CDU-Ortsverband in Stammtischgeprolle.
Behauptet jemand, daß der Strom nur den eigenen Bedarf decken soll, auch noch als Vollversorgung?
Wer redet von Grundlaststrom für den Eigenbedarf? Was versteht dieser denn an Lastausgleich nicht?
Wozu sollte er?
Völliger Nonsens, total durchgeknallt.
Der nächste Ortstrafo hat ein paar hundert kVA, und dahinter ist ein (für Haushaltszwecke) praktisch widerstandloses Netz - Regelhub? Spannungsschwankungen? Denkprobleme?
Keine Ahnung, aber davon reichlich. Das ist so schwachsinnig, das kann man eigentlich nicht mal diskutieren. Ob der Herr Bors sich auch nur im entferntesten vorstellen kann, daß sich Kleinkraftwerksbetreiber evtl. Mühe geben, die lukrative Starklastzeit abzufahren, anstatt stumpf Grundlast zu produzieren? (Ja, dazu müßte die natürlich kostengerecht vergütet werden, nicht zu Durchschnittspreisen.)
Damit kennt er sich aus.
Wer schon - der Betreiber natürlich. Und das geht in einem automatischen Handelssystem natürlich praktisch ohne manuellen Eingriff. Die BHKW-Steuerung lernt einfach im Laufe der Zeit die Lastgänge des Netzes und produziert die sowieso benötigte Wärme zu Zeiten, zu denen sich der Strom zu höchsten Preisen verkaufen läßt. Wärme läßt sich nämlich relativ gut speichern - Strom nur sehr aufwendig.
Hahaha ...
Könnte den Großkraftwerkern so passen ... dumm nur, daß sie leider zu teuer sind, "Abfallstrom" aus Heizanlagen ist deutlich billiger. Und nun?
Die effektivste Antwort an die Großanlagenbetreiber ist also: "Laßt eure Anlage aus", es ist ein Überangebot da (die BHKW haben genug Leistung installiert).
Das haben Heizungen so an sich, daß sie im Sommer stehen und Geld kosten. (Man sollte sie leasen, nur im Winter, und im Sommer auf der Südhalbkugel verwenden.) Und die konstante Last fänden die Stromer natürlich sehr schön, aber praktisch müssen sie eben schon auch Spitzenlasten decken.
Sehr einfach: weil der Brennstoff (wieso Öl?) sowieso verbrannt wird, zum Heizen. Strom gibt es dabei sozusagen kostenlos (naja, nicht ganz: ein Generatorsatz ist schon ein wenig teurer als ein bloßer Heizkessel), quasi als Abfallprodukt. Entsprechend billig kann man ihn verkaufen. Und die armen "Großen" müssen ihre ganze schöne Abwärme aufwendig entsorgen ...
Ist Wahlkampf? Es geht um KWK.
Bla, bla, bla ...
Er sinkt - das ist das Gesetz von Angebot und Nachfrage - und zwar so lange, bis da kein Überangebot bzw. Sättigung mehr vorhanden ist. Die richtige Frage wäre, warum es diese Marktorganisation, in der die Verbraucherpreise (und mithin die Erlöse) die tatsächliche Angebots- und Kostensituation widerspiegeln, nicht gibt, also z. B. dem Selbsterzeuger nicht in Spitzenlastzeiten um die 1 Euro/kWh vergütet werden und in Schwachlastzeiten der Strompreis nicht auf 2-3 Cent/kWh (zu dem bspw. BHKW-Betreiber u. U. einspeisen würden) sinkt. Und die Antwort ist trotz aller Nebelwerferei verblüffend einfach ...
Einfach so? Die wollen kein Geld dafür? Find ich toll!
Bla, bla, bla ...
Ja, und? Liegt völlig in der Toleranz.
Das ist nichts besonderes, daß sich Glühlampenhelligkeiten ändern. Und für die Flicker gibt es technische Vorschriften - für Heizkraftwerke sind die aber völlig untypisch. Herr Bors kann es drehen und wenden wie er will: das Zuschalten von 17kW Erzeugung an einem Niederspannungspunkt hat keinen anderen Effekt, als wenn z. B. ein Durchflußerwärmer gleicher Leistung abgeschaltet wird. (Das eigentliche Problem ist: er weiß das ganz genau.)
