welcher Wirkungsgrad elektr. Heizung

Oct 17, 2004 149 Replies

Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 26.10.04:

Die haben keinen Bedarf.

Weiter: welchen Anteil am gesamten Wärmebedarf könnten die Kühltürme decken? Wenn möglich: nach Jahreszeiten gestaffelt.

Du wirst ja sicherlich über Zahlen verfügen.

Kompletter Unfug.

Das macht auch das jetzige Verbundsystem.

Du irrst immer noch. Sei so gut und erzähle hier nicht derartigen Unfug.

Viele Grüße! Helmut

Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 26.10.04:

[...]

Und schon wieder faselst Du herum, sobald es konkreter werden könnte.

Willst Du jetzt auch noch die Batterien aus Armbanduhren als Kellerkraftwerke einsetzen?

Dein Modell ist von Anfang bis Ende undurchdacht - verrate doch einfach mal, was für ein Diplom Du mit dieser Arbeit errungen hast.

Wie bitteschön soll das "automatische Stromhandelssystem" funktionieren? Was für ein Automat soll das sein? Wer programmiert ihn?

Wenn es "ein PC" sein soll: soll der ganz Deutschland steuern oder regeln?

Ist doch ganz einfach: Kauf Dir ein solches Aggregat, stell es in Deinen Keller, speise den überschüssigen Strom ins Netz. Wenn Du dabei (nach betriebswirtschaftlichen Massstäben) einen Gewinn erzielst, dann darfst Du hier wieder berichten.

Bis dahin: Du spintisierst.

Viele Grüße! Helmut

Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 26.10.04:

Wie klein? Welche Leistung?

Ach was! Wenn sie (sogar nach Deiner Meinung) unrentabel sind: warum hast Du sie in die Diskussion eingebracht? Nur um zu zeigen, dass Du schon mal seltsame Wörter gelesen hast?

Zudem: weder ein Otto- noch ein Dieselmotor erzeugt Strom.

Ach was! Du bist mal mit Kellerkraftwerken und Blockheizkraftwerken gestartet. Willst Du dafür Thermolelemente einsetzen? Oder springst Du wild durch die Botanik, weil es dir an Argumenten gebricht?

Geht es Dir also nicht um die Kellerkraftwerke?

Ach was! Also konzedierst Du jetzt auch bei den kleinen Anlagen eine Unwucht. Du machst Lernfortschritte. Wenn auch mühsam.

Das meinst Du tatsächlich?

Das meinst Du tatsächlich? Wie kommuniziert dieser PC mit den 100 Kellerkraftwerken in unserer Strasse?

Weiter: ein ausfallsicheres Programm gibt es bisher nicht.

Wie kommt die Behörde zu den Preisen, die sie verkündet? Oder macht das der PC im besten Eliza-Sinne?

Und prompt springen Hunderte dieser Kellerkraftwerke an und bieten die Leistung an - und dann stellen sie fest, dass sie alle zusammen zuviel anbieten. Das ist Vergeudung von Ressourcen.

Bedenke: jeder will mit dem Verkauf verdienen.

Und dann verdient keiner mehr. Ein duftes Modell!

Viele Grüße! Helmut

Helmut Hullen wrote: : Hallo, Christoph,

... : Wenn Du dabei (nach betriebswirtschaftlichen Massstäben) einen Gewinn : erzielst, dann darfst Du hier wieder berichten.

Wie willst Du gegen diese "betriebswirtschaftlichen Massstäben" anstinken. Sie entnehmen aus Vorraeten, die sie unwiderbringlich vernichten, und berechnen dafuer nur die Foerderkosten. Gleichzeitig wird die Deponierung der Abfaelle (CO2) in der Atmosphaere kostenlos vorgenommen. Die Sicherungskosten der Quellen ( z.B. Golfkriege) werden auch noch einfach uebersehen...

Und dagegen soll etwas Nachhaltiges "billiger" sein?

Bye

Hallo, Uwe,

Du (bon) meintest am 26.10.04:

Ach Gottchen ... "nachhaltig" ist kein Wert an sich. Du vermengst Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft.

Viele Grüße! Helmut

Hallo Helmut,

Trotzdem werden sie gehörig versorgt. Sind die Leute, die das tun, also blöd?

