wie Holzrumpf mit Glasfaser verstärken?

Hallo Ruediger und andere,
EP mit Latex hat keine Probleme, auch nicht umgekehrt. Aber Haut am Menschen hat mit EP Probleme und Latex trennt die beiden nicht so richtig.
Nimm doch AOL-CDs ;-)
servus, Patrick
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Patrick Kuban
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Hallo,
Günther Grund wrote:
AOL.
Nö, eher mit dem Verhältnis Oberfläche : Volumen, ob da die entstehende Reaktionswärme abgegeben werden kann.
Taschenrechner rulez
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Wolfgang,
Jein, die Ausdünstungen sind weiterhin während des Reaktionsprozeß' da.
Nein, leider überhaupt nicht. Soll ich da auch mal Versuche machen?
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Nabend Patrick,
Hmm, ich denke einen Mundschutz werde ich im Keller noch finden. Aber als Handschuhe werde ich wohl erstmal die Latexversion testen, davon hab ich viele da und werde Vynil wohl auch erstmal nicht wieder brauchen.
Porenfüller ist schon drin, das Boot hat seine Jungfernfahrt auch bereits hinter sich :)
Sprich ich sollte mir schwerere Matte kaufen? Oder kann ich die leichte doppelt legen?
Aber nur ein ganz klein bisschen rund, da stoßen halt die beiden Sperrholzplatten aneinander und die sind nicht allzu dick.
Och nö... Ich hatte mir das entspannter vorgestellt, besonders mit der dünnen Matte. :-/
Der Rumpf ist (für meine Ansprüche) schon okay. Ist halt zum Fahren, nicht zum Gucken.
Ich denke auch, dass ich nicht stückeln muss. Mehr Sorgen bereitet mir die Ansaugöffnung des Jets und die beiden Kufen daneben. Und die Tatsache, dass man Glas nicht um Ecken legen kann, ohne dass es hinterher beleidigt ist.
Was bitte? Das klingt nach Pilzen ;-) Du meinst aber einfach das Füllmittel zum Spachteln?
Ich seh da ja eine Riesenaktion auf mich zukommen. Hätte ich das vorher gewusst...
Gruß, Christof
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Christof Straß
Moin Christof,
Klingt logisch, aber auch aufwendiger. Könnt ihr euch nicht mal für ein Verfahren entscheiden? ;-)
Danke!
Da habe ich jetzt nicht so viel gefunden, aber ich hab da so eine Newsgroup, die ist _sehr_ informativ ;-)
Gruß, Christof
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Christof Straß
Moin Wolfgang,
Nein, ich wollte bloß genug auf Reserve angemischt haben.
Dieses Jahr bin ich ganz gut an Sonne gewöhnt, da müsste ich schon mindestens den halben Tag ununterbrochen harzen in der Sonne ;-)
Und diese blöde Kante zwischen Unterseite und Seite? Da hat nämlich beim Bau mal wieder niemand dran gedacht...
Ich eigentlich auch nicht. Aber wenn ich als Belohnung dafür übers Ufer und Stöcke etc heizen kann war's mir das wert.
Gruß, Christof
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Christof Straß
Moin Günther,
Also noch mal auf zum Baumarkt... :-/ Obwohl ja eigentlich auch ein mit Filz umwickelter Korken tut. Mal schauen was sich da noch findet.
Ich hätt jetzt die Küchenwaage genommen. Wir haben nur eine Briefwaage mit Clip zum Dranhängen der Briefe, da müsste ich das Harz in einer Tüte abwiegen.
Gruß, Christof
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Christof Straß
Na dann...
Patrick Kuban schrieb:
... probier ich das beim nexten Mal auch
weil ich ein neues Flugzeug so 2 mal 2 Meter mit 15 bis 20 Kubik vorne fuer schoenen Kunstflug basteln will. Wie viele Lagen welchen Gewichts der Matte taetest Du dann nehmen? 3x50g? Der Rumpf soll wohl mit Spanten und Holmen aber nur mit ganz duennem Balsa vorbeplankt werden. Spanten und Holme werden entsprechend schwachbruestig ausfallen. Mit 4 Kilo Abwurfmasse will ich hinkommen und Erstflug uebernexte Saeson.