Richtig, das ist vorgeschrieben. Teilen Sie etwas Neues mit ...
Und wenn's ein Hochwasser gibt oder Gewitter, richtig mit Blitz und so ...
Donnerwetter! Heißt das etwa, daß dafür *Fachleute* gebraucht werden? Also, da wäre ich nie drauf gekommen ...
Er kann wahrscheinlich denken - manch anderem fällt's schwer, der salbadert bloß dämlich.
... sondern schleunigst selbst in KWK und Kleinstanlagen investieren, bevor sich plötzlich Millionen von Häuslebauern fragen, wieso sie eigentlich so hohe Heizölrechnungen berappen sollen, wo sie mit dem gleichen Kosteneinsatz kostbaren Strom erzeugen und verkaufen können.
Dumm, dümmer, Bors.
Und manchen Leuten wird man ihre damalige Blödheit vorhalten ...
In der Tat. Sonst würde man die fehlende oder überschüssige Leistung nämlich am Ort gar nicht handhaben können, da hätte man praktisch nur kleinste Inselnetze.
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Juergen Bors schrieb:
Darf er den Strom auch zu Grenzkostenpreisen der anderen Erzeuger verkaufen? (Ich meine: jetzt, nicht erst, wenn in ferner Zukunft die EU-Kommission Nägel mit Köpfen gemacht und entsprechende Wettbewerbsverfahren bei den Gerichten in allen Instanzen durch sind.)
Die machen sich die EVU nämlich auch und fürchten schrecklich um die Rentabilität der investierten Mittel. Man kann übrigens auch daheim mit Kohle heizen, in richtigen Kesselanlagen, und mit dem Dampf kann man dann auch Turbinen laufen lassen (ja, mit Öl und Gas ist es technisch einfacher).
Was hat das mit KWK-Kleinanlgen zu tun?
Gruß aus Bremen Ralf
C
Christoph Müller
Juergen Bors schrieb:
Hast du schon mal an deinem Heizkessel gehorcht? Kann sein, dass du dich gehörig wunderst. Strom-Wärme-Kopplungen werden kaum lauter sein. Sie werden schließlich für den Einsatz in den Heizkellern optimiert werden.
Aus wie viele Teilen wird wohl ein konventioneller Heizkessel mitsamt Brenner bestehen? Wieso sind diese Dinger so teuer, wenn sie doch nur aus wenigen Teilen bestehen?
der Preis wird kein Zufall sein. Die Maschinen werden so konstruiert, dass sie sich für die Benutzer rechnen werden. Genauso, wie die jetzigen Heizkessel auch. Nur mit dem Unterschied, dass die Heizkessel nichts anderes tun können, als den Wirkungsgrad in die Höhe zu jubeln. Dabei geht man mit immensem Aufwand bis an die Grenzen des physikalisch gerade noch Möglichen. Das macht diese Dinge ganz schön teuer. Da ist die finanzielle Effektivität der Stromproduktion wohl günstiger. Zumendest, wenn man Großserienfertigung voraussetzen darf, was jedoch einen geeigneten Markt voraussetzt. Dieser müsste jedoch erst mit einem automatischen Stromhandelssystem geschaffen werden.
Träumst du? Die besten GuD-Kraftwerke liegen grade mal bei 55%. Leitungsverluste noch gar nicht mitgerechnet. Jede popelige Strom-Wärme-Kopplung ohne besondere Optimierungsmaßnahmen kommt schon auf 85%. Die Rede ist natürlich vom GESAMTwirkungsgrad. Denn der elektrische Wirkungsgrad alleine sorgt noch lange nicht dafür, dass konventionelle Heizungen abgeschafft werden können. Er hat darauf überhaupt keinen Einfluss, wenn die Abwärme nicht genutzt wird.
Weil dann die Abwärme dort anfällt, wo sie gebraucht wird statt auf der Grünen Wiese. Diese Verlagerung des Produktionsstandortes macht konventionelle Heizkessel überflüssig, die deshalb auch nicht mehr angeschafft, gewartet und mit Treibstoff versorgt werden müssen.
Es soll möglichst viel Nutzen bringen.