Lies "Der gangbare Weg in die regenerative Energiewirtschaft" ISBN

3-928671-02-2 aus dem Jahr 1992

Eine super Begründung, die seinesgleichen sucht. Damit wirst du sicher Oberintelligenzler des Jahres.

Das Leistungsniveau soll für die Stromversorger völlig uninteressant sein? Weißt du, was du da schreibst?

Du wirst sicher zum Oberintelligenzler des Jahres gewählt werden. Deine Logik haut mich um.

Servus Christoph Müller

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Hallo Helmut,

So klein, dass sie für einzelne Gebäude optimiert sind.

Dass dich das in Erstaunen versetzt, habe ich mir schon gedacht.

Vielleicht hast du nur nicht begriffen, was ich geschrieben habe?

Mit einem Stromgenerator hinten dran schon.

Du bist leicht zu unterhalten.

Ich nicht. Ich schätze sie lediglich als die wahrscheinlichsten Ergebnisse ein, die sich mit einem automatischen Stromhandelssystem einstellen werden.

Wie gesagt - mir geht es um ein automatisches Stromhandelssystem. Die wahrschenlichste Folge daraus werden massenhaft Kellerkraftwerke sein.

Dein Wortschatz ist beeindruckend.

Was meinst denn du?

Dein Wortschatz - umwerfend.

Habe ich alles schon beschrieben: Per Einwegkommunikation z.B. via RDS-Signal eines Lokalsenders.

Wusstest du wirklich, dass es grundsätzlich ein gewisses Restrisiko gibt? Muss man dir das EXTRA erklären?

Indem sie im Netz prüft, ob ein Über- oder Unterangebot an Strom herrscht. Was mit dieser Information passiert, habe ich ein paar Zeilen vorher schon beschrieben. Soll ich das nochmal erklären?

Sie werden schon warten, bis der Strompreis tatsächlich steigt. Aber je nach örtlichen Gegebenheiten werden sie vorher ihre Wärmespeicher entsprechend weiter bis an die untere Toleranzgrenze abkühlen lassen, um sie dann mit der Abwärme des teuerer verkauften Stroms wieder aufzufüllen.

Eben drum.

Verdient der Handel denn nur mit Gefühlsduselei?

Servus Christoph Müller

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Hallo Helmut,

WAS verstehst du daran nicht. Stell doch einfach mal konkrete Fragen.

Das wichtigste im ASTROHS (=Automatisches STROmHandelsSystem) ist die DLS (DienstLeistungsStelle). Dieser Automat generiert aus den Netzverhältnissen die aktuellen Strompreise und veröffentlicht diese online.

Könnte ich machen. Vielleicht macht's der ASTROHS-Betreiber selber.

Nein. Die Dinger haben nur regionalen Charakter. Es wird sehr wahrscheinlich eine Zellenstruktur geben.

Und davon wird's tatsächlich zur Massenanwendung? Für wie mächtig hältst du mich überhaupt? Oder hast du vielleicht irgendetwas ganz Entscheidendes nicht begriffen?

Trifft auf dich mindestens genauso zu.

Servus Christoph Müller

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Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 17.10.04:

An welcher Bildungseinrichtung, in welcher Fachrichtung? So langsam interessiert mich diese Arbeit.

Viele Grüße! Helmut

Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 27.10.04:

Verfasser: Christoph Müller, Preis 32 DM Hier nicht verfügbar. Bist Du so nett und zitierst die gesuchten Daten? Danke!

Dann erklär mir doch bitte, wo definiert ist, dass das jetzige Verbundsystem auf "GLEICHMÄSSIGE Netzlast ausgelegt" sei. Du hast das behauptet, Du wirst das belegen können.

Verwechsle bitte nicht Verbundsystem mit Einspeisern.

Viele Grüße! Helmut

Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 27.10.04:

Und wie erfährt mein Kellerkraftwerk, dass es sich lohnt, Strom einzuspeisen?

Wenn Du das einzig Automaten überlässt, dann ist der Crash vorhersehbar. Denn Du willst ja keine Regelung, sondern nur eine Steuerung.

Klar - die Utopie hat eine Abkürzung, und damit ist ihre perfekte Funktion gesichert.

So pflegen Werbefuzzis heisse Luft zu verkaufen.

Wie gross wird die einzelne Zelle sein?

Ja - ich habe immer noch nicht begriffen, wie sich das ganze rechnen soll. Und wie die bisherige Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben soll.

