230V auf JY(St)Y

Und vergiß unbedingt, irgendwen von außen zuzuziehen, zb Prüfmeister vom E-Werk oder so, vor allem ohne Rücksprache mit dem Auftraggeber/Hausherr/
Architekten...
Bist Du Innungsmitglied - groß oder klein ? Ist der ausführende Innungsmitglied -groß ?
Spästens, wenn die der Innungsobermeister zu einem Gespräch bittet :
Natürlich, lieber Kollege, steht die Sicherheit ganz oben-klar... aber man darf ja auch die Kollegialität nicht vernachlässigen....
Handwerkskammermitglieder müßt ihr beide sein. Was man dort sagt ? Genau das gleiche....
Bei der Handwerkskammer werden Gutachter nicht bestellt und vereidigt, wenn die Innung -die dazu gefragt wird- durchblicken läßt, daß der Bewerber schon öfter unkollegial aufgefallen ist.
Ich weiß, wovon ich rede. Ich bin gelegentlich mit Gutachten vor Gericht auch aufgefallen, aber wenn man erst mal bestellt ist-kann keiner mehr.
Wenn dein Auftrag über den Architekten kam, könnte es sein, daß da keiner mehr kommt. Schwierige Leute mag man nicht...
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bastian wrote:

Du hast die GrĂƒÂŒnde, weshalb Pfusch und sicherheitsgefÀhrdender Pfusch so verbreitet ist, gut dargelegt.
Ob man sich beugt oder widersteht ist, wie immer, Charaktersache.
--
Gruß Werner
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Werner Holtfreter schrieb:

Eine weite Verbreitung wÀre ja ein gutes Zeichen. Je weniger Pfusch mit dem Schadeneintritt korreliert, desto unbedeutender ist er als tatsÀchliches Problem.
Siegfried
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Siegfried Schmidt wrote:

Naja, es ist ein Zeichen dafĂƒÂŒr, dass mittlerweile viele dicke Schotten zwischen der Gefahr und dem Schadenseintritt vorgeschrieben sind. Und es werden immer mehr, jĂƒÂŒngst erst RCD-Vorschrift fĂƒÂŒr alle laienbedienbaren Steckdosen. Hoffentlich kommt nicht noch ein gesetzlich vorgeschriebener E-Check.
So fĂƒÂŒhrt die Verletzung von Vorschriften, die man Laien zu Recht vorwirft, die aber dem Profi in dieser Dichte nicht unterlaufen sollten, normalerweise nicht zum SchÀden sondern eben "nur" zu einer gravierenden Verschlechterung des Sicherheitsniveaus.
--
Gruß Werner
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Werner Holtfreter schrieb:

D.h. du gehst davon aus, dass Pfusch nicht nur ein Wahrnehmungsproblem ist, sondern tatsÀchlich weit verbreitet ist?
Siegfried
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Siegfried Schmidt wrote:

Ja.
Das hÀngt u.a. auch damit zusammen, dass die Normen immer komplexer werden und immer prÀziser definieren, wie etwas sein soll, dabei aber die VerstÀndlichkeit leidet.
Ein Geselle, selbst ein Meister sogar ein Ingenieur muss viel Liebe zur Sache mitbringen, wenn er da wirklich durchsteigen will um Sinn und Zweck der Vorschriften zu verstehen. Meist richtet sich die Liebe aber auf andere Dinge.
Wer da durch ist, kann dann auch ohne jedes Detail der aktuellsten Norm zu kennen zumindest groben Pfusch vermeiden - auch wenn er sich in Form einer optisch ansprechenden Verdrahtung tarnt.
Ich erinnere mich noch mit Grausen, wie der Elektromeister des Unternehmens, in dem ich beschÀftigt war, mein Notebook-PC bzw. dessen Netzteil mit seinem PrĂƒÂŒfgerÀt prĂƒÂŒfen wollte. Dass er bei einem Schutzklasse-II-GerÀt den nicht vorhanden Schutzleiter nicht prĂƒÂŒfen konnte, war ihm zwar bald klar - er beharrte aber darauf, auf den Eurostecker Spannung zu gegeben, ohne das zum Anschluss des zweiten Pols der Hochspannungsquelle ein metallisches GehÀuse existiert hÀtte. Die Masseleitung blieb dann einfach offen. Er "prĂƒÂŒfte" einpolig und lehnte eine FachgesprÀch beleidigt ab. Wie viele solcher Spezialisten mag es wohl geben?
--
Gruß Werner
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Als ich damals im Funkhaus augenzwinkernd den Bau eines Schuko-Adapters fĂƒÂŒr versehentlich falsch herum gezogene Netzkabel vorschlug (kurzes Ende mit zwei Schukosteckern), meinte ein Kollege, die Betriebstechnik wĂƒÂŒrde wahrscheinlich nur den Schutzleiter prĂƒÂŒfen und das Betriebsmittel dann mit draufgeklebter Plakette freigeben.
vG
--
"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann
guckt sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich
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Volker Gringmuth schrieb:

Wie wÀr es damit: In einem Einfamilienhaus bei dem die Elektroinstallation sich wie eine Krake seit etwa 1928 ausgebreitet hatte, sah ich folgendes: In einem Zimmer der oberen Etage gab es keinen Strom mehr weil eine der alten Alu-Leitungen den Geist aufgegeben hatte. Jetzt hatte man aber einmal eine Steckdose in dem Zimmer darunter von "oben" abgeleitet (Loch durch die Decke war weniger Aufwand als eine Leitung an den WÀnden entlang zu verlegen) Naja, jedenfalls war oben nun alles stromlos und als "Lösung" hatten die Leute eine VerlÀngerungsleitung mit 2 Steckern gebastelt und diese dann im unteren Zimmer von einer intakten Dose zu der anderen gelegt, die am oberen "Stromkreis" hing. Äh..der EigentĂƒÂŒmer war Elektriker.
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Dann kann ja nichts passieren.
vG
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Werner Holtfreter schrieb:

Jepp. Da fÀllt mir ein, dass ein Freund von mir in seiner Studienzeit einen Aushilfjob beim Bau des ICC Berlin hatte. Er hatte mir erzÀhlt, dass es Probleme beim Umbau verschiedener GroßraumbĂƒÂŒros in kleine Einheiten gab weil es zu wenig Leitungen fĂƒÂŒr Steckdosen gab. Jedenfalls wurde auch da saugefÀhrlich gepfuscht: Über eine 3-Pol-Leitung schloss man 2-3(!) Steckdosen ĂƒÂŒber getrennte Sicherungen (ZÀhler, Abrechnung) an in dem man "Null" ĂƒÂŒber ein kurzes StĂƒÂŒck Draht an der Klimaanlage bzw. Heizungsrohren anklemmte. Er hatte einen Vorarbeiter gefragt, ob das denn nicht unzulÀssig wÀre...und musste erneut auf Jobsuche gehen.
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Hallo,
ich habe mir alles mal in Ruhe durchgelesen und durch den Kopf gehen lassen. Die kleineren MĂ€ngel vergesse ich, die habe ich auch nur gesehen, weil ich gesucht habe.
- der RCD wird in der RealitĂ€t nie ĂŒberlastet werden, obwohl die Auslegung eines RCD mit Gleichzeitigkeitsfaktoren m.W. nicht mehr zulĂ€ssig ist - die 5x1,5mmÂČ in wĂ€rmegedĂ€mmter Wand ist auch kein Problem, weil es gar keinen E-Herd geben wird - die Raumthermostate sind nach Empfehlung des Herstellers anders zu montieren, ebenso wird gerade wegen der TrĂ€gheit der FBH ein Anschluss des N empfohlen (dies ist dann eine I-Komponente des Reglers, hilft gegen Überschwingen der Temperatur, andererseits ist der Vorlauf so knapp temperiert, dass dieser Überschwinger nicht relevant sein wird) - die Verwednung von VVG bei Leuchten, die ca. 10h am Tag leuchten, ist unschön, das Brummen wird den Arzt noch nerven, dann wird er mich zwecks Umbau auf EVG beauftragen
Aber die JY(St)Y, die habe ich gegenĂŒber dem Architekten schriftlich bemĂ€ngelt. Helukabel sagt zwar, dass 300V zulĂ€ssig sind, schreibt aber auch: "Installationskabel (J-Y(St)Y ist hier gemeint) sind fĂŒr Starkstrom-Installationszwecke ... nicht zugelassen." Zudem mĂŒsste mindestens die Absicherung vermindert werden.
Aber was ist mit "Starkstrom-Installationszweck" gemeint??? Da sich mir niemals die Frage gestellt hat, ob man 230V - nennen wir sie mal hier Steuerspannung - auf eine Telefonleitung legen darf, bin ich jetzt doch etwas unsicher.
Darf man 230V Netzspannung fĂŒr Steuerungszwecke tatsĂ€chlich auf Telefonleitung legen, wenn die Absicherung passt?
Um MissverstÀndnissen vorzubeugen:
Ich war NICHT der Errichter dieser - Àh - "ungewöhnlichen" Installation.
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Carsten Kreft schrieb:

Hallo,
was sagt denn das Datenblatt des Kabels dazu? Ist die zulĂ€ssige Nennspannung so hoch wie bei einem Netzkabel, oder sind es nur maximal 60 oder 100 V? Auch wenn der kleine Querschnitt durch entsprechend niedrige Absicherung berĂŒcksichtigt wird, die Dicke der Isolation der Adern und des Mantels muß ja fĂŒr die 230 V + 10 % geeignet sein, was aber bei einer sparsam ausgelegten Telefonleitung nicht der Fall sein muß.
Bye
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Carsten Kreft schrieb:

Es gibt Anwendungen die mit ĂŒber 100V auf Telefonleitungen arbeiten. zB http://de.wikipedia.org/wiki/PCMxA
Bei ihnen prĂŒft der einspeisende Teil immer, ob das EndgerĂ€t angeschlossen ist.

Darf nicht. Keiner muß damit rechnen, das auf "Klingelleitungen" mehr als 60V mit entsprechender Strombegrenzung liegt.

Nein!!
Macht nix. Der letzte Fachmann, der an der Anlage gearbeitet hat und dem dieser Mißbrauch aufgefallen ist, wird zur Verantwortung gezogen, wenn tatsĂ€chlich ein Schaden entstehen sollte. Als Fachmann kannst du dich nicht rausreden.
Ich habe mal ein 220V Ventil ĂŒber eine "Klingelleitung" betrieben. Klingeltrafo (12V AC) > Relaiskontakt > Leitung > Trafo 9V(220V > Ventil. ;-)
--
mfg hdw

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Falls Du es übersehen hast, er soll dort ne Telefonanlage einrichten.
Er arbeitet nicht an der Elektroinstallation.
Der Telekom-Telefonmann haftet auch nicht für die vorhandene Elektroinstallation, wenn er ein Telefon einrichtet.
MfG bastian
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bastian schrieb:

Habe auf das vorhergehende Posting geantwortet.

So ist es. Er sollte lediglich den Verantwortlichen (Architekt oder wer auch immer verantwortlich zeichnet) auf den Pfusch aufmerksam machen. Zu mehr ist er nicht verpflichtet.
--
mfg hdw

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horst-d.winzler schrieb:

Ein echter Fernmelder rechnet immer damit. Schon ein FFOBZB ist fĂŒr manch unangenehme Überraschung gut.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Ja, ein absoluter Muntermacher. Außer das einem zB eine Tasse aus der Hand fĂ€llt, passiert nix. j-)
--
mfg hdw

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Carsten Kreft wrote:

Du redest dir das schön. Die Leitung und der RCD ist falsch abgesichert und mit diesem Argument kann man generell auf richtige Absicherung verzichten. Was ist, wenn sich die Nutzung nach Jahren Àndert? Soll derjenige dann ĂƒÂŒberprĂƒÂŒfen, wie die Leitung verlegt wurde? Korrekte Absicherung der Leitung und des RCD darf er eigentlich voraussetzen.

Das ist zumindest kein Sicherheitsproblem.

Auch das ist kein Sicherheitsproblem. Laut brummen sollte aber auch ein KVG nicht, sonst ist es kaputt. Ich habe schon mal eins verschmoren sehen, das fing auch mit Brummen an.

Stimmt.
Starkstrom meint Niederspannung, also 230 V. Installation meint Verlegung in RÀumen.

Ja, aber nur innerhalb von GerÀten, wenn es denn die GerÀtesicherheit nicht beeintrÀchtigt, die nach ganz eigenen, umfangreichen Normen zu prĂƒÂŒfen ist.
--
Gruß Werner
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Ich kenne seit 13 Jahren drei Leuchten wo es auch brummt. Und passiert ist bis jetzt nix.
Lutz
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Nein muss man nicht. Wenn ich mal gĂŒnstig an EVGs kommen sollte fliegen die KVGs raus.
Lutz
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