Irgendwie scheinst du davon auszugehen, dass ein automatisches Stromhandelssystem zu viel Insellösungen führen wird. Wie man unter solchen Umständen allerdings noch Handel treiben können sollte, ist mir schleierhaft. Das Ganze macht doch nur in einem Verbundnetz richtig Sinn. Aus diesem wirst du auch den kurzfristigen Einschaltstrom beziehen können. Außerdem dauert ein solcher ja nur wenige Millisekunden und stellt somit trotz der hohen Leistung nur einen kleinen Energiebetrag dar. Dieser sollte sich mit Kurzzeitenergiespeichern wie Kondensatoren oder Spulen noch gut realisieren lassen.
Geht man vom kompletten Astrail-Konzept aus, wird man diese Akkus nicht eigens anschaffen müssen. In Form von Fahrzeug-Akkus werden permanent eine ganze Menge sogar sehr kräftiger Akkus im Netz sein.
Der Überschuss wird in's Netz eingespeist. Privathaushalte werden über das Jahr gesehen aufgrudn ihres großen Wärme- und geringen Strombedarfs netto Stromproduzenten sein.
Wie kompliziert ist denn dein Computer oder Fernseher? Blickst du da noch zu 100% durch? Würde mich doch sehr wundern. Die Welt wird nun mal komplizierter. Aber deshalb nicht unbedingt teurer. Sonst könnten sich nicht so viele Leute Computer und Fernseher leisten.
Wahrscheinlich ist, dass man die Anlagen entweder im optimalen Lastbereich betreiben wird oder gar nicht. Das Thema mit den vielen Vollbenutzungsstunden über's Jahr gesehen ist spätestens dann keines mehr, wenn die Anlagen in Preisregionen der konventionellen Heizkessel vorstoßen. Damit ist auch zu rechnen, weil die Optimierung der Anlagen dann nicht mehr im Herauskitzeln der letzten zehntel Prozente an technischem Wirkungsgrad besteht, sondern in einer ordentlichen Programmierung. Diese wird finanziell wesentlich mehr Vorteile bringen.
Ein Horchposten im Netz. Ich hab' ihn mal "DLS" für DienstLeistungsStelle genannt. Diese DLS hat die Aufgabe, Angebot und Nachfrage permanent im Gleichgewicht zu halten. Zu diesem Zweck darf sie am Strompreis drehen.
DIESE Information war vom MAREN-Konzept so geplant. Mit diesem Konzept musste jede Anlage einzeln mit Namen angesprochen werden. Wenn es um tausende oder millionen von Anlagen geht, braucht man dafür schon gewaltige Rechen- und Datenübertragungskapazitäten.
Es geht auch einfacher. Der Strompreis wird per Einwegkommunikation (z.B. als RDS-Signal eines Lokalradios) einfach rausgesendet. Die Netzteilnehmer draußen können damit anfangen, was sie wollen. Der Stromzähler der Netzteilnehmer muss natürlich permanent mitschreiben, weil in diesen Telegrammen der aktuelle Stromwert vermerkt ist, mit dem die kWh zu bewerten sind.
Je teurer, desto schlimmer und umgekehrt. Aus diesem Grund ist die Massenfertigung so wichtig. Doch diese setzt einen geeigneten Markt voraus. Mit einem automatischen Stromhandelssystem könnte dieser mit wenig Aufwand geschaffen werden. Aus Massenfertigung kosten Maschinen erfahrungsgemäß etwa noch 10% dessen, was sie aus Kleinserienfertigung kosten. Es gibt keinen Grund, warum das für Minikraftkwerke grundsätzlich anders sein sollte.
Weil jetzt auch mit Öl geheizt wird. Der Betreiber wird froh sein, wenn er nur billiger heizen kann als jetzt. Er muss nicht davon leben können. Die Anlage muss nicht mal 100% des gekauften Öls durch Stromverkauf rückfinanzieren können.
Die Rede ist hier von Privathaushalten. Dort kommen solche Preise wohl kaum an. Also müssen diese anders rechnen.
Da wäre es natürlich schön, wenn man heimische regenerative Energien nutzen könnte. Doch diese haben nur eine geringe Energiedichte und setzen somit riesengroßes Transportvolumen in Gang. Dann wäre es natürlich von großem Vorteil, wenn man diese Energieformen möglichst direkt vor Ort verstromen könnte. Das geht aber nur mit ausgeprägten dezentralen Strukturen. Genau diese würden sich mit einem automatischen Stromhandelssystem aber einstellen, weil sich die Strompreise zu schnell ändern würden und die trägen Großkraftwerke diesen Marktanforderungen nicht mehr gewachsen wären.
