Natürlich hängt das alles am Akkupreis und dieser ist IMO immer noch auf einem viel zu hohen Niveau. Wo bleiben dir angeblich preiswerteren Natriumionenakkus, deren Masse und Energiedichte bei stationären Akkus eine untergeordnete Rolle gegenüber Fahrakkus spielt?
Eine aus meinem LiFePO4 Hausakku entladene kWh kostet mich (8 Cent
+Ladeverluste) 9...10 Cent, für die ich keine Einspeisevergütung erhalte. Eine kWh im Bezug kostet mich 28 Cent: jede kWh aus dem Akku trägt 18...19 Cent von meinen Akkuanschaffungskosten ab.Alles nur eine große Statistik-Rechenaufgabe. Ich arbeite noch an einer optimalen Soll-Vorgabe für uns.
Mein Akku muss kein Geld verdienen, es reicht mir, wenn irgendeine schwarze Zahl unter dem Strich steht - und das darf auch wenige Jahre länger als 10 Jahre dauern. Mein Akku hat neben seiner Energiekosteneinsparungsfunktion noch einer weiter, mir sehr wichtige Funktion: er ist der Energiespeicher meiner (Teil-)Netzersatzanlage.
Ist der Akku jedoch so groß, dass seine Anschaffungskosten nie abgetragen werden, hat man es tatsächlich übertrieben. Eventuell könnte man mittlerweile durchrechnen, ob es sich lohnt dem Netzbetreiber Akkukapazität netzdienlich anzubieten. >> Praktische Werte, die Diagramme z.B. vom letzten Monat kann ich dir
Zum damaligen Zeitpunkt ("mein Akku könnte größer sein") im Jahresmittel
13kWh am Tag. Spitzenwerte bis ca. 18kWh am Tag gab es öfter. Das hatte dann den Effekt das der Akku früh leer war, Energie bezogen werden musste und am Nachmittag der kleiner Akku schnell voll war und dann eingespeist wurde. Das 18...19 Cent/kWh mehr Problem.Vorher (vor neuen Pumpen, LED Leuchtmitteln, neuen Kühlschränken und vor der PV) etwas über 16kWh (im Mittel) am Tag (damals 6 Personen in 3 Generationen).
Mittlerweile (2025) bin ich bei ca. 12kWh (im Mittel) "Verbrauch" am Tag (3 Personen und ein Elektroauto). Das Auto wird natürlich nicht über den Akku geladen, dazu ist der Fahrakku im Vergleich viel zu groß und die doppelten Ladeverluste wären absurd hoch, aber im Sonne-Wolken-Wind Spiel am Himmel nutzt die Solarüberschußladung (evcc) den Akku als Umschaltpuffer vor allem bei
3p-1p Umschaltungen und zurück, da geht es nur um 0,x bis 1,x kWh je Umschaltvorgang