In welchen Teilbereichen spintisiere ich?

Viele Grüße! Helmut

Hallo, Christoph,

Du (christoph_mueller_ibmx) meintest am 27.10.04:

[MHD-Generatoren]

Hast Du da genauere Daten, Herstellerangaben, Preise usw.? Ich könnte ja auf die Idee kommen, mir so etwas in den Keller zu stellen.

Oder eierst Du schon wieder herum?

Nei - das erstaunt mich nicht. Das weiss ich schon seit so etwa 50 Jahren. Aber dieses Wissen hat wenig mit Stromerzeugung zu tun, die Motoren desgleichen.

Stimmt - Du argumentierst wirr. Und auch Nachfragen schaffen keine Klarheit, sondern Du antwortest mit weiteren nebulösen Abschweifungen.

Na endlich. Du solltest die Antriebsart getrennt vom Generator betrachten. Schon wieder ein Lernfortschritt!

Schön, wenn Du zwei Traumwelten verkoppelst.

Hier in meiner Strasse so etwa 100 Kellerkraftwerke ...

Du propagierst hier ein (utopisch anmutendes) Modell. Du hast es zu erläutern. Oder eierst Du schon wieder herum, weil Du auch in diesem Bereich nicht weit genug geplant hast?

Das rumst. Schon das Einschalten der Strassenbeleuchtung wird - um den Lastsprung abzumildern - nicht für die ganze Stadt gleichzeitig gemacht.

Und wenn in unserer Strasse von den 100 Kellerkraftwerken nur 50 bereit sind, ins Netz zu gehen: woher kommt die Rest-Energie? Pure Steuerung reicht da nicht. Die Zu- und Abschaltung muss geregelt werden.

Du hattest das "ausfallsichere Programm" eingebracht. Nicht ich.

Du eierst schon wieder herum.

Willst Du so etwas tatsächlich (wie auf Deiner Webseite beschrieben) in QBASIC programmieren? Dann erahne ich ein ganz gewisses Restrisiko.

Ja, bitte. Nimm mal eine Stadt mit so etwa 300000 bis 500000 Einwohnern. Mit je nach Tageszeit und je nach Stadtteil verschiedenem Energiebedarf (Strom sowie Wärme).

Das soll der Lokalsender steuern?

Das führt dann mindestens zu kräftigen Schwankungen von Frequenz und/ oder Spannungs-Istwert. Alles auf Niederspannungsniveau.

Das Netz wird Dir um die Ohren fliegen, und anschliessend stehen etliche Kunden vor Deinem Schreibtisch und beschweren sich mit wohlgesetzten Argumenten.

Im Sommer, tagsüber ist das ein hochinteressantes Modell. Da brauchen die wenigsten Haushalte viel Wärme. Aber das verarbeitende Gewerbe braucht viel Strom.

Nein. Und deshalb ist Dein Modell untauglich.

Viele Grüße! Helmut

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Uwe Bonnes schrieb:

Wieso nicht?

Selbst bei einer rein betriebswirtschaftlichen Betrachtung scheint es doch erst einmal plausibel zu sein, daß eine Anlage, die den Betriebsstoff besser (nämlich für Kraft _und_ Wärme) nutzt als eine, die auf eins davon verzichtet, kostengünstiger ist.

Die richtige Frage ist nämlich tatsächlich, ob die rein wirtschftlich betrachtete Kostenrelation zwischen Strom und Prozeß- und auch Heizungswärme eigentlich stimmt, bzw. unter welchen Bedingungen. Und die Antwort liegt tatsächlich in einem automatischen Stromhandelssystem, das überhaupt erst die Möglichkeit schafft, den Strom erzeugungskostengerecht, nämlich nachfrageabhängig variabel, zu bewerten.

Auf der Hochleistungsebene passiert das doch auch: wenn die EVU für Spitzenlasten Leistungspreise verrechnen, die auf kWh-Preise um

100Cent hinauslaufen, muß man sich doch fragen, warum

  1. davon nichts beim Endverbraucher ankommt, obwohl sich der Verdacht der Quersubventionierung mit macht aufdrängt, und

  1. davon vor allem den Kleineinspeisern nichts vergütet wird.

