Who killed the electric car?



Nein, wichtig ist hier der Vorsatz einer Gruppe von Autofahrern, jemanden in eine Situation zu bringen, der er nicht ausweichen kann und eventuell verunfallt, um darueber lachen zu koennen.

Ja. Und es gibt auch diejenigen, die dabei lachen koennen, wenn sie Leitungen o.ae. so arrangieren, dass leicht Unfaelle entstehen, um dann sagen zu koennen, der ist selbst da- ran schuld, er haette das ja bemerken koennen.

Dann bist Du trotzdem der "Schuldige" und hast erst einmal viele Probleme am Hals.

Wenn die Strecke hochgradig kontrolliert werden muss, erheischt das Zusatzkosten, die sicherlich eine Maut erzwingen. Deshalb schloss ich daraus, dass man dann die Mautstelle auch dazu nutzen sollte, um das automatische Fahren beim PKW von aussen im Wagen auszuloesen. Bei Verlassen der Strecke wird wieder abgeschaltet. Das sagt zu- gleich, es wird z.B. aus Gruenden der Unfallredu- zierung ein automatisches Fahren erzwungen und die Autofahrer ohne ein Auto mit automischer Steu- erung koennen sich auf wichtigen Fahrverbindungen nicht mehr bewegen. Autobahnen kann man so einrichten, schliesslich ergaenzt man das, nach aus- gebreiteter Umstellung auf AGV, auf Stadtraeume, usw.

Eine Blackbox macht das Autofahren teurer. Dem folgen kostspiele Untersuchungen bei Unfaellen nach. Insgesamt betrachtet entsteht etwas voellig Neues. Da muss dann auch die Justiz erst damit umgehen koennen. Diese wird im Vorfeld damit be- schaeftigt werden, AGV zu verhindern, weil staen- dig irgendeine Gruppierung versuchen wird, die Ein- fuehrung fuer PKW's zu verhindern.
K.L.
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Am 24.01.2012 16:43, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Im Zweifel gilt rechts vor links.

nicht die Strecke wird hochgradig kontrolliert. Die Fahrzeuge überwachen ihre eigene Umgebung äußerst intensiv. Das müssen sie sowieso, weil anders sicheres Fahren gar nicht möglich ist. Automatisierung somit dann auch nicht.

Keineswegs. Es geht hier nur um die Informationen, die das Fahrzeug selbst erfasst. Eine höhere Maut lässt sich daraus überhaupt nicht ableiten.

Wäre zwar möglich. Ich habe allerdings Zweifel an der Sinnhaftigkeit.

Was, wenn der Fahrer dann schläft?

Solche Ansätze kenne ich. Trotzdem sind sie mir zuwider. Ist einfach zu viel administrativer Aufwand, den ich zudem als nutzlos einschätze. Es sei denn, man befindet sich auf der mauteinnehmenden Seite.

Moderne Autos haben bereits eine Blackbox. Fahre in die Werkstatt - das erste was dort gemacht wird, ist den Fehlerspeicher auslesen.

Nur in sehr seltenen Fällen. Seit es Computer gibt, ist regelmäßige Selbstdiagnose eine Selbstverständlichkeit. Was meinst du, was dein Computer beim Einschalten alles macht?

Selbstdiagnose und automatische Diagnose ist längst Standard. Darüber spricht man längst nicht mehr, sondern setzt das bereits voraus.

Diese wird sich auf die Daten der Blackbox verlassen, sofern nicht begründeter Anlass zu Zweifeln herrscht. Ist jetzt nicht anders.

keineswegs. Diese Betriebsart ist ja noch gar nicht zugelassen. Also gibt es auch nichts zu verhindern.

Natürlich wird es solche Gruppierungen geben. Sie werden sich allerdings auch mit der Faktenlage beschäftigen müssen, die im Rahmen der immer besser werdenden Fahrerassistenzsyteme gewonnen wird. Mit Gurt und Airbag lief es ähnlich. Speziell der Gurt hatte sogar ganz massiven Gegenwind. Die Faktenlage sorgte dann aber sogar für eine GurtPFLICHT.
--
Servus
Christoph Müller
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Am 22.01.12 23:18, schrieb Christoph Müller:

Träum weiter. Abgesehen davon, dass da noch eine Menge Hardware fehlt - selbst wenn sie vorhanden wäre, die Autoindustrie ist nun nicht gerade die Industrie, die mit Gratisupdates glänzt. Im Gegenteil, oftmals kannst du ja ein Feature, das in der Kleinwagenklasse heute Standard ist in der 10 jährigen Oberklasse für kein Geld der Welt vom Hersteller nachrüsten lassen.
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Am 24.01.2012 21:09, schrieb Patrick Kormann:

welche?
Du meinst, dass deswegen keine durchgeführt werden? Ich habe auf meiner Kiste Software laufen, für die ich jedes Jahr eine 3-stelle Summe zu bezahlen habe.

