(Bau)-Handwerker, Stecker raus ("ist ja nur kurz, der hält 2 Tage!"), Kabelrolle rein, Leitung über Gerüst, Dreckhaufen, Pfützen,... bei mir zu Hause selber erlebt. Zur Rede gestellt - sie hatten nicht mal den Ansatz einer Ahnung von was ich da rede - sie dachten offenbar ich hätte Angst um die Erdbeeren in Gefrierschrank.
Man darf da nicht mit zu sehr Fachmann-Blick ran.
Thomas
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T
Thomas Einzel
Juergen Bors wrote: ...
Bei mir hat zeitgleich mit einem Blitz in der Nähe einmal(!) der selektive
300mA in der HV ausgelöst, die 30mA dahinter nicht. Wahrscheinlich irgendeine Überspannung über das Netz oder Erde (Überspannnungsschutz C in in der HV).
Lieber so als keine Auslösung.
Thomas
L
Lutz Illigen
Für die Steckdosen.
Lutz
L
Lutz Illigen
Es gibt auch noch Regionen mit TT-Netz. Da gibt es keine andere Möglichkeit als RCD.
Lutz
N
Nils Hagge
Ja, die sind "schweine"teuer und hässlich. Ein über der Tür dezent in der Ecke versteckter Aufputzkasten mit zwei TE und herkömmlichen FI finde ich eine deutlich günstigere und elegantere Lösung. Für die WM wirst Du aber eine komplett getrennte Zuleitung benötigen.
Nils
E
Ernst Keller
Scheinbar lösen die FI in einigen Gegenden in D bei Gewitter aus. Ansonsten hast du recht.
Ernst
E
Ernst Keller
Müssten die Handwerker nicht generell eine Kabelrolle mit FI nehmen, sie wissen ja nicht ob die Installation FI hat oder nicht?
Ernst
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ernst Keller schrieb:
Das liegt weder an der Gegend noch an den FIs, sondern an Isolationsfehlern in der Hausinstallation: bei gewitterbedingten Überspannungen kommt es zu Durchschlägen mit transienten Erdfolgeströmen, die völlig korrekt zu einer Schutzanregung führen.
Zuerst sind die defekten Betriebsmittel durch Isolationsprüfungen ausfindig zu machen und instandzusetzen, danach kann man sich überlegen, einen Überspannungsschutz am HA vorzusehen - in dieser Reihenfolge!
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Nils Hagge schrieb:
Die WaMa muß natürlich auch über ein RCD angeschlossen werden. Wieso also "getrennte Zuleitung"?
Gruß aus Bremen Ralf
H
horst-d.winzler
Ralf Kusmierz schrieb:
Ich liebe ja die Mitmenschen, die alles sofort besser wissen ;-( Bei dem einen Fall hatte der FI selbst dann augelöst, wenn gar kein Strom floß. Also auch kein Fehlerstrom fließen konnte. Das Problem ist, das nicht jedes Gewitter zwangsläufig den FI auslöst.
Was meinst du, haben der Elektriker und der Fachmann vom EVU gemacht. Willst du die allesamt ernsthaft als Stümper deklarieren? Etwas mehr Zurückhaltung gegenüber anderen Fachleuten solltes du dir schon auferlegen.
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:
Woher weißt Du das, hast Du den Stromverlauf langzeitoszillographiert? Durchschläge hängen nicht von Lastströmen ab.
Hatte das jemand behauptet?
Woher soll ich das wissen?
Wenn sie welche sind, dann mache ich das.
Ich hatte niemanden angegriffen.
Gruß aus Bremen Ralf
H
horst-d.winzler
Ralf Kusmierz schrieb:
Wie hoch kann eine induzierte Spannung sein, wenn die Gewitterentladung oberhalb des Hauses, aber innerhalb der Wolken stattfindet? Kann sie die übliche Isolierung beschädigen? Das ist die Antwort auf deine Frage.