Aber wahrscheinlich muß auch darüber erst die Kommission oder der EuGH befinden, bevor da mal ein bißchen wettbewerbliche Ordnung hineinkommt.

Dieses "Leistungspreissystem" ist (obwohl in seiner historischen Entstehung nachvollziehbar) ohnehin nur eine ziemlich üble Lüge: praktisch werden Leistungspreise natürlich nicht für "Bereitstellung" (was soll das sein?) bezahlt, sondern dafür, daß der Abnehmer auch beabsichtigt, sie für den bestellten Zeitraum zu beanspruchen. Und damit lassen sie sich auch problemlos in belastungsabhängige Arbeitspreise umrechnen.

Das ist alles lange bekannt (ich hatte Hoven und Schulz zitiert, sie hatten seinerzeit für ihre ganz richtigen Darlegungen seitens der Energiewirtschaft heftig, aber reichlich unqualifiziert Prügel bezogen) - warum werden diese Informationen wohl nicht in die Handelspraxis umgesetzt? Die richtige Gegenfrage ist dabei schlicht, warum Monopolproduzenten Interesse an einer wettbewerblichen Marktöffnung haben sollten. Technisch ist der Anschluß beliebig vieler kleiner Einspeiser an ein NS-Netz nämlich kein wirkliches Problem, die notwendigen Vorkehrungen gegen zu hohe Lastschwankungen sowie Rückspannungen usw. halten sich sehr in Grenzen, und durch umlaufende Arbeitsmaschinen angetriebene Generatoren sind betriebsmäßig und netztechnisch weitaus gutmütiger als WKA oder PV.

Gruß aus Bremen Ralf

es gibt schon lange Einpeiseverträge mit Abrechnung nach Leistungverfügbarkeit bzw Zeitverfügbarkeit

Dann darf der Betreiber zB während der Starklastzeit keinen Schornsteinfeger oder Kundendiensttechniker an die Kiste herumfummeln lassen, die Wärme muß in größeren Speichern zwischengepuffert werden, die Wärmespitzen verlaufen doch etwas anders als die Stromspitzen.

Es gibt genügend gewerbliche und kommunale Betreiber die eine Menge Lehrgeld bezahlt haben und irgendwann auf einen einfacheren Vertrag umgestiegen sind.

Und das Thema mit Lieschen Müller und Bauer Piepenbrink ?

MfG

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bernd Löffler schrieb:

Ab wieviel MW? Hier geht es doch in erster Linie um Kleinerzeuger. Und die Verträge sind natürlich individuell ausgehandelt, in einer Struktur, die aus "der Versorger" (zugleich Netzbetreiber) und dem Rest besteht.

Ja und? Wer einen Vertrag abschließt, hat ihn auch einzuhalten, oder er kommt für den Schadenersatz auf, z. B. die fällige Konventionalstrafe. Letzteres ist so schrecklich nun auch wieder nicht: gegen Ausfälle kann man sich schließlich versichern, sowohl als Kunde als auch als Lieferant (Preise und Prämien sollte der Markt regeln).

Ich würde gerne einfach mal verstehen, was da für Urängste am Werk sind. Das oft genannte Thema Netzbetriebssicherheit halte ich in dem Zusammenhang für quasi nicht-existent. Selbstverständlich sind einige elementare Sicherheitseinrichtungen erforderlich, wozu Frequenz- und Einzelphasenüberwachung, Überstrom- und Überspannungsschutz und auch Unterspannungsabschaltung gehören - so ein Einspeiser darf natürlich kein Inselnetz mit einem abgetrennten öffentlichen Netzteil aufbauen, wenn der jeweilige Netzabschnitt gerade gestört ist oder planmäßig abgeschaltet wird. Und auf die Qualität der Einspeisung (Oberwellen, Flicker, Blindleistung) ist natürlich auch zu achten. Aber wer mir das als unlösbare Probleme verkaufen will, sollte sich vielleicht eine Beschäftigung suchen, die seiner Qualifikation mehr entspricht. Mindestens zwei Diskutanten empfinde ich hier insofern als mehr als oberpeinlich - wenn die an den Unfug, den sie verzapfen, selbst glauben und nicht nur dafür bezahlt werden, dann "Gute Nacht, Deutschland!"