Und? Wo ist dein Problem? Niemand sagt, dass zwingend 100% des Fahrzeugbestand per Update zu fahrerlosen Fahrzeugen gemacht werden müssen. Warum auch? 1% reicht schon, um die Bahn komplett arbeitslos zu machen. 10% der Fahrzeuge werden pro Jahr sowieso ausgetauscht. Bei vermieteten Fahrzeugen noch viel mehr.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller wrote:

In den USA gibts einen Kanal die ganze Ostküste entlang von Norden bis Süden. Der Kanal wird von Bundesingenieuren (mil) instand gehalten aber der Kongreß gibt zunehmend weniger Mittel für die Instandhaltung frei fürs Ausbaggern.
Je schlechter die Kanäle ausgebaggert sind, desto weniger große Schiffe trauen sich auf den Kanal aber der Kongreß gibt die Mittel nach dem Maß der Tonnage auf dem Kanal frei: die Katze beißt der Maus den Deckel ins Gesicht.
gl
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Christoph Müller schrieb am 22.01.12:

Vergleichbar??? In welchem Universum lebst du? Rolltreppen stellen eine sehr kontrollierte Umgebung dar, haben links und rechts hinreichend hohe Geländer, alle Personen "fahren" mit der gleichen Geschwindigkeit in die gleiche Richtung und es gibt keinen Querverkehr. *Nichts* davon trifft bei einem autonom fahrenden Auto auch nur annähernd zu.

Du verkennst das eigentliche Problem, das ich weiter unten dargestellt habe. Zwischen obigem sehr begrenzt möglichen "freihändig" fahren unter permanenter Kontrolle und Verantwortung(!) des Fahrers und einem funktionierenden autonomen Fahren ohne permanente Kontrolle und Verantwortung gibt es eine tiefe Lücke, die in *einem* Sprung überwunden werden muss. Da wäre ein "halber" Schritt tödlich - im wörtlichen und übertragenen Sinne.
[...]

Oh ja.

Richtig.
Da täuschest du dich leider. Es ist vieles an nötiger Technik bereits da, aber die Anforderungen sind auch extrem. Du kennst es doch sicher: "80% der Arbeit kosten 20% der Zeit und umgekehrt." Diese fehlenden 20% werden noch sehr schweißtreibend werden. Aber wir sind sicherlich auf dem Weg dahin und die Frage ist eigentlich nicht mehr "ob", sondern "wann".

Dahin wird es wohl laufen. Nur bis wann?
MfG Gerald
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Am 26.01.2012 22:29, schrieb Gerald Gruner:

In meinem Universum fahren die Rolltreppen und Aufzüge weitestgehend ohne Bedienpersonal. Deines kenne ich nicht bzw. wähne dies in längst vergangenen Tagen.

soll das heißen, dass fahrerlose Autos ihre Umgebung NICHT überwachen würden? Dann verstehe ich deine Verwunderung. Dann würde ich nämlich auch keine Möglichkeit für solche Fahrzeuge sehen.

soll das heißen, dass fahrerlose Autos mit Geländer möglich erscheinen?

dafür kann man z.B. mit Geschwindigkeitsbegrenzungen sorgen. Stimmt übrigens schon nicht mehr mit Aufzügen, die zwei Körbe in einem Schacht bewegen.

Bei Aufzügen gibt es den. Wie sollten die Leute sonst ein- und aussteigen können?

Klar kenne ich das. An den letzten Details wird seit 30 Jahren gearbeitet. Und man weiß, dass die Produktionskosten des Ergebnisses verdammt klein sein werden - Softwareupdate. DAS ist der Punkt, der einen Bahnverantwortlichen nicht mehr ruhig schlafen lassen dürfte.

Du vergisst, dass bereits 95% der Arbeit gemacht sind.

So sehe ich das auch. Die Bahn allerdings nicht. Ich befürchte, dass das eine tödliche Nachlässigkeit ist.

