Who killed the electric car?

Hier in voller Laenge und in deutscher Sprache:
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Martin Kobil
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Btw, ein EV1 muesste auch in Deutschland im
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ich war aber noch nicht dort.
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Martin Kobil
Schoen, dass Du das eingestellt hast. Da konnte ich mir den Film nochmals auf Deutsch ansehen und mehr auf die Details achten. Es wird z.B. ge- sagt, der Einbau des elektrischen Anlassers in die Benziner machte diese Fahrzeuge erst attrak- tiver. Zuvor musste gekurbelt werden. Der Gestank der Benziner wurde durch den Anlasser leider nicht verringert. Im Film sieht man, wie schoen es gewesen sein muss, sich durch die Abgaswolken zu bewe- gen.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl
Der Film zeigt u.a.:
- GM baute völlig freiwillig ein E-Auto. - Die Politik machte daraufhin einen Anteil E-Autos zur Pflicht. - Daraufhin versuchte GM mit allen Tricks aus der Sache wieder herauszukommen.
Ein schönes Beispiel, wie kontraproduktiv Politik sein kann!
FollowUp2 de.sci.ing.elektrotechnik
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Werner Holtfreter
Du hast wichtige Wortbeitraege im Film unter den Tisch fallen lassen. Es heisst etwa: (ab etwa 0:15:05)
"Kleine angebliche Verbraucherschutzgruppen setzten sich gegen Ladestationen fuer Elektroautos ein. /.../"
Spaetere Nachforschungen ergaben, dass diese Grup- pen nur vorgaben, fuer Verbraucherschutz einzutreten. Es kam heraus, dass sie von der Oelindustrie finanziert worden waren, um die Entwicklung und die Ausbreitung der E Cars zu sabotieren. Das Schluesselelement Lade- station wurde zuerst angegriffen.
Hm, ja. Das Uebliche also.
K.L.
an: de.etc.fahrzeug.auto, de.sci.ing.elektrotechnik
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Karl-Ludwig Diehl
Das was an dieser Politik kontraproduktiv ist, dass sie vor der Lobby eingeknickt ist und das Gesetz in Kalifornien wieder zurueckgenommen hat.
Das ist so aehnlich wie in Deutschland. Vor der Wahl wird den Menschen immer versprochen die Lohn-/Einkommensteuern zu senken. Nach der Wahl kommen die Lobbyisten und setzen die Senkung der Unternehmenssteuern durch. Um dies dann gegen zu finanzieren muessen die Lohn-/ Einkommenssteuern erhoeht werden.
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Martin Kobil
Am Sun, 18 Dec 2011 13:56:19 -0800 (PST) schrieb Martin Kobil:
Das deutest du falsch. Vor der Wahl wird etwas versprochen und nach der Wahl dann das eigentliche Vorhaben umgesetzt, so funktioniert Politik.
Wie man Subventionen das Wort reden und Senkung von Steuern erwarten kann sollte aber der Wähler erklären.
Lutz
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Lutz Schulze
Ich weiß nicht, wie genau das gelaufen ist, aber ein Gesetz, welches einem Autohersteller vorschreibt, eine bestimmte Antriebstechnik vorzuschreiben, ist ja auch daneben und gehört abgeschafft. Nach Berechnungen von Greenpeace ist heute in .de ein E-Mobil mit konventioneller Strombefüllung ein Umweltstinker mit IIRC 385 g Co2/km. Das dürfte im Amerika der 90er Jahre noch schlimmer gewesen sein.
Wenn das Ziel der Subvention von E-Fahrzeugen die Reduzierung des CO2-Ausstoßes der PKW-Flotte sein soll, dann sollte die Politik den Herstellern keine Technologie vorschreiben, sondern die Erreichung dieses Ziels. Die USA machen das bereits seit geraumer Zeit, indem sie zum Beispiel Flottenverbräuche vorschreiben. Dass diese Regelung auch ihre Schlupflöcher und Fehler hat, steht auf einem anderen Blatt, aber das Konzept ist auf jeden Fall sinnvoller als z.B. das Glühlampenverbot von Frau Merkel.
Frank
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Frank Kemper
Am 19.12.2011 06:49, schrieb Lutz Schulze:
Siehe ab 1:50...
SCNR,
O.J.
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Ole Jansen
Ich muss gerade ueber die FDP lachen. Warum?
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl
Was meinst Du damit genau, wenn Du von "Flotten- verbraeuchen" schreibst?