Und worin das Problem bestehen soll, einer Wohnungsheizung beizubringen, via KWK auch noch gewinnbringend Strom zu verkaufen, will mir auch nicht so recht einleuchten. Probier's aus: such Dir ein paar Informatik-Freaks, leg ihnen einen empirischen Lastgang eines Netzes als Eingangsdaten vor, transformiere den in eine Preisfunktion und gib ihnen Eckdaten (fixe und ausbringungsabhängige Kosten einer KWK-Anlage sowie eine meteorologische Temperaturkurve nebst zugeordnetem Heizungswärembedarf), dann basteln die Dir ruckzuck einen Algorithmus, der daraus selbsttätig das kostenoptimale Betriebsregime unter Berücksichtigung einer Last- und Wetterprognose, dem aktuellen Speicherfüllgrad und der erwarteten Einspeisungsvergütung berechnet und sich künftigen Änderungen geschmeidig adaptiv anpaßt. Das sind doch eigentlich Kinkerlitzchen, die man mit KNN erledigen kann, dafür braucht man nicht einmal sehr intelligente Regelalgorithmen.

Und ja, das kann sich natürlich Lieschen Müller und auch der Diplom-Agrarökonom von einem qualifizierten Fachbetrieb hinstellen lassen. Für die Versorgungssicherheit sind 1000 solcher Anlagen mit ca. 10-100kW doch geradezu ein Glücksfall: die wetteifern alle darum, möglichst genau dann einspeisen zu dürfen und zu können, wenn sich das lohnt, und das ist natürlich exakt der Zeitraum, wo der Strom dringend gebraucht wird bzw. teuer aus dem Überlandnetz zugekauft werden müßte. (Natürlich machen sie dabei Verdrängungswettbewerb: durch ihre Einspeisungen drücken sie mit dem steigenden Angebot natürlich den aktuellen Strompreis, und zwar solange, bis sich das für die Anlage mit den jeweils teuersten Betriebskosten nicht mehr lohnt und sie runterregelt bzw. vom Netz geht - alles in schön kleinen Stufen, kein Zu- oder Abschalten von 100-MW-Blöcken.)

Und gerade wegen er relativen Kleinheit der Einzelanlagen ist es wirklich völlig egal, ob ein paar davon zicken: laß doch 2% oder 5% der installierten Leistung spinnen und prozyklisch laufen, also nur Schwachlast einspeisen und bei Hochlast vom Netz gehen: angesichts der gesamten Größe interessiert eine solche Leistungsschwankung von höchstens 10% nun wirklich nicht, die wird problemlos durch das Verbundnetz aufgefangen. (Die "Zicken" merken dann schon an den Abrechnungen, daß da was oberfaul läuft. Und der dümmste Bauer wird sich dann angeregt mit dem Anlagenbauer bzw. dem verantwortlichen Ingenieurbüro unterhalten, ggf. via Rechtsanwalt und Gutachtern.)

Wie den Preis ermitteln? Wahrscheinlich braucht man wirklich eine Behörde, nänmlich die Genehmigungsbehörde beim Landeswirtschaftsminister, die derzeit die Tarifgenehmigungen macht. Die legt einmal fest, welche Preis-Leistungskennlinie für Bilanzungleichgewichte anzusetzen ist. Und danach macht der regionale Netzbetreiber nichts anderes, als ständig die Leistung zu messen, die er an den wenigen Übergabepunkten mit dem Verbundnetz austauscht, generiert daraus ein Preissignal und verteilt das über geeignete Telekommunikationsmittel an jedermann. Wenn er viel Leistung aus dem Verbundnetz bezieht, ist der Preis hoch, wenn Leistung ins Verbundnetz zurückgespeist wird, ist er niedrig. Entsprechend steigt oder sinkt die Neigung der Verbraucher und Erzeuger, ihren Strombedarf oder

-angebot zu disponieren. (Das geht natürlich automatisch ist also nicht anderes als eine Funktionserweiterung der ohnehin schon vorhandenen Informationstechnik in der Netzleitstelle mit Hardwarekosten

es ist keine Min-Leistung vorgegeben, man kann ja mit 5,5 KVA rechnen

achwas Urängste, die Umsetzung Theorie in Praxis läuft doch schon Das oft genannte Thema Netzbetriebssicherheit halte ich in dem

habe schon genug Biogas-BHKWs gesehen, bei denen die Betreiber die Sicherheitseinrichtungen umgehen,verstellen usw

Oder PV-Wechselrichter wo mittels Paßwort die ENS-Einrichtung desensibilisiert wird

wer sägt schon an den eigenen Ast ?