Er wird keine langen Vorwarnzeiten geben. In der Öffentlichkeit wird nur kommuniziert, dass der Hersteller sowieso nun das jenes mit seinem Assistenzsystem kann, ein anderer Hersteller wieder was Anderes. Sobald die Versicherungen den Autoherstellern "verdächtige Nachrichten" zukommen lassen, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dann bald darauf eher geheime Treffen zwischen Justiz, Gesetzgebung, Autoherstellern und Versicherungen stattfinden, um eine gemeinsame Vorgehensweise zu finden. Die Bahn wird dabei vermutlich "vergessen", weil sie diesbezüglich keine Rolle spielt. Dann wird es vermutlich noch eine eher kurze öffentliche Diskussion geben und schließlich ein Datum, ab dem die automatische Fahrweise offiziell zugelassen wird. Selbstverständlich nur unter ganz bestimmten Bedingungen, die diese Fahrzeuge dann erfüllen müssen. Während der paar Monate Übergangszeit werden schon Viele ihre Updates einspielen. Einfach nur zum "Testen". Ab dem Zulassungsdatum wird die Bahn ein verdammt großes Problem haben. Sie wird nicht sagen könnte, dass sie das alles nicht gewusst hätte. Sie weiß es seit langem! Sie ignoriert es ganz einfach.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb am 28.01.12:

Das meinst du doch jetzt hoffentlich nicht ernst? Vergleichst du hier eine Rolltreppe oder einen Aufzug mit einem selbststeuernden Auto und siehst den fundamentalen Unterschied *wirklich* nicht oder trollst du nur?
Tipp: Rolltreppen und Aufzüge fahren in einer SEHR abgeschirmten und kontrollierten Umgebung mit einer sehr geringen Geschwindigkeit und haben wie geschrieben auch keinerlei Querverkehr (nein, ein-/aussteigen ist in diesem Sinne kein Querverkehr, da er nur an speziell dafür erstellten Punkten unter völliger Kontrolle stattfindet) oder sonstige überraschende Störungen im Fahrbereich. Selbststeuernde Autos haben das dagegen und MÜSSEN daher ihre Umgebung sehr genau überwachen und ständig mit unerwarteten Störungen rechnen.
Weitere Trollerein snippe ich lieber. Es ist hier schon klar, dass du nicht sachlich diskutieren willst. Schade...
MfG Gerald
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Am 29.01.2012 14:30, schrieb Gerald Gruner:

in der jeder Hinz und Kunz nach Belieben tun und lassen kann, was er will. Was verstehst du also genau unter "SEHR abgeschirmt"?
Tatsächlich musste man durchaus einige sehr wichtige Maßnahmen treffen, um eine Zulassung zu erreichen. Hätte man z.B. das Wort "Treppe" zu wörtlich genommen, dann würden sich heute reihenweise die Leute die Zehen einquetschen, wenn die Stufen wieder zusammen laufen. Am Handlauf gäbe es haufenweise Handverletzungen, weil diese man zwischen Band und feststehenden Teilen bringen könnte. Das ergäbe dann großflächige schwere Verletzungen. Hält man die Abstände nicht ein, könnte es sogar sein, dass man an der Stockwerksgrenze geköpft wird.
Wenn du also meinst, dass eine Rolltreppe eine vollkommen ungefährliche Sache wäre, dann täuschst du dich ganz gewaltig. Man hat sie mit geeigneten Maßnahmen lediglich ziemlich ungefährlich hin gekriegt. Ähnlich wird es mit fahrerlosen Fahrzeugen auch laufen. Nur, dass diese Maßnahmen etwas umfangreicher sein werden.

Eben. Und genau das werden sie auch können. Andernfalls werden sie keine Zulassung bekommen.

Wenn du das für Trollerei hältst, dann scheinst du dir über die Sachlage von Rolltreppen und Aufzügen überhaupt nicht im Klaren zu sein. Diese Dinger haben nämlich sehr wohl das Potential für wirklich schwerste bis tödliche Verletzungen. Dass dir das anscheinend noch nie aufgefallen ist, hängt vermutlich damit zusammen, dass du sie - wie die meisten Menschen - einfach ganz selbstverständlich nutzt und deshalb auch nicht groß darüber nachdenkst. Genau so muss Sicherheitstechnik auch aussehen. Man darf sie gar nicht merken und man muss sich trotzdem ganz selbstverständlich drauf verlassen können. Wird mit fahrerlosen Fahrzeugen auch nicht anders sein.
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Christoph Müller
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Es gibt ganz einfach einen Normalbetrieb. Und der laesst sich definieren.

