Am 06.12.2025 um 14:40 schrieb Gerd Schweizer:
In den letzten drei Wochen herrschte auch Dunkelflaute.
Heiko
Am 06.12.2025 um 14:40 schrieb Gerd Schweizer:
In den letzten drei Wochen herrschte auch Dunkelflaute.
Heiko
Hi Gerd,
Die gehen vor allem mit 6 m² Solarthermie.
Marte
Hi Axel,
Weil die WP für so große Temperaturen nicht ideal laufen und die meisten Speicher grottig gedämmt sind. Wenn dann noch ständig eine Zirkulation rennt, ist alles zu spät.
Fürs WW sind aber schon 6 m² Solarthermie auf dem Dach.
Marte
Hi Axel,
15 kWh sind etwa die 100 km, die pro Tag gefahren werden.
Klar kann man mit 2 kW über die 230 V laden, macht nur keiner, wenn die Wallbox an der Wand hängt und flutsch werden 11 kW gezogen. 2 kW vom Dach und 9 kW vom Netz.
Die Wallbox ist wichtig, nötig und überhaupt: Für die gabs ne Förderung. Das hat gereicht, dass drei Leute aus meinem Umfeld sich eine Wallbox in die Garage haben legen lassen, für viel Geld und Aufwand. Und die E-Autos werden immer darüber geladen, weil der Verkäufer gesagt hat, dass wenn an das Auto an der Schuko lädt, das Haus abbrennen könne.
Ich fand das schon sensationell schlecht.
Schadet nur dem eigenen Gewissen und der Laune, wenn man merkt, dass man sich hat bescheißen lassen.
Marte
Am 06.12.2025 um 20:50 schrieb Heiko Neubauer:
Ich habe mit der PV seit Ende 2023 einfach noch keine wirkliche Datenbasis. Was sind dafür schon nicht mal 3 Jahre mit nur einer Anlage..
Dennoch hatte ich bisher den Eindruck, dass das Tal der PV Tränen primär von Mitte November bis Mitte Februar andauert. Ca., ohne Notar, ohne Garantie.
Nichtsdestotrotz kommt dann zwar eine etwas kleiner Zahl als 9kWh heraus, aber dennoch etwas nennenswertes. Schauen wir noch mal am
15.02.2026 darauf.Am 06.12.2025 um 23:31 schrieb Marte Schwarz:
Ich mach das mit der evcc Überschussladung. So teuer oder schwierig ist so eine Lösung ja nun auch wieder nicht.
Ich habe einen 11kW go-e mobilen EV Lader, kein 600€, keine Förderung. Fand ich nicht billig, aber noch machbar. Via Schuko (10A Dauerstrom) brennt auch kein Haus ab, aber die go-e hängt zu Hause ja auch nur an der (roten) CEE16 Dose an einem Endstromkreis mit 3B16A LS.
Ich suche bei mir immer noch dem Schuldigen für das nicht vorhandene Problem.
Eben. Die Dinger sind schweineteuer (Nachbarn holen gerade Angebote ein) und enthalten haufenweise "Intelligenz". Und die kann man nicht über ihre schlaue "Ähp" auf langsames Laden umstellen? Lastmanagement,
-verteilung, und bedarfsweise Leistungsreduktion ist doch gerade ihr Zweck.
Ich lasse mir, wenn sich die Nachbarn an den Grundkosten beteiligen, eine Drehstromdose an den Stellplatz legen.
Genau das wollte ich ausdrücken. Bei 2 W Verlust wird eine Wandwarze spürbar warm. Hier werden, wenn die Zahlen stimmen, mehrere kW, beim Schnelladen viel mehr, in Wärme umgesetzt. Wo geht die hin?
Juergen schrieb:
kann ich nicht schätzen, ist aber verdammt wenig
Richtig, reicht aus.
Rote CEE16 oder CEE32 Dose am Endstromkreis, "mobile Wallbox" (ich sage oft EV Lader) dran. Überschussladung, Lastmanagement, EnWG §14a... kann alles ein Raspi mit evcc machen. Bleibt in Summe dreistellig, wenn der Elektriker keine goldenen Kabel verlegt.