Viele Gruesse, Wolfgang, der seine Laubsaege schon mal schaerfen geht ;-)
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Wolfgang Kouker
Tach Patrick,
Patrick Kuban schrieb:
Das ist sicher richtig, aber auch trocken find ich die Oberflaechen fies ;-)
Bloss nicht, so'n Aufwand fuer den Quatsch!
;-) Wolfgang
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Wolfgang Kouker
Hallo Christof,
Arbeite draußen, das ist schon OK. Wenn im Filter nicht irgendwas chemisches drin ist, ist das do, als ob Du Rauch durch einen Maschendrahtzaun oder eine DDR-Grenze abhalten wolltest.
Die Vinylhandschuhe sind nicht soo anpassungsfähig, drum gibt's da mehr Größen von. Ansonsten finde ich sie auch für andere Arbeiten angenehmer, billiger sind sie außerdem noch. Ob bei R&G auch, weiß ich allerdings nicht.
Nun hast Du die dünne aber schon. Die ist i.O., wenn man sie diagonal orientiert als Verstärkung zwischen den Styrokern und das vorher mit Porenfüller gestrichene Beplankungsbalsa tut, dabei Schaumtriebmittel ins EP mischt.
Die 49er-Matte verarbeitet sich leichter, denn der Unterschied liegt nicht im feineren Garn (das wäre ja hübsch), sondern in der lockereren Webdichte. Das heißt auch, daß man das 25er-Gewebe leichter auseinanderfuzzelt, auch wenn man es gar nicht will. Drum ja auch der einzuharzende Überstand am Schanzkleid.
Zum Armieren wäre das doch schonmal ein Anfang, aber ..
.. dazu solltest du Christian Luksch fragen, der kennt sich bei Booten aus. Ich nicht wirklich.
"HSB-Beschichtungssytem".
;-)
Die Acryldispersion ist vergleichsweise harmlos, hinreichend elastisch, wasserfest nach Aushärtung auch, leicht zu verarbeiten, problemlos zu erhalten. Und Du kannst nach dem Kaffee nach dem einmantschen mal wieder bei Deinem Boot vorbeischauen und das Glasgewebe wieder anstreicheln.
Wenn Deine Bootsform keine Hinterschneidungen hat, kannst Du auch nach dem "Verglasen" eine dünne PE-Folie (Frischhaltefolie, Wrapping-Folie) drüberziehen, die hält das dann für Dich. Nicht bei Acryl, das muß "richtig" trocknen.
Doch, kann man schon. Aber sicher nicht beim ersten Mal.
Christian Luksch meinte auch, daß eine Negativform letztlich eher weniger Arbeit ist. Gut, für einmal ...
Bei meinem Freund, dem Wassertechniker, der auch privat dem Booteln sehr zugeneigt ist, hießen die Glasfaserüberzüge bei leicht maroden Holzbooten "Leichenhemd", denn das schon gammelige Holz gammelt dann noch besser. Allerdings waren das manntragende.
