230V auf JY(St)Y

Jan 10, 2010 77 Replies

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Werner Holtfreter schrieb:

Na, die Idee war doch eigentlich, daß man das Öffnen der Kontakte "beobachtet", indem eine angeschlossene Lampe (bzw. drei) beim Prüfen ausgehen. Und das kann nur funktionieren, wenn die Lampen nicht über den Überbrückungskontakt "von hinten" an Spannung gelegt werden.

Da wird sich ohnehin einiges ändern. Die Betriebselektriker, die ständig durch die Gegend laufen und "FI-Prüfung" machen, sind einfach zu teuer. Es muß darauf hinauslaufen, daß sich die RCD selbst periodisch automatisch und unterbrechungsfrei prüfen und Fehlfunktionen dann per DFÜ an eine Zentrale melden. Der Mehraufwand dürfte sich nach kurzer Zeit amortisiert haben.

Gruß aus Bremen Ralf

Auweia, hinter einen FI kann man soviel LS anschlie=DFen, wie im Verteiler Platz ist. Auch 10 oder 20... Die Stromsumme ist unerheblich. Und so wirds auch gemacht. In gro=DFen Neubauten sind schon mal 30 Automaten, 10 je Phase, drin, also 160 A. Und ein 63A-FI. Und ? Fr=FCher waren es halt FI mit 500mA und da brauchte es nicht unbedingt mehrere FIs, wenn es auch kein Fehler gewesen w=E4re-(aber die Kosten halt).

Fr=FCher sollte die Vorsicherung den Strom auf die max. Belastung des FI begrenzen.

Sie darf deswegen gr=F6=DFer sein, weil die heutigen FIs ne Elektronik haben, die den Strom =FCberwacht und den FI bei einer bestimmten =DCberlast abschaltet-der FI trennt dann. Wann bei welcher Zeit und =DCberlast getrennt wird, steht nirgends. Aber FIs sind was unglaublich stabiles. Schau dir die zul=E4ssigen Kurzschlu=DFstr=F6me an, im Kilo-Amperebereich zb....

MfG bastian

Siegfried Schmidt schrieb:

Ja, ein absoluter Muntermacher. Außer das einem zB eine Tasse aus der Hand fällt, passiert nix. j-)

Das trifft aber wenn =FCberhaupt nur auf sehr wenige aktuelle Modelle zu und dann sind es RCD/LS. Die weitausg=F6=DFte Mehrzahl der RCD l=F6st bei =DCberlast (ohne delta-I) NICHT aus.

Eben das sollte Dir schon zu denken geben. Wenn es dies "Feature" g=E4be, dann w=FCrde es im Datenblatt auch aufgef=FChrt. Wenn da nix steht, dann ...

Etwas anderes sind RCD/LS-Kombinationen -- aber der "0815" Haushalts RCD geh=F6rt dazu nicht.

YMMV.

hth, Andreas

Architekt wieß nun bescheid und "kümmert sich" - in zwei Wochen ist Einzug, wenn bis dahin nichts passiert ist, werde ich eine härtere Gangart einlegen.

Der Netzbetreiber hat das Recht, sich bei sowas einzuschalten. Ich hatte bislang aber noch nicht den Eindruck, dass es sie wirklich interessiert. Hauptsache, der Zähler dreht sich...

Daher ja der Ersatz mit dem transparenten Gehäuse.

Ist halt immer die Frage, mit welcher Tiefe man wirklich automatisch prüfen kann. Ich denke, die Tendenz wird eher dahin gehen, dass der Hersteller die Zuverlässigkeit steigert und nach einer der Zuverlässigkeitsnormen "nachweist" (absichtlich mit ""!), so dass eine Prüfung, wenn überhaupt, nur noch beim Einbau erforderlich ist. LS werden ja auch nur beim Hersteller geprüft und haben nicht einmal eine maximale Gebrauchsdauer.

Alle die FIs,und das werrden die meisten sein, die 63A-Vorsicherung zulassen bei weniger als 63A-Nennstrom des FI sind solche FIs.

Hast Du keinen Hager-Katalog ?

Dort sind alle FIs, bis runter bis 6 A f=FCr 63 A-Vorsich. zugelassen.

Zugegeben, ich hab niemals einen 6A-FI gesehen-wer braucht sowas. Aber auch die 10 und 16A-FIs sind eigensicher mit 63A-Vorsicherung.

Bei Google kann man den Hagerkatalog =FCber PDF runterladen.