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl
Das der Durchschnittsverbrauch pro Fahrzeug unter einer gewissen Grenze liegt. Es werden alle Fahrzeuge die ein Hersteller baut genommen und der Durchschnitt gerechnet. Baut einer 1 Mio. Pölö, darf er auch 10000 Prötzö bauen die 30 Liter auf 100 Km durchjagen.... MfG theo
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Theodor.Hellwald
Danke, das ergibt eine neue Denkbasis.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl
Am 19.12.2011 17:08, schrieb Karl-Ludwig Diehl:
Die neueste Schummelei hier in Deutschland ist dieser Schwachsinn mit der Ökoeinstufung. Weil ein SUV von Audi weniger Schadstoffe aussösst wie ein Blabla Panzer im Durchschnitt darf er ein grünes Label tragen wogegen ein Kleinwagen der nur 25% des Spritdurstes vom SUV hat, aber etwas schlechter als der Durchschnitt der Kleinwagen ist ein rotes Label tragen muss. Obwohl latnürnich selbst beim schlechtesten Kleinwagen die Ökobilanz und Schadstoffausstoss signifikant besser ist als beim SUV oder ähnlichen Panzern... Merkelsche Augenwischerei halt... MfG theo
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Theodor.Hellwald
te:
"Blabla Panzer"? Wieso der kuriose Vergleich eines Sport Utility Vehicle mit einem Blabla Panzer? Um vom Thema E-Car abzulenken?
Bei der E-Car kommt halt immer ein gruenes Auszeichnen hinter die Windschutzscheibe oder sonstwo hin. Da faellt dann Dein Benziner-Problem weg.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl
Am 19.12.2011 17:19, schrieb Theodor.Hellwald:
Jo. Ich frage mich schon lange, warum man nicht einfach per StvZO für Neuzulassungen bei PKW 20g CO2/km und Person bei Vollbesetzung und Vollbeladung sowie bei LKW sagen wir mal 80g CO2 pro Tonnenkilometer zulässiges Gesamtgewicht bei Vollbeladung einfordert. Binnen weniger Jahre wären die ganzen Dreckschleudern per ganz normaler Fluktuation auf einen kleinen Oldtimer-Restbestand zusammengschrumpft.
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Erhard Schwenk
Das ist bei allen anderen Dingen, die mit solchen Labeln gekennzeichnet werden, auch nicht anders. Auch ein Doppeltürenkühlschrank kann "A+" bekommen, obwohl er ein Mehrfaches an Strom braucht wie ein einfaches Modell. Ob man hier mit dem Fahrzeuggewicht die geeignete Bezugsgröße gewählt hat kann man in Frage stellen. Z.B. die maximale Zuladung wäre u.U. geeigneter, meinetwegen auch der verfügbare Raum o.ä.. Lediglich die Anzahl der Sitzplätze zu vergleichen halte ich dagegen nicht für sinnvoll, da diese eben auch mehr oder weniger Raum bieten können. Das wäre, als würde man beim Kühlschrank nur nach "reicht für 4 Personen" differenzieren.
In jedem Fall wäre eine Einstufung rein nach dem Absolutverbrauchs eine ziemlich sinnlose Größe, denn die sowieso anzugebenden Zahlen dafür kann man auch ohne Label vergleichen.
Da "Ökobilanz" kein festgelegtes Verfahren ist, kann man die prinzipiell sowieso immer so aufstellen, dass das rauskommt, was man will. Der CO2-Ausstoß korreliert sehr eng mit dem Kraftstoffverbrauch und ist bei schwereren Fahrzeugen höher. Der Ausstoß an den limitierten Schadstoffen HC, CO und NOx ist dagegen beim SUV und Kleinwagen gleich, die Grenzwerte lauten auf Gramm/km.
Gruß, Friedrich
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FO
Im Zitatedschungel stand folgendes zum Flottenverbrauch:
Fast richtig. Der Gag beim Flottenverbrauch: Es wird nicht die Flotte der gebauten Autos betrachtet, sondern die Flotte der *verkauften* Autos. Läge es normalerweise im Interesse des Autoherstellers, dem Kunden ein möglichst großes, teures (und oft wenig sparsames) Auto zu verkaufen, so muss er jetzt seine Marketingmaßnahmen so steuern, dass er auch sparsame Autos verkauft. das führt dann dazu, dass Toyota den Prius in den USA günstig anbietet und dass Mercedes den Smart in den USA anbieten will.
Die Automobilindustrie sagt hingegen, dass sie ihre Produktion dann entweder einstellen oder ins Ausland verlagern wird. Gerade in Deutschland ist die Autoindustrie da in einer recht starken Verhandlungsposition, weil die Autos, die du am liebsten weghaben möchtest, sich in aller Welt phantastisch verkaufen.
Frank
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Frank Kemper
Am 19.12.11 17:19, schrieb Theodor.Hellwald:
Und? Ein guter Kleinwagen braucht auch mehr als ein Fahhrad. Ich versteh sowieso nicht, warum immer so kurz gedacht wird. Fahre ich also nen Smart und fahre 100'000 km im Jahr bin ich ein Ökoheld, fahr ich ein SUV und fahre nur 2'000 im Jahr ein Umweltverschmutzer.. Naja...
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Patrick Kormann
Am 20.12.2011 11:40, schrieb Patrick Kormann:
Blödsinn und du weisst das! Wenn du mit SUV nur 2000 fährst kannst du auch nur zu 2000 Km Smart vergleichen und da ist der Smart vorne! theo
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Theodor.Hellwald

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