Who killed the electric car?

Hier in voller Laenge und in deutscher Sprache:
http://independence.wirsol.de/wissen/wie-die-ersten-serienreifen-elektroautos-verschwanden/4777

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Btw, ein EV1 muesste auch in Deutschland im http://www.autovision-tradition.de sein, ich war aber noch nicht dort.
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Schoen, dass Du das eingestellt hast. Da konnte ich mir den Film nochmals auf Deutsch ansehen und mehr auf die Details achten. Es wird z.B. ge- sagt, der Einbau des elektrischen Anlassers in die Benziner machte diese Fahrzeuge erst attrak- tiver. Zuvor musste gekurbelt werden. Der Gestank der Benziner wurde durch den Anlasser leider nicht verringert. Im Film sieht man, wie schoen es gewesen sein muss, sich durch die Abgaswolken zu bewe- gen.
K.L.
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Martin Kobil wrote:

elektroautos-verschwanden/4777
Der Film zeigt u.a.:
- GM baute völlig freiwillig ein E-Auto. - Die Politik machte daraufhin einen Anteil E-Autos zur Pflicht. - Daraufhin versuchte GM mit allen Tricks aus der Sache wieder herauszukommen.
Ein schönes Beispiel, wie kontraproduktiv Politik sein kann!
FollowUp2 de.sci.ing.elektrotechnik
--
Viele Grüße Werner

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Du hast wichtige Wortbeitraege im Film unter den Tisch fallen lassen. Es heisst etwa: (ab etwa 0:15:05)
"Kleine angebliche Verbraucherschutzgruppen setzten sich gegen Ladestationen fuer Elektroautos ein. /.../"
Spaetere Nachforschungen ergaben, dass diese Grup- pen nur vorgaben, fuer Verbraucherschutz einzutreten. Es kam heraus, dass sie von der Oelindustrie finanziert worden waren, um die Entwicklung und die Ausbreitung der E Cars zu sabotieren. Das Schluesselelement Lade- station wurde zuerst angegriffen.
Hm, ja. Das Uebliche also.
K.L.
an: de.etc.fahrzeug.auto, de.sci.ing.elektrotechnik
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Das was an dieser Politik kontraproduktiv ist, dass sie vor der Lobby eingeknickt ist und das Gesetz in Kalifornien wieder zurueckgenommen hat.
Das ist so aehnlich wie in Deutschland. Vor der Wahl wird den Menschen immer versprochen die Lohn-/Einkommensteuern zu senken. Nach der Wahl kommen die Lobbyisten und setzen die Senkung der Unternehmenssteuern durch. Um dies dann gegen zu finanzieren muessen die Lohn-/ Einkommenssteuern erhoeht werden.
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Am Sun, 18 Dec 2011 13:56:19 -0800 (PST) schrieb Martin Kobil:

Das deutest du falsch. Vor der Wahl wird etwas versprochen und nach der Wahl dann das eigentliche Vorhaben umgesetzt, so funktioniert Politik.
Wie man Subventionen das Wort reden und Senkung von Steuern erwarten kann sollte aber der Wähler erklären.
Lutz
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Am 19.12.2011 06:49, schrieb Lutz Schulze:

Siehe ab 1:50... <www.youtube.com/watch?v=GeQWjBd18vY>
SCNR,
O.J.
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Ich muss gerade ueber die FDP lachen. Warum?
K.L.
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Martin Kobil wrote:

Ich weiß nicht, wie genau das gelaufen ist, aber ein Gesetz, welches einem Autohersteller vorschreibt, eine bestimmte Antriebstechnik vorzuschreiben, ist ja auch daneben und gehört abgeschafft. Nach Berechnungen von Greenpeace ist heute in .de ein E-Mobil mit konventioneller Strombefüllung ein Umweltstinker mit IIRC 385 g Co2/km. Das dürfte im Amerika der 90er Jahre noch schlimmer gewesen sein.
Wenn das Ziel der Subvention von E-Fahrzeugen die Reduzierung des CO2-Ausstoßes der PKW-Flotte sein soll, dann sollte die Politik den Herstellern keine Technologie vorschreiben, sondern die Erreichung dieses Ziels. Die USA machen das bereits seit geraumer Zeit, indem sie zum Beispiel Flottenverbräuche vorschreiben. Dass diese Regelung auch ihre Schlupflöcher und Fehler hat, steht auf einem anderen Blatt, aber das Konzept ist auf jeden Fall sinnvoller als z.B. das Glühlampenverbot von Frau Merkel.
Frank
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Was meinst Du damit genau, wenn Du von "Flotten- verbraeuchen" schreibst?
K.L.
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Am 19.12.2011 16:37, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Das der Durchschnittsverbrauch pro Fahrzeug unter einer gewissen Grenze liegt. Es werden alle Fahrzeuge die ein Hersteller baut genommen und der Durchschnitt gerechnet. Baut einer 1 Mio. Pölö, darf er auch 10000 Prötzö bauen die 30 Liter auf 100 Km durchjagen.... MfG theo
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Danke, das ergibt eine neue Denkbasis.
K.L.
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Am 19.12.2011 17:08, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Die neueste Schummelei hier in Deutschland ist dieser Schwachsinn mit der Ökoeinstufung. Weil ein SUV von Audi weniger Schadstoffe aussösst wie ein Blabla Panzer im Durchschnitt darf er ein grünes Label tragen wogegen ein Kleinwagen der nur 25% des Spritdurstes vom SUV hat, aber etwas schlechter als der Durchschnitt der Kleinwagen ist ein rotes Label tragen muss. Obwohl latnürnich selbst beim schlechtesten Kleinwagen die Ökobilanz und Schadstoffausstoss signifikant besser ist als beim SUV oder ähnlichen Panzern... Merkelsche Augenwischerei halt... MfG theo
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wrote:

"Blabla Panzer"? Wieso der kuriose Vergleich eines Sport Utility Vehicle mit einem Blabla Panzer? Um vom Thema E-Car abzulenken?

Bei der E-Car kommt halt immer ein gruenes Auszeichnen hinter die Windschutzscheibe oder sonstwo hin. Da faellt dann Dein Benziner-Problem weg.
K.L.
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wrote:

Sprit fressen sie ja wohl alle, auch mein Prius.

Die Belastung durch die Produktion ist das eine, die Massenproduktion das andere. Bei 7 Millarden Erdbewohner, von denen vielleicht ein Drittel ein Auto haben wollen, duerfte das Limit schnell er- reicht sein.
K.L.
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Am 19.12.2011 17:19, schrieb Theodor.Hellwald:

Jo. Ich frage mich schon lange, warum man nicht einfach per StvZO für Neuzulassungen bei PKW 20g CO2/km und Person bei Vollbesetzung und Vollbeladung sowie bei LKW sagen wir mal 80g CO2 pro Tonnenkilometer zulässiges Gesamtgewicht bei Vollbeladung einfordert. Binnen weniger Jahre wären die ganzen Dreckschleudern per ganz normaler Fluktuation auf einen kleinen Oldtimer-Restbestand zusammengschrumpft.
--
Erhard Schwenk

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Im Zitatedschungel stand folgendes zum Flottenverbrauch:

Fast richtig. Der Gag beim Flottenverbrauch: Es wird nicht die Flotte der gebauten Autos betrachtet, sondern die Flotte der *verkauften* Autos. Läge es normalerweise im Interesse des Autoherstellers, dem Kunden ein möglichst großes, teures (und oft wenig sparsames) Auto zu verkaufen, so muss er jetzt seine Marketingmaßnahmen so steuern, dass er auch sparsame Autos verkauft. das führt dann dazu, dass Toyota den Prius in den USA günstig anbietet und dass Mercedes den Smart in den USA anbieten will.

Die Automobilindustrie sagt hingegen, dass sie ihre Produktion dann entweder einstellen oder ins Ausland verlagern wird. Gerade in Deutschland ist die Autoindustrie da in einer recht starken Verhandlungsposition, weil die Autos, die du am liebsten weghaben möchtest, sich in aller Welt phantastisch verkaufen.
Frank
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Das Verlagern geht nur bedingt. Aber gedroht wird trotzdem. Kunden koennen sich auch abwenden, wenn zu viel gedroht wird.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Dein Problem ist, dass die Kunden die Autos, die Du gerne fordern möchtest, gar nicht haben wollen, und schon gar nicht zu dem Preis, zu dem sie für den Hersteller wirtschaftlich sind. Wäre es anders, müßte man gar niemand zwingen, dann wären diese Produkte bereits da.
Es ist die alte Masche. Gesagt wird: "Wir zwingen die Industrie, Euch sparsame Autos zu geben." Das wahre Resultat, sollten derartige Restriktionen, wie Du sie erträumst realisiert werden, läuft aber viel mehr darauf hinaus: "Wir zwingen Euch, sparsame Autos zu kaufen, und zwar zu dem Preis, den der Aufwand dafür kostet."
Egal was die Industrie herstellt, bezahlen müssen es die Kunden. Das ist das Gesetz der Wirtschaft.
Gruß, Friedrich
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