230V auf JY(St)Y

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begin quoting, Werner Holtfreter schrieb:


Prüftrenner und dann Methode 2?

Das ist Methode 2 - theoretisch richtig. Und wird in der Praxis selten gesehen.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Nein, ein zweiter eingebauter Schalter, der den eigentlichen überbrückt, so lange ein Knopf gedrückt wird. Aufwendig, ich weiß.
Dieser Überbrückungsknopf ist gegen den Hauptschalter verriegelt und läßt sich nur einschalten, wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist.
Prüfablauf: Überbrückung drücken und halten, Prüftaste kurz drücken, öffnende Hauptkontakte beobachten, Hauptkontakte wieder einschalten, Überbrückung loslassen.
Umständlich, aber einfacher, als auch nur eine einzige Uhr wieder zu stellen. Das ist der Preis für die uns neuerdings verordnete Sicherheit.
Hinzu kommt, dass die eigentlich bereits erreichte hohe Betriebsbereitschaft durch kleine Netzabschnitte bzw. durch eine große Zahl von LS durch nur einen oder nur wenige RCD wieder verloren geht. Will man die gewohnte Betriebsbereitschaft erhalten, wird man RCBOs einbauen müssen - mit oben geschilderter Überbrückungstechnik. Wird ein teurer Spaß.
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Gruß Werner
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Werner Holtfreter schrieb:

Und schon löst der RCD nochmal aus, die vier Kontakte bekommst du nicht ausreichend synchron.
Gruß Dieter
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Werner Holtfreter schrieb:

Na, die Idee war doch eigentlich, daß man das Öffnen der Kontakte "beobachtet", indem eine angeschlossene Lampe (bzw. drei) beim Prüfen ausgehen. Und das kann nur funktionieren, wenn die Lampen nicht über den Überbrückungskontakt "von hinten" an Spannung gelegt werden.

Da wird sich ohnehin einiges ändern. Die Betriebselektriker, die ständig durch die Gegend laufen und "FI-Prüfung" machen, sind einfach zu teuer. Es muß darauf hinauslaufen, daß sich die RCD selbst periodisch automatisch und unterbrechungsfrei prüfen und Fehlfunktionen dann per DFÜ an eine Zentrale melden. Der Mehraufwand dürfte sich nach kurzer Zeit amortisiert haben.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Daher ja der Ersatz mit dem transparenten Gehäuse.

Ist halt immer die Frage, mit welcher Tiefe man wirklich automatisch prüfen kann. Ich denke, die Tendenz wird eher dahin gehen, dass der Hersteller die Zuverlässigkeit steigert und nach einer der Zuverlässigkeitsnormen "nachweist" (absichtlich mit ""!), so dass eine Prüfung, wenn überhaupt, nur noch beim Einbau erforderlich ist. LS werden ja auch nur beim Hersteller geprüft und haben nicht einmal eine maximale Gebrauchsdauer.
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Gruß Werner
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berlastschutz?!?
Es ist eigentlich sattsam bekannt, da diese erhhten Vorsicherungswerte nur fr den Kurzschluschutz gelten, auf den sterreichischen Moeller-Datenblttern steht das beispielsweise explizit drauf.
Im Falle des oben zitierten FI-Schalters wundere ich mich ziemlich.
sg Ragnar
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Der Hersteller mte es eigentlich wissen.
Ist es nicht so, da in sterr. die FIs nur mit dem halben Strom vorgesichert werden drfen ? Stichwort Votilium ?
MfG bastian
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Der Hersteller mte es eigentlich wissen.
Ist es nicht so, da in sterr. die FIs nur mit dem halben Strom vorgesichert werden drfen ? Stichwort Voltimum?
MfG bastian
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Nicht mit halbem. Der Nennstrom des FI mu grer oder gleich dem I2 der Vorsicherung sein, bei Schmelzsicherungen gL/gG >=16A ist das 1,6*In. Was das soll wei niemand, auer denen die es erfunden haben, denn es fhrt das Konzept "Nennstrom" ad absurdum. Ist auch ziemlich neu (<10 Jahre), vorher wurde immer mit Nennstrom vorgesichert.
Alternativen: 1) sauteure sterreichische mit Nennstrom vorsicherbare FIs kaufen 2) aus D FIs ankaufen und sich vom Hertsller schriftlich geben lassen, da sie mit Nennstrom gegen berlast und Kurzschlu geschtzt werden drfen.
Oder natrlich gem o.g. Regel auslegen und grere FIs nehmen. Bei den in Wien blichen 25A Vorsicherung null Problemo, bei 35A (EInfamilienhuser) haarig, bei 50A und mehr eine Katastrophe.
sg Ragnar
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>

Aus : Kuratorium fr Elektrotechnik sterreich :
Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass ein Fehlerstromschutzschalter mit einer anderen Sicherung vorgesichert werden muss als dem auf dem Leistungsschild angegebenen IN Wert. So wird in den Katalogen z.B. fr einen FI-Schalter mit dem IN = 40 A eine maximale Vorsicherung als berlastschutz von 25 A gL angegeben. Beim FI-Schalter mit IN = 63 A sind dies 40 A gL.
------------------------------------- Das ist aber von der Hlfte nicht weit weg... Aber wenns glcklich macht....
MfG bastian
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Ragnar Bartuska wrote:

Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass der österreichische Normengeber nicht wusste, was er tat oder es ging um Marktabschottung.

... deutet auf die zweite Möglichkeit.
--
Gruß Werner
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Was toll ist: Wir reden hier von zwei benachbarten Staaten innerhalb der EG, die die selbe Stromart benutzen und für die m.W. die selben physikalischen Eigenschaften gelten. Aber scheinbar auch irgendwie nicht.

