Who killed the electric car?

Am 22.01.2012 22:15, schrieb Karl-Ludwig Diehl:


Nicht unbedingt. Die Bahn stellt sich mit dieser Technik derart blöd an, dass es ihr wohl die Existenz kosten wird. Dann werden wir unser Umweltproblem mit der Mobilität nicht so leicht entschärfen können, weil dieser dann voraussichtlich noch längere Zeit mit 95% Verlust betrieben werden muss.

Ob's reicht?

Wenn damit die Verschwendung, die Umweltzerstörung und die Abhängigkeiten von nur Wenigen zementiert wird, dann stört mich das durchaus. Es sieht ganz danach aus. Das haben wir der Dummheit der Bahn zu verdanken.

Das wird dann passieren, wenn jemand z.B. trotz Spurassistent ins Lenkrad greift und damit einen Unfall baut. Passiert das öfters, wird das die Versicherungen dazu veranlassen, auf den Gesetzgeber einzuwirken. Dazu braucht man keine Sonderstrecken.

Soll sie ruhig. Die Debatte wird ja erst dann einsetzen, wenn sich bereits herausgestellt hat, dass der manuelle Eingriff zu mehr Schäden führt als wenn man die Finger aus dem System nehmen würde. So weit sind wir noch nicht. Aber man kann drauf warten.

Wenn diese Debatte einsetzt, werden die Fakten bereits eindeutig sein. So gesehen ist es ein durchaus geschickter Schachzug, das fahrerlose Auto über die immer besser werdenden Fahrerassistenzsysteme einzuführen.

Sehr viele Busse fahren mit Taktzeiten von 30 Minuten und länger. Wenn fahrerlose Fahrautomaten angeboten werden, die nicht mal viel kosten, wird der Umstieg schnell vollzogen sein. Einfach, weil's schneller und unkomplizierter geht.

Eher nicht. Sie werden nämlich einfach die neuen Verkehrsmittel nutzen und die Bahn links liegen lassen. Das Opfer werden die VAE-Verkehrsmittel sein, die mit dem Auto konkurrieren.

Wir sind nicht mehr in der Situation, dass es nur um die Umsetzbarkeit geht. Diese Technik IST bereits in Serie!

Diese gibt es sowieso mit jedem neuen Fahrzeug und ist somit absolut nichts Ungewöhnliches.

Wieso denn?

Eben. Diese Auseinandersetzungen gehören zum täglichen Brot der Autobauer.

Sieht man sich die Entwicklungsgeschichte der fahrerlosen Fahrzeuge an, dann würden solche Einschränkungen doch sehr verwundern. Zunächst mal ging's einfach durch die Wüste. Die Fahrzeuge mussten also selbst ermitteln, welche Hindernisse sie passieren und welche sie umfahren konnten. Wettbewerbe im Stadtverkehr kamen erst ein paar Jahre später.

So weit die Vorschriften. Und wie sieht das reale Leben aus? Wenn die Vorschriften so wirksam sind - wieso muss man dann ihre Einhaltung auch noch überwachen?

VAE-Verkehrsmittel mit schlechtem Angebot. Also die meisten. Die Kranken werden die ersten Opfer sein. Die Bahn wird wohl dazu gehören.

Richtig. Hat die Bahn eines? Baut sie an einem? Besorgt sie sich eines? Sie stellt sich hin und behauptet, es gäbe gar keinen Jäger!

Meine Einschätzung kennst du mitsamt Begründung.