Indem z.B. in diesen gesättigten Markt noch mehr Strom hinein gepumpt wird. Z.B. weil Windkraft und Sonne liefert. Denen ist der aktuelle Strompreis völlig egal. Diese sind nur am Jahresmittel interessiert. Wenn sie also auch noch einspeisen, wird die DLS dagegen halten, indem sie den Strompreis senkt. Wer mit speicherbarer Energie arbeitet und ggf. ausschließlich von der Stromproduktion leben muss, kann dann leicht in Schwierigkeiten kommen. Spätestens dann, wenn er für seinen Treibstoff mehr bezahlen muss als er für den produzierten Strom erlösen kann. Fallen Sonne und Wind aus, müssen die Anlagen wieder starten. Mit trägen Großkraftwerken ist das aber nicht so einfach. Die vielen Kleinen schnappen dann die guten Preise weg.
Wenn sie mit dem ständig wechselnden Lastbedarf und den Strompreisen klar kommen... Glaube ich allerdings nicht. Sie haben nämlich das gleiche physikalische Trägheitsproblem wie unsere Kraftwerke auch und auch sie müssen sehen, wie sie zu ausreichend Geld kommen.
Dann muss es ja wohl einen grundlegenden Unterschied zwischen 10 kW Einspeisung und 10 kW Verbrauch geben. Wie ist dieser zu erklären?
Wieso Trafo? In einem dezentral organisiertem Niederspannungsnetz gibt es kein Ende und keinen Anfang, sondern nur ein Mittendrin. OK, vielleicht die eine oder andere Stichleitung zu einem abgelegenen Standort. Aber auch dessen Leitungen müssen so dimensioniert sein, dass sich die Netzspannung immer im zulässigen Toleranzbereich bewegt.
Er würde für diese Gegend einfach den Strompreis senken.
Das ist Bestandteil des ASTROHS-Telegramms. Damit können ganze Bereiche frei geschaltet werden, um dann gefahrlos Wartungsarbeiten durchführen zu können. Sicherheitshalber wird man natürlich nach wie vor das machen, was man jetzt auch macht: Die zu wartenden Leitungen so lange auf Masse legen, bis der Job erledigt ist. Will dann jemand einspeisen, haut's dem die Sicherung wegen Überlastung sofort raus.
Ein dezentrales Netz ist etwas Anderes als ein zentrales Netz. Da gibt es nicht einen Einspeiser, der dann die ganze Kaskade von Höchstspannung bis runter zu 230 Volt regiert. Ein dezentrales Netz ist eher wie ein See aufzufassen, auf dem es Wellenberge und Wellentäler gibt, aber trotzdem alles etwa auf dem gleichen Niveau liegt. Weder Wellenberge noch Wellentäler können da lang existieren.
die werden mir sicher eine Überwachungsstelle auf den Hals hetzen, weil eben nur bis zu einer bestimmten oberen Spannungsgrenze eingespeist werden darf. Egal, was da sonst noch ist. Wenn ich dann meinen Strom nicht mehr los werde, weil keine Spannungsdifferenz mehr aufzubauen ist, so ist man sowieso am oberen Limit der erlaubten Bandbreite. Wenn das öfters vorkommen sollte, werde ich mich beim DLS-Betreiber beschweren. Dann muss dieser ggf. einen neuen Regelbezirk definieren oder die Leitungen verstärken, damit größere Ausgleichsströme mit weiter entfernt liegenden Bereichen fließen können. Vielleicht ist dafür auch ein Trafo nötig. Kommt halt drauf an, wo dieser entfernte Bereich liegt.