Deine Einwand nach einer Langzeitoszillographie in einem quasie Neubau ist schon lustig.
Ich habe damit die Problematik angesprochen. Was soll also dein Einwand?
Wenn du es nicht weißt, dann formuliere dein Nichtwissen auch so und unterstelle anderen nichts diesbezüglich. Auch indirekt nicht.
Was soll diese patzige Antwort?
So siehs du das. Dann drück dich zukünftig auch so aus.
T
Thomas Einzel
Ernst Keller wrote: ...
Hallo, ein Bauhandwerker weiß i.d.R. nicht was ein FI ist und nimmt die Kabelrolle vom Auto die ihm sein Chef draufgepackt hat. Ob da auch eine mit einem FI/DI/RCD dabei ist, weiß er i.d.R. nicht. Die letzten Kabelrollen von handwerkern, die ich hier (2004) geshen habe, hatten keine.
Thomas
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:
Nein, ist sie nicht. Induzierte Spannungen sind keine Durchschlagursachen, dafür sind die Magnetfelder von Blitzentladungen normalerweise viel zu klein. (Ausnahmen: Nahe oder direkte Blitzeinschläge, aber dagegen kann man sowieso nichts machen bzw. es lohnt sich nicht, weil es zu selten ist.) Die gewitterbedingten Überspannungen entstehen hauptsächlich in Freileitungsnetzen, daraus resultierende Transienten werden auch auf die Niederspannungsseite heruntertransformiert und können zu transienten Überspannungen in der Hausinstallation führen.
(Wenn das häufiger vorkommt, sollte man das EVU anpfeifen. Wobei das eigentlich ein Eigeninteresse hat, seine Betriebsmittel vor Stoßspannungen zu schützen.)
Wieso Einwand? Ich habe festgestellt, daß Du unhaltbare Behauptungen aufstellst und sie erwartungsgemäß nicht durch Meßergebnisse belegen kannst. "Neubau" ist überhaupt kein Argument, gepfuscht wird allerorten bis zum Geht-nicht-mehr, und das Vorhandensein einer Neubau-Installation veranlaßt E-Installateure durchaus ganz gerne, Messungen recht nachlässig (bzw. gar nicht) zu machen mit der Einstellung "ist doch alles neu und muß in Ordnung sein". Also, beinahe hätte ich Lust, hinzufahren und Dir den Isolationsfehler einzumessen und nachzuweisen ...
Man kann auch seltene Ereignisse oft kausal aufklären, aber das erfordert eben entsprechenden Meßaufwand, man muß ggf. lange warten, bis der Fehler auch auftritt.
Ich habe nichts unterstellt, sondern geschrieben, wie das Problem gelöst werden kann. Was andere getan haben, müßtest Du schon mitteilen
- ich kann nämlich nur sehr begrenzt hellsehen. Daß "die bösen FI bei Gewitter auslösen", kannst Du jedenfalls sofort vergessen, oder Du müßtest Dich beklagen, daß LS bei Kurzschlüssen auslösen.
Hör mal, wenn Dir meine Posts nicht passen, dann lies sie nicht. Meine Antwort war kein bißchen "patziger" als Deine hochnäsige Frage.
Ich glaube kaum, daß Du in einer Position bist, in der Du mir Anweisungen geben könntest.
Gruß aus Bremen Ralf
L
Lutz Illigen
Damit hat sich dann auch der Bestandsschutz erledigt.
Lutz
H
horst-d.winzler
Ralf Kusmierz schrieb:
In diesem Fall war die Installation über jeden Zweifel erhaben. Dafür stand der Ruf des "Installateurs" und genau jene Installation. Man könnte es als "Glücksfall" bezeichnen. So haben Prüfungen auch mit hoher Spannung kein abschägiges Ergebnis gebracht. Auch der Fachmann vom EVU war ratlos. Es waren einfach keine Schwachstellen/Fehler zu entdecken. Die Mutmaßungen damals gingen in Richtung resonante Erscheinung.