Man kann so eine "mobile Wallbox" auch an der Wand montieren und trotzdem mittels CEE Stecker portabel/mobil nutzen, genau so lädt "mein" Schornscheinfeger seinen Tesla. So montiert, ist das in der Nutzung überhaupt kein Unterschied zu einer angedübelten "festen" AC Wallbox. Von uns d.s.i.elektrotechnik Regulars fällt doch hoffentlich keiner auf markige Werbesprüche mancher Elektriker herein, oder?
Mein mobiler EV Lader (go-e 11kW) wurde auch mit einer Wandplatte geliefert, wo man den Lader einfach einhängen könnte. Gibt auch kostenlos eine App dazu, aber die lokale Webseite von evcc reicht zur Bedienung/Kontrolle aus. Aber all das erwähnte ich bereits mehrfach, bei Fragen trotzdem fragen.
Am 07.12.2025 um 15:06 schrieb Gerd Schweizer:
Das sit doch recht wahrscheinlich ein gesonderter String für die Nordseite, mit einem extra MPPT?
Dann sollte man die Leistung im Wechselrichter bzw dessen Monitoring zumindest als Momentanwert sehen können.
Bei SMA bräuchte man dazu das Benutzer-Passwort der Wechselrichter-statusseite (nicht unbedingt das Installateur-Passwort).
Momentanwerte > DC Seite > DC Messungen - DC Leistung Eingang A und B getrennt ablesbar.
Hallo Axel,
Du schriebst am Sun, 07 Dec 2025 11:05:01 +0100:
[Wallbox]Sicher geht das - in den Grenzen, die das Ladesystem halt beinhaltet, und das beinhaltet einen Mindestladestrom (von AFAIK 6A), unterhalb dessen das Auto halt abschaltet. Die "Intelligenz" dient hauptsächlich der Steuerung des Ladevorgangs und einiger Vorkehrungen für die Bequemlichkeit des Benutzers - per "App", "natürlich" - sowie für die vorzusehende Steuerung per internet-Zugriff durch den Stromversorger.
Dann brauchst Du aber trotzdem einen Ladeadapter, halt eine erweiterte Ausführung so eines "Ladeziegels" ("ICCB"), halt 3- statt nur 1-phasig, und üblicherweise mit höherer Strombelastbarkeit. Und das eigentliche Ladegerät sitzt trotzdem noch im Auto selber.
Man kann nur die Dächer nutzen, die man hat. Aber wo immer möglich würde ich versuchen, eine OST-West-Orientierung anzustreben, wo möglich beides leicht nach Süden verdreht.
Meine Nutzung ist ehen nicht Auto, vielleicht ein Moped. Ein unterschied besteht aber schon. Die günstigen Sondertarife der Versorgr fallen weg und die an sich vorgeschriebene Begrenzung bei mehreren Stellplätzen wird ausgehebelt.
Muß man bei intensiver automobiler Nutzung abschätzen. Der einzige im Haus mit Elektroauto hat sich zwar Drehstrom gelegt, nutzt zum Laden aber nur eine Phase.
Die Nachbarn überlegen ein dickes Bussystem, das, wenn gerade keine anderen fordern, richtig viel liefern kann und im Kupfer billiger ist gegen Stern zu jedem Einzlplatz. Auch das wäre über die Wallboxen und ein LAN begrenzt und für mehrere gleichzeitig abgeregelt. Das Problem beim Bus ist die Zentrale. Die ist teuer und die wenigen jetzt Interessierten müßten in Vorleistung gehen. Derzeit haben sie keine Lust auf das Riskiko, ob und wann sie das wiederbekommen, und wählen vermutlich die schlechtere Lösung.
Einfach nur eine Steckdose geht deshalb nicht, weil etliche von denen zu der Klientel gehören, die wenn sie das Wort "Förderung" hören, zu sabbern anfangen. Hauptsache Staatsknete, egal was es kostet und egal, ob man's braucht.