Das setzt voraus, dass man sich der Gefahr überhaupt erst mal bewusst ist. Dieses Bewusstsein fehlt der Bahn vollkommen. Sie geht davon aus, dass es solche Raubkatzen gar nicht gibt. Also muss man sich auf sie auch nicht vorbereiten.
--
Servus
Christoph Müller
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Die Zentralisierungswut der Beamten ist unbeschreiblich! Bei uns haben sie die Kläranlage zentral für mehrere Dörfer gebaut. Es ist nichts besser geworden und die Gebühren steigen und steigen.
Das Altersheim ist zentralisiert worden, die Polizei auch.
Und dem laufen natürlich und unglücklicherweise die Großkaufhäuser nach und die Hotels und saugen die gewerbliche power ab von den Dörfern.
Uns bleibt der Aufwand, die Straßen schneefrei zu schaufeln und Geld an die Zentralen zu zahlen.
gl
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Wieso "-wut" bei Zentralisierung? Zumindest bist Du erkennbar ein "Wutbuerger". Allerdings ist es sinnvoll oder nicht sinnvoll eine Klaeranlage fuer mehrere Doerfer zu bauen. Im Westerwald bildete sich in der Regel aus mehreren Doerfern eine Ge- samtgemeinde. Die muss dann im Gemeinderat der Gesamtgemeinde diese uebergeordneten Ziele bearbeiten und Beschluesse fassen. Ich vermute, es ist sinnvoller, wenn sich mehrere Gemeinden eine Klaeranlage gemeinsam anschaffen.

Direkt erschrecken tut mich der Gedanke nicht. Wie- viele Menschen wohnen denn in so einem Dorf, und wieviele sind es, wenn sich ein Zusammenschluss mehrerer Doerfer bildet. Als Gemeindestruktur darueber wird es das Kreisgebiet geben. Der Kreis hat auch seine spezifischen Themen, die der Kreistag abarbeiten muss. Moeglicherweise fallen die Entscheidungen zu Klaer- anlagen, Polizeilokalitaeten und Altersheime im Kreis- tag.

Das duerften private Investoren sein. Inwieweit partei- politische Verknuepfungen solche Grossinvestitionen mitgestalten, muss man im Einzelfall klaeren.

Deine Kritik wirkt etwas diffus, was wohl daran liegt, dass Dir die genauen Hintergruende zu den Entscheidungen fehlen. Grosskapital wird Dir auch fehlen, was es Dir er- lauben wuerde, irgendwo Hotels zu errichten, wenn Du einen Bedarf siehst.
Gibt es denn wenigstens interessante Parkanlagen oder Naturschutzgebiete dort, wo Du lebst? Der Anschluss an die Aussenwelt scheint jedenfalls nicht sehr effektiv zu sein (Busse, Bahnen, usw.), so mein bisheriger Ein- druck.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Aber auch nur SEHR vielleicht!
gl
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Freie Spekulation darueber, wie es sich verhaelt, nuetzt dann wenig.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Mein Beruf ist Steuerungsbau gewesen und ich habe einige solche Projekte --- mitbekommen. Wasser, Energie, Müll.
Das overhead an Pfauengetue bei den größeren öffentlichen und geförderten Anlagen steigt exponentiell. Nicht bei allen Anlagen aber bei vielen ist der tägliche Betrieb erheblich behindert durch Pfauen. Grüne oder rote (=arbeitsrechtlich orientierte) oder protzige, je nach Lage der Anlage. Ich kann aus Sachsen, Bayern und mehreren Gegenden in AT schwelgen.
Kleine Anlagen "geben nichts her" und der "Nichteinmalbetriebsleiter" kann in Frieden und unbehelligt arbeiten = täglich 3x hinschauen.
gl
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Man braucht trotzdem fuer den konkreten Zusam- menhang die wirklichen Kostenrechnungen.

Ich kann mir bei der Wortkombination vieles vorstellen, aber verstehe u.U. Dein "overhead" nur ungenau. Du muesstest erklaeren, was Du als Deutschsprachiger damit meinst.

Vermutlich geht es so zu wie immer.

Mit dem Begriff "Pfauen" hast Du es jedenfalls.