MfG

schnipp

schnipp

Gut gebrüllt, Löwe

An diesem Thread, der mich so sehr interessiert, das ich ihn noch nicht im Filter habe, findet man doch auch noch Rosinen, wenn auch ein aus dem Fido übriggebliebener "immer dagegen", "alles Quatsch", "Völliger Blödsinn" ihn ziemlich unleserlich macht.

Die in meisten in Deutschland agierenden Erzeuger/Netzbetreiber nehmen so viel Geld ein, dass sie sogar ihre eigenen Kunden aufkaufen können.

Meine beschränkte Meinung dazu: Monopol wenn notwendig, freier Markt wenn möglich.

Die Masse muß nur wollen, dann finden sich auch Leute, die das dann "machen".

Im Vorfeld solcher Entwicklungen muß es Visionäre geben, die "missionieren" und Altbackene, die "Ketzer" schreien.

Aber auch kleinere, überschaubare Entwicklungen, die unseren Umweltminister in Entzücken versetzen würden, werden Erfolgreich unterdrückt. z.B. Steckernetzteil Dauerverbrauch ca. 4 Watt, ein paar Bauteile für 100 eurocent dazu, und es braucht im Leerlauf nur noch 0,4 Watt. Fazit: Patent drauf, Schublade auf und zu, Gefahr gebannt.

So funktioniert die Welt, im Guten wie im Schlechten.

Also Hut ab vor denjenigen, die solche Entwicklungen vorantreiben. Da steckt viel Potential drin. Fehlentwicklungen sind in diesem Bereich korrigierbar, auch nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Vorsichtig, sogar grundsätzlich abwehrend werde ich allerdings bei Gentechnik, den da ist nichts Rückgängig zu machen.

Fazit: Rechnen, ausprobieren, machen...

mfg Wilfried

PS: Wenn euch meine Gedanken etwas konfus vorkommen, lest einmal alle Beiträge und schreibt dann selber....

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bernd Löffler schrieb:

Und dafür den Aufwand?

Automatische Stromhandelssysteme? Wo denn?

Äh, ja, wie soll ich sagen ...

Eben!

(Du plenkst.)

Gruß aus Bremen Ralf

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Wilfried Dietrich schrieb:

Sorry: für die Masse kommt Strom aus der Steckdose und hat einen Preis pro kWh wie Benzin pro Liter. Politiker brauchen Stromhandelssysteme gar nicht mal böswillig verhindern wollen, die wissen schlicht nicht, was das ist und wo das Problem liegt, die beschließen lieber über Einspeisungsvergütungen für "grünen Strom", "weil der Wähler das versteht/so will".

Wie lange dauert "Vorfeld"? In der Wissenschaft ist das Thema eigentlich "durch", Wiwis wissen, wie Marktpreisbildung funktioniert, die haben bloß genau wie Juristen leider keine Ahnung von E-Technik und Netzbetrieb und schwafeln daher von "Durchleitungsrechten", "Förderung erneuerbarer Energien" und "Strombörsen", weil sie sich eben gar nicht vorstellen können, daß die Markträumung durch ein automatisches Handelssystem erfolgen könnte. Schade ... wie ändert man das?

Ich kenne da zwar kein konkretes Beispiel, aber das macht, wenn das stimmt, immerhin 32kWh/a im Wert von gut 4 Euronen, und die CO2-Menge rechne ich jetzt dazu nicht aus ... ja, da gab's mal einen, der war der Ansicht, Wärmedämmung sei billiger als KKW, den haben die Sozis aber weggeekelt. Was tut man da? Ein Gesetz machen, das den Stand-By-Verbrauch von E-Geräten begrenzt? Formulier mal bitte ...

Wenn Du Lehrer wärest, müßtest Du an das Gute im Menschen und Bildung und Erziehung glauben und dürftest das nicht schreiben.

Die Technik ist nicht das Problem ...

Und Du liest Dich mal bitte über "ToFu" und "Usenet" schlau und machst das nicht mehr.

Gruß aus Bremen Ralf

Hallo Ralf,

Schöner kann man kaum zusammenfassen, warum es nicht wie vorgesehen funktionieren wird.

Siegfried

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