Als enfachste Gegenmaßnahme sind damals die Stromkreise auf zwei FIs verteilt worden. Ich meine mich zu erinnern, das für den Stromkreis der für Heizung und Hebeanlage zuständig war, ein FI mit höherem Fehlerstrom eingebaut wurde. Es könnte auch sein, das der 30mA FI durch ein anderes Fabrikat mit ansonsten gleichen Daten ausgetauscht wurde? Wie auch immer, nach dieser Maßnahme gabs mW nie wieder Gewitterproblem.
Ist vermutlich für mehr elektrisch defekte Geräte im Haushalt die Ursache als man bisweilen annimmt. Allerdings auch saftige Kurzschlüsse, die durch Schmelzsicherungen getrennt werden, können in Freileitungsnetzen hohe Transienten verursachen. Da hilft auch der sich am Ende einer Freileitung befindliche Überspannungsableiter nicht immer wie gewünscht.
Sie tun schon einiges. Es ist halt so, erst wenn der Druck durch hohe Schadenersatzleistungen steigt, wird mehr getan.
Man kann selbstverständlich vieles "feststellen". Auch ist vieles denkbar. Wir hatten damals auch etliches diskutiert. Aber wie schon geschrieben, nicht jedes Gewitter hat den FI ausgelöst. Aber, für diverse Auslösungen waren Gewitter ursächlich. Ein Labor stand uns damals nunmal nicht zur Verfügung. Abgesehen vom möglichen Zeitaufwand.
Wir hätten damals dein Angebot gern angenommen. Die Kosten wären dir selbstverständlich erstattet worden.
Es kommt nicht so sehr darauf an, wie du glaubst, etwas zu meinen das es verstanden wird. Entscheidend ist, wies aufgefaßt wird. Du bist nunmal nicht zimperlich im Austeilen. Also generiere dich dann nicht prinzessinnenhaft wenns andersherum geht. Aber diese Ungleichheit findet sich nicht selten.
N
Nils Hagge
Welcher Bestandsschutz? Wie sollte eine noch nicht vorhandene Steckdose für eine WM Bestandsschutz genießen?
Nils
N
Nils Hagge
Weil WaMas überlicherweise eine Anschlussleistung von mehr als 2 kW aufweisen und diese sichert man separat ab. Und das erfordert nunmal eine getrennte Zuleitung. Eigentlich ganz einfach ;)
Nils
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, "horst-d.winzler" schrieb:
Wenn das so ist, dann bin ich auch ratlos.
Das läßt sich aber auch feststellen - dann wartet man eben nicht auf Gewitter, sondern haut mal ein paar Spannungsimpulse in die Installation rein und mißt, was passiert.
Vielleicht wurde bei der Gelegenheit einfach zufällig ein defekter FI ausgetauscht, und die Anlage war wirklich unschuldig. Wenn man es jetzt darauf anlegen wollte, könnte man den "unempfindlicheren" wieder durch einen 30-mA-FI ersetzen ...
Die müssen das aber eigentlich abkönnen ...
Richtig - das ist aber auch alles bekannt.
Vor den Anspruch haben die Juristen den Beweis gesetzt ... EVU haften nur für Verschulden.
Man braucht einen Transientenrekorder, ggf. auch ohne Komplettaufzeichnung, also ereignisgetriggert - die letzte Minute vor der Auslösung ist relevant.
Das sehe ich übrigens grundsätzlich anders. Man kann nicht immerzu auf seltsame und abseitige Auffassungen Rücksicht nehmen.
Tu ich doch gar nicht ;-)
Bei mir ist die gar nicht vorhanden.
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Nils Hagge schrieb:
Purer Luxus ;-)
16 A dürften für die WaMa reichen - was soll ich dann mit einem zusätzlichen Kreis für das bißchen Beleuchtung?
Gruß aus Bremen Ralf
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