Bei Rolltreppen mussten sehr viele Nachbesserungen erreicht werden, um sie sicherer zu machen. Es gibt unterschiedlich schnelle Rolltreppen.

In der Presse kann man immer wieder von Unfaellen lesen. Genauso verstauchen sich die Leute bei un- ebenen Buergersteigen den Fuss, oder stolpern ge- faehrlich. Auch Fahrstuehle koennen missbraucht werden. Dazu braucht es nur wenige Tricks und et- was Insiderwissen.

Zusaetzlich muessen sie aber auch einen ueber- wachten Verkehrsraum erhalten, indem eben da- rauf geachtet wird, dass niemand AGV's blockiert, also sehr gezielt das System stoeren und miss- brauchen will. Dazu gehoert als Basis eine Ver- kehrspaedagogik, die erlaeutert, wie man sich ge- genueber selbstfahrenden und automatisch gefuehr- ten Fahrzeugen im Alltagsverkehr zu verhalten hat.
K.L.
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Am 29.01.2012 17:23, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Das glaube ich eher weniger. Ist aber in der Tat nur eine Glaubensfrage.

Fahrerlose Fahrzeuge, die die Bewegungsrichtung der Fußgänger und deren verkehrsrelevanten Gesten nicht deuten können, werden sicher keine Zulassung bekommen.
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Ich denke, es geht wie bei Rolltreppen, um Ab- waegung. Sich zum Beispiel nur darauf zu ver- lassen, dass Rolltreppen eine Notabschaltung haben, geht nicht. Falls Ueberwschungskameras da sind, kann auch von ausserhalb ein- und ab- geschaltet werden. Das ist z.B. wichtig, wenn sich Jugendliche o.a. staendig den Spass erlauben, die Notabschaltung auszuloesen.

Das "Verkehrsrelevante" mag wohl erkannt werden, aber es muss auch ein Verkehr effektiv geschaltet werden. Wenn dem Fahrzeug andauernd Fussgaenger in die Quere laufen, weil sie wissen, der AGV haelt automatisch, kommt das Fahrzeug nie dort an, wo es hinwill.
Es muss also privilegierten Verkehr geben und Regel- werke, die Beachtung haben wollen. Es ergibt sich daraus logisch, dass es sich mit AGV's einfacher und effektiver faehrt, wenn kreuzender Verkehr durch andere Arten des Verkehrs (Fussgaenger, Fahrraeder, von Fahrern gesteuerte Fahrzeuge, usw.) nicht vor- handen ist.
K.L.
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Am 30.01.2012 16:39, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

So einfach ist das nicht. Solche Fahrzeuge werden schließlich auch einen gewissen Bremsweg haben. Wer meint, sie nur "ärgern" zu wollen, begibt sich ganz real in Gefahr. Wie auf der Straße bisher auch. Nur, dass die Unfallgefahr halt etwas geringer ist, weil sich solche Fahrzeuge wesentlich intensiver auf das Fahren konzentrieren werden als Menschen das je könnten.

Glaubensfrage. Wie gesagt - glaube ich nicht.

Haben wir schon.

Das gilt für den jetzigen Verkehr ganz genauso. Ist also kein Unterschied zum Szenario mit fahrerlosen Fahrzeugen.
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Christoph Müller schrieb am 29.01.12:
Nur ganz kurz, da du dich offensichtlich beim bewussten Missverstehen festgefressen hast. [...]