40 Mio. Mini-BHKWs kann man nicht von heute auf morgen installieren. Sie müssen erst entwickelt werden (dauert Jahre), dann muss die Produktion hochgefahren werden (kann auch ein zwei oder mehr Jahre dauern) und dann müssen die Maschinen allmählich die Heizkessel ersetzen. Wer ihn erst vor Kurzem ausgetauscht hat, wird wenig Neigung verspüren, ihn durch eine Strom-Wärme-Kopplung zu ersetzen. Wessen Kessel allerdings eh' schon fällig ist, kommt schon eher auf diese Idee. Dieser Ersatz wird ohne Fördermaßnahmen alleine schon 10 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen. Mit dem Netzumbau wird also keine Eile geboten sein, obwohl man den dafür nötigen Markt über Nacht einführen könnte.
Deshalb frage ich mich ja, wieso sie sich gegen einen automatischen Stromhandel wehren. Wo sie doch überhaupt keinen Grund haben, sich darüber Gedanken machen zu müssen? Wieso setzen sie sich also ohne Not dem "dummen Gerede" aus, dass sie ihr de facto Machtmonopol missbrauchen?
Da übersiehst du eine kleine, aber durchaus wesentliche Sache. Gibt es einen automatischen Stromhandel, so werden zunächst mal sehr viele Hersteller versuchen, diesen neuen Markt zu erobern, indem sie geeignete Gerätschaften anbieten. Weil es am Einfachsten ist, schnell man einen billigen Automotor aus Großserie als Strom-Wärme-Kopplung hin zu biegen, werden das sehr viele tun. Allerdings ist eine solche Maschine für die Anforderungen halt nicht so ganz das Gelbe vom Ei. Was auf der Straße gut ist, kann im Keller leicht ein Murks sein. Ähnlich wie es Murks wäre, einen CD-Player mit einem kleinen lärmenden Modellflugzeug-Benzinmotor antreiben zu wollen. Ein paar Wenige werden aber von Anfang an versuchen, den Markt mit wirklich marktgerechten Maschinen zu bedienen. Spätestens dann, wenn der Markt in die Sättigung geht (also allmählich sämtliche alten Heizkessel ersetzt sind), wird sich der Herstellermarkt konsolidieren. Dann werden nur weniger Anbieter übrig bleiben. Der Rest wird sehen müssen, wo er bleibt. Entweder sich vom Markt verabschieden oder sich auf passende Nischen spezialisieren. Solche Nischen wird es insbesondere im Zusammenhang mit regenerativen Energien reichlich geben. Für richtige Großserienfertigungsmethoden von kompletten Maschinen wird das Geld nicht mehr reichen. Aber für einzelne Komponenten. Für den dezentralen Einsatz sind Maschinen mit äußerer Wärmezufuhr aus diversen Gründen deutlich besser geeignet als welche mit innerer. Stirlingmotoren wären beispielsweise sinnvolle Aggregate. Die wenigen Großen, die den Verdrängungswettbewerb überlebten, werden also überwiegend solche oder ähnliche Maschinen im Angebot haben. Diese werden sie auch an die Nischenanbieter verkaufen, die dann nur den Erhitzerkopf und Brenner durch ihre eigenen Komponenten ersetzen. Der Rest des Motors, der Generator und die Elektronik bleibt gleich. Nur die Software wird hie und da noch etwas angepasst. Diese eigenen Komponenten werden sich auf die unterschiedlichsten Eigenschaften der diversen Erscheinungsformen der Biomasse spezialisieren. Stroh wird z.B. etwas anders verbrannt als Hackschnitzel, Purgiernussöl oder Biogas. Dann hat man die Abhängigkeit vom Erdöl und -gas weitestgehend hinter sich gelassen.
Haben die Trafos irgendwelche "Leistungsdioden" eingebaut, die dafür sorgen, dass die Leistung nur in einer Richtung weitergegeben wird?
Servus Christoph Müller
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C
Christoph Müller
Juergen Bors schrieb:
dazu fehlt's mir an Machtmittel (Geld).
Davon wird kein automatischer Stromhandel und auch kein breiter Markt für massenhafte hocheffiziente Technik.
Aus eben diesem Grund wäre halt ein automatischer Stromhandel eine schöne Sache. Da wüsste man dann am Ehesten, worauf man sich ein lässt und müsste sich nicht auf irgendwelche Gesetze und Fördermaßnahmen verlassen, die sich je nach politischer Wetterlage dreht wie das Fähnchen im Wind.
Das halte ich mit den Großkraftwerken für genausowenig ausgeschlossen; eher sogar für wahrscheinlich.
Servus Christoph Müller
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