Who killed the electric car?

Am 21.12.2011 20:47, schrieb Frank Kemper:


Mit der Begründung kannst du auch einen dritten WK rechtfertigen... ach nee, das passiert ja schon.... theo
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Also schrieb Frank Kemper:

In gewissem Maße schon - als Wähler und politisch denkender Mensch...

Unsere Wirtschaft ist bereits am Ende (sie weiss es nur noch nicht...), weil die Leute ständig viel zu viele Sachen produzieren und letztlich auch kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen. Das ist alles total überhitzt und überdreht.
Frederic Vester beschreibt die Sache mit dem exponentiellen Wachstum und dem kritischen Punkt in etwa so: Eine Herde (bei ihm sind es Elefanten) vermehrt sich exponentiell, solange genug Futter da ist. Die Futtermenge vermehrt sich aber nicht exponentiell mit. Irgendwann kommt unweigerlich der Punkt, an dem das Futter aufgebraucht ist. Und dann sterben nicht etwa nur die überzähligen Tiere, sondern alle verhungern. Dem kritischen Punkt sind wir, global gesehen, ziemlich nahe. Der Wirtschaft beizubringen, dass Nullwachstum (Stabilität) oder eventuell ein geringes lineares Wachstum erstrebenswert wäre, hat sich bisher leider nicht durchgesetzt. Das schließt Investitionen und Bedienen neuartiger Bedürfnisse ja auch nicht aus. Es soll ja jeder ruhig Profit machen dürfen - nur die Profit*steigerung* dürfte als Primärziel ruhig eine dauerhaft gesellschaftsverträgliche Ablösung erfahren.
Ansgar
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*** Musik! ***

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Ansgar Strickerschmidt wrote:

Du allein kannst so lange politisch denken und wählen gehen wie du willst - solange die Mehrheit der Wähler das anders sieht als du, legst du nix fest.

Interessanterweise sind alle anderen Vorklswirtschaften, die das anders versucht haben, über die Wupper gegangen.

Lebt der Vester eigentlich noch? Und wovon lebt er? Genau: Von Büchern, die er schreibt und die du dann kaufst. Ich habe überlegt, ob ich nicht "Terrorismus-Experte" werden soll, das ist IMHO auch ein geiler Job: Man ist dauernd im Fernsehen, verdient gutes Geld und braucht dafür noch nicht einmal eine Ausbildung;-)
Frank
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Mit der Wahl einer Partei bewegst Du nicht auto- matisch nur bestimmte Themen weiter. Es ist nicht so, dass eine Opposition zu einer Mehrheit der Stimmen kommen muss, damit etwas bewegt werden kann. Die politischen Zwaenge zu handeln entstehen vor wesentlich komplizierteren Hinter- gruenden, da dieselben Fraktionen mit denselben Ideen auch in den anderen Parteien aufzufinden sind. Die Befuerworter der Photovoltaik und E-Cars findest Du bei den Parteien durch die Bank weg, genauso unter Bankern, Industriellen und anderswo.
Eine Mehrheit stellt sich dann ein, wenn das The- ma Sinn macht. Mehrheitsparteien in Regierungs- verantwortung greifen das Thema dann auf, wenn es unvermeidlich geworden ist, zusaetzlich dann, wenn sich darueber Waehlerstimmen binden lassen. Die Opposition kontrolliert desweiteren sehr genau, warum es ploetzlich gewollt wird und wo der Haken liegt. Denn sehr ploetzlich koennen parteipolitisch ausgerichtete Kreise den wachsenden Marktwert dessen entdecken, um was es geht, und ihre In- vestitionen lenken, nicht nur um Foerdergelder ab- zugreifen, sondern auch um auf die Gewinnerwartung zu reagieren. Das soll u.U. Firmen, die mit der Op- positionspartei foerdernd verbunden sind, schaedi- gen. In Wirklichkeit ist es noch komplizierter.
K.L.
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Karl-Ludwig Diehl wrote:

Wow, Deinen Glauben an die Menschheit möchte ich haben.
Gruß, Friedrich
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Damit machst Du aber den selben -egozentrischen- Fehler wie dieser Prius-Heini, dass Du die Loesung, die fuer Dich und Deine Situation (in Deinem Fall offensichtlich ein Bahnanschluss in Deiner naehe und in der Naehe aller Deiner Ziele) optimal ist. Fuer andere Leute faellt die Abwaegung eben anders aus.
Wolfgang
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Wolfgang May schrieb:

Wuerde ich das machen, haette ich nicht "in der selben Situation" extra dazu geschrieben. Ich weiss schon, dass das Auto oefter wo passt als die Bahn. Auch deshalb habe ich ja eines, weil ich es zum Beispiel seltsam faende, mit dem Taxi einkaufen zu fahren.
mfg otto
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Am 20.12.2011 22:06, schrieb Otto A d a m:

Im Extremfall lohnt sich auch das wenn man die Gesamtkosten berechnet. Ich hab sowas auch schonmal für jemanden durchkalkuliert und er hat bemerkt das er mit der Hälfte der Kosten auskommt. Seitdem hat er sein Auto verkauft und macht die wenigen Fahrten also Arzt und Einkaufen per Stadtauto, er wohnt allerdings auch in Hannover.... MfG theo
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Theodor.Hellwald schrieb:

Das glaube ich gerne. Allerdings waere ich dann wohl wieder im Einzelfall zu geizig um mit dem Taxi (was ist mit "Stadtauto" gemeint?) Einkaufen zu fahren und wuerde mich mit den schweren Saecken in die Strassenbahn zwaengen....
mfg otto
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Am 20.12.2011 22:22, schrieb Otto A d a m:

S-Bahn und Bus kommt für ihn nicht in Frage weil er keine 50 m am Stück laufen kann. Stadtauto nennt sich anderswo Teilauto o.ä. Du bist quasi in einem Verein der Autos kauft und alle können sie buchen. MfG theo
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ACK. Taxi ginge sich für uns allemal null auf null aus, mit CarSharing sparen wir real Geld.
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Ralph A. Schmid

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Am 20.12.2011 22:06, schrieb Otto A d a m:

Warum seltsam? Ich habe das lange Zeit ohne eigenes Auto so gemacht. 1x in der Woche mit dem Bus ins EKZ, eingekauft, dann mit dem Taxi nach Hause. Von den Taxikosten für 1 Jahr hätte ich gerade mal die Autokosten für einen Monat bezahlen können...
Andreas
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Am Sat, 07 Jan 2012 15:07:36 +0100 schrieb Andreas Cammin:

Kann finanziell funktionieren, allerdings kann man mit dem eigenen Auto dann auch mehr als 4-5 Fahrten im Monat machen.
Lutz
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Am 07.01.2012 15:39, schrieb Lutz Schulze:

Kann man - und wenn man nicht muss? Zu dem Zeitpunkt war Einkaufen tatsächlich das einzige, wozu ich ein Auto gebraucht hätte. Die Firma war bequem und schnell per ÖPNV erreichbar.
Andreas
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Am Sat, 07 Jan 2012 15:44:45 +0100 schrieb Andreas Cammin:

Ein paar mehr Ziele gibt es ja noch die man mitunter ansteuert. Aber die Diskussion ist uralt, für den einen führt der ÖPNV überall hin, der andere freut sich wenn er dies und das im Kofferaum verschwinden lassen kann und bei Gelegenheit wieder herausholt ohne sich zwischendurch Gedanken darum machen zu müssen oder sich damit abzuschleppen.
Menschen sind eben verschieden, der finanzielle Aspekt ist eben dann doch nur einer von vielen.
Lutz
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Andreas Cammin schrieb:

Einfach so, vom Gefuehl her.

Klar, wenn ich mir kein Auto halten wuerde, koennte ich fuer das so nicht-ausgegebene Geld locker alle notwendigen Fahren per Taxi erledigen (in meiner Situation halt). Aber das Geld ist halt in dem Fall nicht alles.
mfg otto
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Otto A d a m wrote:

Der Spar-Effekt bei Auto-Ersatzlösungen liegt oft darin, dass man bei jeder Benutzung merkt, wie teuer das ist - und sich deshalb jede Benutzung dreimal überlegt. Wenn ich mit dem Taxi aus der Stadt nach hause fahre, dann kostet mich das 20 Euro, dafür kann ich schon essen gehen. Da überlegt man dann doch, ob man nicht vielleicht die U-Bahn, und dann noch etwas gehen...
Bei einem eigenen Auto merkt man die Kosten nicht so direkt - selbst wenn sie höher sind.
Frank
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Frank Kemper schrieb:

Genau. Oder man laesst die Sache gleich bleiben, weil sie "zu teuer" wird. Mit dem Auto waere das nicht aufgefallen.

ACK. Auch "Schoenrechnen" ist sehr beliebt.
mfg otto
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Otto A d a m wrote:

Wobei der Besitz eines eigenen Autos auch Vorteile hat, die kostenmäßig sehr schwer zu quantifizieren sind, zum Beispiel Unabhängigkeit und Flexibilität. Das ist so ein bisschen wie mit staatlicher Freiheit. Mir ist es persönlich zum Beispiel sehr wichtig, dass ich jederzeit nach Australien reisen könnte, wenn ich das wollte - selbst wenn ich bislang weder die Zeit noch das Geld hatte, um dies zu tun. Wie frustrierend muss es da für DDR-Bürger gewesen sein, dass ihnen diese Möglichkeit einfach komplett verwehrt war - selbst wenn sie es sich - hätte man sie reisen lassen - doch nicht hätten leisten können. Wie viel ist Freiheit wert?
Frank
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Bei uns auch seit 2008 so, und das Auto ist seit Ende Oktober abgeschafft.

Unser Auto hat ein DB-Logo, ist derzeit ein recht flott motorisierter Ford Fiesta, nie älter als zwei Jahre, immer sauber und vollgetankt :)

Bei uns ist es weder Vernunft noch der Umweltgedanken, sondern rein praktische und finanzielle Erwägungen, dazu ein Tick Dekadenz :)
-ras
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Ralph A. Schmid

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