Fehlerstromschutzschalter für Hausverteilung

Jul 26, 2006 78 Replies

Thomas Einzel schrieb:

Bei mir hängen Gefriertruhe und Heizung über einen 500mA RCD dran, Wama/Trockner/Spülmaschine/Herd über einen weiteren 500mA, Licht und Steckdosenkreise über insgesamt vier 30mA RCDs. Trenntrafo brummt zwar nett, ist aber übertrieben, und zudem ein Stromfresser, auch wenns nur ein paar Watt sind.

Gruß Dieter

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Dieter Wiedmann schrieb:

Das kenne ich eigentlich anders.

Gruß aus Bremen Ralf

Ralf Kusmierz schrieb:

Wir könnten ja Biegelmeier fragen, aber ich hab das von meinem Vater, und der kannte ihn persönlich. Entwickelt wurden die Dinger um auch in schlecht geerdeten Netzen (heute TT) eine vernüftige Absicherung gegen Erdschluss zu realisieren.

Gruß Dieter

Hallo,

Gerd Schweizer schrieb:

Bei uns seit 1986, und wir kommen damit auch gut klar.

Bei uns mit dran. Bislang ohne Probleme.

Über zusätzliche Aufteilung auf mehrere FI kann man nachdenken, ja. Es klappt aber auch mit nur einem. Ich denke darüber nach, mir eine "UPS on battery"-Meldung auf's Handy SMSen zu lassen, das kostet nicht viel mehr als ein oder zwei zusätzliche FI.

Eben. Und wir betreiben eine Menge Geräte, die alle als "FI-Killer" gelten. Mischmaschine, Waschmaschine, Trockner, Kühltruhe, Tischkreissäge (draußen), E-Schweissgerät, MAG-Schweissgerät, Große Flex, Jede Menge PC's...

Natürlich habe ich den FI schon geschossen. Aber dann war's auch gut so. Immer.

P.S. Ein Stromausfall bleibt bei uns nicht über längere Zeit unentdeckt. Wir halten sogar ein 5 KVA-Aggregat für längeren Stromausfall vor...

Gruß Ruprecht

Dieter Wiedmann schrieb: ...

Also ich bin ein Hardliner wenn es RCDs in Endstromkreisen geht. Bisher habe ich noch keine technisch nachvollziehbaren Argumente gegen den generellen Einsatz von RCDs

Dieter Wiedmann schrieb:

Ich sehe, du bist Hausbesitzer und kannst schalten und walten wies belieb= t.

F=FCr besonders brummempfindliche Zeitgenossen sind vergossenen Trafos dann die Wahl.

ist aber =FCbertrieben, und zudem ein Stromfresser, auch wenns nur

Wenn der Hausbesitzer auf FI 30mA besteht, welche Alternative au=DFer Trenntrafo gibt es dann noch?

Thematik "Stromfresser". Schau dir mal den Wirkungsgrad von K=FChlschr=E4nken und Tiefk=FChltruhen an ;-(

Im =DCbrigen geh=F6rt sowas wie luftgetrockneter Schinken aus der Estremadura auch nicht in die Tiefk=FChltruhe. Und die "Einheitsso=DFe", die sich heutzutage Bier nennt, geh=F6rt eigentlich auch nicht in den K=FChlschrank.

--=20 gru=DF hdw

Eine Geisteshaltung bei Installateuren, die um sich greift: Alles, was nicht vorgeschrieben ist, wird als verboten eingestuft. Schwer nachvollziehbar. Ein Kollege hatte stundenlangen Streit mit dem Elektriker, bis dieser sich dazu herabliess, einige zusätzliche Installationen mehr als das ohnehin mittlerweile minimale Minimum bei Neubauten einzubauen. (Ein RCD mehr, vielleicht eine geschaltete Dose auch in der andern Ecke des Wohnzimmers und dergleichen). Warum sind die nicht froh, wenn ein Eigentümer ein paar Extrawünsche hat? Aber kräftig über die Wirtschaftslage jammern.

Dieter Wiedmann schrieb:

Darüber war ich aber schon mehrmals recht froh.

Rolf_Bombach schrieb:

Das habe ich mich im letzten Jahr auch gefragt. "Bitte Leerrohre verlegen, Aderleitungen einziehen, in der Küche getrennte Stromkreise für Warmwasserbereiter, Mikrowelle und Kühlschrank. Und einen Kreis bitte mit 2,5mm² für die Geschirrspülmaschine"

--> Machen wir nie so, wir verlegen NYM.

Hallo? Der Handwerker möchte dem Kunden nicht die teurere Lösung installieren?

--> Ja!

Butzo

alles was nicht bezahlt wird trifft es genauer

Schwer nachvollziehbar. Ein Kollege hatte

für die übliche Bautrüger-Neubaukiste für Hausbesitzer die sich völlig überschätzen und in Folge überschulden da ist nichts extra drin

MfG

Klaus Butzmann schrieb:

Tja. Der Elektromeister berechnet nach "Brennstelle" Eine Brennstelle (Lampe, Schalter, Steckdose) in Rohr mit Drähten verlegt ist im Material nur minimal teurer als eine Nym- Leitung. Aber einiges an Mehraufwand. Und jetzt kommt die Ratestunde: Was glaubst du woran der Elektromeister mehr verdient? An der Arbeit oder am Material?

ci

Carsten Ihlo schrieb:

.

Na jetzt aber. Du wirst doch hier keine streng vertraulichen Geheimnisse ausplaudern ?

bastian

bastian schrieb:

Tschuldigung!

co

"Wolfgang Gerber" schrieb

Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine Wohnung betreten zu haben, in der zwei oder mehr RCDs verbaut waren. Ausser denen, die ich installiert habe. Bei EFHs sehe ich manchmal mehrere, aber sehr selten. Meistens sieht man nur einen einzelnen für alles oder nur einen (meist nachgerüsteten) für das Bad. Genauso oft sieht man gar keinen. Eine technisch einwandfreie Lösung mit selektivem RCD vorweg und mehreren nachgeschalteten RCDs habe ich leider noch bei keiner einzigen Installation gesehen.

"Dieter Wiedmann" schrieb

Ich habe schon nicht angschlossene RCD gesehen. Und auch schon gewöhnliche 2polige 2x20A / 0,03A RCD ohne weitere Sicherung in der UV, also 1,5mm² an 50A D02.

Damit man die Aussensteckdose abschalten kann und sich der Einbreicher mit seiner Aldi-Akkubohrmaschine rumquälen muss?

Carsten Ihlo schrieb:

Der Meister verdient an den abgerechneten Leistungen. Es ging nicht um einen Festpreis pro Brennstelle, sondern um was kostet das wenn alle Sonderwünsche berücksichtigt werden. Und wenn die Variante Rohr+Leitung xxx Arbeitsstunden mehr erfordert hätten wäre es ebenso bezahlt worden.

Und es war klar dass es um "machen" ging und nicht um "so billig wie möglich".

Also ich mache das gewöhnlich mit normalen Schaltern.

ci

Klaus Butzmann schrieb:

Auch.

Genauso werden auch Sonderwünsche abgerechnet.

Logisch!

Sowieso.

Was war nochmal dein Problem?

ci

Ich glaube nicht, das Einbrecher mit 230V Bohrmasch. etc. rumrennen. Gruß Christoph

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