Auch. Ansonsten das hier:
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Ich hab' auch mal so wie Du angefangen. Und seitdem viel gelernt ;-)
Praktikabler Vorschlag: wenn Dein Boot ein "Verbrauchsartikel" ist, lackier's drei bis sieben mal mit Parkett- oder Bootslack und gut iss. Wenn Du wirklich damit Herumbolzen willst und es trotzdem halten soll, dann leg' eine Lage dünnes Aramidgewebe in die erste Schicht Parkettlack ein, nur auf dem Rumpfboden. Sieht nicht soo gut aus, aber Du kannst es gegenüber den Meckerern sehr gut begründen, die werden das alle begeistert nachbauen. Vorsicht: Aramid braucht eine sehr gute Schere, sonst sieht der Schnitt wie ein vom Geier zerrupftes Schaf aus.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Wolfgang,
Aha, also auch als "Leichenhemd" (siehe Parallelantwort). Ist die Rumpfform dreidimensional oder nur flach gebogen AKA stückelst Du das Balsa in Planken/Streifen? Falls nicht, könntest Du mit Gewinn auch Depron dafür nehmen oder widerspricht das Deiner Mentalität? Alternativ gibt es viele Quadratmeter 3mm-Pappelsperrholz für wenig Geld, das ist angenehmer zu bearbeiten, sieht genausogut wie Balsa aus und ist zweidimensional leicht biegbar, problemlos zu verschleifen, in der Qualität gleichmäßiger (gut, Äste sollten nicht sooviele drin sein) und nicht allzuviel schwerer. AKA es gibt Balsa mit höherem Raumgewicht als Pappel, allerdings wirst Du das kaum als Brettchen bekommen.
Auch die Spanten gehen gut ..
.. laubzusägen.
Ab 93g/qdm gibt es Glas auch als Köpergewebe, das ist zwar stabiler, aber leichter drumherum zu legen. Das geht auch beidseits auf die Spanten zu laminieren, die dadurch wiederum enorm an Festigkeit gewinnen. 3mm Pappel-SPH mit beidseits 93g-Glas dürfte gleichschwer und weit stabiler als 2mm-Flugzeug-SPH sein. Und stabiler verklebbar.
Das sind Voll-GFK-Rümpfe ohne und mit Stecknasen und CF- oder AF-Verstärkungen. Nix Holz, nur Plaste ;-)
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Christof,
Der tut's nicht.
Drum die Spritzenempfehlung. R&G gibt das Mischungsverhältnis sowohl volumetrisch wie auch gewichtsbezogen an, guck mal auf Deine Flasche. 5gr Härter kannst Du mit einer Küchenwaage nicht korrekt ausmessen.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Moin Patrick,
Okay, überzeugt :)
Ich hab vom Studium her noch viele von den Latexdingern rumfliegen, Vinyl mag ich vom Gefühl her auch gar nicht.
Bitte? Warum Styro und Schaumtriebmittel? Kann ich nicht einfach die Matte auf's Holz harzen? :(
Ja, das ist logisch. Sollte ich denn nun besser im Modellbauladen anfragen, ob sie die Matte evtl doch (nach einem halben Jahr :-/ ) noch tauschen? Denn irgendwie klingt das, als wäre die 25er-Matte eher ein schlechter Witz als hilfreich und haltbar.
Die scharfe Kante wird dann rangespachtelt. Aber mal im Ernst: Ich will mit dem Boot ein bisschen rumheizen und es nur etwas stabiler machen. Der Parkettlack ist auch eine gute Idee, aber nun hab ich Matte und Harz, jetzt soll das auch ausprobiert werden.
Aber dem Epoxy dürfte das ja egal sein, das ist eine gute Idee!
Hmm, _ganz_ sicher nicht? Wie ich mich kenne probiere ich es trotzdem.
Ah, okay. Das kommt dann wenn ich den Rumpf mit dem Glas beharzt habe.
Ja, klingt gut, der Vorschlag kommt aber, wie oben geschrieben, zu spät. Jetzt sind Harz und Matte da und wollen verbaut werden.
Schönen Gruß, Christof
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Christof Straß
Nochmal Moin Patrick,
Na toll, alles geht nicht ;-)
Grmbl... Ich dachte auch in größeren Dimensionen, sicherheitshalber, bevor ich nach dem halben Rumpf neues Harz anrühren muss. Nagut, kommen noch Spritzen auf die Einkaufsliste. Wer soll denn das alles bezahlen?! ;)
Gruß, Christof
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Christof Straß
Tach Patrick ;-)
Patrick Kuban schrieb:
Ich hab vom Neckar Verlag einen Bauplan von dem Halbedelstein besorgt:
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Der Rumpf ist auf weite Strecken praktisch nur eindimensional gebogen, um die Langsachse. Der Krummungsradius ist hinten oben am Seitenleitwerk mit etwa 1cm minimal. Der Rumpf soll mit hoechsten 1mm Balsa beplankt werden, das geht feucht gemacht ohne Bruch um die Kurve. Und dann soll halt Glas drauf.