Schrieb ich irgendwo auch nur in einer halben Zeile etwas anderes? Nein, natürlich nicht, sondern im Gegenteil habe ich genau das immer wieder betont. Man hat eine Rolltreppe oder den Aufzug dadurch entschärft, dass man diese nur in sehr kontrollierter Umgebung einsetzt und *konstruktiv* deren Fahrbereich von allen Störeinflüssen fast 100% abschirmt und auch mechanisch so gestaltet, dass Risiken so weit wie möglich vermieden sind.
Beim autonom fahrenden Auto ist es genau gegenteilig. Die Umgebung ist nahezu unkontrolliert und unkontrollierbar(*), so dass es selbst die Umgebung vollkommen überwachen muss, um Gefahrensituationen zu erkennen und zu vermeiden. Und DAS ist der schon vorher von mir genannte, *sehr* große Schritt, der in *einem* Sprung geschafft werden muss. Da sind wir nicht bei 95% und es fehlen nicht nur ein paar Zeilen Software.
Dass du nun wiederholt so tust, als wären Aufzüge, Rolltreppen und das autonom fahrende Auto prinzipiell das gleiche, zeugt entweder von großer Ignoranz oder von Absicht. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Forderung, dass alle drei keine Menschen gefährden oder verletzten dürfen.
Das kann eigentlich nur zu einem Schluss führen: Dem Schluss dieser sinnlosen "Diskussion" an der du offensichtlich keinerlei Interesse hast. :-(
MfG Gerald, das bedauernd, der Realität aber ins Gesicht sehend
(*) Darum glaube ich beim autonomen Fahren auch als Anfang an spezielle, für alle anderen gesperrten Spuren zum autonomen Fahren auf der Autobahn oder großen Bundesstraßen, die dann quasi eindimensional sind und wo man zumindest eine gewisse Kontrolle hat und insbesondere nur gleichartige Fahrzeuge fahren.
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Dieses "und auch mechanisch so gestaltet" ist bei Dir nebensaechlich einformuliert. Aber gerade in der einzubauenden Sicherheit liegt der Arbeits- schwerpunkt im Sicherheitsthema bei den Ent- wicklern. Obwohl Gefaehrdungen der fahrenden Personen moeglich sind, ist eine Zulassung er- teilt worden. Das ist sicher nur dann moeglich, wenn die statistischen Werte beim Transport so liegenden, dass nur aeusserst selten ein Un- fall eintritt. An Flughaefen muss man informie- ren, dass durch das Gepaeck auf Rolltreppen mehr Gefahr auftritt, als man annimmt. Deswegen laufen in den Hallen Filme zu typischen Rolltrep- penunfaellen mit Gepaeck.

Du verwechselst die Zielvorgaben der Forscher und Entwickler mit dem, was bei dem Einsatz von AGV's stattfindet. Die Fahrwege sind kon- trolliert, sowohl vom Fahrzeug her wie vom der Umgebung her. Beim generellen Einsatz muss die Bevoelkerung auf die neuen Fahrzeuge hin eingeschult werden. Man muss sich dann im allgemeinen Verkehr anders verhalten. Das gilt sicher ganz besonders fuer Fussgaenger. An- sonsten wird man bemueht sein, die Fahrwege der AGV's von denen des uebrigen Verkehrs zu trennen.
K.L.
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Am 29.01.2012 17:58, schrieb Gerald Gruner:

diese heißt: jeder Hinz und Kunz kann damit fahren. Unter "kontrollierter Umgebung" verstehe ich was Anderes.

Mit fahrerlosen Fahrzeugen wird's nicht anders laufen.

Keineswegs. Damit wird's lediglich etwas komplexer. Es sind deutlich mehr Zustände und Abläufe zu berücksichten.

Genau das meine ich, wenn ich "komplexer" sage. Was sollte daran aber "unkontrolliert" oder "unkontrollierbar" sein? Dafür gibt es ja Umgebungssensoren. Kameras, Radar, Ladar, Sonar, ...

An eben diesem Schritt wird seit über 30 Jahren gearbeitet! Einparkhilfen, Staufahren, Precrash-Sensoren usw. gibt es eben deshalb.

Was konkret fehlt dir noch?

Absicht.
Und dass sie alle mehr oder weniger ihre Umgebung erfassen müssen. Bei Rolltreppen und Aufzügen ist das ziemlich rudimentär ausgeprägt. Bei fahrerlosen Fahrzeugen ist das ziemlich komplex.

Unsere Profs haben uns immer und immer vor Menschen gewarnt, die für ein Problem nur eine einzige Lösung sehen.

Glaubensfrage. Ich glaub's nicht. Müssen wir halt so stehen lassen.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb am 30.01.12:
[...]

Habe ich befürchtet. Damit ist diese Diskussion für mich erledigt. :-( Ich habe genügend weniger sinnlose Dinge zu tun.

Heureka. Und jetzt müsstest du nur noch ein gewisse Transferleistung erbringen. Ach nein, lass es.
MfG Gerald, schulterzuckend
--
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Karl-Ludwig Diehl schrieb am 30.01.12:

Sind es nur meine Augen oder taucht in dem Zitat der Begroff "Troll" gar nicht auf? Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, diese "Antwort" auf das *passende* Posting zu geben. Aber nein, dann wäre ja der Kontext erkennbar. Und ich möchte dich auch nicht überfordern...