Schwierig nachvollziehbar, wo das gesehene Problem liegt. Viel zu diffus.
K.L.
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Am 26.01.2012 14:22, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Durchaus, aber wenn für 5000 Einwohner dann eine Anlage für max. 50000 Personen gebaut wird... ...wie in Neufünfland mit Wessi-Beratern oft so passiert...
Butzo
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wrote:

Bist Du Dir sicher?
Man kann das Missgeschick, falls es existiert, mit einer guten Einwanderungspolitik wieder wett machen und nimmt in dieser Kommune 45.000 Fluechtlingen auf, die aus Krisengebieten, Kriegsgebieten oder Katastrophen- gebieten fliehen muessen.
K.L.
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Also schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Das ist eben eine seeehr vorausschauende Planung - für die Zeit, wenn der Westen mal zum Krisen- und Katastrophengebiet wird. Mangels Investitionen in die Infrastruktur.
Ansgar
--
*** Musik! ***

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On 27 Jan., 17:55, "Ansgar Strickerschmidt"

Oder, wenn, aufgrund eines Wirtschaftsboom und zu vielen offenen Stellen auf dem Arbeits- markt ganz gezielt nach Arbeitskraeften Aus- schau gehalten wird.
In den USA gab es eine Kleinstadt, deren Ein- wohnerzahl drastisch zurueckging und durch die dadurch eingetretene Stagnation fast nichts mehr funktionierte. Der Stadtrat entfaltete die Idee, sehr gezielt die Fluechtlinge, die in der USA eintrafen, in diese Stadt zu holen. Das Projekt funktionierte. Die Stadt lebte wieder auf. Unter den Fluechtlingen gab es viele solcher Perso- nen, die noch nie am Elektroherd gekocht hatten und viele andere Einrichtungen der Stadt und in ihren Wohnungen noch nie ge- nutzt hatten. Deshalb wurden Basiskurse im Umgang mit allem eingerichtet, bevor ihnen leerstehende Wohnhaeuser zugeteilt wurden.
Die Anpassung an die amerikanischen Ver- haeltnisse gelang den meisten sehr rasch. Es erinnerte die Leute vor Ort an all die Einwande- rungsvorgaenge zuvor, durch die sie selbst oder ihre Eltern in die amerikanischen Gebiete kamen.
K.L.
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Am 20.01.2012 03:21, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Naja, da gibt es Firmen, da wollte ich noch nicht einmal in der selben Stadt wohnen. z.B. Chemie, Stahlkocher, Kohlebergbau und vieles mehr. Wenn ich solche Betriebe irgend wann einmal zu Fuß erreichen kann, ziehe ich weg.
Andreas
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Am 21.01.2012 08:23, schrieb Andreas S:

Und die Klassifizierung "Reines Wohngebiet" ist längst nicht mehr zeitgemäß und gehört desterwegen abgeschafft. zB wohne ich in einer Hütte, in der auch zwei Ing.Büros residieren. Wer behaupten würde, die erzeugten zu viel Lärm, der würde sich auch über dröhnende Stille beschweren.

Kann deine Sicht gut verstehen. Deshalb unterliegen diese Art der Betriebe immer strengeren Umweltschutzbestimmungen. Aber siehst mal so, wenn du gerade in solch einer Stadt deine Brötchen verdienst oder sogar bei so einer Firma, wirst du Kompromisse eingehen müssen. Du kannst aber auch alternativ jeden Tag min. 4h für den Arbeitsweg aufwenden. Aber irgendwann hast du diese Faxe mehr als satt. Als exemplarisches Beispiel aus dem wirklichen Leben kann Frankfurt/Main mit seiner prekären bezahlbaren Wohnungs- und Pendlersituation dienen.;-(
--
mfg hdw

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Am 21.01.2012 09:28 schrieb Horst-D.Winzler:

Ich wohne hier in Spuckreichweite zu 'nem Luftzerleger. Im Normalfall ist der deutlich leiser als der permanente Verkehrs(hintergrund)lärm in einer größeren Stadt. Da ich entsprechend Umgezogen bin, übrigens aus den oben von Horst angeführten Gründen, kann ich das direkt vergleichen.
Nur weils Industrie ist muß das noch lange nicht schlecht sein. Selbst Stahlwerke haben mittlerweile Auflagen, aber da muß man tatsächlich nicht so ganz unmittelbar am Zaun wohnen. Der Zaun ist andererseits in den meisten "häßlichen" Fällen gewaltig weit vom Werk weg. In 'nem Braunkohlekraftwerk das ich mal besucht habe, konnte man vom Fußboden essen. Die Wohnlage nebenan eignet sich vorzüglich für sonnenempfindliche Bewohner, da die Kühltürme mittels einer permanenten Dauerwolke für Schatten sorgen. *g*
Kristian
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Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer
Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
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Ich empfehle Dir, Forschungsberichte der Mediziner auszu- werten. Uns besuchte vor einiger Zeit ein peruanischer Wis- senschaftler, der das Umfeld einer vom Bergbau geschaedig- ten Landschaft samt Siedlungsraeumen fuer die Betreiber dieser Firma zu untersuchen hatte. Es wurde ihm und seiner Forschergruppe nicht erlaubt, Fotos zu machen. Die Gesund- heitsschaedigungen in den Siedlungsraeumen waren sehr gross. Die Schaedigungen in der Landschaft auch. Dieser Film zeigt als Beispiel die Auswirkungen einer riesigen Anlage in Venedig:

http://www.youtube.com/watch?v=DoNu8hTOBag
(ab 14:05, Minuten/Sekunden)
Wenn dann, prozentual gering, weltweit einige Firmen fuer bessere Verhaeltnisse sorgten, sind damit die Pro- bleme nicht vom Tisch.

Ja, ganz nett. Nebenan gibt es dann auf der Autobahn Auffahrunfaelle wegen dichten Nebels, der aus den Kueltuermen in die Landschaft einfaellt.
K.L.
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Am 21.01.2012 17:10 schrieb Karl-Ludwig Diehl:

[..]
Das alles eitel Sonnenschein ist hab ich nie behauptet. Ich bilde mir allerdings ein, das es zumindest in D besser geworden ist. Was die Inder in ihrem Land machen ist nunmal zunächst deren Sache. Einfluß geht da 'eh nur über Wirtschaftsdruck.

Richtig. Nur kann ich Weltweit nicht beurteilen da ich nicht weltweit wohne. Beeinflussung s.o.

StVO §3 Satz 1 ist dein Freund.
Kristian
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Bei uns hat sich vieles in Feinstaubbelastung ver- wandelt und das loest spezielle Gesundheitspro- bleme aus. Es stimmt schon, dass in D viel getan wurde. Der Satz mit den Indern, usw., ist deswegen problematisch, weil die Staeube weltweit wandern und sich trotzdem irgendwo ablagern. Das sind Gifte, oder bei AKW-Katastrophen unsichtbare ge- faehrliche Partikel, usw. Der grosse Garten Eden wird halt lustig durchindustrialisiert und verkommt dabei. Die Industrien umzubauen und die Landschaf- ten wieder gesundheitlich attraktiver und aesthetisch hochwertiger zu machen, verschlingt Unmengen an Geld.

Dass Du nicht "weltweit" wohnst, sondern in einer einige Quadratmeter grossen Wohnung, sagt aber deswegen nicht, due wuerdest als Teil der Menschheit zusammen mit ihr nicht weltweit wohnen.

Da will ich mehr wissen. Die StVO soll also mein Freund sein wollen. Das kann Sinn machen.
K.L.
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Andreas S wrote:

Nach dem Krieg war Bahnnähe verpönt. Heute erinnert sich niemand mehr an die Bomben aus der Luft.
gl
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Am 16.01.2012 15:01, schrieb Karl-Ludwig Diehl:

Dafür gibts doch gute Lösungen, kannste bei jedem moderneren 3-Kreis-Sesselliftsystem sehen. Im Grunde braucht man ja nur zwei Aufhängevorrichtungen an der Gondel, von denen eine ausschließlich zum Umsetzen benutzt wird.
das Problem dürfte eher bei so Themen wie Transport von Gütern/Fahrzeugen mit Übermaß (denk z.B. mal an nen großen Baukran). Man kann zumindest nicht unbegrenzt in die Höhe und in die Breite (wobei man das bei Oberleitungsbahnen auch nicht kann). Und natürlich ist die Maximalgeschwindigkeit einer Seilbahn wegen der Pendelei und wegen der maximalen Seilbelastung begrenzt. Letztere dürfte auch das Gewichtslimit bestimmen, und da kann man dann nicht wie bei Schienenfahrzeugen einfach mehr Achsen kombinieren.