Depron kenn ich gar nicht, wo kriegt man denn sowas her zum Kontrollieren? Haftet Epoxy da drauf (muss ja wohl, sonst wuerdst Du's ja nicht nennen...)
Genau, Pappel wollt ich fuer die Spanten nehmen.
Das merk ich mir vor ;-)
Egal, wievie kommt auf meinen? 100 g/m^2? oder mehr?
Gruss, Wolfgang
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Wolfgang Kouker
Christof Straß schrieb:
Die 25 gr. Matte ist so dünn das sie dir am Pinsel kleben wird, Es sei denn du hast so dünnes Harz das es sich wie stark verdünnter Lack verhält, die Matte hat keine Eigenstabilität wenn sie nass ist. Unter einer 63 gr. Matte greif ich gar nicht hin. bei handlamination und verschränkte Flächen. Bei einer Tragfläche mit geringen Wölbungen mag das gut gehen.
Christian Luksch
PS.: lag der unleserliche Ausdruck an deinem Drucker oder an meiner Datei? Bitte um Nachricht. Danke
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christian luksch
Nabend Christian,
So was blödes, so langsam habt ihr mich überzeugt noch mal in schwerere Matte zu investieren. Naja, ich müsst eh noch mal nach einem Netzteil für den Heimbetrieb meines Ladegeräts schauen. Ich hab da neulich ein Computerschaltnetzteil (zugegeben von geringer Qualität) getestet, das hat keine 6A auf 12V vernünftig liefern können :-(
Das Problem liegt in der Kombination von Nicht-Textdatei und einfachem Laserdrucker. Das ist so ein Laserjet 1005, der tut sich ein bisschen schwer mit dem vernünftigen Rastern von Grafiken. Hätte ich die Schrift richtig schwarz und den Hintergrund weiß gemacht wäre das wohl besser lesbar gewesen. Ging aber am Bildschirm ohne Probleme. Wenn Du willst kann ich das in ein, zwei Wochen auch noch mal auf einem besseren Drucker testen.
Gruß, Christof
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Christof Straß
Hallo Christof,
Guck mal bei
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Die Formen und Daten der dortigen Modelle liegen jetzt fast alle bei mir, weil Thorsten sie wegen einer Epoxyallergie nicht mehr herstellen kann. Ich will Dich jetzt nicht von dem einen Mal abhalten, Du solltest es aber für die Zukunft wissen.
Ich redete da vom Flügelbau: Balsa/Abachi/sonstwas auf Styropor harzen. Mit Glas zur lokalen Verstärkung, mit Schaumtreibmittel (nicht "..trieb.." ;-) zur Gewichtsersparnis und zur besseren Verklebung mit dem doch arg unebenem Styro.
Hat mit Booten aber nix zu tun.
Die hat schon auch ihre Berechtigung, ist aber halt grenzwertig im normalen Modellbau. Aber ihre Haltbarkeit mißt sich in Tausenden von Jahren, behalt die einfach. Oder wende sie an und predige anderen von deren Nachteilen. Ich will auch nicht alle Monate dasselbe erzählen müssen ;-)
Nicht so ganz, nur ein wenig. Soviel Andruck hat die läbbrige Folie auch nicht, daß Du nun eine perfekt anliegende und saubere Oberfläche hättest.
So lernt man's. Friedhelm schlug IIRC vor, es erstmal an einem Probestück zu machen ;-)
"Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen. Was man nicht nützt, ist eine schwere Last."
servus, Patrick
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Patrick Kuban

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