Heissa, 35A für ein EFH? Hier sind 63A Standard. Wobei das vermutlich nur den Wartungsaufwand der Netzbetreiber reduzieren soll. Lass doch lieber die Kundensicherungen knallen, bei 35A Hausanschluss muss man sich ja schon fast Gedanken über Gleichzeitigkeit machen, WaMa, Trockner, E-Herd, Spülmaschine - wer da nicht bei der Verteilung auf die Außenleiter aufpasst, hat schnell verloren.
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Tach

Der vernünftige Standard von 63A wird sich bei uns recht schnell in Richtung 50A verschieben, weil in der NAV steht:
>Ein Baukostenzuschuss darf nur für den Teil der Leistungsanforderung >erhoben werden, der eine Leistungsanforderung von 30 Kilowatt >übersteigt.
Und welcher Häuslebauer möchte den schon gerne zahlen?
Gruß Jürgen
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Das geht noch besser... in CH darfst du im WOhnbau fr den FI einen Gleichzeitigkeitsfaktor annehmen und sogar ber Nennstrom vorsichern.

Vor- oder Nachzhlersicherungen sind i.a. kundenbedienbar... und elektrische Durchlauferhitzer von allen VNB strengstens untersagt (und daher auch fast unbekannt).
63A sind auch nur eher im nrdlichen Deutschland blich... je nher du Bayern kommst, umso nher bist du bei 35A. In Wien war ab und an sogar nur 3x25A blich.
Im Wohnungsbau gab es lange sowieso nur Wechselstromzhler (sofern kein E-Herd gewnscht war) - mit 20 oder 25A und Zhlerschleife (bis in die frhen 1980er) in 4mm2. Dann kam die bis heute gltige Forderung nach 6mm2 fr Wechselstrom- und 10mm2 fr Drehstromanlagen, 16mm2 im EFH.
sg Ragnar
PS: die Nachbarn im Sden geben fr ein EFH 15A Wechselstrom... bei satter Aufzahlung 20 oder 30A, ganz ganz selten Drehstrom. Hab mal eine Zeit in einer Wohnung in Turin verbracht. Eines Abends war es pltzlich dunkel - die Dame des Hauses kochte, das E-Backrohr das Kombi-Gasherds war und und jemand duschte, was den (40l)- Warmwasserspeicher zum Einschalten brachte (1,5kW, 230V). Dem war nebst Beleuchtung der 15A-Tarifschalter in der Zhlertafel nciht gewachsen.
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Soweit mut Du garnicht gehen. Im Siemens-"Kompendium", PDF-lang, sind sogar Tabellen ber den Gleichzeitigkeitsfaktor abgedruckt, bzw Tabelle ber Erhhungsfaktor. Was auch richtig ist, auer ev in der Fertigungsindustrie-da knnt mal alles gleichzeitig laufen.

Also mindestens die Stiebel-Durchlaufspeicher 3,5/21 KW sind recht verbreitet.... in .

> gewachsen. Da mu ich dir aber schon wiedersprechen. auch in Bayern sind 3x63 A blich. Wenn auch sonst nicht alles in Bayern blich ist...
MfG bastian
nb in D und sogar in Bayern ist Stegleitung und NYM unter/im Putzblich und zugelassen.... Mein ja nur....
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Wenn dann aber sicher auf 3,5kW begrenzt. Ich hab mit Elektrikern aus verschiedensten Gegenden (WIenstrom, EVN, Energie AG, Stadtwerke Bregenz) diskutiert, und jeder meinte "Durchlauferhitzer gibts bei uns nicht!". Selbst in Vorarlberg, wo durch reichlich vorhandene Wasserkraft elektrische Grogerte erheblich hufiger sind, als im seit dem 19. Jh. eher mit Gas versorgten Rest des Landes.

Auch da kann ich nur auf Diskussionen mit im Gebiet von eon.Bayern arbeitenden Elektrikern verweisen - 35A sind blich, 63A gibt es bei entsprechender Aufzahlung.

Und? In sterreich auch... wobei blich war sie nur in einer kurzen Phase in den 60ern und 70ern. Versteh nicht ganz, was du damit sagen willst.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

Hallo,
mit 3,5 kW kann man ja auch nur ein ganz dünnes Wasserstrählchen durchlauferhitzen, da müsste man sich für das Duschen schon genug Zeit nehmen um auch den Schaum wieder gründlich abzuspülen. 21 kW dagegen haben in meiner Wohnung noch einige Leistungsreserven, da zeigt der Durchlauferhitzer nur etwa 75 % an.
Bye
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Ja, trotzdem sind Gerte ber 11kW dreiphasig (ohmsch) genehmigungspflichtig und werden meines Wissens nicht genehmigt.
Warmwassererzeugung funktioniert in sterreich in stdtischen Bereichen meistens mit Erdgas, seltener mit E-Speichern, auerhalb der Gasversorgungsgebiete berwiegend mit l, Hackschnitzeln, Holzpellets, manchmal Propangas oder auch wieder 150l-E-Speichern fr Wandmontage. Stckholzkessel sind durchaus auch zu finden.
Ich hab in meinem ganzen Leben in sterreich noch keinen realen E- Durchlauferhitzer >3,5kW gesehen! Und davon nur ein einziges Exemplar, ein nie benutztes Werbegeschenk (mte irgendwo bei mir noch im Originalkarton liegen, falls ich es nicht selber schon weiterverschenkt habe).
sg Ragnar
PS: die in Billigwohnungen und ehem. Bauernkaten am Land blichen E- Speicher haben zwischen 40 und 150l und sind fast immer einphasig angeschlossen, 3-phasige werden verkauft, gesehen hab ich auch noch nie einen.
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