Von *dir* ist das eher ein Lob.
MfG Gerald
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Daselbe geschieht doch in Fabriken und Container- hafenanlagen auch. Auch da wird ueberwacht ge- fahren. Ein gut kontrolliertes Fahrgebiet entsteht sicher durch das Fahrzeug selbst und durch ein gut ueberwachtes Fahrgebiet fuer AGV's. Das sagt auch, dass die Bevoelkerung darauf eingestellt ist.

Jegliche Stoerung ist halt abzustellen oder in solchen Grenzen zu halten, dass ein AGV damit wirklich um- gehen kann. Ein solches Verkehrsgebiet mit darauf eingestellten AGV's ist herstellbar. Missbrauch ist halt abzustellen. Fehler im Fahrverhalten des AGV ist genauso auszumerzen.
K.L.
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Ich sehe es als eine Idee aus vielen Kompenenten. Manches kommt gut voran, anderes weniger gut.

Wenn es sich auf Dauer auszahlt, ist das gut. Bei solchen Zielsetzungen faellt immer etwas ab fuer gute andere Zwecke. Unter Umstaenden brauchen solche automatisch gefuehrten Autos spaeter nicht einmal wirklich zu fahren und ha- ben trotzdem viel gebracht.

Wenn das so ist, stoert mich das ganz und gar nicht.

Bestimmt, aber es kann daraus auch eine Ziel- setzung gemacht werden, automatisch gesteuerte PKW nur nach Passieren von Schleusen fahren zu lassen, die absichern, dass der Fahrer nicht mehr eingreifen kann.

Das wird wohl erst dann so sein, wenn sich heraus- stellt, dass auf Strecken, die beim Passieren der Schleusen durch die Autos die Automatik einschalten und es sich dann herausstellt, dass dieses Fahren sicherer ist.

Wenn das eintritt, ist die medizinische Wissenschaft erheblich entlastet und kann sich auf neue Schwer- punkte ausrichten.

Schon im Vorgriff darauf, dass etwas schieflaufen koennte, wird die Einfuehrung sehr kritisch betrachtet. Die Presse wird jede kleinste Betriebsstoerung sofort ausschlachten. Allerlei Behoerden melden Bedenken an. Bei den Parteien, die auf Buergerhinweise reagieren muessen, stauen sich unter Garantie die Wuensche vieler Buerger, diese Automaten nicht auf die Mensch- heit loszulassen.

Sicher. Wie ein Meinungsumschwung vor sich gehen kann, weiss ich nicht.

Bislang werden sich eher die Bahnkunden als Opfer einer solchen Umstellung sehen.

Mir noch weniger.

Dass technisch schon viel umsetzbar ist, wird wohl stimmen. Aber wenn ein Alltagseinsatz kommen sollte, braucht es dafuer sehr intensive Zulassungs- verhandlungen. Das fuehrt sofort zur politischen Aus- einandersetzung. Dabei wird dann technische Reife gegen Sicherheitsbelange abgewogen.

Oder sie werden nur fuer ein genau umschriebenes Gebiet zugelassen, wenn dort bestimmte Bedingungen geschaffen wurden. Wer will das jetzt schon wissen?

Im Auto gilt, sich nach Alkoholgenuss ans Steuer setzen, ist nicht erlaubt. Das wird auch weiterhin gelten.

Ich halte es fuer einen notwendigen Schritt, von ausserhalb den Automaten ein- und spaeter wieder auszuschalten, wenn man Schleusen durchfaehrt.

Das "konsequent zu Enden denken" kann ganz verschieden ausfallen.

Der Fahrzeugbauer optimiert anders wie der Verkehrs- planer, der Verkehrsplaner ist wieder anders struktu- riert wie der Stadt- und Regionalentwickler, usw. Jeder arbeitet mit seiner "Realitaet".

Ja, jeder kann das anders sehen, was Realitaet ist.

Es kommt ja darauf an, wen sie anschleicht. Wenn sie einen Jaeger mit geladenem Gewehr auflauert, kann es mit ihr aus sein. Die Einsickerungsversuche durch I.-AGV's werden ganz unterschiedlich bewer- tet. Die einen sehen darin Probleme. Die anderen idealisieren das Fortschrittliche daran.

Wer sich mit solchen Raubkatzen auskennt, hat rasch eine Strategie entwickelt, sie einzufangen und auf besonderen Gebieten den Auslauf zu ge- waehren, falls man Siedlungen und Verkehrswege vor dem Tier schuetzen will.
K.L.
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