Wenn genug Platz zum auslaufen/verzögern abseits der Strecke da ist, geht das nahezu in Reisegeschwindigkeit direkt aus der Kolonne raus. Im Grunde muß man nur ne Aufnehmerschiene mit dem richtigen Timing aus- und wieder einklappen. Die Schwierigkeit liegt eher beim Einfädeln, weil da muß das Ding halt die Lücke treffen.
> Genauso frage ich

Auf einem Umlaufseil mit getrennten Ein-/Ausstiegskreisen an den Haltestellen theoretisch fast "Arsch-an-Nase". Konstante Geschwindigkeit wird ja durch das Seil sichergestellt, so daß keine Kollisionen zu erwarten sind, und Einfädeln geht auch bei Reisegeschwindigkeit, wenn die Einfädelstrecke lang genug ist.
> Kolonnenfahrt ist ein Problem, wenn ein-

Warum? Man läßt die Ausfädelschiene mit Reisegeschwindigkeit neben der Hauptschiene herlaufen und holt per einfacher Weichenklappe selektiv die gewünschten Gondeln aus der Kolonne. Nach der Übernahme und Wegführung bremst man dann die Ausfädelschleife runter. Damit kriegt man zwar eine Limitierung der Frequenz an der Haltestelle, aber keine nennenswerte Limitierung der Dichte auf der Reiseschleife.

Auch. Nicht nur. Die Straße erfüllt ja auch mehrere Aufgaben.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de /
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Sollte anschaulich gemacht werden. Bei der Suche im Netz flatterte mir erst mal dies in den Raum: "Projekt Straenunabhngiges, interaktives Sessel- liftsystem fr Ballungsrume"" Ausserdem: "Es handelt sich um ein sehr flexibles, Kabinentaxi- artiges System mit verschieden groen Einheiten fr etwa eine bis fnf Personen plus Gepck. Die Ka- binen werden interaktiv angefordert und steuern dann, einmal programmiert, automatisch ihr Ziel an." Desweiteren: "Die oberirdischen Teile des Systems sollen mit mglichst wenig sichtbaren materiellen Fhrungselementen auskommen, d.h. mglichst an Tragseilen (nach Art eines Sessellifts) gefhrt wer- den. Als Fernperspektive ist auch an eine berh- rungsfreie Energieversorgung der Elektromotoren auf Laserbasis gedacht. Zunchst sollen Prototy- pen der Kabinen entwickelt und auf einer Test- strecke in Wuppertal (in Zusammenhang mit der dortigen Schwebebahn) getestet werden." aus: http://www.izt.de/pdfs/IZT_WB27_Mobilitaetsbezogene_Dienstleistungen.pdf
Wie das bei dem 3-Kreis-Sesselliftsystem ist, weiss ich aber immer noch nicht genauer. Mir fehlt noch das Bild dazu.

Probleme mit den Seilen bei Seilbahnen im Stadtverkehr mit hohen Fahrzeugen im Stras- senverkehr sind natuerlich vermeidbar.
Andererseits: Die maximale Seilbelastung bei Liften kann ueberschritten werden. Bei ei- nem Schlepplift stauten sich die Teile, an denen die Skifahrer hochgezogen werden, was zum Absturz des gesamten Seiles von den Rollen fuehrte. Mit anderen Worten: zuviele Kabinen duerfen sich im Seilverkehr in der Stadt nicht aufstauen. Leerfahrten muss man einkalkulieren.

Das in der Praxis zu erleben, ist hier alles. Es muss immer funktionieren.

Wenn's geht, ist's gut.

Die Idee mit der Auffaedelschiene, die in Reise- geschwindigkeit mitfaehrt, gefaellt mir gut. In- teressanter Gedanke.
K.L.
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