OK, 1.4 kW. Weiter oben wurde ein erheblich teurerer Wechselrichter mit mehr als 10 kW vorgeschlagen, weil der "normale" mit 3 kW nicht reiche. Dem widersprach ich. Schont auch alle beteiligten Akkus.
Hi Axel,
Möglich: Schwiegervater ist >80 und hats nicht mit Apps auf wischfones, da wird einfach angesteckt und geladen, so wie es der Elektriker erklärt hatte. Das funktioniert so ...
In eine warme Garage, wohin sonst?
Marte
Nichtsdestotrotz würde ich immer eine rote CEE Dose verlegen (~lassen). IMO am besten eine CEE16 mit integrierter Schukodose, da ist man in der Nutzung recht flexibel - ich habe jedenfalls so eine Dose genommen.
Höhere Verluste beim 1p Laden, mindestens weil laden so länger dauert und das im Fahrzeug integrierte Ladegerät plus Steuerelektronik länger eingeschaltet ist. Also wenn es geht, eher die höhere Ladeleistung nehmen, oder - was hier wohl nicht zutrifft - Solarüberschußladen mit Inkaufnahme höherer Ladeverluste.
Für Lademanagement gibt es verschiedene Lösungen, für größere Anlagen bin ich überfragt.
Thomas Einzel schrieb:
Die App von alphaess zeigt mir sowas nicht, leider
Bei mir zeigt die "App" gar nichts, weil ich per Router dem Wechselrichter Telephonverbot erteilt habe. Aber bei einer Inverstition dieser Größenordnung kommt es auf den kleinen Shelly in der Leitung doch nun wirklich nicht an. Der redet dann auch mit mir und nicht nur mit seiner Stasizentrale in China.
Wo schleifst du denn den kleine. Shelly ein, wenn du den Vergleich zweier Strings eines Wechselrichters messen möchtest? (darum ging es im Subthread, Juergen fragte in snipped-for-privacy@mid.individual.net> nach Leistung und Ertrag der Nordmodule)
Gerd spart etwas an Details, ich gehe derzeit bei seiner PV-Anlage "10kwp Anlage mit je acht Modulen Süd und Nord [und] 7,8 kWh Speicher" von einem Wechselrichter und für die 8 Module Süd und Nord 2 Strings und 2 MPPT aus. D.h. die Werte wären dann im Wechselrichter vorhanden.
@Gerd - was ist das für ein Wechselrichter? Vielleicht kann hier jemand etwas zum Monitoring sagen.
@Axel - meine PV (hat intern ein extra VLAN) ist zwar mit dem RZ des Herstellers (SMA) verbunden, wo es u.a. jede Menge Statistiken gibt, aber an die Wechselrichterstatusseite komme ich auch ohne Internetverbindung im LAN heran, u.a. auch an die DC Momentanwerte der beiden Strings. Aber noch mehr, an viele der Werte kommt man rein intern via ModbusTCP heran, wenn ModBusTCP einmalig im Wechselrichter freigeschaltet wird (Installateur Passwort erforderlich). Der derzeit zur Überschussladung genutzte Raspi mit evcc holt sich so seine Werte, auch die vom Leistungsmesser in der Hauptverteilung und die Werte vom Akku (der Akku ist via CAN-Bus mit dem Wechselrichter verbunden.
Ein Wechselrichter für zwei Strings einer großen Anlage? Zugegeben, daran hatte ich nicht gedacht. Mikrowechselrichter wurden nicht für Balkonanlagen entwickelt, sondern weil sichj für große Anlagen das Zusammenschalten auf der Wechselstromwiste als effizienter erwiesen hatte.
Aber selbst dann, die Shellys können m.W. auch Gleichstrom. Bin aber nicht ganz sicher, müßte man nachlesen.
Das ist dann etwas besseres als mein kleines Billiggerät. Mir reicht, was ich habe und die Massenproduktion hatte sehr angenehme Auswirkungen auf den Preis. Mit das teuerste waren die hochwertigen Halter und die 20 m Gummikabel.
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