MfG bastian

Auch schon aufgefallen... Das EVU h=E4lt sich grunds=E4tzlich raus aus Streit Handwerker-Architekt- Bauhers usw

Nur wenn ein wirklich lebensgef=E4hrlicher u n d gegenw=E4rtiger aktueller Zustand vorliegt, tun sie was. Ist hier aber nicht der Fall. Ob dann ein Pr=FCfmeister oder gleich der St=F6rungsdienst ausr=FCckt, das mag =F6rtlich verschieden sein.

Du legst dann eine h=E4rtere Gangart ein ? Verheb dich nicht, nicht da=DF am Ende Du das blaue Auge hast.....

La=DF dich nicht vom Kusmierz in was reinhetzen, der macht das immer, gerne....

Warum ruft Du nicht einfach mal den Kollegen an ? Du bist in der Innung ? Er ist in der Innung ? Frag in doch einfach mal, ob dies und das o.K. ist oder ob ev. seinem Monteur ein kleiner ......

Ob er sichs nicht mal ansehen m=F6chte/sollte....

MfG bastian

nb wenn man im Zuge von Arbeiten Murks zB von Scharzarbeitern entdeckt, das EVU anruft, hei=DFt es: Da k=F6nnen wir garnix machen, gegen den Blackwerker haben keine Handhabe.

(Beim zugelassenen Elektriker ist das anders, dem kann man mit Konzessionsentzug drohen...)

=DCberlastschutz?!?

Es ist eigentlich sattsam bekannt, da=DF diese erh=F6hten Vorsicherungswerte nur f=FCr den Kurzschlu=DFschutz gelten, auf den =F6sterreichischen Moeller-Datenbl=E4ttern steht das beispielsweise explizit drauf.

Im Falle des oben zitierten FI-Schalters wundere ich mich ziemlich.

sg Ragnar

bastian schrieb:

Die sind zugelassen weil sie die Abschaltenergie aushalten - nicht weil sie selbst bei Überstrom auslösen.

Siegfried

Nein muss man nicht. Wenn ich mal günstig an EVGs kommen sollte fliegen die KVGs raus.

Lutz

Kenne ich auch nicht anders.

und der Rubel rollt.

Lutz

Der Hersteller m=FC=DFte es eigentlich wissen.

Ist es nicht so, da=DF in =D6sterr. die FIs nur mit dem halben Strom vorgesichert werden d=FCrfen ? Stichwort Votilium ?

MfG bastian

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Der Hersteller m=FC=DFte es eigentlich wissen.

Ist es nicht so, da=DF in =D6sterr. die FIs nur mit dem halben Strom vorgesichert werden d=FCrfen ? Stichwort Voltimum?

MfG bastian

Kl=E4r mich bitte auf, was Du unter -Abschaltenergie- verstehst ? Doch wohl nicht Kurzschlu=DFfestigkeit, die ist im Kiloamperebereich.

MfG bastian

Nö, nicht ich, die Vorgehensweise ist mit dem Mieter schon vereinbart. Sollten Architekt=Bauherr und Kollege sich stur stellen, wird ein VDS-anerkannter Sachverständiger die Installation komplett prüfen, das kostet nicht die Welt und liefert eine eindeutige Aussage, der sich Architekt und Installateur nicht verweigern können.

Ich werde berichten, was weiter passiert.

Billigste Stahlblechleuchten, deren Gehäuse leise mitschwingt und brummt.

Und regelmäßig kommen "Morsesignale" auf 310Hz dazu, die Rundsteursignale vom Netzbetreiber schlagen voll akustisch durch.

Nicht mit halbem. Der Nennstrom des FI mu=DF gr=F6=DFer oder gleich dem I2 der Vorsicherung sein, bei Schmelzsicherungen gL/gG >=3D16A ist das

1,6*In. Was das soll wei=DF niemand, au=DFer denen die es erfunden haben, denn es f=FChrt das Konzept "Nennstrom" ad absurdum. Ist auch ziemlich neu (

bastian schrieb:

Die auf den FI einwirkende Energie bestimmt durch das Auslöseverhalten der vorgeschalteten Sicherung.

In den Datenblättern steht aber etwas anders. Die Kurzschlussfestigkeit des nackten FI liegt nur bei 1500A, erst in Verbindung mit der begrenzenden Wirkung der Vorsicherung und abhängig von deren Baugrösse werden die erforderlichen Werte erreicht. Und das ist eben so hingetrimmt, dass mit einer 63A-Sicherung die erforderlichen 6kA erreicht werden.

Siegfried

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